Aufwachzeit Kastration

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  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #21
Ja, das ist manchmal etwas schwierig, dass die Verdauung wieder in Schwung kommt, gut dass er jetzt was bekommt. Aber grund zur Sorge ist das nciht unbedingt, das wird wieder.
 
  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #22
Hm, der kleine Mann hat seit dem einen Köttel heute morgen nicht weiter gekotet - frisst dafür aber wunderbar alles weg, was man ihm gibt. Er hat als Mittel "MCP ratiopharm Tropfen" bekommen, die ich ihm 3-5 mal täglich einflöße. Natürlich hat er in Anbetracht der Zeit erst 3 mal was bekommen.

Bin ich zu ungeduldig?
 
  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #23
hast Du bene Bac daheim? wenn nein: klau Köttel von seinem Kollegen (Blinddarmkot wäre noch besser, findet man aber nciht immer) und lös einfach einen Köttel in lauwarmem fencheltee auf. in eienr kleinen Spritze aufziehen und dem anderen alle 2 Stunden etwa 0,3ml geben - dann sollte es werden.

nach einigen tagen kann es einfach sein, dass seine darmbakterien nicht mehr so fit sind, also braucht er eben welche, entweder künstliche oder die vom gesunden Kollegen.
 
  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #24
Danke für den Tipp, SusanneC, doch Fynn kotet wieder wie ein Weltmeister! :D
Nachdem wir die von Urin durchnässten Tücher wieder durch Streu ersetzt hatten, hat er einen Köttel nach dem anderen produziert. :eusa_dance:
 
  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #25
Das ist doch super :) Obwohl man sich ja sonst wünscht sie würden sich mit der Köttelei ein bisschen zurückhalten
 
  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #26
Hm, wieder ein bisschen Sorge um/wegen Fynn. Nachdem es seinem Darm ja augenscheinlich wieder ganz gut geht, ist mir heute aufgefallen, dass der kleine Mann sein linkes Hinterbein wenig benutzt. Wenn er herumläuft, hoppelt er mehr und zieht das Beinchen nur mehr oder weniger mit sich her und wenn ich mit zwei Händen halte und an seinen Füßchen herumfingere, zieht er nur immer wieder das rechte Beinchen an. Ansonsten ist der kleine Mann aber höchst fidel. Das Füßchen ist auch nicht außergewöhnlich warm oder dick.

Was meint ihr: Hat das irgendeine natürliche Ursache oder soll ich den kleinen Knirps morgen das vierte Mal binnen einer Woche zum Tierarzt bringen?
 
  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #27
Auf welche Körperseite hat er denn die Narkosespritze gesetzt bekommen? Vielleicht ist das ne Reaktion auf die Spritze, dass sich da nen Hämatom gebildet hat.

LG
 
  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #28
Stimmt, genau auf der Seite wurde ihm was gespritzt. Also genau in das Bein. Was bedeutet das nun für das Schweinchen? :shock:
 
  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #29
Also entweder isses ganz harmlos (er kann das Bein ja noch selbstständig bewegen oder? Oder benutzt er es gar nicht?) und das ist ein Bluterguss durch die Spritze und geht nach ein paar Tagen von selbst wieder weg oder der TA hat den Nerv getroffen (Ischiasnerv) und er humpelt darum.
Das sollte sich aber, auch wenn das eventuell schmerzhafter ist und länger dauert, sofern der Nerv nicht großartig verletzt ist, auch von selbst wieder geben.
Kannst du an der Einstichstelle oder dort in der Umgebung einen Knubbel/eine Schwellung fühlen?

Ich würd an deiner Stelle mal bis Mitte der Woche abwarten und nicht den Teufel an die Wand malen solange er gut frisst, trinkt und köttelt

LG
 
  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #30
Ein Hämatom ist sowas wie ein Riesen-Bluterguss - vergeht also nach einigen tagen wieder.

Wenn es sich in ein paar tagen nciht gebessert hat aber zum tierarzt mit ihm gehen. Du nimmst aber auch alles mit,w as schief gehen kann, oder?
 
