Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben?

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Retic

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Vorweg: Es geht hier nicht um meine Katze.

"Wir" haben folgendes Problem mit einem jungen Kater:

Er ist eine reine Wohnungskatze und lebt in einer 2 Zimmerwohnung (sie ist recht geräumig). Früher standen ihm alle Räume offen. Seit einer teuren Renovierung des Wohnzimmers darf er dort aber nicht mehr alleine rein, weil er sich anfangs gleich mit seinen Krallen verewigen wollte.

Nun kommt noch dazu, dass er anfängt, nachts gerne in Füße zu beißen und dabei überhaupt nicht zimperlich ist. Also wird er seit vorgestern aus dem Schlafzimmer gesperrt (wo eine Katze ja ohnehin nichts zu suchen hat). Das hat übrigens ganz gut geklappt, in der 2. Nacht war er schon komplett ruhig.

Diese Woche ist er nicht allein, sodass er tagsüber auch immer ins Wohnzimmer kann. Ab nächste Woche ist er aber wieder für 9 Stunden am Tag alleine und dann kommt natürlich das Problem, dass jetzt - wenn er alleine ist - nur noch die Küche übrig bleibt. Die Küche ist eigentlich recht groß, aber eben nur ein einzelner Raum.

Es wurde jetzt schon überlegt, ob man ihm dann tagsüber ins Schlafzimmer läßt. Das war für ihn schließlich immer eine gute Rückzugsmöglichkeit und er hat tagsüber darin auch nie Ärger gemacht. Aber ihn tagsüber reinzulassen und nachts auszusperren ist bestimmt nicht gut, oder? Da wird er sich dann wohl nie mit abfinden können.

Ich bin eigentlich dagegen, Tiere abzugeben. Momentan wissen wir aber nicht mehr, ob es in diesem Fall vielleicht doch besser ist. Ich habe hier im Forum mal gelesen, dass die Katzen auch in fremder Umgebung aufblühen und ihren ehemaligen Besitzer recht schnell vergessen. Vielleicht ist er woanders wirklich besser aufgehoben.

Momentan ist ein guter Rat gefragt. Man hat weder vor, ihn "loszuwerden", noch ihn auf Teufel komm raus zu behalten, sondern eine Lösung zu finden, die auch und gerade im Sinne des Tieres ist.
 
  • Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben? Beitrag #2
Vorweg:


Ich bin eigentlich dagegen, Tiere abzugeben. Momentan wissen wir aber nicht mehr, ob es in diesem Fall vielleicht doch besser ist. Ich habe hier im Forum mal gelesen, dass die Katzen auch in fremder Umgebung aufblühen und ihren ehemaligen Besitzer recht schnell vergessen. Vielleicht ist er woanders wirklich besser aufgehoben.

Momentan ist ein guter Rat gefragt. Man hat weder vor, ihn "loszuwerden", noch ihn auf Teufel komm raus zu behalten, sondern eine Lösung zu finden, die auch und gerade im Sinne des Tieres ist.

Natürlich können Katzen auch woanders aufblühen,doch ich finde das ist hart gesagt der Besitzer bleibt Bestimmt im "Herzen" der Katze.

Huhu Retic

Ich verstehe dich. Einerseits frage ich mich "Warum" weggeben und anderseits "So" ist es für die Katze auch nicht gerade schön. Villeicht hättest du die Gelegenheit ihm das abzugewöhnen. Hat er dein ein Kratzbaum? Wenn Ja musst du ihn daran gewöhnen dass er die Wände nicht ankratzen darf sondern den Kratzbaum benutzen muss.
Wenn Nein dann könnte es eventuell daran liegen, denn Katzen z.B. Freigänger haben in der Natur die Möglichkeit ihr Krallen zu wetzen. Hauskatzen ohne Kratzbaum haben nicht die Möglichkeit und dann muss die Tapete oder die Möbel dran glauben.

Es könnte aber auch daran liegen, dass er wirklich noch zu jung und unerfahren ist.
Dann musst du ihm Beibringen dass er es nicht darf. wenn du die Zeit und die Geduld hast lohnt es sich. Ich würde erst einmal alles genau Bedenken, denn eine Katze abzugeben ist nicht so toll, oder ?!
 
  • Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben? Beitrag #3
Gleich vorweg ... Katzen hassen verschlossene Türen, sie also in einem Raum einzusperren ist der völlig falsche Weg, zumal er die ganze Wohnung kennt ...
In dem Alter sind die Kleinen nun einmal in der Sturm und Drang Phase und testen ihre Grenzen aus, hier ist Geduld und Konsequenz des Besitzers gefragt ...

Ein weiteres Problem ist die Einzelhaltung einer Katze in der Wohung, ihr könnt den Kleinen gar nicht so auslasten wie er es braucht, denkt doch bitte über eine zweite Katze nach und ihr werdet sehen, wie viele eurer Probleme sich ganz schnell im Nichts auflösen ;)
 
  • Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben? Beitrag #4
Darf ich mal fragen ob der arme Kerl "absichtlich" angeschafft wurde? Weil eine Katze zu nehmen bedeutet viel Verantwortung und eine junge Katze zu nehmen noch viel mehr.

Ich könnte ehrlich gesagt heulen wenn ich so was lese. Meine Katzen sind bei mir überall dabei. Es stehen ihnen alle Türen offen! Sie dürfen auch mit ins Schlafzimmer und gerade die Winterzeit genießen sie im Bett. Aber gut, das soll jeder machen wie er denkt.

Das er "beißt" ist klar. Er ist jung, er ist verspielt, er langweilt sich! Daher sollte man ja eigentlich auch 2 Katzen holen. 9 Stunden alleine für eine Einzelkatze finde ich auch einfach zu viel! Meine sind maximal 8 Stunden am Tag alleine und das auch nicht regelmäßig und da merke ich manchmal schon das sie mich dolle vermisst haben.

Eine Katze gewöhnt sich schon an neue Besitzer. Sehe das immer bei den Katzen im Tierschutz. Die müssen sich ja auch in jedem Alter an andere Leute gewöhnen. Aber es wäre schöner wenn er dann gleich in ein neues Zuhause kommt - evtl. zu einer anderen Katze!

Weil so wie sich das anhört was Du schreibst geht das auf Dauer eh nicht gut. Und eine Katze kann alt werden!

Wo wohnt denn der Kater? Vielleicht wohnt ja jemand in der Nähe und weiß einen Tierschutz der bei der Vermittlung helfen würde.
 
  • Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben? Beitrag #5
Also... Wirklich schön hört sich das für mich auch nicht an. :|

Ein junger Kater, im Normalfall 9 Stunden täglich allein zu Hause, der nur in die Küche darf... Ich kann mir schwer vorstellen, wobei das natürlich auch eine Charakterfrage ist, dass ihm das ausreicht bzw. er so auch nur ansatzweise ausgelastet wird. Normalerweise würde ich ja einen Spielkumpanen vorschlagen, aber wenn der Knirps allein schon nicht ins Wohnzimmer darf, wären zwei sicherlich kontraproduktiv in der Sache und zwei im besten Flegelalter nur in der Küche wären eher keine gute Idee. Daher würde ich die Abgabe wohl in Betracht ziehen, auch wenn das nicht schön ist. Für den Kater ist es sicher allemal schöner, wenn er ein Heim findet, wo er sich auf Katzenart austoben darf.

Im Grunde kann ich Michaela203 nur beipflichten.
 
  • Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben? Beitrag #6
Huhu Nochmal ;)

Und genau in dem Punkt gebe ich den beiden Recht. Katze alleine im Haushalt, dass ist ein Absolutes NoGo. Und dann nur einen raum zur Verfügung.
Also müsste wohl am ehesten wiegesagt eine 2. Katze her.
Wenn du es nicht finanzieren kannst oder keine Zeit hast musst du ihn wohl oder übel vermitteln. Ich kann es dir nicht verbieten, aber es ist keine artgerechte Haltung.
Bei meinem obigen Beitrag hatte ich nur das Tapeten zerkratzen angesprochen.
Hoffentlich findest du für den kleinen das richtige Heim.

Greta
 
  • Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben? Beitrag #7
Hallo Retic,

wie alt ist der Kater denn?

