Wir werden die Hefen nicht los

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  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #61
Die e.c Behandlung ist doch schon durch gewesen. Das hatte ja nichts gebracht.

Tierheilpraktikerin ist hier nicht in der Nähe. Habe ich alles schon durch mit der Suche.

Ich habe ihn jetzt schweren Herzens zur Tierärztin in der Nähe für diese Nacht stationär unterbringen lassen. Ich konnte das nicht mehr mit ansehen. Hab ihn zur Tierärztin gebracht. Soll sie ihr Glück versuchen. Ich schlafe heute bei meinem Freund in der Nachbarstadt, wo er auch untergebracht ist und hole ihn dann morgen früh hoffentlich lebend.

Bild habe ich hier nicht, da ich nicht zu Hause bin und extra woanders übernachte. Habe das alles versucht. Rumgewedelt, ins Maul geschoben. Alles ohne Erfolg. Seitlich ins Maul ging erst recht nicht.
Auch püriert.

Amber, bis auf Kontrastmittel haben wir alles geröntgt und von Spezialisten begutachten lassen. Ohne Diagnose. Ich war bei allen fachkundigen Tierärzten, die mir empfohlen wurden.
Wenn ich alle zusammen rechne komme ich nicht mehr auf 5, sondern auf 8.

Meine Vorhaben für nächste Woche:

-Morgen anderer Tierarzt mit 31 positiven Bewertungen
- Dienstag Tierklinik: Nochmal Blut, nochmal Zähne ansehen, nochmal Bauch

Und wenn da wieder nichts raus kommt weiß ich echt nicht weiter. Ich bin finanziell und körperlich am Ende. Hätte nie gedacht, dass einen ein so kleines Tier so sehr runter ziehen kann.

Edit: Hat noch jemand Ideen, was wir noch untersuchen lassen können?

Liebe Grüße

Hannah
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #62
Auch auf die Gefahr hin, dass mich hier einige "totschlagen": Ich hatte bewusst hier nichts mehr geschrieben, weil ich mir bei zunehmenden Lesen immer mehr die Frage gestellt habe "Macht das alles einen Sinn?"

WILL dieses Kaninchen noch? Hat es noch Lebenswillen?

Ich habe in meinem Leben schon mehrere Tiere einschläfern lassen - und losgelöst von der Frage nach dem Vorhandensein einer Diagnose...was sagt denn das eigene Bauchgefühl?
Ich habe immer einen Punkt erlebt, wo das Tier mir unmissverständlich mitgeteilt hat "ich will nicht mehr" - und ich mir meiner Entscheidung dann auf einmal sicher war.

Was sagt dein Gefühl, Hanahxoxo?
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #63
Da hat Tapa schon recht.
Und auch wenn viele Meine Meinung nicht verstehen können: ich würde es hier eher ohne TA versuchen. Kolloidales Silber, Gladiator Plus, Schwarzkümmelöl.
Wenn er Wille hat zu Leben- dann hat er in meinen Augen damit größere Chancen als mit typischer Schulmedizin. Denn erst dieses "Ach da geben wir vorsichtshalber mal AB" hat ihn ja erst so richtig dahin gebracht.

Wenn ein Tier nichtmehr will, sollte man es evtl gehen lassen.
Ich persönlich habe großen Respekt vor dieser Entscheidung. Ich bin der Meinung dass man nicht Gott spielen sollte und unsere Tiere sprechen nicht- ob sie wirklich nicht wollen wissen wir nie zu 100%.
Oft gibt es Tiere bei denen man dachte sie hätten aufgegeben, die es doch packen- oft wäre es aber Quälerei. Wir als Mensch müssen entscheiden was richtig ist.

Nur du kennst dein Tier- man muss das selbst entscheiden. Ich persönlich bin jemand der eher kämpft. Und ich hätte auch nicht wirklich den Mut über Leben und Tot zu entscheiden. Allerdings hab ich auch ein bisschen ein Problem damit.

Naja ohne abschweifen zu wollen. Man muss sehr auf sein Tier hören. Egal was andere sagen. Seien es Tierärzte, die eigenen Verwandten oder Leute aus einem Forum- im Prinzip kann dir keiner den richtigen Weg zeigen, den musst du selbst finden.

LG und gute Nacht
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #64
Dann würde ich Dir sehr danken, wenn Du von ihm mal ein Bild knipst und es hier einstellst, wenn Du ihn wieder bei Dir hast.