  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #31
So, ich hab die beiden nun mal länger beobachtet:

Mittlerweile hat sich der Verdacht, der bei mir gestern Nacht aufkeimte, bewahrheitet: Nicht nur Fynn, sondern Oscar humpelt jetzt auch - ebenfalls am linken Hinterbein, wo ihm was gespritzt wurde! Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass es mit der Narkose zu tun hat, doch stark, oder? Gegenüber gestern habe ich nun den Eindruck, dass sie das Beinchen nun beim Laufen eher anheben, statt es einfach "schleifen" zu lassen.

Die Schweine KÖNNEN das Beinchen bewegen, aber sie tun es nur höchst ungern. Beispielsweise stiefeln sie lieber langsam und dreibeinig durch den Käfig, wenn sie zum Futter marschieren, laufen aber im Gegensatz dazu auch schon mal mit allen Vieren davon, wenn sie sich erschreckt haben. Sie gehen auch in ihrem Gehege rum und fressen gut.

So direkt zu erkennen ist an den Beinchen nichts. Ich werde mir die beiden Racker aber gleich nochmal ansehen. Denkt ihr, ich soll weiter bis Mittwoch warten?
 
  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #32
Da hatder Tierarzt beider kastra aber heftig gepfuscht, also ich würde zu einem anderen Tierarzt gehen, am bestend er der beide geweckt hat, und ihn um unterstützung bitten gegen den anderen vorzugehen. Die tun sich zwar normal nicht gerne gegenseitig was, aber das geht ja langsam auf keine kuhaut mehr!
 
  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #33
Stimmt, aber was kann der Mann schon großartig machen bzgl. Vorgehen? Ich würde es ja auch toll finden, wenn anderen Meerschweinchen diese Tortur zukünftig erspart bleiben würde.

Hab mir die beiden jetzt mal aus der Nähe angesehen - sie haben überhaupt keine auffälligen, sichtbaren Stellen, die Grund zu Besorgnis geben sollten. Ich hab da noch eine Theorie: Kann es sein, dass sie eher zufällig das linke Bein hoch halten, um mit der Operationswunde nicht dauernd am Boden entlang schleifen zu müssen? Vielleicht schmerzt diese ja noch ein wenig.

PS: Habe jetzt endlich herausgefunden, wie man Tiere in sein Profil einfügt. Da können die beiden Racker nun bewundert werden. ;)
 
  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #34
ich denke nicht dass es an der wunde liegt, meine 4 sind nach der kastra unbeeindruckt durch den käfig gesaust...

und vom zweiten (guten) tierarzt würde ich mir schriftlich bestätigen lassen WAS alles gepfuscht wurde, welche kosten für dich aufgetreten sind und mich an den pfuscher wenden...

wobei ICH den typen wahrscheinlich ungespitzt in den boden gerammt hätte... (verbal natürlich ;-) )

ansonsten gibts sicher eine anlaufstelle die auf die tätigkeiten der tierärzte achtet, da würde ich mich beschweren gehen..
 
  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #35
In Ordnung, das klingt doch mal wie eine gute Idee.

Also ich würde ja glatt jetzt noch zum TA fahren, aber momentan stürmt und regnet es draußen recht stark. Klar, das kann auch morgen und Mittwoch noch der Fall sein, aber man muss eine Erkältung oder Lungenentzündung ja nicht unbedingt herausfordern bei den Tieren.

Also ihr seid auch der Meinung, dass bis Mittwoch warten die Tiere nicht umbringen wird, wenn sie bis dahin ganz normal futtern? Am Mittwoch dann sollte ich aber spätestens los, wenn die Lage nicht besser geworden ist, oder?
 
  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #36
Okay, ich habe heute einen Termin fuer eine Kastration gemacht (fuer naechsten Montag) und jetzt habe ich das hier alles gelesen und kriege die Muffe... Mir ist der TA empfohlen worden, aber die hat eine Katze..... vielleicht sage ich den Termin ab. So arg streiten sich meine momentan naemlich gar nicht... und einer hat nun Milben (oder glaub ich zumindest) und vielleicht war er deshalb etwas aggressiver...
 
  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #37
@simone1001
Wenn die Existenz dieses Threads zumindest eine Person (dich) nachdenklich gemacht hat, haben meine beiden Tierchen nicht umsonst schon so viel durchmachen müssen.

