Jagdtrieb

Diskutiere Jagdtrieb im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallöchen! Ich mache ja ein Praktikum im Tierheim. Dort ist eine wunderschöne Hündin. Cocker Spaniel. Wenn sie sich bedrängt fühlt wird sie wohl...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • Jagdtrieb Beitrag #1
B

BlueIce

Beiträge
297
Punkte Reaktionen
0
Hallöchen!

Ich mache ja ein Praktikum im Tierheim. Dort ist eine wunderschöne Hündin. Cocker Spaniel. Wenn sie sich bedrängt fühlt wird sie wohl ziemlich agressiv. Ich durfte in der Woche viel mit ihr Gassi gehen. Doch leide hat sie ein total stark ausgeprägten Jagdtrieb und zieht deshalb ziemlich heftig an der Leine. Wisst ihr wie man mit ihr irgendwie trainieren kann, dass sie sich mehr auf mich konzentriert und nicht so an der Leine zerrt!? Kann man den Trieb irgendwie ein bisschen "zügeln"?

Und kennt ihr Net-Seiten über Cocker Spaniels?

lG BlueIce
 
  • Jagdtrieb

Anzeige

  • Jagdtrieb Beitrag #2
Naja Cocker sind ja nun mal jagdhunde. Das an der Leine ziehen hat nix damit zu tun, das ist einfach ungehorsam. Ich kenn es mit einfach stehen bleiben wenn er zieht und erst weiter wenn er aufhört. Sonst warte mal auf Tina, die kennt sich gut damit aus
 
  • Jagdtrieb Beitrag #3
Wer ist Tina?

Das mit dem Stehenbleiben habe ich versucht...nur die zieht und zieht und hechelt sich einen ab, weil sie keine Luft bekommt...Trotzdem stehen bleiben?


Ach und heute hat sie sich zweimal im Gras gewälzt und ich als Hunde-Anfänger ist das Freude oder eher so ein "Ich habe Schmerzen.."? Sorry, wenn ich so dämlich frage, aber mich würdes interessieren...
 
  • Jagdtrieb Beitrag #4
Oder wechsel unerwrtet die richting sooft bis sie dich anguckt und nicht mehr zieht Lg NiNi
 
  • Jagdtrieb Beitrag #5
So gut kenne ich mich dsmit nicht aus. Tina war mal Mod hier, weiß nicht wer da sonst noch was von versteht. Eigentlich ist wälzen Freude. Dann kauf doch ein Geschirr das drückt nicht so doll auf die Kehle
 
  • Jagdtrieb Beitrag #6
Hallo!
naja,wenn du nur ein Praktikum dort machst,kannst du an ihrer Erziehung nicht so viel verändern....du arbeitest da bestimmt doch nur für eine begrenzte Zeit oder?Diese ganzen Trainingsmethoden,die oben genannt wurden,dauern meistens lange an.Vorallem,wenn der Hund bis jetzt immer ziehen durfte....da braucht man ja Zeit und auch wenn du es jetzt mit ihr hinbekommst,so dass sie einigermaßen vernünftig an der Leine geht,werden die Kollegen das weitermachen?Also weiter trainieren? Ich mein,ein Tierheim hat ja viele Hunde und alle bräuchten mal eine Erziehung,deshalb haben die meisten Tierheime ja auch Hundeschulen.....da haben die "Gassigeher" immer so eine Zeit,wo eine richtige Trainirin kommt und dann können die mit den HUnden arbeiten....aber so was ist halt nicht in allen Tierheimen....
Ich weiß nicht,ob das jetzt allzuviel Sinn hat,da noch was zu ändern.Vorrausgesetzt du bist da jetzt 1-2 Jahre...bzw 6 MOnate oder so....
Wie alt ist denn die Hündin?

Das Welzen bedeutet einfach nur Wohlfühlen oder da lag etwas besonderes aufem Boden!Das ist für Hunde sowas,wie Parfeum bei Menschen^^so ungefähr kann man es verstehen.Lass sie sich einfach wälzen...das ist nicht schlimm...

achso...du hast ja geschrieben,dass du wenig erfahrungf und wissen über hunde hast....naja dann wirds für dich harte Arbeit....schließlich musst ja nicht nur der Hund lernen,sondern auch du selber....

Ich hoffe,du kriegst das irgendwie im Griff und ich drück dir auf jeden Fall die Daumen..

