Zur Zeit lese ich das Buch "Tödliche Schuld" von Damaris Kofmehl (
beruht auf einer wahren Geschichte.
Dieses Buch ist die Fortsetzung von "Tony Brown: Leben verboten, Sterben auch."
Es sind beides sehr spannende und bewegende bzw. traurige und mitreißende Bücher.
Meine Lieblingsbücher.
Es geht um einen Jungen/Mann (tony), der in einer Pflegefamilie aufwächst. Dort lebt er mit seinem älteren Bruder. Er wird misshandelt und geschlagen, von seinen Pflegeeltern, sowie sein Bruder. Wenn er etwas "schlimmes" getan hat, fragt der Vater ihn, was er führ in aus dem Schuppen holen möchte. Peitsche oder Stock. Tony nimmt immer das, was mehr wehtut, da der Vater es sonst sowie so geholt hätte und noch mehr Schläge verpasst hätte.
Als kleiner Junge wechselt er dann die Pflegefamilie. Auch hier - keine Liebe, keine Geborgenheit. Das geht immer so weiter, er wandert von Familie zu Familie (während er älter wird) und wandert letztendlich in ein Kinderheim.
Er wohnt in dem Kinderheim für Schwarze, spartanisch eingerichtet. Gegenüber, das Kinderheim für weiße, Komfort wie in einer guten Jugendherberge. Irgendwann trifft er dort seinen Bruder wieder. Doch später gelangt er an Drogen. Erst an Gras, irgendwann Heroin, Eitsch und Schlimmeres. Er lebt auf der Straße- Ständig auf der Suche nach einem Zuhause...und vor allem auf der Suche nach Liebe, Freundschaft...
Bis er irgendwann die Bekanntschaft mit Gott macht und in der Kirche leben darf
(auf seinem Weg wird er immer wieder verstoßen, landet in der Psychatrie).
Ah ja - er wurde in einem Gefängnis geboren, seine Mutter (seine letzte Hoffnung auf Liebe), starb später an Krebs...
Das Buch ist sehr spannend, ich finde es super. Allerdings ist es ein christliches Buch, mich stört es nicht, da ich auch Christ bin, ...
Obwohl, mein Bruder (kein Christ) hat es auch gelesen und fand es sehr berührend.