Ich würde den Tierärzten auch dann auch einfach mal klipp und klar sagen, dass Du langsam am Ende bist und dass Du es nicht okay findest, dass angeblich nie etwas bei heraus kommt.
Es tut mir nämlich leid, aber so recht mag ich das auch einfach nicht mehr glauben, dass acht Fachkundige Tierärzte nie etwas finden können, obwohl das Tier nicht selbst frisst und Verdauungsbeschwerden ohne Ende hat und dass sich irgendwie alle am Tier durch unnötige Behandlungen bereichern wollen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!

Was gedenkt die Ärztin, bei der Du ihn jetzt gelassen hast, denn nun zu unternehmen?
Mit was will sie ihn päppeln, wie viel in welchen Zeitabständen? Sollte sie die Zähne tatsächlich ankucken wollen, wie wird sie die untersuchen? Hat sie eine Zusatzqualifikation für Zahnheilkunde?

Was ich nicht ganz verstehe ist, warum Du ihn, obwohl er jetzt bei einer Tierärztin ist, ihn morgen zu einem anderen Tierarzt und am Dienstag wieder in eine Klinik bringen möchtest?
Kam Dir die Tierärztin heute nicht kompetent vor, oder weswegen der geplante Wechsel? Solltest Du ein ungutes Gefühl gehabt haben, hättest Du ihn nicht dort lassen sollen. Falls aber alles in Ordnung erschien und sie Dir Kaninchen erfahrend rüber kam, würde ich an Deiner Stelle erst mal höhren was sie meint und was sie empfehlen würde.

Liebe Grüße
Amber
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #65
Guten Morgen,

da ich mir hier die Nacht um die Ohren schlage, permanent an mein Tier denken muss und sch der Straßenverkehr vorm dem Haus anfühlt als ob die Autos durchs Schlafzimmer rollen schreibe ich hier lieber.

@tapa: Ich weiß es nicht. Ganz ehrlich. Ich kann und will das nicht einschätzen, weil ich wie Amber nicht über Leben und Tod entscheiden will oder kann. Ich hätte dann immer das Gefühl ich habe das Tier, das ich liebe umgebracht und darüber hinaus halte ich es auch für falsch ein Tier einzuschläfern von dem immer noch nicht klar ist woran das nun alles liegt.

@hamster lover: Ich fühle da eher wie du. Ich hätte das Gefühl ich bringe ihn um und würde da glaube zusammen brechen.

@amber: Genau was du beschreibst ist leider mein Dauerzustand, der wie du bestätigst ziemlich paradox klingt. Was jedoch leider wahr ist. Du bist auch nicht die Erste, die das ungewöhnlich findet oder mir nicht glauben möchte. Das Problem das besteht ist, erst einmal einen kaninchenkundigen Tierarzt aufzutreiben. Von 8 Ärzten würde ich 3 überhaupt als ansatzweise kompetent für Kaninchen einschätzen. Das weißt du aber auch erst nachdem du da warst oder in Kontakt getreten bist. Ich hatte nicht einen, bei dem ich direkt mit dem Arzt sprechen konnte. Tierärzte sind auch Dienstleister, was ich oft zu spüren bekommen habe. Welche Schwester sagt auf die Frage am Telefon: Ist ihr Tierarzt denn kaninchenerfahren schon nein, wenn sie dadurch ihren Lebensunterhalt verdient? Und wenn du verzweifelt bist, klammerst du dich eben an den letzten Strohhalm. Ich habe viele kennengelernt, die dann aus der Verzweiflung Kohle machen wollten. Hier mal eine Salbe für 30 Euro, da mal ein aufbauendes Präparat, was nichts bringt. Spätestens nach diesem Tier hat sich mein Verhältnis zu Tierärzten um 360 Grad gewandelt. Meine Dorftierärztin, die ich bislang für sehr kompetent hielt verabreicht bei jeder Kleinigkeit Antibiotikum und war nicht einmal bereit das Tier zu röntgen. Wenn du Tiere hast, die einigermaßen fit sind mag das über Jahre funktionieren. Nicht aber bei diesem.