MfG
 
  • Jagdtrieb Beitrag #7
Hallo BlueIce,

An der Leine zerren ist mitunter ein Zeichen fehlender Dominanz. Ich denke mal, es wird nicht unbedingt leicht sein, es dem HUnd abzugewöhnen, denn du bist nicht den ganzen Tag bei ihm, kannst also die Dominanz von deiner Seite nicht voll auslegegn (z.B. verbieten auf das Sofa zu gehen)

Was du machen kannst: Der Hund zerrt, also wechselst du die Richtung. Und das immer, wenn er zerrt. Dann merkt er, dass er nicht dorthin kommt, wo er hin möchte, wenn er an der Leine reißt.
Oder: Nimmst ein Leckerlie in die Hand, neben der er läuft und er wird neben dir laufen, weil er das Leckerlie schnüffelt. Klappt, halte ich aber nicht unbedingt für ne sinnvole Methode, denn er könnte wieder anfangen zu ziehen, wenn die Leckerlies weg sind.
 
  • Jagdtrieb Beitrag #8
Also ich bin da leider nur 3 Wochen und 1ne Woche ist schon rum... :(

Die Hündin ist geschätzte 3-4 Jahre alt...

Sie ist mir in den wenigen Tagen viel mehr an mein Herz gewachsen, als die anderen Hunde. Ich hoffe, dass ich meine Eltern umstimmen kann und dass wir sie dann aufnehmen können...aber das bleibt wohl für immer ein Traum...:cry:
Ach, dann noch ne Frage zu ihrem Verhalten...Wenn man ihre Tür aufmacht, dann kommt sie gleich an und leckt einen wie wild ab. Ist das Zuneigung oder einfach nur Freude, dass sie endlich wieder raus kann!?


lG BlueIce
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Jagdtrieb Beitrag #9
Hallo!

Also, habe heute mit ihr "geübt". Ich wollte sie eigentlich nach mir durch die Tür gehen lassen...aber sie hat sich entweder an der Seite durchgedrückt oder durch meine Beine durchgerannt. Das mit der Richtung wechseln, ging einigermaßen, da sie nach einiger Richtungswechsel viel besser reagierte und mir besser folgte als davor. Nur beim nächsten Gang zog sie wieder...aber ich denke mir mal, dass das nicht von einmal "üben" kommt...
Sollte man das mit den Richtungswechseln an einer längeren Leine üben oder kürzeren. Ich gehe mit ihr immer an einer langen Leine und ich glaube eine kurze wäre besser oder!?


lG Blueice
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Jagdtrieb Beitrag #10
Beim normalen Gassi würd ich die Liene kürzer nehmen, der Hund soll ja neben dir laufen. Wenn sie besser hört, auch mal an der langen leine.
 
  • Jagdtrieb Beitrag #11
Hallo!

Also, habe heute mit ihr "geübt". Ich wollte sie eigentlich nach mir durch die Tür gehen lassen...aber sie hat sich entweder an der Seite durchgedrückt oder durch meine Beine durchgerannt. Das mit der Richtung wechseln, ging einigermaßen, da sie nach einiger Richtungswechsel viel besser reagierte und mir besser folgte als davor. Nur beim nächsten Gang zog sie wieder...aber ich denke mir mal, dass das nicht von einmal "üben" kommt...
Sollte man das mit den Richtungswechseln an einer längeren Leine üben oder kürzeren. Ich gehe mit ihr immer an einer langen Leine und ich glaube eine kurze wäre besser oder!?


lG Blueice

Hallo Blueice!

Nein, einmal üben reicht definitiv nicht - denn warscheinlich hat sie das Leineziehen ja schon ein paar Jahre "geübt" und kann es daher jetzt perfekt - es wird schon ein paar Wochen oder ehr noch Monate dauern, bis es wirklich hunderstprozentig klappt!
Aber auch mit nur ein paar Wochen kannst Du da schon sehr viel bewirken - und es macht auf Interessenten ja auch einen viel besseren Eindruck wenn der Hund nicht an der Leine zieht (oder jedenfalls nicht mehr so doll!).

