Jäger erschießt Hund

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  • Jäger erschießt Hund Beitrag #101
...

Vielleicht eine blöde Frage, aber welche Tiere gehören alle zum 'Wild'?
Ich meine, wenn ein Hund nun Krähen über das Feld hinterherjagt ist das selbstverständlich nicht okay - keine Frage - aber wie sieht in so einem Fall die Rechtslage aus? Oder wenn ein Hund einen anderen Hund spielend jagt oder wenn eine Katze gejagt wird?

Und - gibt es irgendeine Mindestentfernung zum Menschen (Hundebesitzer), die ein Jäger beim Schuss einhalten muss?
Ich meine, wenn ein Hund nun 10 Meter vor einem 'abgeschossen' wird, weil er einen Hasen am Wegesrand geschnappt hat. ...derartiges kann ja ebenso gut mit einer langen Leine passieren.
~§~
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #102
Also soweit ich weis sind krähen auch wild.

meine bleibt an der leine da sie bereits im stadtpark mit etwa 4-5 monaten 3 mal wilderte und das auch noch erfolgreich. armen dohlen. :(

seitdem bleibt die an der leine. darf nur auf die eingezeunte hundewiese von der leine und im garten. ansonsten hat sie flexi leine und da kann sie auch etwas mit rennen wenn ich mit renne. aber ich hab so unter kontrolle so das keinem wild mehr was passieren kann.
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #103
Vielleicht eine blöde Frage, aber welche Tiere gehören alle zum 'Wild'?
Ich meine, wenn ein Hund nun Krähen über das Feld hinterherjagt ist das selbstverständlich nicht okay - keine Frage - aber wie sieht in so einem Fall die Rechtslage aus? Oder wenn ein Hund einen anderen Hund spielend jagt oder wenn eine Katze gejagt wird?

Und - gibt es irgendeine Mindestentfernung zum Menschen (Hundebesitzer), die ein Jäger beim Schuss einhalten muss?
Ich meine, wenn ein Hund nun 10 Meter vor einem 'abgeschossen' wird, weil er einen Hasen am Wegesrand geschnappt hat. ...derartiges kann ja ebenso gut mit einer langen Leine passieren.
~§~

Hallo,

soweit ich weiß heißt es so ungefähr, daß ein Hund dann wildert, wenn "er sich außerhalb des Einwirkkreises des Halters befinden und Wild aufsucht, verfolgt oder reißt". Wenn Dein Hund nun 10 Meter neben Dir läuft, wird wohl keiner ihn erschießen; wer will dafür die Verantwortung übernehmen? Der Abschuß des wildernden Hundes soll die "letzte Maßnahme zum Schutz des Wildes vor konkreter Gefahr" sein.

Krähen gelten wohl schon als Wild (Federwild). Ob es ein Hund schafft, eine Krähe, die er auf dem freien Feld verfolgt, auch zu erlegen, wage ich jetzt mal zu bezweifeln; diese Kerlchen sind superschlau ;)

Wenn ein Hund einen anderen "jagd" oder eben Nachbars Katze, ist das dann ja kein Wild. Da wird wohl kaum ein Jäger so blöd sein und auf den Hund schießen; innerhalb einer Ortschaft schon mal gar nicht.

Ein "normaler" Jäger wird es sich mehr als zweimal überlegen, ob er einen Hund erschießt. Das stellt einen massiven Eingriff in das Eigentumsrecht des Hundehalters dar, der Jäger muß ggf. den Beweis erbringen, daß wirklich alle Voraussetzungen für das Erschießen des Hundes vorlagen. Schießen darf auch nur der Jagdausübungsberechtigte und der Jagdaufsehers des jeweiligen Reviers; alle anderen Jäger (z. B. bei Treibjagden oder sowas) gelten als Gäste; sie dürfen somit nicht auf den wildernden Hund schießen sondern nur beobachten und melden.

So ungefähr hat es mir mein Bruder (ein Vollblutjäger, der noch nie einen Hund erschossen hat und es auch nie tun würde!!!) nochmal erklärt.

Ich habe mir nicht alles durchgelesen, aber meiner Meinung nach gehört ein Hund, der nicht zu 110 % abrufbar ist, am Wald an die Leine. Zum einen ist der Hund damit geschützt und auf der sicheren Seite, zum anderen hat es auch das Wild verdient, geschützt zu werden ...

