Erziehungsmethoden

Diskutiere Erziehungsmethoden im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Da in letzter Zeit in einzelnen Threads Diskussionen um unterschiedliche Erziehungsmethoden aufgekommen sind möchte ich mit diesem Thread den Raum...
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  • Erziehungsmethoden Beitrag #1
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Ricalein

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Da in letzter Zeit in einzelnen Threads Diskussionen um unterschiedliche Erziehungsmethoden aufgekommen sind möchte ich mit diesem Thread den Raum bieten sich geziehlt über die verschiednen Erziehungsmethoden zu unterhalten.

Ich bin mir sicher das ihr mir zustimmt, das im Vordergrund immer die positive Bestärkung stehen muß, aber es gibt auch immer wieder Situationen bei denen man dem Hund klar machen muß" so nicht mein Freund". Genau diese Situationen sind es, um die es mir hier geht.
Was ist da artgerecht?
Was versteht der Hund richtig?
Wann schüchtert man den Hund ohne jeden Lerneffekt ein?

Ich würde mich über eine ausführliche Diskussion mit vielen Teilnehmern freuen, und bitte euch dabei immer Sachlich zubleiben.
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #2
1./2.: Das schlimmste für einen Hund ist der soziale entzug,dass heißt der Hund wird kurz ausgesperrt,kann aber immer noch sehen oder hören was die anderen machen! Unsere Hündin lernt daraus,aber es gibt bestimmt auch noch bessere Methoden!
3.: Man schüchtert den Hund meiner Meinung nach ohne Lernefekt durch schlagen ein. Schlagen oder ähnliche Bestrafungen sind eher sinnlos und nicht Tierfreundlich als hilfreich!

Gute Idee mit der Diskussion hier!! :clap:
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #3
mhhh... also es gibt tausend verschiedene hund etypen auf der welt ...

viele hunde verar***en ihre besitzer nach strich und faden ....

schwer allgemein über sowas zu sprechen ....
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #4
Dass ich vom "Alpha-Wurf" nichts halte dürfte inzwischen klar sein ;)
Das ist für mich nur einschüchtern ohne Lerneffekt.
Meine Hunde werden höchstens durch Schnauzengriff, anknurren oder ähnlichem zurecht gewiesen.
Bei Dingen wie hochspringen, beim Spielen mal in die Hand beißen wird ignoriert und sie merken "Aha, wenn *dies und das* dann spielt/knuddelt sie nicht mehr" und gut.
Ansonsten sollte eigentlich alles über Stimme, Körpersprache, etc. laufen.
Bisher bin ich ohne irgendwelche Probleme damit klar gekommen und auch mein Verlobter hat in vielen Jahren Hundehaltung (und teilweise Arbeit mit aggressiven Hunden) noch nie was Andres gebraucht.
=)
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #5
mhhh... also es gibt tausend verschiedene hund etypen auf der welt ...

viele hunde verar***en ihre besitzer nach strich und faden ....

schwer allgemein über sowas zu sprechen ....

Dann nenn doch Beispiele und wie du damit umgehen würdest.
Es ist schon klar das dabei der Charakter des Hundes immer eine große Rolle spielt.
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #6
es ist ein unterschied ob ich einen hund erziehe der ganz normal lebt und auch gelebt hat oder einen der sich schon an ein unakzeptables verhalten gewohnt hat bzw. große dominanz etc ...
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #7
es ist ein unterschied ob ich einen hund erziehe der ganz normal lebt und auch gelebt hat oder einen der sich schon an ein unakzeptables verhalten gewohnt hat bzw. große dominanz etc ...