Du kanns es sowohl an einer krurzen (meinst Du ein Meter Leine?) oder an einer längeren Leine und sogar an einer Schleppleine üben - nach einer Weile lernen Hunde den jeweiligen Radius der Leine zu akzeptieren. Ich würde aber mit einer etwas längeren Leine anfangen, denn abgesehen davon, dass sie noch nicht an lockerer Leine gehen kann, ist es Hunden oftmals unangenehm zu dauch noch nach aussen und hängen schräg in der Leine. Da entsteht dann gerne ein Teufelskreis: der Hund möchte den Abstand vergrößern, der Mensch wird sauer, und der Hund beschwichtigt, indem er den Abstand weiter vergrößern möchte und zieht also noch mehr an der Leiner und der Mensch wird noch genervter. Wenn Du zunächst an einer längeren Leine übst, hat sie Chance zu lernen, dass sie erstmal ruhig etwas Abstand von Dir halten kann (falls Du sauer werden solltest :mrgreen: ).
Gut ist auch, wenn Du ihr mit Signalen ankündigst, was Du vor hast.
- Wenn du z.B. langsamer gehen möchtest, dann sag ihr das auch ("langsam") bevor Du langsamer gehst.
- Oder wenn Du stehenbleibst (ich sage "Warte" "Steh" tut es aber auch).
- Vor dem Weitergehen sagst Du "Weitergehen" - kann man im Freilauf gut gebrauchen, wenn Hunde direkt vor einem einen schmalen Weg versperren und sie weitergehen sollen).
Mein Hund kennt ausserdem
- "Links gehen" (wenn er an langer Leine oder Schleppleine weiter Links gehen soll (rechts entsprechend))
- "Linksrum" (Links abbiegen - rechts entsprechend).
- "Hierlang" benutze ich im Freilauf, wenn er irgendwo schnüffelt oder spielt und er mir dann mal folgen soll, aber nicht bis zu mir zu kommen braucht.

Das kannst Du dem Hund natürlich nicht alles in zwei Wochen beibringen. ("Warte" und "Weitergehen" wird aber schnell gehen, weil Du ja jetzt trainingstechnisch ständig stehenbleibst und weitergehst :mrgreen: !)
Ich wollte damit nur sagen, dass man es dem Hund einfacher machen kann, wenn man ihm ankündigt, dass man etwas von ihm erwartet.
Und das sich das Verhalten auch lohnen muß, ist klar, daher - immer schön viel Leckerchen mitschleppen.

Liebe Grüße
Martina
 
  • Jagdtrieb Beitrag #12
jagen und ziehen

ich habe einen 5 Monate alten Aussi und er hat anfangs auch an der Leine gezoge wie wild... ein Geschirr ist an dieser Stelle wirklich sehr viel angenehmer... 1. für den Hund und 2. auch für den Halter... (ich hatte immer das Gefühl ihn zu erwürgen und habe dann nachgegeben)
was bei uns sehr geholfen hat... stehen bleiben und warten bis der hund dir seinen Blick zuwendet... dann entweder loben oder ein leckerli geben... (geht sicher auch ohne eine solche belohnung weil das weitergehen an sich ja schon das ist was er erreichen möchte)

am besten klappt allerdings meiner meinung nach die methode mit dem leckerli... hab immer die augen auf deinem hund und versuche ihn zu motivieren sich an dir zu orientieren..
nimm ein leckerli in die hand, rede mit ihm und halt es ihm an die nase... wenn er dir folgt und dich ansieht dann gibs ihm... geh nicht einfach nur stur geradeaus sondern geh mal im zick-zack oder in einem bogen ... mach dem hund das ganze ein wenig interessanter.

hat er eigentlich nie das freilaufen gelernt? das würde ich an deiner stelle natürlich nicht ausprobieren. vor allem nicht wenn er jagt. ich frage nur aus interesse... ich weiß ja nicht wie lange er schon im tierheim ist und was ihn dorthin gebracht hat.
sicher ist wohl, dass du viel geduld brauchst und konsequent sein musst. auch wenn das bedeutet, dass du 20mal stehen bleiben musst... außerdem solltest du souverän bleiben- hunde merken es wenn du ungeduldig wirst oder unsicher bist...

ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück und hoffe, dass du deine Eltern noch umgestimmt bekommst.
normalerweise kann man hunde aus tierheimen doch mal ein wochenende zu sich nehmen oder so? vereinbare doch das mal mit deinen eltern, oder nehm sie einmal mit ins tierheim... lass sie einmal aktiv an de situation teilhaben und versuche sie mit guten argumenten zu überzeugen (ich weiß aus eigener erfahrung das das nicht einfach ist)

liebe Grüße Cindy

Achja noch eine Frage an meine ,,Vorrednerin"... wie bringt man dem hund denn das bei mit dem links und rechts usw. ?
 
  • Jagdtrieb Beitrag #13
Hallo,

das alles klingt mir sehr nach einem Bewegungsdefizit. Hunde sind nun mal von Natur aus "Traber" und unser Schrittempo ist für Hunde viel zu langsam.