Außerdem sind Jäger auch Menschen, meist sehr tierliebe sogar ;). Schwarze Schafe gibt es überall, aber die Jäger, die ich kenne (und das sind ein paar ...) sind sehr tierliebe, naturverbundene und nette Menschen. Keine Grünröcke, die permanent dauerballernd und schießgeil durch die Gegend rennen ...

LG Ida
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #104
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Nun ist nur die Frage, wie groß so ein Einwirkungskreis sein kann/darf?

Für meine Hunde ist es z.B. einfach solange ein Sichtkontakt besteht, was bei einem freien Feld schon recht weit sein kann.
Abrufen lassen sie sich ebenso aus so einer Entfernung sofort.
Aber ob ein Jäger derartiges erkennen kann? Hm...

Keine Angst - ich behalte meine Hunde zur Sicherheit meist in einem maximalen Radius von 30 Metern und sie lassen sich selbst dann abrufen, wenn ein Reh vor ihrer Nase laufen würde. Aber im ersten Moment würden sie (für mich verständlich) auch hinterherlaufen wollen.

...
Hm... Und ansonsten habe ich noch immer den Erfahrungsstand, dass zumindest in meiner Umgebung eher auf dem Feld als im Wald Begegnungen mit Wild stattfinden. Jägersitze sind hier auch vermehrt am Feldrand... Hm...


--
Letztens bin ich mal wieder den einen Weg gegangen, wo mir vor einigen Wochen der Fuchsjäger begegnete.
Mitten auf dem Feldweg waren 5 Einschüsse zu sehen. Mitunter Fell- und Federreste... :( ... aber so mitten auf dem Feldweg?
~§~
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #105
Also ich gehe mal davon aus, dass die meisten Jäger wenn du dabei bist, dir es überlassen deinen Hund wieder zu holen. Oder auch überhaupt erstmal Ausschau halten, ob eventuell ein Besitzer dabei ist.
Ich habe noch von keinem Fall gehört, dass ein Jäger einen Hund erschossen hat, wo sein Besitzer anwesend und der Hund wirklich abrufbar war.
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #106
Also ich gehe mal davon aus, dass die meisten Jäger wenn du dabei bist, dir es überlassen deinen Hund wieder zu holen. Oder auch überhaupt erstmal Ausschau halten, ob eventuell ein Besitzer dabei ist.

Habe ich hier aber schon andere Geschichten gehört, war selbst nicht dabei glaube aber dem Hundehalter.
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #107
Auf 10 meter kannder Jäger nciht schießen, die gefahr statt dem hund Dich zu treffen wäre schon sehr groß, außerdem wennda viele Bäume im Weg sind fehlt ja auch freies Schussfeld.

Meistens schießen Jäger erst, wenn der Hund schon wirklich weit weg ist und der halter nicht mal in Sichtweite - oder wenn ein halter in 300 metern entfernung hinterherbrüllt, der Hund aber munter weiter hinter einem reh her rennt auf freier Fläche.

Im beschriebenen fall hat der Hund ja eindeutig gewildert, er ist hinter einem reh her abgehauen, und es hat ja auch einige ZEit gedauert, bis der Jäger in aufgespürt hatte - alsoder Hund ist nicht hinter dem Reh her, , hat nach 20 minuten gemerkt, gut er erwischt es doch nciht, und ist dann schnurstraks nach hause, sondern der Hund muss noch 2 Stunden später im gleichen Wald unterwegs gewesen sein, nicht schon am ortsrand auf dem heimweg.

Die jäger wissen ja auch, welche Hunde viel und oft wildern, bzw. wenn bekannt ist dass schon einige mal ein Schäferhund gewildert hat sollte man entsprechend auf Schäferhunde acht geben... natürlich freut es auch keinen Jäger, wenn es imD orf verantwortungslose halter gibt, deren Hund dauernd über Zaun hüpft und sichd ann mehrmals die Woche nen hasen oder ein Reh holt, und der Jäger nur noch die Überreste findet. Wir hatten so einen husky im dorf, wenn man eben nen husky hält und nicht mal gassi geht...
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #108
Habe ich hier aber schon andere Geschichten gehört, war selbst nicht dabei glaube aber dem Hundehalter.

