Anti-Bell-Training ??

Diskutiere Anti-Bell-Training ?? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo ihr alle! Ich habe mal wieder ein Anliegen... Wobei es solche Themen wohl generell recht häufig gibt. Hm... (Links und Verweise sind...
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  • Anti-Bell-Training ?? Beitrag #1
DyingDream

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Hallo ihr alle!

Ich habe mal wieder ein Anliegen... Wobei es solche Themen wohl generell recht häufig gibt. Hm... (Links und Verweise sind herzlich willkommen. Auf die Schnelle habe ich eben nicht die passende Antwort gefunden - und deswegen nun dieser Thread.) ...

Wie der Titel schon sagt, würde ich den Geräuschpegel vom Hund gerne etwas einschränken. ;) ...ich hatte mal etwas von einem Anti-Bell-Training gehört - aber finde dazu leider nichts mehr wieder... :/

Mein erster Hund war immer relativ ruhig. Sie hat eben nur dann immer gebellt, wenn jemand an der Haustür war oder Nachbarn im Nachbargarten.
War alles soweit okay. Ein Hund bellt eben mal. ;)

Nun habe ich seit ein paar Monaten noch einen zweiten Hund, der sich gerne mal etwas lauter 'unterhält' und dazu eben auch viel bellt.
Fremde Hunde oder manche Menschen, die sie nicht kennt werden also aus Unsicherheit erst mal angegrummelt und böse gebellt. (Sie hat als Welpe leider schon viel durchgemacht, weshalb sie etwas unsicherer ist.)
Aber gut...
Ich schweife total ab. :?

Wenn die Hunde jetzt draußen im Garten sind, nehmen sie ihren 'Job' auf den Hof aufzupassen sehr ernst und es wird auch bescheid gesagt, wenn ein Kind 5 Häuser weiter 'piep' sagt. Sind dann die direkten Nachbarn in 'sichtweite' oder gar direkt am Zaun bekommen sich die Hunde kaum ein - eben bis sie ihr Ziel erreicht haben und der Nachbar sich wieder entfernt. :/
Leider hat die Nachbarschaft hier auch wenig Verständnis und auf Mitarbeit brauche ich nicht großartig hoffen. Aber zumindest habe ich die Nachbarn nun soweit, dass sie die Hunde soweit es geht einfach ignorieren.
Die eine Nachbarin hatte zuvor leider auch immer fein 'mitgebellt', wodurch es auch nur schlimmer wurde...
*argh*

Okay... Kurz noch mal eine zusammengefasste Frage:
Wie habt ihr euren Hunden beigebracht, bei Nachbarn oder Leuten an der Haustür nicht loszubellen, bzw. lediglich einmal anschlagen und dann wieder aufzuhören.
Ist so etwas möglich?

Wie bin ich bisher vorgegangen?
Wenn Hund an der Leine ist wird alles andere ignoriert und im Fuß weitergegangen, bzw. viele Richtungswechsel um die Aufmerksamkeit auf mich zu lenken.
Läuft der Hund ohne Leine, rufe ich den Hund zu mir ran und/oder lege ihn ins Platz, bis er sich beruhigt hat.
Am 'schlimmsten' ist es dann, wenn die Hunde alleine im Garten sind - wo ich auch noch am 'allein bleiben' übe. Im Haus sind sie ruhig, aber draußen sind so viele Nebengeräusche und ach... :/

In der Hundeschule hatte man mir bei 'Protestgebell' geraten dieses zu ignorieren und ein Lob, wenn der Hund ruhig ist. ...aber dieses fruchtet bei meinen Hunden nicht wirklich, weil sich zumindest die jüngere dann erst so richtig reinsteigert.

--
Und da es noch zum Thema passt.
Eine Bekannte von mir hat das Problem, dass ihr Colli-Junghund während der Arbeit (sie hat ihn mit) bei jedem Geräusch laut losbellt - und sie nicht weiß, wie sie da am besten gegensteuern kann. Von diesen Wasser-Sprüh-Halsbändern, was sie ausprobieren wollte, habe ich ihr jedenfalls abgeraten, weil ich so etwas für unangebracht in der Hundeerziehung halte.

--
Kennt hie vielleicht jemand die eine oder andere Methode im Sinne von 'Anti-Bell-Training'?
~§~
 
  • Anti-Bell-Training ?? Beitrag #2
Das in den Platz legen halte ich für einen Fehler, weil der Situation dann deutliche Aufmerksamkeit geschenkt wird. Generell würde ich hier mit der Futtertube arbeiten. Den Hund auf dich lenken. Nimmt er Blickkontakt auf, Futtertube anbieten. Der Hund wird relativ zügig schon selbst Blickkontakt anbieten.
 
  • Anti-Bell-Training ?? Beitrag #3
...

Vielen Dank für deine Antwort, Flixilotte!

Langsam, aber beständig machen wir auch Fortschritte. :]

An den meisten Hunden kommen wir ohne Gebell voran. Nur, wenn die fremden Hunde Terror machen oder ich mich nicht großartig bewegen kann.
Entweder gehe ich nun also kommentarlos mit den Hunden an der Leine vorbei, mache Richtungswechsel, (versuche) die Aufmerksamkeit auf mich zu lenken oder (verdammt selten) kommt der Hund ins Platz und muss den fremden Hund in einiger Entfernung vorbei gehen lassen.

Blöd ist dann nur, wenn Tacka 'Theater' macht und dann ein unangeleinter Hund kommt.

--
Was die Nachbarn + Gebell angeht ist es wesentlich besser geworden, nachdem ich einfach mal ein bisschen Unterordnung an der Leine und Dogdance ohne Leine im Garten gemacht habe sobald da irgendein Nachbar war. Oder aber der Hund wurde rangerufen und wir gingen dann zusammen in Richtung 'Zaun', etc.
Aber wie gesagt - dass ist inzwischen weniger das Problem hier. =)

--
Das 'gemeine' was das 'fremde Hunde' Problem betrifft ist immer, dass sich Tacka bei der Hundeschule natürlich immer absolut vorbildlich benimmt und mir dann kaum jemand glaubt, dass sie mitunter 'Theater' machen könnte. *poing*


--
Ach so... Den Blickkontakt hält Tacka eigentlich schon recht gut. Je weniger Ablenkung und je besser das Leckerli, desto besser klappt es natürlich auch mit dem Blickkontakt.

Da sie aber leider schon eine Menge negativer Erfahrungen gemacht hat, bevor ich sie aufgenommen habe verübel ich ihr auch nicht, wenn sie sich aus Unsicherheit/Angst noch immer mal wieder nach dem fremden Hund/Geräusch/Situation umschaut. ...aber sobald ich eine kleine Bewegung mache ist der Kopf wieder bei mir.

Gelobt und Futter gibt es ja schließlich auch nur, wenn sie von sich aus zu mir schaut. ;)

~§~
 
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