ungehorsam und rangordnung

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  • ungehorsam und rangordnung Beitrag #1
Maxl

Maxl

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Hallo alle miteinander,
ich hatte vor längerer zeit schonmal von maxl berichtet, seiner vorgeschichte (Tötungslager Spanien, Familie deren scheidung und dann TH) und seinen anfänglichen Problemen mit anderen hunden (bellen,springen,zerren). Das alles hatten wir ganz gut in den griff bekommen als wir merkten das er einfach sozialisationsschwierigkeiten zu haben schien und den kontakt mit anderen hunden anscheinend noch nicht recht kannte. Er spielt jetzt richtig shön auf der wiese mit seinesgleichen und powert sich richtig schön aus ;) wir haben ihm auch sitz, platz und hier bzw. komm her, bleib und stopp an straßen beigebracht da ist er eigentlich ganz aufnahmefreudig für aber seit ungefähr 1 woche fängt er wieder an alte marotten einreißen zu lassen... auch wenn ich mit nachdruck kommandos gebe macht er sie oftmals erst beim 2ten oder 3ten mal, er bleibt an straßen nicht mehr unbedingt stehen und macht erst sitz wenn ich ihn dann nach dem kommando nochmal auf den po tippe. ABER mein größtes Problem ist sein momentanes verhalten an der leine anderen hunden gegenüber: egal ob er die hunde kennt oder nicht oder ob er einen tag vorher noch mit ihnen gespielt hat er dreht wieder völlig ab, bellt, verkramaft sich körperlich, zieht, hüpft, legt sich in die leine... meines erachtens weil er nicht hinkommt ... will ihm ja auch nicht immer seinen willen geben wenn wir auf der anderen straßenseite laufen laufen wir da nunmal wenn ich als frauchen das so möchte usw. immerhin bestimme ich wo langgegangen wird. naja habs wie schon vorher mit einem klaren NEIn probiert und bin mit ihm weitergegangen oder hab ihn um sich zu beruhigen sitzen lassen in der entgegengesetzen richtung zu dem hund der ihn so aufregt aber das beeindruckt ihn nicht wirklich er wird zwar dann langsam ruhiger versucht aber trotzdem bei jeder unachtsamkeit meinerseits sich umzudrehen und nach weiteren hunden ausschau zu halten....
anfangs als wir ihn bekommen haben waren wir ja schon bei einer hundetrainerin im einzeltraining die uns immer gesagt hat wir sollen ihn schön mit schmackes an der leine ziehen rucke geben und weiterlaufen... das möchten wir nicht. Aber ich habe das gefühl das er nicht akzeptiert das ich das alphatier bin, klar weiß er wenn er was falsch macht und duckt ab wenn ich ihn dann zusammenscheiße aber er reizt es auch immer wieder gern aufs neue aus... mir wurde auch schon gesagt, dass er sich nicht unterwirft. was kann ich machen?wie bringe ich wieder eine klare hierarchie in unsere beziehung?und welche ursachen kann sein verhalten anderen hunden (die er sogar kennt) gegenüber haben?

Ich weiß ein langer text aber ich wäre euch für eure ratschläge und meinungen super dankbar. ;)
 
  • ungehorsam und rangordnung Beitrag #2
Wie alt ist dein Hund jetzt?
 
  • ungehorsam und rangordnung Beitrag #3
er wird im november 3 jahre alt (laut EU- Pass)...wäre für tipps echt dankbar lg
 
  • ungehorsam und rangordnung Beitrag #4
Schimpfen ist total falsch.

Hundesicht:

"Oh, da vorne kommt ein Rivale... ob Frauchen alles im Griff hat? Er kommt ja immer näher!! Das geht doch nicht! Mein Frauchen wird auch schon unruhig.... ob ich ihn verteiben soll? .... Ok. Es reicht, ein bisschen Imponieren.... mein Frauchen schreit ja schon, sie will ihn also mit mir vertreiben!!"

Oder

"Oh, da vorne kommt ein Rivale... ob Frauchen alles im Griff hat? Er kommt ja immer näher!! Das geht doch nicht! Mein Frauchen wird auch schon unruhig.... ob ich ihn verteiben soll? .... Ok. Es reicht, ein bisschen Imponieren.... mein Frauchen schreit mich ja an! Das ist bestimmt wegen dem anderem!!!"


Verstehst du? Der Hund verknüpft dein geschimpfe nicht mit seinem Verhalten, sondern mit dem Rivalen. Bei Hunden kommt es auf die Gesamtsituation an. Er fühlt sich nur noch mehr verunsichert, und verstärkt sein Verhalten.