Gerade mal eine davon wusste, dass Fressunlust auch durch e.cuniculi ausgelöst wird. Wenn man dann das Gefühl hat der hat überhaupt einigermaßen Ahnung und bietet überhaupt röntgen an und dann kommt nichts aber auch nichts raus ist man verzweifelt. Jedes Mal das gleiche: Bauch weich, kein Fieber, Zähne okay, abhören okay. Und spätestens danach haben 5 Tierärzte schon aufgehört. 3 sind tiefer gegangen und haben weiterhin untersucht. Zwei in der Tierklinik, eine die mir hier empfühlen wurde, die aber nach Röntgen und Blutuntersuchung auch eingestand, dass die Tierklinik besser untersuchen kann. Vielleicht habe ich auch den Fehler gemacht ihr zu viel Vorinformationen zu geben und dadurch war sie dann voreingenommen.

Auf die Gefahr hin, dass du mich jetzt fertig machst, aber die Tierärztin wollte ihm Sachen anbieten und ihn infundieren. Ich weiß nicht sicher, ob sie ihn überhaupt päppelt. So wie sie beschrieben hat ist sie über Nacht nicht in der Praxis. Da das aber meine einzige Rettung war und ich das Gefühl hatte an meine Grenzen zu stoßen habe ich ihn dort gelassen. Ich wollte einfach auch versuchen was passiert, wenn er nicht gepäppelt wird. Meine Hoffnung ist, dass er von dem Päppelfutter satt war und deshalb keinen Hunger mehr hatte.
Sollte nichts dabei raus kommen und es sich nicht weiter entwickeln habe ich mir einen weiteren Tierarzt heraus gesucht, weil ich auch das Gefühl hatte, sie ist ein bisschen befangen und jemanden suche, der unvoreingenommen an die Sache heran geht. Man kennt das ja vom Allgemeinmediziner. Hat der vieles untersucht tut er es mit diesem und jenen ab.

Das mit dem dort lassen kann man zweigeteilt sehen. Einerseits habe ich ein schlechtes Gewissen, andererseits bin ich eben an meine Grenzen gestoßen und habe entschieden, dass es für mich nicht mehr tragbar war ihn in dem Zustand zu Hause zu betreuen. Er lag ja nur noch und wollte gar nichts fressen. Ob ich durch meinen Entschluss alles noch schlimmer gemacht habe wird sich in 4 Stunden zeigen. Vorwürfe mache ich mir trotzdem nicht. Ich habe für dieses Tier wirklich alles menschenmögliche getan. Das klingt jetzt vielleicht brutal, aber entweder er will und hält das durch oder nicht und dann hätten auch die Päppelversuche über Nacht nichts gebracht. Rein gucken kann mittels Magen und Darmspiegelung keiner in ihn. Und die Frau ist Tierärztin. Ich nicht.
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #66
Wie geht es eigentlich der Häsin für die Du diesen Thread eröffnet hast? Denn jetzt geht es ja wieder nur noch um Jack...
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #67
Tierheilpraktikerin ist hier nicht in der Nähe. Habe ich alles schon durch mit der Suche.
Ich habe auch schon mit "normalen" Heilpraktikern gesprochen die auch erfolgreich Tiere behandeln. Die haben oft noch andere Ansätze als Tierärzte.

Du bist überfordert, das passiert nicht nur dir sondern auch anderen Haltern. Gut dass du es dir eingestehen kannst. Du hast bereits 8 Tierärzte aufgesucht, viele waren unvoreingenommen und haben die Untersuchungen bei Null angefangen. Jetzt ist Nummer 9 geplant?! Glaubst du wirklich, dass das was bringt? Du hast Röntgebilder an Zahnkundige Tierärzte weiter weg geschickt und gemacht und getan. Du bist am Ende und deine Tierärzte auch. Die Darmflora ist hinüber. Da kannst du noch so viel untersuchen, röntgen und Blut abnehmen, das ist Stress ohne Ende und macht ihn fertig. Hier mal in der Klinik lassen, da zu dem Tierarzt über Nacht - das ist absolut kontraproduktiv. Das ewige Hin und Her wird deinem Kaninchen nicht helfen sondern seinen Lebenswillen mindern.
Ohne die Darmflora wieder gescheit aufzubauen wird dir das alles nichts nützen. Da muss jemand ran, der weiß wie man das anpackt, ihn zu sich nimmt und intensiv bereut ohne ständig rumzuzerren.