Ich sehe da immer beide Seiten...Hier hört man ja meistens nur eine und dann heißt es immer: Mein Hund hat so was nicht oder noch nie gemacht. oder die Schuld wird bei jemand anderem gesucht.
Ich weiß das es schwer sein kann sich Fehler selber einzugestehen und das war bei mir auch ein langwieriger Prozess.
Viele HH sind echt rücksichtslos und meinen egal was sie auch machen, im Recht zu sein. Sei es den Hund der jagt einfach so laufen zu lassen oder wie bei uns hier im Dorf, sowieso nie ne Leine mit zu nehemen oder oder oder.
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #109
Also jetzt mal ganz ehrlich: ich lebe auf dem land, direkt am Dorfrand, nach 100 Metern ist kein haus mehr in Sichtweite, nach 300metern sagen wich buchstäblich fuchs und Hase Gute Nacht.

Ich bin mit meinem Hund meistens auf offenen Feldern unterwegs, und da sind sehr oft rehe und Kaninchen. geht man in den Wald findet man öfters fuchsbauten, und man begegnet auch mal einem Hirsch oder einem hasen. Manchmal sogar Wildschweinen, das sind aber dann begegnungen bei denen man sehr froh ist, wenn sie glimpflich ablaufen - da lernt man wie schnell man rennen kann.

Auf den Feldern kommt es sehr oft vor, dass man ein paar Rehe überrascht, die in eienr Wiese stehen und futtern, so oft kommen da ja keine Fußgänger vorbei(oft nur alle paar tage wenn überhaupt), man kommt über eine Kuppe, und da sind die Rehe kaum 30 meter mehr weg - klar rennt da der Hund hinterher. ich kenne kaum einen Hundehalter, dessen Hund in so einer Situation nicht wenigstens ein Stück weit hinterher gerannt wäre, aber bei den halbwegs erzogenen Hunden sind sie innerhalb der ersten Sekunden noch gut abrufbar - nur gibt es eben Hunde, bei denen das nicht klappt.

Und wenn da der eigene Hund dann länger hinter einem Reh her ist muss ich zugeben: er wildert, und ich bin selber shuld, weil es eben schlauer ist, ihn vor unübersichtlichen Stellen bei fuß gehen zu lassen oder gar anzuleinen, wenn ich nicht weiß ob dahinter ein paar Rehe äsen. Aber nachdem man fast täglich über Sommer in diese Situationen kommt - menschen machen eben Fehler. Bisher hat mein Hund die Jagd immer relativ schnell wieder aufgegeben, nur einmal waren wiir mit eienr NAchbarin und deren hund zusammen unterwegs, und die beiden hudne fanden wohl, zu zweit hätten sie Chancen - da waren es dann schon gut und gerne 300Meter, da bekommt man es dann schon mit der Angst, dass er ganz abhaut. Jack wurde es dann gott sei Dank zu anstrengend, und sein Kumpel fand, alleine machts auch keinen Spaß.

Aber selbstverständlich könnte sowas wieder passiren und vielleicht wäre Jack dann auch mal 2 Stunden hinter irgendwelchem Wild her - da hätte der Jäger natürlich jedes recht, ihn zu schießen.
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #110
Hallo nochmal,

wir wohnen ja nun auch auf dem Land und laufen mit dem Hund meist im freien Feld. Natürlich flitzt da auch mal ein Hase oder ein Reh über den Weg und der Hund läuft ein kleines Stück nach (100 m??). Das ist aber in meinen Augen kein Wildern, wenn es auch sicher nicht korrekt ist! :uups:

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß irgendein Jäger so blöd ist, sich da hinstellt, auf solch eine Situation wartet und den Hund dann am hellen Tag abknallt! :eusa_doh:

Wenn ein Hund des öfteren im Wald beim wirklichen Wildern erwischt wird, wird man im Normalfall den Halter erstmal ansprechen und ihn auch darauf hinweisen, daß es rechtlich gesehen erlaubt wäre, den Hund in der Situation zu töten. Man wird ihn bitten, dafür Sorge zu tragen, daß der Hund das nicht mehr tut. Erst im Wiederholungsfall, im Wald, beim wirklichen Wildern wird ein vernünftiger Jäger zu dieser letzten Konsequenz greifen.

Wenn ein Jäger einen Hund erschießt, hat er sich ordentlich zu rechtfertigen, er riskiert seinen Jagdschein und seinen Waffenschein und eine ordentliche Geldstrafe noch obendrauf. Ganz abgesehen davon, daß er auch die "privaten" Konsequenzen dieses bestimmten und vieler, vieler anderer Hundebesitzer evtl. zu ertragen hat. Das tut sich doch kein normaler Mensch an (und Jäger sind durchaus meist normale Menschen ;)).