Bitte Trainiere mit ihm den Blickkontakt zu dir. Er soll lernen in Konklicktsituationen auf dich zu achten.

Training: Hund zu Hause Blickkontakt antrainieren. Dies erreicht man mit Belohnung in Form von Leckerchen und Lob. Immer wenn er Blickkontakt aufbaut, Leckerchen geben und Loben. Blickkontakt erreichst wenn du für ihn Interessante Geräusche von dir gibst: schnalzen, oder "schau!" mit freundlicher Stimme.
Wenn dies gut zu Hause klappt: Training draußen. Auch noch ohne andere Hunde, schließlich muss er auch lernen, draußen auf das Kommando zu achten.

- Weitere schitte: Jetzt mit anderen Hunden. Auf einer großen Distanz den Hund an anderen Hunden vorbei führen lassen. Der Hund darf sie bemerken, aber sollte noch keine Aggessionen gegenüber zeigen. Übe den Blickkontakt. Klappt dies, wird der Abstand verringert.




Wie sieht bei euch der Alltag aus? Bitte achte auch auf Dinge wie:

-Du gehst zu erst aus der Tür
-Du steigst nicht über ihn, wenn er im Weg liegt, sondern scheuchst in auf
-Du bestimmst, wann gespielt wird, die Spielsachen sind nicht im Raum verteilt, sonder fein säuberlich an einen Ort gelegt, wo er nicht hin kann
-Du entscheidest, wann er aufmerksamkeit bekommt. Ignoriere gefiepse, Kopf auf deine Beine legen oder angebelle.

Es gibt noch viele andere Punkte, die dazu gehören.

Bleib Konsequent und übe regelmäßig.
 
  • ungehorsam und rangordnung Beitrag #5
Wenn sowas passiert bleibe ich immer ruhig und beobachte meinen Hund.

Ich halte ihn an der gaaanz kurzen leine damit er auch das Gefühl hat da ist jemand. Und er sieht mich auch an.

ich weiss nicht warum aber ich kann ihn mit nem Blick fesseln.

Einfach den Hund beobachten und wenn möglich weiter gehen und ihn an der kurzen Leine haben damit er nicht das Gefühl hat, er muss dich beschützen.

Also, einfach weitergehen.

Und auch zuhause solltest du ihm beibringen, dass er auf dich hören muss und nicht anders herum.

Du hast ja schon ne menge tipps bekommen.

Hier noch einer. Wenn wiedermal so ne Situation auftritt, versuch ihm direkt in die Augen zu sehen. Nicht wegschauen oder auf den anderen Hund schauen.

Für ihn ist das wegschauen wie ein freibrief. Halte konsequent den Blickkontakt. Und auch wenn er knurrt oder zickt. Versuch seinen Blick immer auf dich zu lenken
 
  • ungehorsam und rangordnung Beitrag #6
sorry, apoc,
aber den hund an die kurze leine nehmen würde ich nicht empfehlen. dadurch verstärkt sich doch das zusammengehörigkeitsgefühl für den hund, und damit die gefahr, dass er verteidigt.
entspannt weiterlaufen, mit durchhängender leine (bei flexi schlecht möglich :eek:) und ablenken halte ich für besser.

auch wenns bei dem ein oder anderen hund trotz angezogener leine klappt.

p.s. maxl, hast du schon mal ein "maulhalfter" probiert?
absolut sanft und wirkungsvoll. bitte nach fachmännischer anleitung.
 
  • ungehorsam und rangordnung Beitrag #7
Hallo Maxl,
wie lange ist dein Hund denn schon bei euch?
Gerade ehemalige Straßenhunde haben oft ein anderes Sozialverhalten als ihre Vetter hierzulande.

Auf der Straße bilden Hunde feste Rudel, mit typischen Hierarchien. Die Körpersprache und Gestik ist sehr ausgeprägt.
Hunde die ausschließlich mit Menschen groß werden lernen normalerweise dass sie jedem anderen (rudelfremden) Hund freundlich begegnen sollen und jeder andere Hund auch freundlich ist (dieses Verhalten ist aber anerzogen und entspricht nicht dem natürlichen Verhalten).

Wenn nun so ein "Straßenköter", der gelernt hat die Regeln unter wilden Hunderudeln zu verstehen und zu akzeptieren, auf vom Menschen geformte Hunde trifft gibt es häufig Missverständnisse.