Wenn du es nicht mehr kannst, überleg ob du ihn (besser beide) an jemanden gibst der sich mit so einem Extremfall auskennt und es versuchen will. Tierarzthelfer, Tierheimmitarbeiter, oder auch gerne eine Privatperson die das schon erfolgreich durchgezogen hat, egal hauptsache die Person weiß, was sie tut. So eine Person kannst du z.B. im KS finden oder vielleicht auch hier.
Darin sehe ich noch die größte Chance für ihn wieder weitestgehend gesund zu werden.
Er ist noch so jung... :(
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #68
Von 8 Ärzten würde ich 3 überhaupt als ansatzweise kompetent für Kaninchen einschätzen. Das weißt du aber auch erst nachdem du da warst oder in Kontakt getreten bist. Ich hatte nicht einen, bei dem ich direkt mit dem Arzt sprechen konnte. Tierärzte sind auch Dienstleister, was ich oft zu spüren bekommen habe. Welche Schwester sagt auf die Frage am Telefon: Ist ihr Tierarzt denn kaninchenerfahren schon nein, wenn sie dadurch ihren Lebensunterhalt verdient?

Das Problem kenne ich in Bezug auf Vögel, jedoch auch mit Kaninchen, ebenfalls ziemlich gut...
Wenn ich merkte, dass sich dieser Tierarzt nicht auskennt, sah er mich allerdings auch nicht mehr nach dem ersten Besuch wieder, denn uns ist ein Vogel durch die falsche Behandlung durch einen angeblichen Vogeltierarzt schon verstorben.
Ich hab auch früher immer genau die selbe Frage gestellt wie Du am Telefon und erhielt Haar genau die selbe Antwort, obwohl der Tierarzt sich natürlich nicht auskannte...
Ich hab daraufhin dann in eine Tierklinik angerufen und gefragt ob sie einen Tierarzt kennen, der sich auf die Behandlung von Ziervögel spezialisiert hat und plötzlich erhielt ich die Info, dass die Tierklinik auch Vögel behandelt, bei ernsteren erkranken sie die Halter allerdings zu einer Frau Soundso nach Düsseldorf überweisen.
Das wars. Die Frau ist Vogelkundig und ich ging lange Zeit zu ihr mit den Piepsern...
Frag vielleicht auch einfach mal so an. Zumindest diese Tierklinik ist hier ziemlich ehrlich...

Wenn ein Tier bei mir schon einen längeren untersuchungsweg hinter sich hat, informiere ich den jeweiligen Tierarzt auch immer, was schon alles gemacht wurde und was nicht half. Meine Erfahrung ist allerdings, dass sich dann der neue Tierarzt dann aber nicht von den Untersuchungsergebnissen der anderen Tierärzte beeinflussen lässt und selbst sich das Tier anschaut und untersucht, als währe das Tier zum ersten Mal beim Tierarzt mit seinen Beschwerden.
Ich erhalte dann Infos, kann Fragen ohne Ende stellen und oftmals kommt dann tatsächlich noch etwas an Infos, was mir neu, jedoch auch logisch ist, heraus und dem Tier konnte meist geholfen werden.

Ich muss hierbei jedoch auch schreiben, dass es die Erfahrung machte. Zu denen ich fahre, die sind Vogel- und Kaninchenkundig. Ich wäge aber auch ab zu welchem Tierarzt ich fahre... Für die Piepser habe ich einen, für die Kaninchen habe ich allerdings einen Haustierarzt der gut bei allgemein Sachen ist, bereits erwähnte Tierklinik die ich bei ernsten Dingen wie Knochenbrüche, Augenprobleme (nur in Mückes Fall) und Ops aufsuche und auch eine Zahnspeziallistin für Zahnuntersuchungen, die jedoch wie der Vogeltierarzt in Düsseldorf ist und einen längeren Fahrtweg hat.
Meiner Erfahrung nach gibt es für Kaninchen einfach keinen Tierarzt den man immer nur einmal aufsuchen kann für sämtliche Beschwerden, sondern man sollte durchaus auch Rat von Spezialisierten Tierärzten wahrnehmen (deswegen meine ständigen Fragen an dich, ob der jeweilige Tierarzt auf Zahnheilkunde spezialisiert war).

Ich frage Dinge, die ich auch schon so weiß, weiß es auch der Tierarzt ist alles bestens, wenn nicht, bin ich dort ganz schnell wieder weg..
Zu Deiner Tierärztin jetzt z.B. Es ist gut, dass sie ihm eine Infusion gab, jedoch nicht, dass sie ihn unbeobachtet gelassen hat, wo es ihm doch schon so schlecht ging...

