- Problemhund, gestört - brauche Hilfe Beitrag #1
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Lomantica
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Hallo Forum,
mein Name ist Silvia und ich bin neu im Forum. Habe eine Super Hündin namens Inka. Zwei supernette Kater (4 Monate alt) namens Paige und Piper und eine nette Leitstute (Lomantika, 6 Jahre). Seit 10 Tagen beherberge ich einen Gasthund. Und das ist ein großes Problem. Daher wende ich mich an dieses Forum. Ich habe noch nie einen so gestörten Hund erlebt. Bin mir auch nicht sicher, ob ich hier den Tierschutz einschalten muss.
Der Gasthund heißt Barneby, ist (leider) ein Königspudel (apricot) und verhält sich völlig anormal. Leider ist diese Geschichte etwas länger und ich hoffe ihr lest sie bis zum Ende und könnt mir helfen.
Tag 1: Barneby wurde gebracht mit einer Transportbox und dem Hinweis, dass er darin schlafen würde. Ein Pattex-Pudel. Permanent folgend, egal wo ich hinging. Daraufhin von mir reglementiert und komplett ignoriert. Nur bei positivem Verhalten gelobt. Meine Hündin ignorierte ihn komplett. Beim Spaziergang ohne Leine keine Probleme, obwohl ich weiß, dass Herrchen und Frauchen immer mit Flexileine gehen, weil er angeblich abhaut.
Tag. 2 - 4: Die Katastrophe nahm seinen Lauf. Spaziergang ohne Leine problemlos, allerdings im Haus starke Schwierigkeiten. Er öffnete jede Tür, fraß den Vorratsraum leer und wenn ich das Haus verließ, ohne die Hunde mitzunehmen, stand er vor der Tür und beobachtete. Wenn ich die Hund in den Garten schickte, stand er vor der Tür und beobachtete.
Tag 5: Große Katastrophe. Draußen im Garten. Beide Hunde anfangs entspannt. Barneby nur unter Kontrolle wenn er sich in meiner Sicht befand. Sobald er merkte, daß ich mich entspannt meinen Tätigkeiten zuwendete und nicht auf ihn achtete, war er weg.
Allerdings lief er nicht nach Hause um Herrchen und Frauchen zu suchen, sondern er ging einfach zu irgendeiner Familie, bei denen er den Kaspar machen konnte.
Das passierte 3xMal an diesem Tag. Er wurde 2xmal zurückgebracht. Beim 3. Mal war es dunkel. Er war die ganze Nacht weg und hat irgendjemandem den Keller ausgeräumt.
Tag 6: Wir sind hier ein kleines Dorf von 3.500 Einwohnern. Barneby ist wegen seiner Ausreißerqualitäten bekannt, man brachte ihn mir zurück.
Tag 7 + 8: Anleinen im Garten, 10 Meter Leine, nachts im Stall (ausbruchssicher). Ein Riesentheater. Gekläffe, Gejaule etc. Die Nerven lagen blank. Totale soziale Isolation.
Tag 9: Mitleid mit Barneby. Abends Familiengrillen, Barneby integrierte sich zum ersten Mal. Lief nicht weg sondern blieb entspannt liegen.
Tag. 10: Rückfall. Sobald Barneby auf sich selbst gestellt ist, reißt er aus. Spaziergang immer noch problemlos ohne Leine.
Ich möchte diesen Pudel so nochmals beschreiben: Wenn er alleine ist, macht er ein Riesentheater und markiert sogar vor der Tür, öffnet alle Türen und frißt sich durch. Ich vermute, dass er bei Herrchen und Frauchen nachts + wenn er alleine im Haus ist, in seine Transportbox eingesperrt wird. Das lehne ich allerdings total ab. So kann man mit einem Hund nicht machen. Ich halte es für Tierquälerei. Was ist also los mit diesem Hund. Es geht ihm hier gut. Warum sucht dieser Rüde nicht die Anlehnung an meine Hündin und integriert sich nicht? Warum sucht er nicht Herrchen + Frauchen, sondern irgendjemanden, mit dem er den Kaspar machen kann. Asozial?
Bitte helft. Morgen wird er abgeholt. Und ich möchte seinen Besitzter kräftig die Meinung sagen.
