Hilfe!
Zwei meiner Mäuse haben einen Pilz!
Zur Vorgeschichte:
eine meiner Mäuse (Merle) hat seit etwa 6 Wochen eine Rötung im Nacken, die erst recht klein war. Ich bin dann damals zu einer Tierärztin, die aber meinte, dass das nur ein Stresssymptom und nicht weiter schlimm sei.
Nachdem die Rötung jedoch nicht besser, sondern eher schlimmer wurde, bin ich vor ca. 2,5 Wochen nochmal zu einem Tierarzt, diesmal jedoch zu einem anderen (die andere Tierärztin war da grad in Urlaub). Den hab ich damals auch gefragt, ob Merle vielleicht einen Pilz haben könnte, da ich im Internet gelesen habe, dass Rötungen im Nacken oft eine Pilz darstellen. Der Tierarzt hat allerdings gemeint, dass das kein Pilz und auch nicht weiter schlimm sei und hat mir nur ein Vitaminspray mitgegeben; das kann zumindest nicht schaden.
Tatsächlich hab ich dann auch gemeint, dass es etwas besser geworden wäre.
In den letzten Tagen ist die Rötung jedoch viel schlimmer geworden und hat sich stark ausgebreitet. Ich hab mir da anfangs nicht viel dabei gedacht; wenn das wirklich ein Stresssymptom ist, ist es ja irgendwo klar, dass es wieder etwas schlimmer wird, schließlich ist eine Vergesellschaftung ja sicher auch stressig für Mäuse.
Gestern Abend hab ich dann aber entdeckt, dass Merle mittlerweile auch ganz kleine, punktförmige offene Stellen im Fell hat.
Ich hab mir dann heute die Mäuse geschnappt und bin wieder zur Tierärztin (diesmal schon wieder zu einer anderen).
Die hat dann sofort als sie Merle gesehen hat gemeint, dass das wahrscheinlich ein Pilz ist.

Und als wäre das nicht genug, hat mittlerweile eine andere von meinen alten Mäusen auch so eine Rötung im Nacken (ist aber noch ganz, ganz klein). Den anderen drei Mäusen fehlt (noch) nichts.
Ich hab dann noch eine Packung Surolan bekommen, damit soll ich die beiden Mäuse zweimal am Tag einreiben.
Was soll ich denn jetzt machen? Soll ich die Vergesellschaftung abbrechen und die beiden Mäuse in Quarantäne stecken? Oder soll ich sie bei den anderen lassen und die einfach sehr gut beobachten?
Bin grad ein bisschen verzweifelt

Und kann es wirklich sein, dass ich erst drei verschiedene Tierärzte aufsuchen muss, bevor mir einer eine richtige Diagnose geben kann? Ich meine, ein Pilz ist ja doch nicht so eine seltene, schwer zu erkennende Erkrankung

Hätte die erste Tierärztin damals eine richtige Diagnose gestellt, wäre Merle nicht annähernd so schlimm befallen und Mim (die andere Maus) hätte sich gar nicht erst angesteckt...
Ach, und Pilze gehören ja zu den Zoonosen (juhu...

) Muss ich jetzt damit rechnen, dass ich demnächst auch einen Pilz haben werde? Ich wasche mir zwar immer gründlich die Hände, wenn ich die Mäuse angefasst habe, aber ob das reicht?