Die "wohlerzogenen" Hunde benehmen sich in den Augen der Straßen nämlich oft daneben: Sie kommen einfach ran, schauen den Fremden dabei direkt an, beginnen sofort zu schnüffeln, haben Rute und Ohren nach vorne gelegt. All dies kommt beim Hund aus einem ehemals (halb) wilden Rudel schnell als provozierend und dominant an, obwohl der andere Hund das vielleicht gar nicht so gemeint hat.

Ein Hund der vorher wenig Kontakt zu "zivilisierten" Hunden hatte, muss also erstmal lernen, dass die anderen gar nicht unhöflich sein wollen, sondern vielleicht auch nur neugierig sind.

Ich würde mit eurem Hund üben zuerst einmal seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Dazu eignet sich "schau" wie Blackdobermann beschrieben hat oder Dummispielchen. Irgendwas wobei der Hund Spaß hat und auch etwas abgelenkt ist.
Das trainiert ihr dann, zuerst im Haus oder im Garten, dann irgendwo wo auch andere Hunde sind (zuerst mal noch weit weg). Immer wenn du dir seiner Aufmerksamkeit sicher bist könnt ihr euch etwas näher ranwagen, damit er lernen kann die anderen Hunde zu ignorieren, weil du ohnehin viel interessanter bist ;)

So lernt er nach und nach auf dich zu achten und die Anderen links liegen zu lassen.

Tipps wie den Leinenruck von der "Trainerin" bitte ganz schnell vergessen, eine gute und sinnvolle Hundeerziehung ist auf positiver Bestärkung aufgebaut und nicht auf Strafe. Durch das Bestrafen wird das Problem nämlich nicht gelöst, man verbietet nur dem Hund zu äußern dass er ein Problem hat. Am Ende hat der Hund noch mehr Druck und man erzieht sich schlimmstenfalls ein Nervenbündel, das dann irgendwann gleich beißt und gar nicht mehr vorher bellt oder knurrt.

klar weiß er wenn er was falsch macht und duckt ab wenn ich ihn dann zusammenscheiße
Eigentlich sagt man "bei einem guten Training kann der Hund nichts falsch machen".
Welchen Grund sollte es geben seinen Hund "zusammenzuscheißen", zumal so sehr dass er sich wegduckt. Dadurch verliert der Hund nur Vertrauen.
mir wurde auch schon gesagt, dass er sich nicht unterwirft
Die These der absoluten "Rangordnung" zwischen Hund und Mensch gilt mittlerweile als widerlegt.
Der Mensch ist kein Hund und der Hund weiß das. Ein Hund verhält sich einem Menschen gegenüber ganz anders, als einem Hund gegenüber.
Man muss den Hund nicht ständig unterwerfen um ihm Befehlen zu können. Man will den Hund ja nicht brechen (obwohl man es früher so gemacht hat) sondern ihn zum Kameraden, der freudig mitarbeitet. Als ein Führer der souverän und konsequent ist und von dem Liebe und Belohnung erwartet werden kann wenn Hund sich richtig verhält macht man sich für den Hund unwiderstehlich ;)
Man kann mit autoritärem Verhalten keine respektative Anerkennung erzwingen (und das gilt nicht nur für die Beziehung zwischen Hund und Mensch).
 
  • ungehorsam und rangordnung Beitrag #8
sorry, apoc,
aber den hund an die kurze leine nehmen würde ich nicht empfehlen. dadurch verstärkt sich doch das zusammengehörigkeitsgefühl für den hund, und damit die gefahr, dass er verteidigt.
entspannt weiterlaufen, mit durchhängender leine (bei flexi schlecht möglich :eek:) und ablenken halte ich für besser.

auch wenns bei dem ein oder anderen hund trotz angezogener leine klappt.

p.s. maxl, hast du schon mal ein "maulhalfter" probiert?
absolut sanft und wirkungsvoll. bitte nach fachmännischer anleitung.

Bis auf die Sache mit dem Halti, was ich für absoluten Blödsinn halte, bin ich Deiner Meinung.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Hallo Maxl,
wie lange ist dein Hund denn schon bei euch?
Gerade ehemalige Straßenhunde haben oft ein anderes Sozialverhalten als ihre Vetter hierzulande.

Auf der Straße bilden Hunde feste Rudel, mit typischen Hierarchien. Die Körpersprache und Gestik ist sehr ausgeprägt.
Hunde die ausschließlich mit Menschen groß werden lernen normalerweise dass sie jedem anderen (rudelfremden) Hund freundlich begegnen sollen und jeder andere Hund auch freundlich ist (dieses Verhalten ist aber anerzogen und entspricht nicht dem natürlichen Verhalten).

