So manch einer sollte mal in den Genuß kommen eine wütende Katze zu erleben.
- Den Genuss hatte ich schon. Hast Du schon mal einen wütenden Dachs oder Fuchs gesehen, der im Bau um sein Leben kämpft und hast Du schon mal gesehen was ein Bauhund damit macht? Hast Du schon mal gesehen was ein Weimaraner mit einem angreifenden Wildschwein macht.
Ich hatte ein Exemplar hier, die hätte jedem Hund gleich die Augen ausgekratzt. Was macht Hund dann ausser wild um sich zu schnappen? Da wäre die Katze ganz klar im Vorteil.
- Träume weiter. Ein Hund, der massiv im Trieb steht macht damit kurze fuffzehn.
Und jeder Herr findet seinen Meister, auch ein raubzeugscharfer Foxl.
- Aber mit Sicherheit keine Katze. Da ist die Wirbelsäule in einem Bruchteil einer Sekunde durch.
Zudem schrieb und schreibe ich hier aus meinen eigenen Erfahrungen @Skeddy, ich weiß nur soviel aus deinem Leben wie du uns hier wissen läßt.
Ich reagierte letztlich nur darauf und ist auch bitte nicht als Angriff zu werten. Frag doch einfach nach wenn du eine Aussage meinerseits nicht verstehst, ich versuche mich dann anders auszudrücken.
Risiken, da denke ich wird mir sicher jeder hier beipflichten, gibt es bei jeder Tierhaltung.
- Da sind wir uns, denke ich, alle einig.
Der Vergleich war nicht falsch sondern übertrieben
und daneben *zugeb*. Das habe ich aber bewußt so provokant geschrieben um aufzuzeigen wie schnell man was in den Raum werfen kann ohne es so zu meinen.
Ich hatte und hätte niemals Angst das mir sowas passieren könnte auch wenn es theoretisch passieren
könnte.
- Wenn es zu Deinem Leben passt, ist es vollkommen OK.
Würden mich, alle hätten, könnte, würde, täte u.s.w. davon abhalten Tiere zu halten, dann bliebe ich mein ganzes Leben tierlos.
- Nein. Man muss abschätzen welcher Konjunktiv wichtig ist und welcher nicht.
Sebstverfreilich gibt es Risiken aber die gibt es doch immer.
Ich ging vor 23 Jahren das größte Risiko meines Lebens ein als ich mich wagte mein erstes Kind in diese Welt zu gebähren und ich tat dies noch zwei weitere Male. Und das in dem genauen Wissen das diese Welt verdammt gefährlich ist.
Ist das jetzt verständlicher rübergekommen?
Noch einmal:
Ich respektiere die Meinung anderer durchaus aber ich möchte auch das meine ebenfalls respektiert wird. Wäre ja schlimm wenn alle Menschen einer Meinung wären
- Tun wir auch. Nur die Sache mit den 100% Vertrauen finde ich fragwürdig und falsch.
Hätte ich schlechte Erfahrungen gemacht mit gemeinsamer Hunde und Katzenhaltung dann würde ich bestimmt auch, entweder strikt trennen oder besser ganz klar für eines entscheiden.
Zum Schluß noch:
Ich liebe meine Katzen wie verrückt, meinen Hund ebenfalls aber wenn es bei mir darum ginge (Gefahr durch meinen Hund) das eine meiner Katzen oder beispielsweise eine meiner kleinen Enkeltöchter durch meinen Hund verletzt oder getötet werden könnte, dann stünden die Kinder bei mir absolut und ohne Wenn und Aber an allererster Stelle. Ja, die Kinder gehen
vor die Tiere, komme was da wolle.
- Ganz genau meine Meinung.
Meinen Hund würde ich auch niemals ohne mein Beisein mit den Keinen allein lassen, nichtmal wenn ich nur kurz in die Küche gehe. Da nehme ich entweder den Hund oder die Kinder mit aus dem Raum (meistens aber den Hund). Und warum? Weil ich weiß das Kinder nunmal genauso unberechenbar sind! Ich hätte mehr Angst das sie dem Hund weh tun könnten und das dieser sich verteidigen würde.
- Auch vollkommen richtig. Menschen und Tiere sind nie zu 100% berechenbar.
Ich lasse die Kleinen aber auch nicht mit meinem Altkater allein. Der haßt Kinder wie die Pest und würde, sofern sie ihn belästigten übelst zuhauen und sie ernsthaft verletzen.
Meine eigenen Kinder aber, die konnte und habe ich unbeaufsichtigt, mit meiner Hündin
und dem Kater Damals in einem Raum gelassen. Warum?
Weil man ihr ein Bein hätte abschneiden können ohne das sie auch nur mal eine Leftze hochgezogen hätte aber auch weil meine Kinder mit diesem Hund aufgewachsen sind und den Umgang mit lebenden Tieren gelernt haben.
- Und dennoch gibt es Dinge, die man nicht ausrechnen kann, weil es Auslösereize bei Tieren gibt, die uns Menschen unbekannt sind. Es sind Tiere und die haben andere Strukturen als Menschen.