Da hast du absolut recht, nur stelle ich mir diesen Thread so vor das man eine spezielle Situation schildert und erklärt wie man damit umgeht um dann mit den anderen darüber zu diskutieren.
So pauschale Sätze wie du sie vorbringst finde ich da eher fehl am Platz.
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #8
Ich finde jedgliche Art von Gewalt in der Erziehung auch falsch. Wie will man dem Hund zeigen, dass man ein souveräner und guter "Herr" bzw "Alphawolf" ist, wenn man mit Gewlt gegen ihn vorgeht?
Wenn der Hund zu dominant ist, werden ihm ein paar seiner Privilegien, z.B. auf der Couch oder dem bett liegen, eben gesperrt.
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #9
Es gibt zweierlei Situationen.
Erstens im Haus: Wenn mein Hund im Haus etwas macht, was er nicht machen soll reicht ein scharfes Nein. Wenn das aber nichts bringen soll, wird er in seinen Korb geschickt, muss dort bleiben und während dieser Zeit ignoriert. Solange, bis ich ihn dort hole und er wieder raus darf.

Zweitens Draußen: Wenn er draußen etwas anstellt, kommt meist auch ein scharfes Nein, sollte das keine Früchte tragen, wird er angeleint und muss Fuß laufen. Das macht er gar nicht gern, vor allem nicht in den Umgebungen, wo er genau weiß, dass er dort normalerweise frei laufen darf. Das trägt dann meist Früchte. Er lernt sehr schnell dabei.

Es gibt zwei Arten der Bestrafung und zwei Arten der Bestätigung. Die positive und negative Bestrafung und die positive und negative Bestätigung. Hierbei wird positiv und negativ nicht mit Gut und Böse verglichen, sondern mit Abziehen und Hinzufügen.

Positive Bestärkung: Man gibt dem Hund etwas, was er dann positiv verknüft, seien es Leckerlis, Spielzeug, Zuwendung und dergleichen.
Negative Bestärkung: Man nimmt den Hund etwas, wo er vorher als unangenehm empfunden hat, er nimmt es dann aber als Bestärkung auf, da er dieses dann los ist. Zum Beispiel beim Leinengang, wenn der Hund gut bei Fuß gelaufen ist, nimmt man in von der Leine, dass er daraufhin frei laufen und schnüffeln darf.

Positive Bestrafung: Man fügt dem Hund etwas zu, evtl. einen Leinenruck oder einen Klaps, dass er das dann als Bestrafung ansieht.
Negative Bestrafung: Man nimmt dem Hund etwas, zum Beispiel die Aufmerksamkeit, sein Spielzeug etc. und bestraft ihn dann damit.

Ich arbeite weitesgehend mit positiver Bestärkung (Leckerbissen, Privilegien wie auf der Couch liegen und Streicheleinheiten) und negativer Bestrafung (in seinem Körbchen liegen und seine Frist absitzen). Ab und zu arbeite ich mit Positiver Bestrafung (damit meine ich das Anleinen beim Gassigang bei Ungehorsam).

Es gibt aber noch unterschiedliche Arten der Erziehung mittels Arbeit für den Hund.

Ich habe früher viel mit dem Clicker gearbeitet, mittlerweile machen wir oft Dummyarbeit, wo er den Dummy nicht nur apportieren muss, sondern auch suchen, egal wo, ob draußen oder drinnen. Dies prägt die Kommunikation zwischen Mensch und Hund und festigt die Bindung, da der Mensch für den Hund nicht nur ein Futterlieferant ist, sondern auch Partner bei der Arbeit.

Die Arbeit mit etwaigen aversiven Hilfsmitteln zb. Rappel-oder Rütteldose, Sprühhalsband, Halti etc. lehne ich weitesgehend ab.

LG
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #10
Erziehung

Da hast Du aber ein Thema in den Raum gestellt - das schwierigste und interessanteste überhaupt.
Grundsätzlich sollte man natürlich mit Lob arbeiten, das ist für beide am Schönsten. Allerdings geht das nicht bei allen und in allen Triebbereichen gleichermaßen gut. Da muss man dann die Eskalationspyramide langsam nach oben gehen, je nachdem was ich erreichen will.