Du musst unterscheiden zwischen "Fuß gehen" und das er nicht so ziehen soll. Das eine beinhaltet ein festes Kommando in Verbindung mit links an lockerer Leine laufen, dass Hund erstmal gelernt haben muss, dass andere hat damit nichts zu tun.

Du solltest kurze Unterordnungsübungen machen und ansonsten die Schleppleine einsetzen.

Es gibt für mich nichts schlimmeres als mit ansehen zu müssen, wenn Hunde stundenlang "bei Fuß" durch die Stadt laufen sollen.

Richtungswechsel sollten sowohl bei der Unterordnung (1 meter Leine und "Fuß gehen") gemacht werden, als auch bei Schleppleinen - Training.) Ziel ist, dass der Hund durch die Richtungsänderungen aufmerksam wird. Am Anfang mag es noch unangenehm rucken, aber im Laufe der Zeit wird der Hund schnell merken, wie weit der Radius ist und von sich aus vermeiden, dass es unangenehm wird.

Und auch hier gibt es wieder die unterschiedlichsten Methoden. Vom "stehenbleiben wie ein Baum" ("be a tree"), bis clickern oder auch verzicht auf jegliches akustisches oder optisches Signal. (Wird oft in den Staaten so propagiert und geübt).
Wenn der Hund keinerlei Hilfestellung bekommt lernt er auch den Radius genau einzuhalten und muss sich umso mehr konzentrieren.
Welche Methode für diesen Cocker nun die richtige ist, lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen.
Nur wenn du etwas übst, dann konsequent und nicht gleich aufgeben. Sensible Hunde lernen schneller (positives wie negatives) als weniger sensible.
Der größte Fehler ist immer, dass man glaubt, das eine bringe nichts und geht gleich zum nächsten über. So werden Hunde aber oft völlig konfus gemacht.

Um ihrem eigentlichen Trieb gerecht zu werden, könntest du mit der Hündin Fährtenarbeit unter Anleitung machen. Vorausgesetzt natürlich, du kümmerst dich weiterhin um diese Hündin.
Immer wenn ich "Jagdhunde" an der Leine hatte, (u.a. Gordon Setter, Pointer) habe ich mit ihnen Fährtenarbeit gemacht. Zusätzlich auch apportieren. Für Cocker ist das m. E. ideal.

Sie wurden dadurch ausgeglichener.

Wegen Bedrängen:

Achte darauf der Hündin nicht ihren persönlichen Freiraum zu nehmen. Ein Hund der bedrängt wird und keine Möglichkeit hat auszuweichen, kann nur nach vorne gehen. Bitte auch andere Leute den Hund nicht frontal anzugehen und ihn auch nicht über den Kopf zu streicheln .

Am besten ist es immer solche Hunde erstmal zu ignorieren und abzuwarten bis die Kontaktaufnahme vom ihnen kommt. Und auch hier muss dann nicht gleich wie wild getätschelt werden, sondern behutsam seitlich am Hals oder an der Schulter.
Achte bitte auf die Signale der Hündin! Sie zeigt sehr deutlich, wenn sie Stress hat oder sich unwohl fühlt.

@ goldfish

Deine Bemerkung wegen der fehlenden Dominanz verstehe ich nicht.:?:

LG
Bettina
 
  • Jagdtrieb Beitrag #14
Achja noch eine Frage an meine ,,Vorrednerin"... wie bringt man dem hund denn das bei mit dem links und rechts usw. ?


Hallo Cindy,

beim Spatzierengehen an der Leine habe ich beim Abbiegen immer "Rechtsrum" bzw. "Linksrum" gesagt, nach etwa 3000 :mrgreen: "Abbiegungen" hat er das dann verstanden.
Das "Links gehen"/"Rechtsgehen" habe ich einerseits darauf aufgebaut (ich habe es einfach mal gesagt, wenn nicht die Möglichkeit war, irgendwohin abzubiegen). Ich habe also "Links gehen" gesagt, und weil erstens genau so anfängt wie "linksrum", dieses aber nicht ging z.b. wegen Hauswand, Zaun oder Hecke, ist er also einfach etwas mehr auf die entsprechende Seite gegangen und dann gerade aus weiter.
Andererseits sage ich es auch jedesmal, wenn wir halt an die Seite gehen müßen (z.B. bei Gegenverkehr). Da er dabei anfangs natürlich immer an der Leine war und er nicht wirklich die Chance hatte, dem Signal nicht zu folgen, konnte ich natürlich auch jedesmal belohnen.