Danke!
Silvia
Warnung: (0%)
mein Name ist Silvia und ich bin neu im Forum. Habe eine Super Hündin namens Inka. Zwei supernette Kater (4 Monate alt) namens Paige und Piper und eine nette Leitstute (Lomantika, 6 Jahre). Seit 10 Tagen beherberge ich einen Gasthund. Und das ist ein großes Problem. Daher wende ich mich an dieses Forum. Ich habe noch nie einen so gestörten Hund erlebt. Bin mir auch nicht sicher, ob ich hier den Tierschutz einschalten muss.
Der Gasthund heißt Barneby, ist (leider) ein Königspudel (apricot) und verhält sich völlig anormal. Leider ist diese Geschichte etwas länger und ich hoffe ihr lest sie bis zum Ende und könnt mir helfen.
Tag 1: Barneby wurde gebracht mit einer Transportbox und dem Hinweis, dass er darin schlafen würde. Ein Pattex-Pudel. Permanent folgend, egal wo ich hinging. Daraufhin von mir reglementiert und komplett ignoriert. Nur bei positivem Verhalten gelobt. Meine Hündin ignorierte ihn komplett. Beim Spaziergang ohne Leine keine Probleme, obwohl ich weiß, dass Herrchen und Frauchen immer mit Flexileine gehen, weil er angeblich abhaut.
Tag. 2 - 4: Die Katastrophe nahm seinen Lauf. Spaziergang ohne Leine problemlos, allerdings im Haus starke Schwierigkeiten. Er öffnete jede Tür, fraß den Vorratsraum leer und wenn ich das Haus verließ, ohne die Hunde mitzunehmen, stand er vor der Tür und beobachtete. Wenn ich die Hund in den Garten schickte, stand er vor der Tür und beobachtete.
Tag 5: Große Katastrophe. Draußen im Garten. Beide Hunde anfangs entspannt. Barneby nur unter Kontrolle wenn er sich in meiner Sicht befand. Sobald er merkte, daß ich mich entspannt meinen Tätigkeiten zuwendete und nicht auf ihn achtete, war er weg.
Allerdings lief er nicht nach Hause um Herrchen und Frauchen zu suchen, sondern er ging einfach zu irgendeiner Familie, bei denen er den Kaspar machen konnte.
Das passierte 3xMal an diesem Tag. Er wurde 2xmal zurückgebracht. Beim 3. Mal war es dunkel. Er war die ganze Nacht weg und hat irgendjemandem den Keller ausgeräumt.
Tag 6: Wir sind hier ein kleines Dorf von 3.500 Einwohnern. Barneby ist wegen seiner Ausreißerqualitäten bekannt, man brachte ihn mir zurück.
Tag 7 + 8: Anleinen im Garten, 10 Meter Leine, nachts im Stall (ausbruchssicher). Ein Riesentheater. Gekläffe, Gejaule etc. Die Nerven lagen blank. Totale soziale Isolation.
Tag 9: Mitleid mit Barneby. Abends Familiengrillen, Barneby integrierte sich zum ersten Mal. Lief nicht weg sondern blieb entspannt liegen.
Tag. 10: Rückfall. Sobald Barneby auf sich selbst gestellt ist, reißt er aus. Spaziergang immer noch problemlos ohne Leine.
Ich möchte diesen Pudel so nochmals beschreiben: Wenn er alleine ist, macht er ein Riesentheater und markiert sogar vor der Tür, öffnet alle Türen und frißt sich durch. Ich vermute, dass er bei Herrchen und Frauchen nachts + wenn er alleine im Haus ist, in seine Transportbox eingesperrt wird. Das lehne ich allerdings total ab. So kann man mit einem Hund nicht machen. Ich halte es für Tierquälerei. Was ist also los mit diesem Hund. Es geht ihm hier gut. Warum sucht dieser Rüde nicht die Anlehnung an meine Hündin und integriert sich nicht? Warum sucht er nicht Herrchen + Frauchen, sondern irgendjemanden, mit dem er den Kaspar machen kann. Asozial?
Bitte helft. Morgen wird er abgeholt. Und ich möchte seinen Besitzter kräftig die Meinung sagen.
Danke!
Silvia
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