Ich würde Dir raten, dass Du erneut im KS nachfragst, nach einem Tierarzt, der gut bei Bauchgeschichten und allgemeinen Dingen ist und nach einem Tierarzt zu fragen der sehr gut ist auf Zahnsachen, sich also auf Zahnheilkunde wirklich spezialisiert hat (das ist nicht jeder Tierarzt).
Dann würde ich Dir wirklich raten sämtliche Röntgenbilder zu holen und erst zum Zahntierarzt zu fahren, sollte da echt nichts sein, dann wirklich zum Kaninchenkundigen Tierarzt.
Bitte fahre aber dann auch zu den jeweiligen Tierärzten, auch wenn der Weg z.B. eine Stunde oder mehr beträgt, so lange fahre ich und auch andere des öfters und das ist völlig normal und wird vom Tier auch gut weg gesteckt.
Es bringt nichts zu Tierärzten zu fahren die nur im Umkreis liegen, aber nicht zugeben wollen, dass ihr Gebiet eher Hunde, Katzen, Schafe oder Kühe sind und sie mit Kaninchen aber eigentlich nichts anzufangen wissen.

Wie geht es dem Rammler denn nun?


Liebe Grüße
Amber
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #69
@amber: Also, ich habe den Herrn vorhin abgeholt und die Tierärztin meinte, er hat ab und an schon mal gemümmelt und frisst mäßig.

Er lebt noch, ist aber sehr eingeschüchtert. Hat die Nacht wohl neben einer Katze verbracht (die dann noch dazu kam), aber in abgetrennten Bereichen. :?

Da mich das noch nicht zufriedengestellt hat, bin ich zu einem Tierarzt bei dem ich noch nicht war und kann nur wieder sagen: Traut niemals den Bewertungen im Internet. Ich hatte mir wirklich Hoffnung gemacht. Bei der Anzahl von positiven Bewertungen auf jameda. Ich komme hin. Schon die Praxis erweckte keinen so vertrauensvollen Eindruck. Der angeblich nette Arzt, wirkte auf mich durchaus überheblich und fragte dann ganz plump, als er das Kaninchen sah: Und? Was soll ich jetzt damit machen? So nach dem Motto: Gibts den dann in der Pfanne oder was?
Dementsprechend war dann auch die Behandlung. Ich hatte mehr Ahnung als der Arzt und habe dann recht schnell wieder die Praxis verlassen und mich wieder mal darüber geärgert, dass einige Menschen nicht ehrlich sind und dann nicht direkt sagen, dass sie sich auf Hunde und Katzen spezialisiert haben, aber von Kaninchen keine Ahnung haben.
Auch da hatte ich vorher angerufen und mir wurde ein kaninchenkompetenter Tierarzt versprochen.

Zu der anderen Sache: Ich fahre mittlerweile schon über anderthalb Stunden. Nur offenbar reicht das noch nicht. Bei mehr als zwei Stunden muss ich ehrlich sagen, dass ich das dem Tier nicht mehr antun möchte. Das zittert schon extrem bei anderthalb Stunden. Hätte nicht gedacht, dass Kaninchen so eine Rarität auf ihrem Gebiet sind und keiner Ahnung hat.

Heute habe ich mir übrigens das Silberwasser abgeholt. Mit der Dosierung haperts noch etwas. Die Gebrauchsanweisung liest sich auch etwas gruselig.

Wie es jetzt erst einmal weiter geht? Ich versuche die Darmflora aufzubauen und habe mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen. Ich werde ganz viel grün anbieten und er soll sich dann das Beste aussuchen und dann bekommt er noch das koloidale Silber (0,1 ml?)

Bei der Tierärztin fuhr er total auf Brombeerblätter ab. In einem anderen Forum hat man mir geraten umfangreicher zu füttern. Zuerst hab ich das gar nicht gecheckt, weil ich dachte Was wollen die jetzt mit füttern? Der muss ja erstmal fressen. Bis mir dann klar wurde, dass er vermutlich erst dann frisst, wenn er mehr Nahrungsauswahl hat.
Die Ärztin meinte auch, sie würde nicht ausschließen, dass es vom e.c kommt.

