So schwer ist das gar nicht, wenn man richtig eingewiesen wird. Und fuer das Tier ist es deutlich besser, taeglich zuhause gespritzt zu werden, als taeglich in die Praxis zu muessen. Der Stress ist nicht zu verachten. Und die taegiche Gefahr mit anderen Keimen in Kontakt zu kommen, schliesslich verlassen sie das Haus und atmen Frischluft.
Das wichtigste bei einer solchen Sach ist Vertrauen. Vertrauen in den Arzt, dass er einen und die Situation richtig einschaetzt und alles genau erklaert. Selbstvertrauen, dass man all das umsetzen kann, das der Arzt einen lehrt. Und wichtig ist auch das Vertrauen des Arztes in einen.
Bei Ratten ist die Schwierigkeit, dass man sie ruhig bekommen muss. Der Brei funktioniert ja gut, notfalls muesste aber jemand die Ratte fixieren koennen. Das sollte dann aber nur passieren, wenn das Medi absolut nicht oral gegeben werden kann, denn man muss immer Nutzen und Kosten abwiegen. Hat man eine Ratte, die sich gut fixieren laesst und dabei nicht panisch wird, kann man es auch machen.
Damals bei Junos Ohrenentzuendung wollte meine Tieraerztin auch, dass ich ihr das Spritze, weil ich ihr gesagt habe, dass sie die bloede Injektionsloesung kaum nehmen. Aber ich habe abgelehnt und ausgehandelt, dass die Menge in den Spritzen hoeher dosiert ist, sodass etwas daneben gehen kann (die Maus kann das Zeug auch prima ausspucken), denn Juno ist immernoch panisch, wenn man sie falsch haelt, fixieren waere die absolute Qual fuer das Tier.
Ich glaub, bei den Speckies muesstest du doch sicher auch recht weit durch die Speckschicht, um an Organe zu kommen, oder ?
Ich drueck die Daumen, dass sie sich weiterhin gut ablenken lassen. Dumm sind sie ja nicht, wer weiss