Wichtig ist eigentlich nur, dass du dich vorher beim TA schlau machst, wie er/sie denn gedenkt die Tiere zu betäuben. Wenn du am Telefon was hörst von eingespritztem Narkotikum und langer Aufwachzeit, dann halte deinen Tieren zuliebe besser Abstand! Besser wäre es, wenn sie dir was von kleinen Masken erzählen, mit denen die Tiere nur für die Dauer der OP betäubt gehalten werden. Und GANZ wichtig: Die müssen von sich aus sagen, dass die Tiere erst dann wieder die Praxis verlassen, wenn sie putzmunter sind!

Klar sollte man Kastration vermeiden wenn es nicht unbedingt sein muss, das ist wahr. Mir wurde der Tierarzt übrigens auch von Katzenhaltern empfohlen. Wie ich mittlerweile weiß, darf man sich auf so etwas dann leider nicht verlassen!
 
  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #38
Simone, kannst Du mal den Tierarzt anrufen und fragen, wir oft er denn meeris kastriert? Er sollte schon öfter als einmal im monatw elche auf dem tisch haben, sonst ister da einfach ungeübt.

Ich könnte dir sonst gute Tierärzte in der Nähe von Nürnberg sagen, über die A3 wäre das gerade mal ne Stunde.

Wenn Du gar nicht Mobil bist könnte ich meinen Schwiegervater in Velburg bitten, sich umzuhören. Der hat aber auch nur eine katze.

Inhalationsnarkose ist gut und schön, aber leider nciht sehr tief. Eine kastration bei einemg eübten tierarzt geht schnell genug, aber wenn es eine größere OP ist muss Injektionsnarkose durchgeführt werden,e twa bei einem Tumor oder wenn ehrere fettgeschwulste entfernt werden müssen, gasnarkose lässt den kleinen patienten eher eindämmern, wirklich betäubt und absolut Schmerzfrei ist er nur mit Spritze.

Allerdings kann man nach jeder narkose Spritze nach der op auch gleich das gegenmittel geben und die tiere so aufwecken, und die menge an Narkosemittel sollte schon genau zum gewicht passen - da muss das tier genau gewogen werden, nicht pi mal Auge irgendwie.

Und Kastrationen sollte man nciht vermeiden sondern alle Böcke in bockgruppen kastrieren - sonst streiten sie sich eben, was auch Blutig enden kann und Ops wegen großen Abszessen nach Bisswunden sind auch nicht selten. und noch gefährlicher.
 
  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #39
@Ragamuffin.

Schatz.. ich werde dir ab sofort regelmäßig in den verbalen Arsch treten und so lange das Thema "doofer, erster TA" wieder aufbringen, bis du endlich was unternommen hast! Sowas darfst du nicht vergessen oder einfach so schleifen (richtiges Verb?) lassen!

Oh mein Gott! *sauer*

Die armen Schweinchen! T_T
 
  • Aufwachzeit Kastration Beitrag #40
Ruhig Blut, Schatz! Ich hab mich jetzt doch nicht zurückhalten können und vorhin beim Tierarzt angerufen und denen das geschildert. Die meinten direkt, das es in jedem Falle besser sei, nochmal vorbeizukommen. Gesagt, getan.

Fynn und Oscar haben, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, genau wie Emblazoned sagte, beide je ein Hämatom am linken Hinterbein. Er meinte man spürt dort eine erbsengroße Verdickung. Schlimm soll's jedenfalls nicht sein, braucht nur eine Weile zum Abheilen. Um das Ganze ein bisschen zu beschleunigen, hab ich auch eine Pipette mit einem Mittelchen erhalten, das ich den beiden täglich ins Mäulchen spritzen muss.
Der Arzt meinte des Weiteren, dass das auch so eine Art Vorläufer von Skorbut (also Vitaminmangel) sein könnte. Finde ich etwas sonderbar, da die beiden jeden Tag frisches Grünfutter kriegen. Dennoch haben beide eben erstmal ne frische Paprika bekommen.

Jedenfalls hab ich den Arzt auch mal auf die andere Ärztin angesprochen, auch von Pfusch geredet, und ob man da nicht was machen kann. Der meinte aber, dass man die Tiere schon töten und obduzieren müsste, um wirklich etwas handfestes gegen die Frau vorbringen zu können. Bleibt mir also einfach nur möglichst viele Leute vor der Frau und ihren Methoden zu warnen.
 
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