Das Problem hier scheint also eigentlich eher der Besitzer zu sein, als die Katze, habe ich das richtig verstanden?

Zuerst einmal ein paar grundsätzliche Sachen:
1. - auch wenn es hier eigentlich nicht direkt mit dem Thema zu tun hat - Katzen sind keine Einzeltiere! Und gerade Wohnungskatzen, die keine andere Möglichkeit haben irgendwie Kontakt zu Artgenossen zu halten brauchen einen Spielgefährten. Sie vereinsamen sonst, fangen womöglich sogar an aggressiv zu werden oder ähnlich. Übermäßiges Kratzen könnte zB auch einfach auf Langeweile zurückgeführt werden.
2. - eine Katze in einer Dreizimmerwohnung aus zwei Räumen auszusperren ist schon hart an der Grenze. Besonders, wenn die Katze früher noch in alle Räume durfte.
Wie soll ein Tier das verstehen?
Und überhaupt - ist aussperren wirklich eine Lösung?

Das Wohnzimmer ist frisch renoviert, riecht komisch, alles ist neu... NATÜRLICH will der Kater zuerst einmal alles unter die Lupe nehmen. Das Neue als sein Eigentum markieren, indem er auch mal die Krallen einsetzt (an den Pfotenballen befinden sich Talgdrüsen, Kratzen dient also auch zum Markieren).
Mir stellt sich bei deiner Erzählung auch die Frage, ob der Kater überhaupt ausrechend Kratzmöglichkeiten zur Verfügung hat?
Irgendwo muss er schließlich aus eine Krallen wetzen dürfen und Katzen bevorzugen derartige Plätze in der Nähe. Hält sich die Katze also meist im Wohnzimmer auf wird sie wahrscheinlich nicht extra in die Küche gehen, falls nur dort ein Kratzbaum zu finden ist.

Das Problem mit dem in-die-Füße-beißen ist da eigentlich schlimmer. Ich finde, das klingt wirklich nach Langeweile. Der Kater hat gelernt, dass die Menschen aufwachen wenn er das macht - er also Aufmerksamkeit bekommt.
Hier wäre es vielleicht wirklich eine Möglichkeit ihn auszusperren, besser fände ich eine Auseinandersetzung mit dem Problem.
Wird der Kater zB nur dann vor die Tür gesetzt wenn er anfängt zu beißen könnte er das in Zusammenhang bringen und, wenn man genug Ausdauer hat, auch lernen.

Idealerweise würde man ihm eine zweite Katze zur Seite stellen, damit er sich mit dieser beschäftigen kann, wenn die Menschen schlafen oder außer Haus sind.
Wie gesagt, Katzen sind einfach keine Einzeltiere.

Tagsüber rein, nachts raus - auch das wäre übrigens nicht die schlechteste Lösung. Anfangs könnte es zwar schon sein, dass der Kater mit Unverständnis reagiert, aber normalerweise sollte er das schnell lernen.
Meine Katzen wissen zB genau, dass sie in die Küche dürfen wenn ich dabei bin, aber nicht wenn meine Mutter da ist. Das ist überhaupt kein Problem mehr.

Ob der Kater besser abgegeben werden sollte?
Hier ist die Frage wirklich, was die Besitzer wollen! Wenn sie den Kater behalten wollen und bereit sind, etwas dafür zu tun, Kompromisse einzugehen - dann ist das überhaupt kein Problem.
Wenn der Kater aber zu einem lästigen Störenfried wird, der alles nur kaputt macht und nirgends wirklich sein darf - dann ist es für alle besser, wenn ihm ein neues Zuhause gesucht wird!

LG
by blackcat
 
  • Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben? Beitrag #8
Das er Nachts in die Füße beißt könnte womöglich damit zusammen hängen dass er mehr
aufmerksamkeit braucht. Eine Katze hat manchmal einfach so ihre fasen.
Ich gebe Blackmagic82 ganz recht, man muss sich doch einfach nur eine zweitkatze hohlen und schon ist das problem gelöst.
P.S. lange bleiben die Türen eh nicht geschlossen, denn die Katze wird lernen sie aufzumachen.
 
  • Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben? Beitrag #9
Wenn von einer 2-Zimmer-Wohnung zwei Zimmer verboten sind bleibt echt nicht viel.
Ohne Freigang (könnte man darüber nicht einmal nachdenken?) und ohne kätzische Gesellschaft ist das schon hart....dass er aus Langeweile die Möbel bespielt, ist da schon denkbar.....
 
  • Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben? Beitrag #10
Schau doch einfach mal im Tierheim nach...
Wenn deie Katze geliebt wird sollte man das wirklich in betracht ziehen
 
  • Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben? Beitrag #11
Also soooo jung ist er jetzt auch wieder nicht - 2 Jahre.

Ich verstehe dich. Einerseits frage ich mich "Warum" weggeben und anderseits "So" ist es für die Katze auch nicht gerade schön. Villeicht hättest du die Gelegenheit ihm das abzugewöhnen. Hat er dein ein Kratzbaum? Wenn Ja musst du ihn daran gewöhnen dass er die Wände nicht ankratzen darf sondern den Kratzbaum benutzen muss.

Ja, er hat einen Kratzbaum und benutzt diesen auch gerne. Es ist auch nicht so, dass er jede Gelegenheit ausnutzt, die Wand zu zerkratzen. Er streckt sich aber ab und an an der Wand und dann passiert das.

Ich würde erst einmal alles genau Bedenken, denn eine Katze abzugeben ist nicht so toll, oder ?!

Natürlich nicht, aber vielleicht hört Michaela dann auf zu heulen.

Ein weiteres Problem ist die Einzelhaltung einer Katze in der Wohung, ihr könnt den Kleinen gar nicht so auslasten wie er es braucht, denkt doch bitte über eine zweite Katze nach und ihr werdet sehen, wie viele eurer Probleme sich ganz schnell im Nichts auflösen ;)

Hallo. Dazu muß man natürlich sagen, dass die Beitzerin bei der Anschaffung davon ausging, es seien Einzelgänger, was ja heute noch oft in der Literatur behauptet wird. Aber ja, man wollte auch schon diesen Weg wählen. Das Problem war aber, dass eine Vergesellschaftung nicht immer unproblematisch ist und man die Tiere ja anfangs schlecht alleine lassen kann, oder? Die Besitzerin war schonmal kurz davor eine 2. Katze anzuschaffen und sich dafür sogar ein paar Wochen Urlaub zu nehmen. Das Problem war aber, dass sie die Möglichkeit haben wollte, die Zweitkatze zurückzugeben, falls eine Vergesellschaftung wirklich nicht hinhauen sollte. Das wollte der Verkäufer aber nicht. (Ich weiß nicht, wie die regelmäßige Paxis aussieht, in solchen Sachen)


Kann der Rest mal bitte sachlich bleiben? 9 Stunden alleine sind viel zu lange, aber 8 Stunden sind in Ordnung? - Selten so einen Mist gelesen.
 
  • Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben? Beitrag #12
Meine Katzen strecken sich auch an den Wänden oder Türstöcken aber es sind halt Katzen und es gehört nun mal zu ihren Trieben.

Bzgl. einer VG hatte ich noch nie Probleme.

Hatte vor nicht langer Zeit eine Pflegekatze und die mußte von heut auf morgen mit meinen 4 Monstern zusammen leben.
Nach einer Woche war alles ok.
Hier konnte ich mir auch nicht frei nehmen sondern der Alltag mußte ganz normal weiter gehen.

Als ich mit meiner ersten Katze anfing habe ich ganz schnell kapiert, das es ohne einer zweiten nicht geht.

Grüße
Alex
 
  • Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben? Beitrag #13
@Retic: Achso und ich dachte er macht das dauernd.
Okay es war einer Vermutung ;)
 
  • Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben? Beitrag #14
Die Besitzerin war schonmal kurz davor eine 2. Katze anzuschaffen und sich dafür sogar ein paar Wochen Urlaub zu nehmen. Das Problem war aber, dass sie die Möglichkeit haben wollte, die Zweitkatze zurückzugeben, falls eine Vergesellschaftung wirklich nicht hinhauen sollte. Das wollte der Verkäufer aber nicht.
Wenn das so ist... Hat sie mal an den Tierschutz oder ein örtliches Tierheim gedacht?
Ich kenne es eigentlich von seriösen Organisationen (denen es nicht nur darum geht, ein Tier zu vermitteln und die Arbeit damit als getan anzusehen) so, dass man die Katze zurücknehmen würde, wenn es wirklich nicht passt. Das setzt natürlich voraus, dass man auch gewillt ist, es ernsthaft mit der Zusammenführung zu versuchen und nicht nach ein paar Tagen das Handtuch zu werfen. Ob das jetzt für alle Tierheime und Schutzvereine gilt, kann ich nicht sagen, aber fragen kostet bekanntlich nichts. :001:
 
  • Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben? Beitrag #15
Kann der Rest mal bitte sachlich bleiben? 9 Stunden alleine sind viel zu lange, aber 8 Stunden sind in Ordnung? - Selten so einen Mist gelesen.


Ich finde daran gar nichts unsachlich. Ich möchte keinen Ärger oder sonstiges verurschachen, aber ich finde es unhöflich von dir, dass du einige Beiträge als Mist bezeichnest.(So wie ich es verstanden habe.) Natürlich kann ich mich irren.

Greta
 
  • Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben? Beitrag #16
Hallo. Dazu muß man natürlich sagen, dass die Beitzerin bei der Anschaffung davon ausging, es seien Einzelgänger, was ja heute noch oft in der Literatur behauptet wird. Aber ja, man wollte auch schon diesen Weg wählen. Das Problem war aber, dass eine Vergesellschaftung nicht immer unproblematisch ist und man die Tiere ja anfangs schlecht alleine lassen kann, oder? Die Besitzerin war schonmal kurz davor eine 2. Katze anzuschaffen und sich dafür sogar ein paar Wochen Urlaub zu nehmen. Das Problem war aber, dass sie die Möglichkeit haben wollte, die Zweitkatze zurückzugeben, falls eine Vergesellschaftung wirklich nicht hinhauen sollte. Das wollte der Verkäufer aber nicht. (Ich weiß nicht, wie die regelmäßige Paxis aussieht, in solchen Sachen)

Logo stellt eine Zusammenführung immer das eine oder andere Problem (chen) dar ... ich halte es immer so, nicht gleich bei jedem Gefauche rennen, jeder Katze Rückzugsmöglichkeiten geben ... Erfahrungsgemäß war das bei mir bislang immer so, dass sie sich schon zusammenraufen ;) Macht und Rangkämpfe gehören dazu und bleiben auch nach Jahren nicht aus ... Bei mir ist z.B. die Katze die Ranghöhere, dennoch versucht der Kater immermal wieder den Rang zu ändern ... und die beiden sind von klein auf, seit nunmehr 3 Jahren zusammen :)
Vorallem, sind sie zu zweit, dann stellt sich die Problematik mit dem Alleinsein auch nicht mehr
 
  • Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben? Beitrag #17
Wenn das so ist... Hat sie mal an den Tierschutz oder ein örtliches Tierheim gedacht?

Ja. Dort waren aber nur Freigänger abzugeben.

Über einen Freigang wurde übrigens auch schon nachgedacht. Aber es sind leider stark und schnell befahrene Straßen im in umittelbarer Nähe. Ich glaube aber nicht, dass er damit wirklich Probleme hat, in der Wohnung zu bleiben. Er hat oft die Möglichkeit, sich durch die Türe zu drücken oder aus dem Fenster zu gehen, macht das aber nie. Er sonnt sich zwar gerne auf der Fensterbank, geht aber - selbst wenn er kann - nicht raus.

Ich denke, ich werde der Besitzerin noch mal eine Vergesellschaftung nahe legen. Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass ein seriöser Anbieter eine Katze wieder nimmt, wenn eine Vergesellschaftung fehlschlagen sollte?

Dass mit dem Schlafzimmer tagsüber offen lassen und nachts ausperren, wäre vielleicht auch einen Versuch wert. Und ja, man hat wirklich vor, den Kerl zu behalten, wenn das in zumutbarer Weise möglich ist.
 
  • Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben? Beitrag #18
Ich denke, ich werde der Besitzerin noch mal eine Vergesellschaftung nahe legen. Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass ein seriöser Anbieter eine Katze wieder nimmt, wenn eine Vergesellschaftung fehlschlagen sollte?
Hm, war vielleicht etwas vorschnell von mir, in dem Kontext das Wort "seriös" zu benutzen, aber auf jeden Fall würde ich es als sehr positiven Anhaltspunkt werten, was die Einstellung der jeweiligen Vermuttlungsstelle angeht. Das war bisher bei allen der Fall, mit denen ich Kontakt hatte. Wirklich im Sinne des Tierschutzes ist es schließlich nicht, wenn es mit der Zusammenführung nicht funktionieren sollte und der neue Besitzer am Ende womöglich mit zwei Tieren zu Hause sitzt, die sich am liebsten zerfetzen würden.
 
  • Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben? Beitrag #19
Hallo,
als erstes solltet ihr euch darüber Gedanken machen, ob eine Katze überhaupt das richtige Haustier für euch ist und ob ihr seinen Bedürfnissen gerecht werden könnt.
Wenn man mit evt. Kratzspuren im Wohnzimmer nicht klar kommt, wüßte ich nicht, was für die Anschaffung einer zweiten Katze spricht? Ausserdem braucht man als absolutes Minimum ein zweites Katzenklo, das möglichst nicht direkt neben dem anderen steht und hier und da Kuschelhöhlen, Rückzugsmöglichkeiten für die Miezen. Wenn die Katzen tagsüber in der Küche bleiben, brauchen sie auch dort einen Kratzbaum meiner Ansicht nach.
Bei Wohnungkatzen muss man einfach sehr viel von seinem eigenen Lebensraum an die Vierbeiner abtreten und dazu muss man bereit sein.
Es kann nicht sein, daß man sich eine Katze hält, die nirgendwo ihre Spuren hinterlassen darf. Kratzmarkieren ist Katzenart, sie müssen sich verewigen, sonst fühlen sie sich nicht wohl. Die Gelegenheiten muss der Mensch ihnen einräumen, wenn es nicht die Tapeten oder die Couch sein soll.
Das Wohnzimmer als tabu-Zone zu erklären, finde ich ehrlich gesagt nicht fair. Dort würde ich auf jeden Fall eine Katzenkuschel- oder Klettergelegenheit einrichten.. entweder ein kleiner Kratzbaum, oder eine Liege am Fenster, oder eine Kuschelhöhle an der Wand, wie auch immer.
Weißt Du, Katzen sind doch kuschelbedürftige Seelen, die es lieben, sich Nachts mit ins weiche Bett anzuschmiegen. Ich kann es zwar verstehen, daß nicht jeder mit seinem Haustier das Bett teilen mag und kenne auch Leute, die ihre Katzen grundsätzlich nicht ins Schlafzimmer lassen. Aber da ist die Wohnung wesentlich größer und deren Katzen haben Artgenossen um sich. Der Kater Deiner Bekannten ist tagsüber alleine und wird Nachts auch noch ausgeschlossen. Ich denke, so ein Tier muss sich sehr einsam fühlen.
lies bitte auch hier:


Ich denke, wenn man der Katze gerecht werden will, darf man nicht immer seine eigenen Bedüfnisse vorne an stellen. Sondern man muss der Katze bestimmte Rechte zugestehen und damit leben, daß sie ihre Krallen wetzen müssen, ihre Haare überall verlieren und einen kätzischen Spielgefährten brauchen.
Wenn man das bieten kann, spricht nichts gegen eine zweite Katze. Mit allen Unbequemlichkeiten, die eine Vergesellschaftung mit sich bringen kann.
Wenn man das nicht bieten kann oder will, muss man sie abgeben.
 
  • Ist es vielleicht doch besser, ihn abzugeben? Beitrag #20
)


Kann der Rest mal bitte sachlich bleiben? 9 Stunden alleine sind viel zu lange, aber 8 Stunden sind in Ordnung? - Selten so einen Mist gelesen.

da liegt ein Mißverständnis vor: 8 Stunden für 2 Katzen oder 9 Stunden für eine Einzelkatze ist schon ein Unterschied

so habe ich das jetzt herausgelesen und kann mich der Meinung auch anschließen:)
 
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