kleiner Tipp: guckt mal bei der "pro-Trockenfutter-Fraktion" auf die Anzahl der Beiträge. sind nicht eben viele dabei, die mehr als 100 Beiträge haben, richtig? Das ist nicht direkt ein zeichen für große Weisheit wenn jemand viele beiträge hat, aber es deutet darauf hin, dass derjenige sich schon etwas länger und intensiver mit seinen hautieren beschäftigt hat.
Viele schreiben auch von katzen, die es früher in der Familie gab - diese Sorte katzen kenne ich auch, Freigänger, die sich großteils selbständig ernähren, ihr Nassfutter also in form von Mäusen und kleinen Vögeln aufnehmen und darüber hinaus nur ein bisschen billiges trockenfutter fressen, wenn sie einen Tag mal weniger Mäuse erwischt haben. Der Anteil an trockenfutter ist da aber verschwindend gering, eben nur ein paar Bissen.
Mäuse haben einen durchaus ähnlichen Flüssigkeitsgehalt wie Dosenfutter.
Und bei trockenfutter: Schnappt euch mal ne packung Fruit Loops oder ähnliche Cerealien, und nehmt mal ein paar Löffel trocken. Das ist in etwa die Konsistenz von trockenfutter. Da muss man verdammt viel trinken um es runter zu bekommen, und dann quillt das ganze im magen auch noch auf, man fühlt sich danach echt nicht gut. und Katzen trinken allgemein eher zu wenig als zu viel - und bekommen dadurch oft Probleme. Ich wüsste auch gar nicht, wo eine Katze die ganze 4 Kilo wiegt einen viertel-halben liter Wasser unterbringen sollte.
nassfutter zwingt sie praktisch zur Flüssigkeitsaufnahme ( das ist auch eienr der Gründe, warum es in Altenheimen oft Suppe gibt - Wasser für Menschen ohne Durstgefühle), und schont damit die Nieren.
gerade wenn man reine Wohnungskatzen hat und keine lebenden Mäuse verfüttert isdas einfach notwendig. bei Freigängern, die sich weitgehend selber versorgen können, etwa weil man in eienr landwirtschaftlich geprägten gegend wohnt, istdas nicht so zwingend erforderlich. Wohnt man aber eher in einem Wohngebiet wo es weniger Mäuse gibt wird es schon wieder kritischer.