- Angst vor dem Abschied nehmen müssen Beitrag #1
BlueVelvet
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Erstmal ein nettes Hallo an alle Katzenhalter und Liebhaber. Ich wende mich hier weniger um Ratschläge und Hilfe als einfach nur Austausch und wenn es ganz schlimm kommt (was ich bis jetzt nicht hoffe und auch nicht glauben will) an Euch, die Katzen lieben und wissen wie berreichernd sie für ein Leben sein können.
Ich habe meine Kleine vor 12 Jahren aus dem Tierheim geholt nachdem meine ältere Dame mit Nierenversagen eingeschläfert werden mußte. Ronja lag (damals drei Monate alt) zusammengerollt auf dem Boden als ich fast über sie gestolpert wäre. Bildhübsch in meinen Augen ... mit ihrem fragenden Blick. Als ich sie auf meinen Arm nahm, das leise verhaltene Schnurren hörte wusste ich, dass ich hier erst rausgehe wenn sie in meinem Korb ist.
Und dann folgten Jahre die mich so geprägt haben! Eine so eigenartige intensive Liebe. Meine Katze "küsst" mich morgens beim wach werden. Wir haben Rituale. Sie spielt (bzw. spielte) wie ein Hund und brachte mir ihren Wollknäul direkt vor die Füsse.
Seit Freitag ist alles im Chaos. Sie hat ihr Futter nicht bei sich behalten. Zu Anfang hab ich gar nichts schimmes gedacht. Katzen brechen ab und zu mal. Sie hat ziemlich viel und langes Fell. Aber Samtag Sonntag genau das selbe. Montag mußte ich mir dann auf die schnelle einen Tierarzt suchen, da durch Umzug mein alter viel zu weit weg ist und Ronja fast durchdreht wenn sie Auto fahren muß. Erster Befund Gastritis! O.K - nicht schön für Ronja aber zu beheben. Antibiotika, Globolis und nur kleine Häppchen aus gekochter Pute, Reis, Thunfisch ect. Und Diätfutter von der Ärztin. Alles blieb drin bis auf das Diätfutter und der Rest nur in kleinen Häppchen weil ich wissen wollte ob es ihr gut tut.
Mittwoch 2. Arzttermin: Ronja war viel agiler, zog sich nicht mehr hinters Sofa zurück. Ihre Augen waren auch nicht mehr so dumpf!
Klasse! Arzt sagt kein Antibiotika mehr weil Ronja ganz extrem darauf reagiert hat (Durchfall und so wie ihre Haltung war auch Krämpfe). Weitere Globolis und Futter vom Tierarzt, Kängeruh und Pferdefleisch.
Gestern hat sie davon noch gegessen, heute Morgen auch .... ist alles drin geblieben so wie es aussieht.
Bin heute morgen in Futternapt und habe ihr real natur gekauft weil ich dachte wäre bestimmt auch gut.
Heute nach der Arbeit ist der Napf von Ronja zu Hause noch voll. Sie hat ihn nicht angerührt. Steht aber schon an der Tür und mauzt wie immer. In der Küche der erste Weg in Richtung Fressnapf. Ich mache ihr eine neue Büchse von dem gekauften auf! Sie frisst höchstens zwei Häppchen und läuft mir wieder hinterher. Mag sie es nicht? --- O.K ist ja nur ne Magenverstimmung. Sie hat Hunger - also krame ich den heißgeliebten Thunfisch und die Krabben aus den Kühlschrank! - nichts!!
Meinen Quark will sie auch nicht haben!!
Jetzt liegt sie wieder oben im kleinen Zimmer, zwar nicht unter der Couch aber unter dem kleinen Tisch. Komme ich rein maunzt sie mich an aber ich kenne sie. Und ich leide mit!! Mir schnürrt sich der Hals zu weil es nicht meine Ronja ist die ich kenne. Sie lässt sich streicheln. wirkt dünn und krank unter meinen Fingern.
Hab meine Ärztin angerufen. Morgen fahre ich wieder hin. Diesmal wird endlich Blut abgenommen. Mir graut vor der Fahrt und davor das ich ihr diesen Stress antun muß aber ich hoffe sie versteht das ich es ihr zu liebe mache.
Ich habe seit Kind an mit Katzen gelebt. Tippe fest auf Niere!! Und es macht mir wahnsinnige Angst. 12!! Manche werden vielleicht sagen ist doch schon alt! Für mich kann sie nicht alt genug werden!! Ich nenne es Affenliebe - aber eine schöne die wirklich auf Gegenseitigkeit beruht. Und ich habe Angst das man ihr nicht mehr helfen kann das ich Abschied nehmen muss von ihr. Jetzt schon ohne mich darauf vorbereiten zu können.
Wie gesagt - es ist kein Hilferuf - jedenfalls nicht für Ronja sondern eher für mich weil ich mir völlig Hilflos und traurig vorkomme.