Liebe Grüße
Martina & Crispen
 
  • Jagdtrieb Beitrag #15
Aber was sind gute Argumente!?
Ich glaube nicht, dass das geht die Hunde übers Wochenende mit zu nehmen...Aber ich kann mich ja mal umhören. Meine Mutter war mal mit im Tierheim, hat aber nichts gesagt...
Ob sie Freilaufen je gelernt hat, weiß ich nicht...Ich denke nicht, da sie ja so schon nicht wirklich hört. Und wenn sie einen Vogel sieht, dann scheint es so, als würde sie auf Durchzug stellen...

Wenn man sie aus ihrem Zimmer holt, ist sie aufgedreht und schleckt einen ab und scheint sich zu freuen...Heute hatte sie sich in der Leine verhäddert und ließ sich ohne Aufregung entwirren (auch unterm Bauch anfassen). Als ich sie aus dem Auslauf geholt habe setzte sie sich auf meine Füße und ließ sich von mir streicheln (Kopf,Körper).

lG BlueIce
----------------------------------------------
(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
----------------------------------------------
...Heute bin ich immer stehen geblieben, wenn sie gezogen hat. Nach einiger Zeit, wenn die Leine ausgerollt war, zog sie nicht mehr, sondern wenn sie gemerkt hatte "jetzt ist die Leine zu Ende" blieb sie stehen und schaute zu mir...
Ein kleiner Erfolg?

lG BlueIce
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Jagdtrieb Beitrag #16
@Bettina: Also unser Hundetrainer meinte, dass ein Hund, der seine Stellung als Rangniedriger akzeptiert, seinem Herrchen an der Leine nicht voraus läuft.
[naja, ich hab bis zum feld vor nen Weg von 1 minute, wenns hoch kommt, ich renn das Stück sowieso immer]

Na gut, unsre beiden gehen milerweile einwandfrei beifuss^^
 
  • Jagdtrieb Beitrag #17
Hallo goldfish,

ein witziger Aspekt! ;-) Dann haben alle meine Hunde meinen höheren Rang nicht akzeptiert. Sie laufen voraus und sie dürfen das auch.
Dennoch bin ich der festen Überzeugung das sie "rangniedriger sind.

Aber hier darf auch nicht das soziale Gefüge innerhalb der Caniden mit dem der Mensch-Hundebeziehung verwechselt werden. Die berühmte Dominanz-Theorie, die so eben nicht stimmt. Ein "Leittier" übt seine Macht nur aus, wenn ein anderer seine Position in Frage stellt und demonstriert sie nicht permanent und bei jeder Gelegenheit.
Ich sehe das also folgendermaßen: Ich gewähre meinen Hunden bestimmte Privilegien (vor mir laufen), stelle aber gleichzeitig zum einen Tabus (weglaufen o. wildern verboten) und auch bestimmte Regeln auf. Einen gewissen Radius gestatte ich, dann ist Schluss. Ich bestimme aber stets, wo wir lang gehen.
Sag deinem Trainer mal, dass er unterscheiden muss, zwischen Alpha-und Beta-Hund und Leit"tier" Mensch. Würde man das tatsächlich alles 1 zu 1 umsetzen wollen...ach herjeeh.... Dann hätte z. B. nur Mensch das Privileg der Fortpflanzung. ;-)
Und seltsam auch, dass in einem natürlichen Rudel der Alpha nicht auch immer vorne weg läuft. Im Gegenteil! Beobachtungen u. a. von E.Trumler und auch G.Bloch zeigen, dass Jungtiere sich oft Kilometerweit von den Alphatieren wegbewegen. Erfolglose Jagden oder auch im Spiel.. usw. Ausserdem bewegen wir uns ja meist in bekanntem Terrain, wo evtl. Gefahren doch eher selten an der Tagesordnung sind und was somit auch keine Notwendigkeit des vorausgehens meinerseits mit sich bringt.
Und last but not least: Ich habe es nicht nötig ständig meinen Rang zu beweisen, erst recht nicht beim gemeinsamen Spaziergang.

@ BluIce

Nun, der Hund sollte vorher merken, wann die Leine am Ende ist, also ein Gespür dafür bekommen, wann der Radius fast ausgereizt ist. Das ist Übungssache und kommt bei richtiger Anwendung/Übung schnell von alleine. Ziel ist, dass der Hund sich auf dich konzentriert und nicht durch Ablenkung (z. B.Wildspur) alles andere um sich herum vergisst. Also Richtungswechsel, Blickkontakt bestätigen mit Lob und/oder Leckerle etc.

