Der Mikrochip oder auch Transponder ist ungefährlich für die Gesundheit Ihres Tieres.
Er ist gut reiskorngroß und wird mit einer art Spritze unter die Haut gesetzt. Hier verweilt er ein Tierleben lang.
In der Regel wird er an der linken Halsseite (aus Tiersicht) platziert. Diese Stelle wird auch im
Heimtierpass eingetragen.
Der Chip wird nach kurzer Zeit von körpereigenem Gewebe umschlossen.
Ob Sie den Chip nach dem Einsetzen noch fühlen können, hängt vor allem von der Hautdicke Ihres Tieres ab. Ihre Tierärztin muss aber nach dem Einsetzen prüfen, ob er auch tatsächlich an dem vorgesehenem Ort sitzt und ablesbar ist und ob die abgelesene Nummer auch mit der in Ihrem
Heimtierpass übereinstimmt.
Der Chip kann unter der Haut u.U. noch eine Zeit lang wandern. Ist er durch
Ihre Tierärztin Fachgerecht eingesetzt, führt dies aber zu keinen Problemen.
Der Chip sendet keine eigene Strahlung aus. Er wird beim Ablesevorgang kurzzeitig durch die niederfrequenten Radiowellen des Lesegerätes aktiviert und reflektiert dann die weltweit einzigartige Identifikationsnummer auf das Lesegerät. Das heißt, dass er nicht dauernd funkt. Es besteht also kein Grund zur Sorge, dass Ihr Tier vom Zeitpunkt der Chippung bis an sein Lebensende mit irgendwelchen Funk- oder Radiofrequenzen bestrahlt wird.
Er enthält dementsprechend keine Batterie. Es ist also nicht möglich, dass ein Energiespeicher ausläuft oder ausfällt.
Der Chip hält ein Tierleben lang. Er kann höchstens durch massive mechanische Manipulation zerstört werden (z.B. Verkehrsunfälle, Fensterstürze), durch Verletzung des Tiers herausfallen (Schnitt-, Riss- und Kampfwunden, OPs) oder durch starke, elektromagnetische Strahlung funktionsuntüchtig gemacht werden (z.B. CT, MRT, EMP).