Wenn nun so ein "Straßenköter", der gelernt hat die Regeln unter wilden Hunderudeln zu verstehen und zu akzeptieren, auf vom Menschen geformte Hunde trifft gibt es häufig Missverständnisse.

Die "wohlerzogenen" Hunde benehmen sich in den Augen der Straßen nämlich oft daneben: Sie kommen einfach ran, schauen den Fremden dabei direkt an, beginnen sofort zu schnüffeln, haben Rute und Ohren nach vorne gelegt. All dies kommt beim Hund aus einem ehemals (halb) wilden Rudel schnell als provozierend und dominant an, obwohl der andere Hund das vielleicht gar nicht so gemeint hat.

Ein Hund der vorher wenig Kontakt zu "zivilisierten" Hunden hatte, muss also erstmal lernen, dass die anderen gar nicht unhöflich sein wollen, sondern vielleicht auch nur neugierig sind.

Ich würde mit eurem Hund üben zuerst einmal seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Dazu eignet sich "schau" wie Blackdobermann beschrieben hat oder Dummispielchen. Irgendwas wobei der Hund Spaß hat und auch etwas abgelenkt ist.
Das trainiert ihr dann, zuerst im Haus oder im Garten, dann irgendwo wo auch andere Hunde sind (zuerst mal noch weit weg). Immer wenn du dir seiner Aufmerksamkeit sicher bist könnt ihr euch etwas näher ranwagen, damit er lernen kann die anderen Hunde zu ignorieren, weil du ohnehin viel interessanter bist ;)

So lernt er nach und nach auf dich zu achten und die Anderen links liegen zu lassen.

Tipps wie den Leinenruck von der "Trainerin" bitte ganz schnell vergessen, eine gute und sinnvolle Hundeerziehung ist auf positiver Bestärkung aufgebaut und nicht auf Strafe. Durch das Bestrafen wird das Problem nämlich nicht gelöst, man verbietet nur dem Hund zu äußern dass er ein Problem hat. Am Ende hat der Hund noch mehr Druck und man erzieht sich schlimmstenfalls ein Nervenbündel, das dann irgendwann gleich beißt und gar nicht mehr vorher bellt oder knurrt.


Eigentlich sagt man "bei einem guten Training kann der Hund nichts falsch machen".
Welchen Grund sollte es geben seinen Hund "zusammenzuscheißen", zumal so sehr dass er sich wegduckt. Dadurch verliert der Hund nur Vertrauen.

Die These der absoluten "Rangordnung" zwischen Hund und Mensch gilt mittlerweile als widerlegt.
Der Mensch ist kein Hund und der Hund weiß das. Ein Hund verhält sich einem Menschen gegenüber ganz anders, als einem Hund gegenüber.
Man muss den Hund nicht ständig unterwerfen um ihm Befehlen zu können. Man will den Hund ja nicht brechen (obwohl man es früher so gemacht hat) sondern ihn zum Kameraden, der freudig mitarbeitet. Als ein Führer der souverän und konsequent ist und von dem Liebe und Belohnung erwartet werden kann wenn Hund sich richtig verhält macht man sich für den Hund unwiderstehlich ;)
Man kann mit autoritärem Verhalten keine respektative Anerkennung erzwingen (und das gilt nicht nur für die Beziehung zwischen Hund und Mensch).

Prima und richtig ausgedrückt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ungehorsam und rangordnung Beitrag #9
danke füe eure so hilfreichen und vielfältigen Tipps... ja maxl ist ein ursprünglicher straßenhund und hatte anfangs wiegesagt auch große probleme den kontakt zu anderen hunden richtig einzuordnen hat die bürste aufgestellt und gebellt und das alles... es ist bei ihm nur generell sehr schwierig ihn für mich zu interessieren wenn er etwas interessanteres als mich bsp.weise einen anderen hund sieht... ich kann mit leckerlies rumfuchteln tolle worte verwenden um ihn für mich zu begeistern aber er schaltet komplett ab und achtet auf nichts anderes mehr als den anderen hund...ich könnte auch einfach verschwinden und es würde ihm jetzt mal krass gesagt in dieser situatrion garnicht auffallen ;(

und zu blackdobermann:
ich bestimme wann gespielt wird sein lieblingsspielzeug liegt auch nicht für ihn erreichbar irgdnwo rum, ich hab jetzt auch aufgehört ihn auf das sofa zu lassen (durfte vorher auf eine rote decke kam auch nur wenn ich es ihm erlaubt habe hoch), aber ich denke das stellt ihn mit mir auf eine stufe deswegen hab ichs unterbunden, er geht zuerst aus der tür hinaus weil er meistens schneller ist als ich die mir gerad noch die schuhe anzieht, und ich steige generell nicht über ihn drüber sondern er soll mir aus dem weg gehen wenn ich irgendwo lang möchte...ALLERDINGS kriegt er oft streic heleinheiten wenn er ankommt, denken uns halt eben immer der arme hund der hatte es nie leicht da schadet etwas mehr liebe und zzuwendung doch nicht oder???