Wenn mir irgendjemand darauf antworten möchte weil er weiß was in mir vorgeht würde ich mich wahnsinnig freuen und wäre dankbar.
Ich habe meine Kleine vor 12 Jahren aus dem Tierheim geholt nachdem meine ältere Dame mit Nierenversagen eingeschläfert werden mußte. Ronja lag (damals drei Monate alt) zusammengerollt auf dem Boden als ich fast über sie gestolpert wäre. Bildhübsch in meinen Augen ... mit ihrem fragenden Blick. Als ich sie auf meinen Arm nahm, das leise verhaltene Schnurren hörte wusste ich, dass ich hier erst rausgehe wenn sie in meinem Korb ist.
Und dann folgten Jahre die mich so geprägt haben! Eine so eigenartige intensive Liebe. Meine Katze "küsst" mich morgens beim wach werden. Wir haben Rituale. Sie spielt (bzw. spielte) wie ein Hund und brachte mir ihren Wollknäul direkt vor die Füsse.
Seit Freitag ist alles im Chaos. Sie hat ihr Futter nicht bei sich behalten. Zu Anfang hab ich gar nichts schimmes gedacht. Katzen brechen ab und zu mal. Sie hat ziemlich viel und langes Fell. Aber Samtag Sonntag genau das selbe. Montag mußte ich mir dann auf die schnelle einen Tierarzt suchen, da durch Umzug mein alter viel zu weit weg ist und Ronja fast durchdreht wenn sie Auto fahren muß. Erster Befund Gastritis! O.K - nicht schön für Ronja aber zu beheben. Antibiotika, Globolis und nur kleine Häppchen aus gekochter Pute, Reis, Thunfisch ect. Und Diätfutter von der Ärztin. Alles blieb drin bis auf das Diätfutter und der Rest nur in kleinen Häppchen weil ich wissen wollte ob es ihr gut tut.
Mittwoch 2. Arzttermin: Ronja war viel agiler, zog sich nicht mehr hinters Sofa zurück. Ihre Augen waren auch nicht mehr so dumpf!
Klasse! Arzt sagt kein Antibiotika mehr weil Ronja ganz extrem darauf reagiert hat (Durchfall und so wie ihre Haltung war auch Krämpfe). Weitere Globolis und Futter vom Tierarzt, Kängeruh und Pferdefleisch.
Gestern hat sie davon noch gegessen, heute Morgen auch .... ist alles drin geblieben so wie es aussieht.
Bin heute morgen in Futternapt und habe ihr real natur gekauft weil ich dachte wäre bestimmt auch gut.
Heute nach der Arbeit ist der Napf von Ronja zu Hause noch voll. Sie hat ihn nicht angerührt. Steht aber schon an der Tür und mauzt wie immer. In der Küche der erste Weg in Richtung Fressnapf. Ich mache ihr eine neue Büchse von dem gekauften auf! Sie frisst höchstens zwei Häppchen und läuft mir wieder hinterher. Mag sie es nicht? --- O.K ist ja nur ne Magenverstimmung. Sie hat Hunger - also krame ich den heißgeliebten Thunfisch und die Krabben aus den Kühlschrank! - nichts!!
Meinen Quark will sie auch nicht haben!!
Jetzt liegt sie wieder oben im kleinen Zimmer, zwar nicht unter der Couch aber unter dem kleinen Tisch. Komme ich rein maunzt sie mich an aber ich kenne sie. Und ich leide mit!! Mir schnürrt sich der Hals zu weil es nicht meine Ronja ist die ich kenne. Sie lässt sich streicheln. wirkt dünn und krank unter meinen Fingern.
Hab meine Ärztin angerufen. Morgen fahre ich wieder hin. Diesmal wird endlich Blut abgenommen. Mir graut vor der Fahrt und davor das ich ihr diesen Stress antun muß aber ich hoffe sie versteht das ich es ihr zu liebe mache.
Ich habe seit Kind an mit Katzen gelebt. Tippe fest auf Niere!! Und es macht mir wahnsinnige Angst. 12!! Manche werden vielleicht sagen ist doch schon alt! Für mich kann sie nicht alt genug werden!! Ich nenne es Affenliebe - aber eine schöne die wirklich auf Gegenseitigkeit beruht. Und ich habe Angst das man ihr nicht mehr helfen kann das ich Abschied nehmen muss von ihr. Jetzt schon ohne mich darauf vorbereiten zu können.
Wie gesagt - es ist kein Hilferuf - jedenfalls nicht für Ronja sondern eher für mich weil ich mir völlig Hilflos und traurig vorkomme.
Wenn mir irgendjemand darauf antworten möchte weil er weiß was in mir vorgeht würde ich mich wahnsinnig freuen und wäre dankbar.