Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt?

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  • Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt? Beitrag #21
Habe einen Briard und war sehr überrascht, dass sich diese Rasse als Therapiehund eignen soll. Also davon kann ich nur abraten!!!!

Ich finde den Vorschlag mit dem Pudel oder einem anderen Wasserhund gut, da diese Hund sehr intelligent sind und nicht so stark bis gar nicht haaren (Labrador soll ja doch oft recht deutlich haaren, bei Goldies weiß ich das nicht), da Du mit dem Hund ja auch evtl. in Kliniken gehst und ich es nicht sehr hygienisch finde, wenn der Hund Fell abwirft, sich womöglich mal schüttelt und hinterher Patient, das Krankenzimmer samt Bett voller Haare sind. Von dem Putzaufwand mal abgesehen, ist es ja nicht unwahrscheinlich, dass es in so einem Krankenhaus oder Heim auch irgendwo Allergiker gibt, die sich dann sicher sehr bedanken werden...

Grüße,
Samson
 
  • Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt?

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  • Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt? Beitrag #22
Hallo du darfst nicht, mit gar keinem Hund, Katze oder sonst was auf Stationen wo Allergiker sind, grad in Altenheimen schauen sie sehr stark darauf.
Ich hab heute mit eine Kollegin gesprochen, die mir erzählt hat das sie schon ziemlich unterschiedliche Hunde in diesen Tätigkeiten gesehen hat, bevorzugt werden Golden Retriver aber es kommt auch stark auf den Trainer und das spezial Gebiet an, wenn due ein spezielles Gebiet ansteuerst solltest du direkt auf die jeweiligen Patienten eingehen und deine Suche nach einem Hund nach dere Bedürfnissen richten
LG
 
  • Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt? Beitrag #23
Hallo,

Therapiehund ...das ist auch ein Traum von meiner Tochter, die Heilerziehungspflegerin ist.

Wir haben uns da mal etwas informiert, weil ihre erste Wahl auch der Großpudel gewesen wäre - wir hatten, als sie klein war, einen, ein wirklich toller Hund ! :D Die Erziehung ist sehr einfach, weil Pudel immer gefallen wollen und sich schon über das kleinste Lob unbändig freuen können - und sie führen auch alles gern vor, was sie gelernt haben. Und sie lernen super schnell !

Allerdings sind Pudel vielleicht doch etwas zu lebhaft und "flippig" für so einen Job, andererseits sind sie eben auch hyperintelligent und richtige Witzbolde. :055:

Da man die Ausbildung aber ( bis jetzt noch ) komplett selbst bezahlen muss und vorher auch nicht weiß, ob sich der Hund wirklich als Therapiehund eignet, ist die Idee jetzt erst mal auf Eis gelegt...:?
 
  • Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt? Beitrag #24
Ich habe bisher nur von Retrievern gehört, die zu Therapiehunden ausgebildet wurden.
 
  • Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt? Beitrag #25
Hallo!
Also ich hab einen Chi und möchte mit dem gern die Therapiehundausbildung machen.
Hab schon an Tiere helfen Menschen geschrieben, aber die haben mir bisher nicht geantwortet. Die Therapiehund seite hilft mir auch net richtig, weil das zu weit weg ist.

In den USA machen auch Chis Therapiehund. Kann unr sagen meiner ist super geeignet soweit ich das in dem Alter sagen kann.
Er ist super aufgeschlossen liebt Menschen, besonders Kinder und er reagiert sehr sensibel auf Kranke. Wir gehen ab und an eine krebskranke Bekannte besuchen, sie liebt den Hund und meint er gibt ihr Kraft. Auch bei der Demenzkranken Oma meiner Freundin ist er total lieb. Er geht von alleine auf ihren Schoß, bleibt da ruhig sitzen und sie entspannt sich so unheimlich, wie sie laut aussage der familie es sonst nie tut.

Denke daher auch, dass es einfach von der Persönlichkeit des Hundes abhängt und sehr wenig von der Rasse.
 
  • Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt? Beitrag #26
Ja, das ist richtig, soweit ich weiß, sind die Anforderungen völlig rasseunabhängig, man könnte also auch einen geeigneten Mischling ausbilden. ;)
 
  • Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt? Beitrag #27
hallo,
in dem Pflegeheim für Senioren wo ich Ehrenamtlich arbeite,haben wir eine Schnauzerhündin,die die alten Menschen dann streicheln,und ihr Leckerlies geben,
und oftmals haben sich die alten Herrschaften sich darüber beklagt, das der Bart vom Hund so nass und voller Sabber ist,und sie dieses Eklig finden.
Ich will damit sagen,das man da vielleicht auch drauf achten könnte,da es vielen Menschen vielleicht unangenehm ist angesabbert zu werden,und das ein Therapiehund lieber einen etwas trockeneren Mund haben sollte,eventuell keine grosse Behaarung am Maul.
Ansonsten, viel Erfolg...
 
  • Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt? Beitrag #28
Gerade bei den Therapiehunden ist es wichtig, dass sie eine gute Sozialisierung hatten und sehr "Wesensfest" sind, d.h. dass man sie einschätzen kann und der Hundeführer sich auf seinen Hund verlassen kann.
Leider und das kann man nicht verneinen, gibt es Rassen, die eher beißen und dann oft mit einem festeren Biss und nicht mehr so schnell loslassen. Wer schoneinmal versucht hat einen typischen Retriever zum Schutzhund auszubilden, der weiß von welcher Tendenz ich rede (in diesem Fall anders herum). Zudem sehen diese "Schutzhunderassen" meistens auch nicht so freundlich aus, und wer möchte schon, dass die kleinen Kinder in der Praxis vor dem Hund weglaufen, oder die Patienten im Pflegeheim Angst vor dem Hund haben?
Wo wir gerade beim Thema Retriever sind: Diese Hunde wurden über Jahrzehnte gezüchtet um eine besonders weiche Schnauze zu haben, denn sie holen bei der Entenjagd die geschossenen Enten aus dem Wasser - ohne sie zu zerdrücken, bzw. aufzufressen.
In unseren Seminaren haben wir Goldis, Labradore, Berner-Sennenhunde, aber auch Beagle, (Border) Collies und kleine, sowie große "undefinierbare" Mischlinge. Es ist bei einem Hund nur unwesentlich leichter vorauszusagen, wie er sich entwickeln wird, als bei einem Menschen. Den einzigen Vorteil den man bein Hund hat ist, dass über sehr lange Zeit in seiner Rasse bestimmte Merkmalen herangezüchtet wurden.
Und letztendlich ist beim Welpen nur die Tendenz zu einem bestimmten Charakter vorgegeben, was sich hieraus entwickelt hängt zu 90% von dem Menschen an, bei dem er aufwächst und lebt.

Annika
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt? Beitrag #29
Hi!
Ich selbst arbeite auch in einem Alten- und Pflegeheim, hätte gerne selbst einen Therapiehund.
Leider wie schon genannt sind die Kosten sehr hoch und ich habe auch Angst, daß der Hund dann ggf. doch nicht geeignet ist.
Hunde mit hellem Fell werden i.d.R. als freundlicher angesehen als dunkle.
Letztendlich muß man aber immer schauen wie die Chemie ist zwischen Patient und Hund...mal paßt es mal nicht, genau wie bei uns Menschen.
Habe auch oft Border Collies gesehen die als Therapiehund ausgebildet werden. Wie schon geschrieben kommt es immer auf den Charakter des Hundes an, egal welche Rasse. Alle Größen/Farben haben ihre Vor-/Nachteile.
Kleine Hunde kann man jemanden z.B. schön auf den Schoß setzen, so spüren die Patienten auch auf dem Schoß Wärme. Bei großen Hunden müssen sich die Bewohner dafür nicht Bücken wenn sie sitzen.
 
  • Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt? Beitrag #30
in dem altenheim wo ich arbeite haben wir 2 beagle als therapiehunde.
generell würde ich zu größeren hunden raten, weil viele unserer bewohner,durchss alter und durch krankheiten,etc.grobmotorisch sind. und ein chi ist nun doch "zerbrechlicher" als ein retriver.
 
  • Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt? Beitrag #31
Geeignete Rassen

Um doch der Frage ein wenig gerecht zu werden möchte ich gerne ein paar Rassen aufzählen denen man besonders häufig in der tiergestützten Therapie begegnet, was aber nicht heißt, dass diese Hunde auch auf jeden Fall geeignet sind. Es sind vor allem Familienhunderassen.
Ich kenne viele Golden und Labrador Retriever, Labradoodle, Wäller und Bordercollies, aber auch Kromfohrländer und Bernhardiner. Dabei sollte man auf jeden Fall berücksichtigen wie man den Hund einsetzten will. Ein Bordercollie z.B. kann und muss mehr gefordert werden als ein Goldi. Ein Labrador kann auch durch Spieltunnel laufen, ein Kromfohrländer kann sich auch in das Bett des Patienten legen, oder auf den Schoß, ganz im gegensatz zu einem Bernhardiner. Der hat aber andere Vorteile, z.B. kann man gut mit ihm knuddeln und auch teilweise 'auf' ihm liegen, ohne ihn einzuengen.

Liebe Grüße, Annika von edit : unerwuenschte Werbung
 
  • Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt? Beitrag #32
Hallo hab ja selber nen labrador aber viele haben gesagt das das eher ein jagdhund ist ????
 
  • Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt? Beitrag #33
Ja, Labrador Retriever wurden urspruenglich als Jagdhunde gezuechtet. Mit der entsprechenden physischen und psyschichen Foerderung eignen sie sich als sowohl als Familien- als auch als Therapiehunde bei gewissen Therapieansaetzen. Man sollte sich bei der Anschaffung immer bewusst sein, dass man einen Jagdhund zu sich ins Haus holt, damit man dem moeglichen Jagdtrieb sofort entgegenwirken kann und dann ein Antijagdtraining beginnt. Zudem sollte man sich bewusst sein, dass der Hund seinen Anlagen entsprechend gefordert werden muss - sprich beim Labrador besonders Apportierarbeit, ob das nun Dummyarbeit ist oder das Apportieren von Gegenstaenden, die einem Patienten herunterfallen in Kombination mit anderen nuetzlichen "Trick" wie Tueren oeffnen, Dinge von woanders holen, Lichtschalter betaetigen etcpp., muss individuell getestet werden, nur Therapiehund sein reicht den meisten Hunden nicht genauso wie keiner nur Familienhund sein moechte, da sollte meist noch Hundesport - privat oder im Verein - auf dem Programm stehen.
 
  • Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt? Beitrag #34
hello

zuerstmal finde ich es klasse das du dich infos einholst :angel:

ich hab mir jetzt nicht alles durchgeleses, ich kann nur von " uns " sprechen.

meine freundin sitzt im rollstuhl und hat ihren tervueren rüde als behindertenbegleithund ausgebildet.
da sie mit meinem buben ( rhodesian ridgeback ) quasi mitaufwächst, kann auch er schon sehr vieles....zB sachen ausheben, gegenstände von a nach b bringen , türe öffnen usw...
wobei oich die beiden rassen nicht unbedingt empfehlen würde.


ich weiss, das sich der königspudel sehr dafür eignet :angel:

viel glück und spass bei der arbeit

lg babsi
 
  • Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt? Beitrag #35
Hallo ihr Lieben,
toll dass endlich mal wieder ein Thread aufgemacht wird, der um was Sinnvolleres als Namen oder die Farbe der Krallen geht....:clap:
Nach meiner Ausbildung zur PT hab ich mich auch gleich erkundigt bzgl. Rassen die geeignet sind etc....Allerdings hab ich mich dann kurzfristig entschlossen, einen Mischlingsrüden zu nehmen. Bei verschiedenen Aktivitäten in und außer Haus ist er nicht nur mit sehr vielen anderen Hunden, sondern auch anderen Menschen und vor allem Kindern in Kontakt gekommen. Er wurde immer freundlich angenommen und jeder war begeistert von unserem Hund. Niemand hatte Angst vor ihm, obwohl er ja doch ziemlich schwarz ist und auch (für einen Welpen) scho sehr groß ist....war echt toll....:)

Was andres: macht ihr überhaupt eine Ausbildung zum Therapiehundeführer? Kenne eine die macht das mit ihrem Hund ohne irgendeine spezielle Ausbildung....Aber unserer braucht ja eh erst mal die normale Hundeschule....ab 12.2. gehts los, Juhu!!!

Unser " Kleiner" wird dann im Bewegungstherapiebereich eingesetzt werden, vor allem in einem Altenheim und in einer Förderstätte für schwerbehinderte und behinderte Kinder.

Lg, DuJuly
 
  • Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt? Beitrag #36
Also ich würde mal Vorschlagen du suchst dir einen Hellen Hund aus weil machse Menschen Reagiern ängstlich auf Schwarze(dunkel) Hunde.
Habe damal auch eine Ausbildung mit meinem Hund beginnen wollen er ist aber vor einem Jahr Tötlich verunglückt.
Mein Kumpel hat seinen Hund schon ausgebieldet und er hat einen Berersennenhund und seine Kollegien hatbeinen Labrador in heller wariation.

LG Jassy
 
  • Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt? Beitrag #37
Ist der Thread nicht schon ein bisschen alt?:D
 
  • Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt? Beitrag #38
ich bin dipl. pflegefachfrau HF und habe eine weiterbildung in tiergestützter therapie gemacht (hier in der CH). meine älteste hündin (weisser barsoi, jetzt fast 2 jahre alt) begleitete mich von ihrer 14. lebenswoche an jeden tag zur arbeit als pflegefachfrau in einem pflegeheim (spital ginge natürlich nicht...daher wechselte ich von dort in die geriatrie). hier in der CH kann man erst mit 2 jahren die ausbildung als therapiehund machen, werde im herbst damit beginnen, falls sie die aufnahmeprüfung besteht, wovon ich jetzt mal ausgehe.
ein barsoi eignet sich wohl auch nicht primär dafür, jedoch kennt sie es seit welpe und es hat ihr auch für den normalen alltag viel gebracht. sie hat eine gute grösse für rollstuhlfahrer, ist drinnen sehr ruhig, kein revierverhalten oder schutztrieb. dies finde ich wichtige voraussetzungen.
daher halte ich nicht primär eine einzelne rasse sondern eher ein einzelnes tier für geeignet oder eben nicht. natürlich gibt es rassegruppen, die sich sicher nicht eignen, herdenschutzhunde zb.
es war immer mein traum, mit meinem hund zur arbeit zu gehen und auch wenn sie noch kein "richtiger" therapiehund war, leistete sie wertvolle dienste und die leute haben sie sehr geliebt.
 
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