Zwei Dinge sind m.E wichtig:

1. Charakter des Hundes
Es gibt Hunde, die machen für ein Leckerlie alles, also erziehe ich vorwiegend mit Futter.
Belohnung durch Berührung - auch hier gibts Hunde, die so am besten zu erziehen sind, anderen ist das wurscht.
Durch die Stimme - es gibt sensible Hunde, die sind nur durch Variationen in der Stimme zu erziehen.
Sprühhalsband, Klapperdosen - finde ich nicht so schlimmm wenns hilft?
Mein Jack-R-T ist ein begeisterter Jäger - hab das Sprühhalsband probiert, hat eigentlich ganz gut geholfen, ihn aus dem Jagdtrieb rauszureissen - allerdings kannte er schnell den Unterschied "habs an oder habs nicht an" - genau wie mit der Schleppleine. Jetzt probier ich halt, alles vor ihm zu sehen - wenns nicht klappt, dann ist auch nicht schlimm, da er nach 1 - 2 Minuten freudig wieder ankommt.

2. Was soll erreicht werden / wie wichtig ist das Ausbildungsziel?
Also bei bestimmten Sachen ( z.B. Aggressionen gg. Menschen ) kann man schon ziemlich weit gehen. Bei anderen verbieten sich bestimmte Erziehungsmethoden, z.B. beim Beibringen von Kunststückchen.

Ein Beispiel:
Mein Jacki ist in der Verdauung etwas empfindlich und frisst gleichzeitig für sein Leben gerne Kot ( bes. Katzen oder Menschen -ekel-).
Das geht dann regelmäßig über Magenkrämpfe bis zu Blut im Stuhl, Tierarzt,
Spritze, Antibiotika und ein paar Tage "Anti-Spass-Dasein,"
Leckerli - würde er sich gerne nach der Verbotsmahlzeit abholen.
Aus-Kommando - abducken und hastiges Herunterschlingen der Appetithappen.
Ich habe folgendes gemacht - Aus >> Abducken, Griff ins Halsband und rumdrehen bis er die Wahl zwischen Happen und Luft holen hat und das Zeug rausspuckt - nach rausspucken - Halsband locker, super loben, toben
Zwei mal gemacht - seitdem reicht "Aus"! - Kein Darmreissen und kein TA deswegen mehr! Alle sind happy, dafür denke ich sind 2 malige Eskalationen
hinnehmbar.
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #11
Ein Beispiel:
Mein Jacki ist in der Verdauung etwas empfindlich und frisst gleichzeitig für sein Leben gerne Kot ( bes. Katzen oder Menschen -ekel-).
Das geht dann regelmäßig über Magenkrämpfe bis zu Blut im Stuhl, Tierarzt,
Spritze, Antibiotika und ein paar Tage "Anti-Spass-Dasein,"
Leckerli - würde er sich gerne nach der Verbotsmahlzeit abholen.
Aus-Kommando - abducken und hastiges Herunterschlingen der Appetithappen.
Ich habe folgendes gemacht - Aus >> Abducken, Griff ins Halsband und rumdrehen bis er die Wahl zwischen Happen und Luft holen hat und das Zeug rausspuckt - nach rausspucken - Halsband locker, super loben, toben
Zwei mal gemacht - seitdem reicht "Aus"! - Kein Darmreissen und kein TA deswegen mehr! Alle sind happy, dafür denke ich sind 2 malige Eskalationen
hinnehmbar.

Hallo Wolfspelz
Im ersten Augenblick habe ich überlegt was du mit Verbotsmahlzeit und Appetithappen meinst. Beim weitern lesen war es mir dann aber gleich klar.
Ich finde deine Methode absolut angebracht, zumal du deinem Hund damit ja auch ziemliche gesundheitliche Probleme ersparst und es ist wirklich kein Fehler wenn der Hund begreift das er nicht alles was er findet gleich fressen darf.
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #12
Hallo Wolfspelz,

deine Schilderung mit dem Sprühhalsband und auch mit der Schleppleine, zeigt deutlich, dass du da Fehler gemacht hast.

Zum Sprühhalsband:
allerdings kannte er schnell den Unterschied "habs an oder habs nicht an"
Genau da lag der Fehler. Dieses Halsband sollte erst mal zwei Wochen als Attrappe angelegt bleiben. Am besten Tag und Nacht. Danach kann mit der Arbeit begonnen werden. Auch hier müssen gezielte und korrekt funktionierende Sprühstöße abgesetzt werden, zum richtigen Zeitpunkt. Da diese Dinger per Fernbedienung funktionieren und der genaue Sprühstoß nicht richtig zu kontrollieren ist, finde ich sie daher nicht so gut. Nach der Arbeit, wenn also die Erziehung mittels Halsband gefruchtet hat, sollte das Halsband auch mind. noch zwei Wochen getragen werden, als Attrape und wenn nötig, abermals zur Korrektur.