Ich komme aus einer Jägerfamilie und habe selbst seit ca. 20 Jahren eigene Hunde (die immer frei im Feld laufen). Ich kann mich an keine einzige Situation erinnern, wo ein Hund abgeschossen wurde; weder aus Jägersicht von meinem Opa, Vater, Bruder oder Schwager, noch habe ich je sowas als Hundehalter erlebt oder jemanden wirklich getroffen, dessen Hund erschossen wurde weil er gewildert hat.

Es gibt solche Fälle sicher, aber ich denke, daß da einiges schon im Vorfeld abgelaufen ist ...

Trotzdem gehört ein Hund im Wald an die Leine. Auch wenn es der Jäger nicht sieht, ist es auch Aufgabe eines jeden Hundehalters, die Wildtiere vor Schaden zu bewahren; und ein wirklich wildernder Hund kann definitiv einen großen Schaden anrichten!

LG Ida
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #111
Ja mein Hund stellt im Wald keinem Tier nach und trotzdem wird es mir flau im Magen wenn ich einen Jäger mit Gewehr sehe, oder auch mit dem Auto an einem Jagdrevier vorbei fahren muss und dann die Schüsse höre, auch wenn durch Schilder darauf hingewiesen wird.

Leider hat es ein Fuchs hier am Wochenende nicht geschafft sich vor den Jägern in Sicherheit zu bringen, weil der Erfolg ja so toll ist kommt auch noch ein Bild in die Zeitung, da hatte ich vor dem Frühstück schon den Kaffee auf.
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #112
Es gibt solche Fälle sicher, aber ich denke, daß da einiges schon im Vorfeld abgelaufen ist ...

Genauso sehe ich das auch und ich halte nicht wirklich viel von einigen Jägern, aber das hat andere Gründe.
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #113
Kürzlich las ich in der hiesigen Presse, dass ein freilaufender Hund aufgrund der gefundenen Spuren im Schnee, zwei Rehe gerissen und getötet hat.
Das geschah in einem Park! Abgezäunt, sicher mit Schlupfstellen die der Zaun bot.
Die Rehe sind bestialisch verstümmelt worden und hatten keine Chance zur Flucht.
Es gibt immer und immer wieder Hundehalter, denen es ganz glatt am Ar.. vorbei geht, ihre Hunde unangeleint zu führen, obwohl sie wissen, das ihr Hund einen absoluten Jagdtrieb hat.
Wälder sind keine Tummelplätze für Hunde und deren uneinsichtige Besitzer.
Wälder gehören dem Wild, die darin leben!
Gerade jetzt in der Jahreszeit, sollte man daran denken, dass Rehe und Hirsche tragend sind , ebeno Wildschweine.
Ich kann da so manchen Jäger, der auch Hege betreibt, verstehen, wenn bei dem die "Sicherung durchbrennt" wenn er einen herrenlosen Hund im Wald sieht, der auch noch die Anzeichen trägt, zu jagen.
Wir haben alle eine Verantwortung zu tragen als Tierhalter, dass durch unser eigenes Tier, kein anderes zu Schaden kommt.
Ob nun die Jäger als selbsternannte Ordnungshüter da nun über Recht und Unrecht entscheiden können obliegt jedem Tierhalter selbst, wenn er durch seine Fahrkässigkeit "Öl auf die Lampe giesst"

LG,
Cateye
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #115
Das ist echt krass, vorallem das mit dem Hund der quasi direkt neben seinem Herrchen abgeknallt wurde... Aber man kann es nicht verallgemeinern!!!
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #116
Hallo,
also ich fand es auch immer schrecklich wenn ich hörte das Jäger Hunde geschossen haben.
Nun war ich vor kurzem mit meinen Pferden und meinem Hund (er jagt nicht) schön spazieren,
und was sehe ich.....
ein Hund der wie ein blöder eine Horde (heisst das so?) Rehe jagt !
Die Tiere finden nichts zu fressen in diesem harten Winter,und da ist so eine Hetzerei tödlich für das Wild. Ich dachte ich kriege einen Anfall ! Die Leute standen blöde rum, und als ich sie angesprochen habe das sie ihren Köter rufen sollen sagten sie mir das der sowieso nicht hört,und so hat er wenigstens schön Bewegung und ist abends müde!!
Tja, ehrlich gesagt hätte ich ein Gewehr gehabt hätte ich den Hund erschossen.
Irgendwann war dann das ganze nicht mehr zu sehen,und nach einer Zeit hatte ich dann den Hund am Hacken....
Ich lief meine Runde zu ende,und kam an den Besitzern vorbei,worauf die mich böse ansahen, und der Hund dann meine große Stute ins Hinterbein kniff.
Sie holte kräftig aus,und trat dem Hund mit voller Wucht ins Gesicht.
Tja, es folgte ein Riesen Geschrei von den Hundebesitzern,worauf ich nur antwortete:
ach, heute wird mein Pferd aber gut schlafen,jetzt wo sie sich so verausgabt hat.