man muss dazusagen, wir haben ihn jetzt seit 5 wochen, für die zeit hat er trotz allem schon sehr viel vertrauen zu uns gewonnen und fühlt sich auch so absolut wohl bei uns... vielleicht braucht das ganze auch einfach noch ein bisschen zeit ???

aber habt ihr noch ein paar tipps wenn er garnicht auf leckerlies und worte reagiert was ich dann noch machen kann um ihn für mich zu begeistern?????

LG
 
  • ungehorsam und rangordnung Beitrag #10
Ich würde es mit Futtertube und Handfütterung versuchen. Dann würde ich mit ihm eine Sportart machen. Auch das festigt, stärkt die Bindung.
 
  • ungehorsam und rangordnung Beitrag #11
hey maxl!
keiner will, dass der hund keine streicheleinheiten mehr bekommen darf. aber DU bestimmst eben, wann.
das heisst, wenn er ankommt, ignorierst du ihn, dafür gehst du aber immer mal wieder auf ihn zu und kuschelst ihn. solange wie DU willst.

wegen der probleme mit anderen hunden: da hilft wirklich nur üben. geh dahin, wo die meisten hunde sind, in spielgruppen, hundeschule, beliebte hunderouten.

den sport mit dem hund würde auch ich empfehlen. wenn er euch allen mitlerweile vertraut, aber nicht auf dich reagiert, wenn du etwas von ihm willst, muss da auf jeden fall noch dran gearbeitet werden.

er interessiert sich nicht für leckerlies? manche empfehlen, die komplette futterration in übungen zu verfüttern und nichts nebenbei zu geben.

@flixilotte: warum hälst du die halti denn für blödsinn? :?
 
  • ungehorsam und rangordnung Beitrag #12
Halti deckelt Probleme, löst sie nicht. In unerfahrenen Händen sind sie gefährlich und die meisten guten Trainer brauchen sie nicht.

Ich würde mit Sicherheit nicht raten definitiv Hundekontakte zu suchen. Das wäre in dieser Situation kontraproduktiv.
 
  • ungehorsam und rangordnung Beitrag #13
sicher, auch das halti kann falsch angewendet werden. darum schrieb ich ja gleich dazu, dass es unter anleitung angewendet werden sollte. aber ich halte es für eine gute möglichkeit, den hund/den blick des hundes sanft zu lenken. bevor die leute ein hilfsmittel wie (stachel)würger, sprühhalsband o.ä. nutzen, bei dem sie noch mehr falsch machen können...
niemals aber darf daran herumgerissen werden. der hund wird weiterhin an der normalen leine geführt. und es ist auch nicht für lange zeit gedacht, sondern nur als kleinen anfangs-erfolgs-auslöser, auf dem man weiter aufbauen kann.

aber klar, mit genug übung und einem blick/gefühl für den hund klappt es mit der zeit ganz sicher auch ohne.
 
  • ungehorsam und rangordnung Beitrag #14
Es klappt mit Sicherheit ganz ohne. Um Blickkontakt herbeizuführen bedarf es nicht des Haltis. Würger etc. sind andere Hilfsmittel, die schlimmer sind. Es gibt aber deutlich bessere Alternativen als Halti. Futtertube ist eine davon.
 
  • ungehorsam und rangordnung Beitrag #15
hey ihr lieben, danke nochmals für eure ratschläge ich werd das einfach mal ausprobieren und erstmal verstärkt in der wohnung mit ihm trainieren...werd das mit den streicheleinheiten von meiner seite mal überdenken und vielleicht lieber SELBST entscheiden wann ich maxl was gutes tue als das ER auf mich zukommt... aber ja er steht nicht so wahnsinnig auf leckerlies habs sogar schon mit bierschinken und jagdwurst versucht und ihn sein hauptfutter erst später gegeben nach dem training damit er zu der zeit scharf auf die leckerlies war aber nach 4 stück wars dann aus mit dem interesse. ich muss halt eben noch viel mit ihm üben das weiß ich selbst aber wir schaffen das schon ;)
 
  • ungehorsam und rangordnung Beitrag #16
probier mal käse als köder ;)
 
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