Zur Schleppleine:
Diese sollte eig. so eingesetzt werden, dass der Hund vor dem Ruck der Leine abgerufen wird. Solange er den Ruck spürt und danach erst zu dir kommt ist das Training noch nicht erfolgreich gewesen.

Mein JackRussel frisst auch gern Kot. Bevorzugt Kuhmist. Und bei mir passiert dasselbe wie bei dir. Einmal Aus gerufen, er das gehört, also schnell kauen und runter schlucken. Toll, passiert ist passiert. Aber bis ich bei ihm bin und ihm den Mist aus dem Mund fische hat er es längst schon runtergeschluckt. Würgen am Halsband würde ich ihn nicht. Ich hab es so gemacht, wenn ich sehe, er hat wieder was im Maul, hole ich blitzschnell einen Ball oder ein Spielzeug hervor, worauf er sofort zu mir angerast kommt. Meist vergisst er dann den Kuhmist schnell wieder und spuckt ihn im Laufen schon aus.

Also bei bestimmten Sachen ( z.B. Aggressionen gg. Menschen ) kann man schon ziemlich weit gehen.
Was meinst du mit weit gehen? Und welche bestimmte Sachen? Agression ist nicht gleich Agression. Dort gibt es Unterschiede, zb. ängstliche Agression, dominante Agression usw. Bitte beschreib doch mal genauer.

Griff ins Halsband und rumdrehen bis er die Wahl zwischen Happen und Luft holen hat und das Zeug rausspuckt
Warum hast du ihn nicht normal am Halsband gepackt - ohne es zuzudrehen - und hast ihm das Zeug nicht so aus dem Maul geholt?

LG
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #13
Mein JackRussel frisst auch gern Kot. Bevorzugt Kuhmist. Und bei mir passiert dasselbe wie bei dir. Einmal Aus gerufen, er das gehört, also schnell kauen und runter schlucken. Toll, passiert ist passiert. Aber bis ich bei ihm bin und ihm den Mist aus dem Mund fische hat er es längst schon runtergeschluckt. Würgen am Halsband würde ich ihn nicht. Ich hab es so gemacht, wenn ich sehe, er hat wieder was im Maul, hole ich blitzschnell einen Ball oder ein Spielzeug hervor, worauf er sofort zu mir angerast kommt. Meist vergisst er dann den Kuhmist schnell wieder und spuckt ihn im Laufen schon aus.
Wenn der Hund ausser Reichweite ist, und du ihn so davon abbringst ist es ja gut, nur denke ich das es besser ist, der Hund begreift das er das gar nicht aufnehmen darf, da er ja auch ganz schnell mal was giftiges in den Fang nehmen kann.
Das die Methode von Wolfpeltz nur funktioniert wenn er den Hund direkt mit "Appetithappen" greifen kann ist auch klar. Hintennach geht nichts mehr.

Damit das Üben mit der Schleppleine erfolgreich ist, muß die spezielle Übeung absolut sitzen bevor man auf die Schleppleine verzichtet. Außerdem darf der Hund nicht lernen wie lang diese Leine ist, dazu muß man beim Üben immer auf verschiedene Abstände achten, sonst weiß so ein Hund sehr schnell wann er außer Reichweite ist und macht was er will.
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #14
Wenn der Hund ausser Reichweite ist, und du ihn so davon abbringst ist es ja gut, nur denke ich das es besser ist, der Hund begreift das er das gar nicht aufnehmen darf, da er ja auch ganz schnell mal was giftiges in den Fang nehmen kann.
Das die Methode von Wolfpeltz nur funktioniert wenn er den Hund direkt mit "Appetithappen" greifen kann ist auch klar. Hintennach geht nichts mehr.
Hallo Ricalein,

die Methode von Wolfspelz finde ich dennoch fragwürdig. Wenn man den Hund dann doch sowieso schon am Halsband hat, wenn er den Mist noch im Fang hat, kann man ihn genauso gut mit der Hand herausnehmen, es ihm zeigen und Pfui sagen, anstatt ihn mit dem Halsband zu würgen bis er es selbst wieder ausspuckt oder?