Mein Fazit ist ,das ein Hund der nicht abrufbar ist nicht von der Leine gehört,und wenn er dann jagt,selber schuld wenn er erschossen wird. Schade um den Hund aber solche Halter sollten in meinen Augen nicht dem Jäger die Schuld geben wenn es zu solch einem Vorfall kommt.

Liebe Grüße....
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #117
@ florett: so sehe ich das auch...
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #118
Ja, manche Hundehalter sind einfach zu dämlich. Mir ist das auch schon einmal passiert. Mitten im Naturschutzgebiet jagt der Hund durch das Unterholz und jagt die Tiere, mitten in der Brutzeit. Also ich mich aufgeregt habe, haben die Leute mich noch beschimpft. Ich habe dann sofort die Polizei angerufen und dann war schluss mit Lustig. Die Halter haben dann nämlich eine Anzeige bekommen. Nicht nur wegen Tierquälerei, nein auch noch wegen Beleidigung. Mich hat es gefreut. Und das sind nämlich gründe warum die meisten Bürger so schlecht auf Hundehalter zu sprechen sind.
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #119
Es gibt wieder etwas neues über den Jäger aus Langenau, schaut mal hier , da steht auch wie dieser Fall ausgegangen ist ( er hat nur eine Geldstrafe bekommen ) .:evil:
 
  • Jäger erschießt Hund Beitrag #120
Ich habe mir hier so einiges durchgelesen und kann beide Seiten verstehen!!!!

Sowohl der Jäger, als auch der Hundehalter hat seine Pflichten war zu nehmen, wie es ihm die Gesetze vorschreiben.
Der Jäger ist an das Jagdgesetz (des jeweiligen Landes) gebunden und auch der Hundehalter ist verpflichtet seinen Hund so zu führen, das von ihm keine Gefahr für Mensch und Tier ausgeht (Denn Bello ist und bleibt ein Raubtier).


Ich hatte bis vor kurzem zwei Bordeauxdoggen (Schutz und Jagdhund), beide Hunde waren ausgebildet und gehorsam, da ich mit beiden eh eine Begleithundeprüfung machen mußte (Als ich sie angeschafft habe zog diese Kampfhundekacke noch).


Was soll ich sagen, in der bei uns ansässigen Jagdgenossenschaft sprach sich schnell herum, daß ich wieder Hunde habe und sie harmlos und gehorsam waren. Eines Tages traf ich unseren Jagdpächter, als ich mit den Hunden unterwegs war (ohne Leine), er qutschte eine Weile mit mir, beobachtete die Hunde und gab mir dann beiläufig die Erlaubnis, meine Hunde auch weiterhin frei laufen zu lassen, da er einen positiven Eindruck von uns dreien bekommen hatte.


Dazu kann ich also nur sagen, wie man in den Wald hinein ruft............


Allerdings weiß ich auch, das schon Hunde geschossen wurden, deren Besitzer kein Interesse an einem friedlichen miteinander hatten und trotz Vorwarnung keinerlei Konsequenzen zogen, was die Haltung und die Beaufsichtigung den Hundes anging.


Es ist natürlich ein schwerer Schlag, seinen Hund auf diese Art und Weise zu verlieren, aber wer schon mal ein Wildtier hat schreien hören, wenn es von einem Hund gepackt und niedergerungen wird, der weiß warum er seinen Hund lieber an der Leine führt, denn man würde am liebsten seinen eigenen Hund dafür tot schlagen, so fürchterlich sind diese schreienden Laute der Todesangst.


So Leid es mir für den Hundehalter tut, aber hätte er verantwortungsbewußt gehandelt, wäre nie ein Wort über seinen Hund durch die Presse gegangen, er sollte sich also an seine Nase fassen und sich keinen Hund wieder anschaffen, solange er nicht die Rechte und Pflichten eines Hundehalters war nimmt.


EDEVOLLE (Hundehalter)
 
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