Gruss

Bettina
 
  • Jagdtrieb Beitrag #18
Morgen ist mein letzter Praktikumstag...
Wir fahren morgen zu som Studio für ne Tiervermittlungssendung...
Ich soll mit der Hündin auf dem Rücksitz sitzen...Da mir gesagt wurde, dass sie das letzte Mal, wo sie Auto fahren sollte (da wurde sie ins Tierheim gefahren) geschnappt hat, weiß ich nicht wirklich wie ich mich verhalten soll...Streicheln? Oder ignorieren?
Will sie ja auch nicht bedrängen...

Weiß jemand Rat?

lG Denise
 
  • Jagdtrieb Beitrag #19
Was sicher ist: Eine Hundebox! Muss natürlich groß genug sein. Egal, wie der Hund sich verhält, nicht beachten, nur aufpassen, dass er an seinem PLatz bleibt. Wenn er angst im Auto hat, nicht trösten, denn er fühlt sich sinst in seiner Angst bestätigt.
 
  • Jagdtrieb Beitrag #20
Praktikum zu Ende, nochmal da gewesen, Freundschaft?

Hallo!!

Also mein Prakikum ist leider zu Ende. Die Autofahrt war eigentlich ganz ok und der Auftritt auch ... ;) .
Naja, ich war am Freitag im Tierheim und naja...war mit ihr wieder spazieren gegangen. Sie kam aus ihrem Raum und ist an mir vorbei gegangen. Ich habe sie angesprochen und dann plötzlich kam sie ganz fröhlich auf mich zu. Dann sind wir erstmal ein bisschen umher gelaufen und das sogar ein bisschen entspannter...
Da es sehr warm war bin ich so oft wie es ging in den Schatten gegangen und dann kurz bevor wir wieder reinmussten, wälzte sie sich wieder auf dem Rasen und dann guckte sie mich an und saß da. Ich hockte mich hin und streichelte sie, auch an den Stellen, wo man sie eigentlich nicht anfassen sollte (Hals so in der Gegend). Dann hörte ich kurz auf und sie blieb sitzen. Erst nachdem ich aufgestanden bin und sie fröhlich aufgefordert habe weiter zu gehen, stand sie auf und ging weiter.
Bei unserem zweiten Spaziergang wollte ich sie zu mir rufen. Ich hockte mich hin, breitete meine Arme aus und rief sie. Sie kam angelaufen und schien sich zu freuen...
Dann wollte ich Fotos mit meinem Handy machen und holte sie in der gleichen Weise wieder zu mir und dann kletterte sie mir halb auf meinen Schoß und schleckte meine Hand und mein Handy ab...

Kann es sein, dass sie mich in irgendeiner Weise mag, mich vielleicht sogar als Freundin sieht??? :?:

In der Haltung wie ich sie zu mir rief beim zweiten Spaziergang, hat der Mann kurz bevor er von ihr gebissen wurde sie auch gerufen...

lG

Ich hoffe ich nerve euch damit nicht...aber ich mache mir meine gedanken dazu...vielleicht bilde ich mir ja auch nur alles ein...
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Jagdtrieb

Jagdtrieb - Ähnliche Themen

Finyas und mein Trainingsweg - zurück zum Vertrauen: Hallo ihr lieben! Ich weiß noch nicht so ganz genau, ob ich in diesem Unterforum wirklich ganz richtig bin. Da es hier aber um Finyas Verhalten...
Jagdtrieb und andere Kommunikationshürden: Hallo liebe Foris, Einige der Eingesesseneren von euch kennen mich vielleicht noch von früher aus dem Rattenbereich. Nun endlich fängt bei mir...
Probleme bei Erziehung, Hilfe!: Hallo, Ich bin Seralein1994 und ich habe große Probleme was das Thema mit der Welpe - Erziehung anbelangt. Ich hatte damals schon einen Hund in...
Mein Hund aus dem Tierheim langweilt sich enormst: Hallo! :D Seit Anfang des Monats habe ich mir den Traum vom Hund erfüllt. Ich bin Studentin und eigentlich dachte ich mir, ich würde mit einem...
Hilfe! Brauche Tipps für Verhalten/Erziehung: Hallo zusammen! Ich habe eine ca. 1,5 Jahre alte akita/staff mix Hündin! Um ein paar Dinge vorab klarzustellen: Ich lebe schon seit meiner...
Oben