LG
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #15
Wenn man den Hund dann doch sowieso schon am Halsband hat, wenn er den Mist noch im Fang hat, kann man ihn genauso gut mit der Hand herausnehmen, es ihm zeigen und Pfui sagen
Das hängt wohl vom Charakter und der vorheriegen Ausbildung des Hundes ab ob sich so noch ein Lernerfolg erreichen lässt. Es gibt genügend Sturköpfe bei denen das auf deine Weise Rechts rein und Links wieder raus geht.
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #16
Das hängt wohl vom Charakter und der vorheriegen Ausbildung des Hundes ab ob sich so noch ein Lernerfolg erreichen lässt. Es gibt genügend Sturköpfe bei denen das auf deine Weise Rechts rein und Links wieder raus geht.

Natürlich. Aber wenn man es nicht versucht, wird man es nicht erfahren oder? ;)
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #17
Hallo,
ich möchte eine Anmerkung zu diesem Thread machen !

Jeder sollte wissen, dass es kein allgemeines Patent - Rezept für die Hundeerziehung gibt.
Was bei dem einen Hund zieht (funktioniert) muss nicht zwangsweise bei einem anderen funktionieren.

Hunde sind charakterlich meistens verschieden und benötigen demzu folge auch öfters unterschiedliche Erziehungsmethoden um die gleichen Ziele zu erreichen.

LG
Jumpy;)
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #18
Erziehung

Tja,
ich denke dass ich sowohl beim Sprühhalsband als auch mit der Schleppleine
alles richtig gemacht habe, auch Gewöhnung - trotzdem hat der Gauner das recht schnell raus gehabt.
Der Ansatz zum Jagen kommt immer, wenn er was gesehen hat, während der
Übungen mit Schleppleine oder mit Halsband unterbricht er das Jagen und lässt sich abrufen.
Nachdem diese weg waren pfeift er wieder drauf. Ich denke dass ich bei einem anderen Hund das Problem schon gelöst hätte, aber bei ihm halt nicht.
Da er aber nicht weit weg und über längere Zeit bleibt, akzeptiere ich das jetzt - ansonsten müsste ich noch was anderes versuchen.
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #19
Das kenne ich auch noch von meinem ersten Kleinen Münsterländer.
Das Mädel hatte sowas immer recht bald durchschaut, und man darf dabei ja nicht vergessen das diese Hunde eben für die Jagd gezüchtet werden, da ist dann hat auch eine ganze portion Jagdtrieb dabei. Das betrifft deine Jack Russel genauso wie meine KLM.
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #20
Was Jumpy schreibt, trifft den Nagel auf den Kopf.
Man muss einfach mehrere Sachen probieren, um einen Hund zu erziehen.
Was wirklich mal interessant wäre, wäre eine Art Ideensammlung (ohne unbedingt jede Ausbildungsmethode als Besserweiss zu kommentieren ), was den Leuten für die unterschiedlichen Erziehungsziele alles so eingefallen ist.

Übrigens: Kuhmist und auch Pferdemist bereiten meinem Jack keinerlei Probleme, da wünsche ich dem Kerl dann regelmäßig guten Appetit!
Sieht auch lustig aus, wenn beim Heranrufen aus den dicken Backen links und rechts Teile von Pferdeäpfeln rausgucken und beim Rennen noch fleissig
gekaut wird. Probleme bei der Verdauung traten bisher nur bei Mensch und Katze auf. Um Hundekot macht er einen Bogen - sind schon komische Zeitgenossen, unsere Hundlinger.

@ Ricalein:
Du bist doch Moderatorin: Ist es möglich, einen Thread "Erziehungsmethoden"
mit Unterteilungen in Erziehungsziele zu machen. Dann kann darunter jeder seine Methode darstellen.
 
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