@zitroneneistee: Meine Tiere abzugeben sehe ich nicht als optimale Lösung, da dann einer wieder alleine ist. Außerdem ginge das gesamte Prozedere wieder von vorne los. Wieder sämtliche Untersuchungen, die wir schon durch haben. Das Problem ist ja nicht seine Gruppe. Das Problem ist seine Gesundheit. Außerdem wüsste ich nicht, was eine fremde Person noch anderes untersuchen soll oder besser und anders machen und ehrlich gesagt finde ich es ein bisschen schade, dass du an meiner Kompetenz zweifelst. Ein anderer hätte das nicht mitgemacht und ihn längst einschläfern lassen. Wenn ich mir ansehe, wie verschüchtert er allein nach einer Nacht in fremder Umgebung ist, bin ich mir sicher, dass er bei einem Neustart komplett drauf gehen würde. Er braucht sein Umfeld, seine Familie. Er tat mir schon total leid, eine Nacht woanders verbracht zu haben. Wenn man jetzt die Haltung aufgeben will und nur noch ein Tier übrig ist: Keine Frage. Aber nicht wo er Partner und ein zu Hause hat.
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #70
Wie stark ist dein Silberwasser? 25ppm? Mehr sollte es nicht haben. Einen Milliliter am Tag können die kleinen eig schon bekommen- hab mir am PC ein Link gespeichert, guck nachher mal danach.

Brombeerblätter sind doch schon ein Anfang. Anstatt zu TA's zu fahren die dir eh nicht helfen würde ich zu einer Wiese fahren und mal ne Stunde sammeln :)
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #71
Nee, da steht was von 40 ppm. 100 ml 40 ppm.
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #72
Oh, das ist aber arg kräftig xD
Dann weniger! Dann würde ich es auch nicht bei dir anwenden, meine Heilpraktikerin riet mir nicht höher als 25ppm zu gehen.
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #73
Schei**** und was mache ich jetzt damit? Ich hab dafür 17 Euro bezahlt. :shock:

Wenn ich das zurück gebe wird die Tierärztin grantig. Ich habe es auch schon aufgemacht.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Wie viel gebt ihr?
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #74
Ich muss ganz ehrlich sagen, das ich denke, das dein Tier einfach mal verdammt viel ruhe und Zeit braucht um sich zu erholen.

Du rennst von einem Tierarzt zum nächsten, hast inzwischen alle Tierärzte durch.
Ein Medikament nach dem anderen, 7 mal Antibiotika in zwei Jahren, Cortison, andere Medis...

Man kann es auch einfach zu gut meinen.
Das meine ich nicht böse, aber du solltest jetzt einfach mal schauen, das dein Tier zur ruhe kommt.
Lass ihm einfach mal ne Auszeit.

Dieser ganze Stress, die ganzen Medikamente, ständig neue Gerüche etc, das ist einfach viel zu viel für das Tier.
Und, zu viele Köche verderben den Brei.
Ich weiss, du meinst es gut, aber ich denke, dein Tier braucht jetzt wirklich mal einfach nur die ruhe.

nimm dir die Tipps hier zu Herzen, die man dir macht wegen des Fressens und schau, wie er sich die nächsten Tage macht.
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #75
Ja, klar mache ich das. Nur das koloidale Silber würde ich schon gern geben. Die Frage ist nur ist die Dosis nicht zu hoch?
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #76
wie wärs mit verdünnen? ;)
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #77
Setz dich bitte mit einem Tierheilpraktiker in Verbindung. Diese werden dir sicher auch sagen können, wie du das anwenden kannst, ohne gross Schaden anzurichten.
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #78
wie wärs mit verdünnen? ;)
Das ist so nicht möglich! Man darf kein Leitungswasser nehmen.

Ich kann dir leider nicht genau sagen wie man es dosiert- was steht denn drauf? Ansonsten wie gesagt, nicht länger als 14Tage am Stück geben und dann wieder 14 Tage Pause. Über die genaue Dosierung kann ich dir nichts sagen. Du hast es doch von einem Tierarzt, was meinte dieser?
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #79
nee nicht mit Leitungswasser. Mit destilliertem Wasser kann man aber durchaus verdünnen.
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #80
Könntest Du denn nun bitte das Kaninchen mal fotografieren und das Bild hier einstellen?
Nun ist er ja wieder bei Dir.
 
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