Wir werden die Hefen nicht los

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  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #41
Danke.

Wir haben immer Kot von 3 Tagen gesammelt. Blutwerte muss ich das Blutbild raus suchen. Das habe ich grad nicht, weil ich nicht zu Hause bin.

Geröntgt hatten wir Kiefer auf mehreren Ebenen, Kopf, Bauch, Wirbelsäule und Lunge und Herz waren wohl mit drauf. Alles ohne Befund.

Ich kann doch nicht ein Tier einschläfern lassen, dass nicht frisst, aber vom Befund okay ist, oder?

Ich mach mir solche Sorgen und hab Angst.
Ich kann den doch nicht umbringen lassen. Da mache ich mir das restliche Leben Vorwürfe und werde nicht wieder froh.
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #42
Huhu,

Wie lange ist das mit dem Antibiotikum jetzt her?
Weisst du zufällig, welches ihr da bekommen habt?

Was genau hast du für den Magen jetzt gemacht? nur das Cortison spritzen lassen?

Ich kann dir aus meiner eigenen Erfahrung sagen, das AB den Magen/Darm-Trakt dermassen runter haut, das du Monate lang nur Durchfall oder Matsch hast.
Da muss ne richtige Aufbau-Kur her. Das dauert Wochen bis Monate.

Wie oft hat dieses Tier bereits Antibiotika im Leben bekommen?

Wurden mal die Zähne gekürzt, das evtl irgendwo von dem Zähne kürzen Kanten übergeblieben sind?
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #43
Antibiotikum müsste 2 oder 3 Wochen her sein. Die Köttel sind jetzt wieder rund, aber mini klein, weil er ja nicht frisst.

Baytril habe ich gespritzt. Für den Magen gab es Bird Benebac.

Gekürzt wurden die Zähne erst. Antibiotika gab es bisher mindestens schon 7 Mal. Aber immer mit Zeitabstand dazwischen.

Problem ist, ich weiß nicht sicher ob die Probleme vom Bauch kommen :(
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #44
7 mal?
Bhoar, das is schon echt heftig viel.
Hat dein Arzt dir mal gesagt, das dein Tier auch ne Ressistenz aufbauen kann und dann wirkt da mal gar nichts mehr?


Wie alt ist das Tier?

Wenn die Zähne gekürzt wurden, evtl sind irgendwelche Spitzen über, die ihn beim Fressen stören, die man noch nicht gesehen hat.
Ich würde da unbedingt einen Zahnkundigen Tierarzt gucken lassen.
Das hatten wir mal bei einem Chinchilla, das hat nichts mehr gefressen, bis eine Zahnkundige Ärztin eine winzige Spitze, inklusive Entzündung im Zahnfleisch entdeckt hat.

Und bei 7 Antibiotikagaben im Leben, muss unbedingt was am Magen-Darm-Trakt passieren.

Ich gebe inzwischen nur noch AB, wenn etwas Nachgewiesen wurde. Sonst nicht mehr.
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #45
Sorry- 2 oder 3 Wochen ist ja noch garnichts. Bird Benebac ist in meinen Augen nichts für den Darm. da ist sooo viel Zucker drinne und die Wirkung ist garnicht ganz sicher bestätigt. Man weiß nicht wieviel der Bakterien durch das gefrieren kauputt gehen. 7 Mal AB wird seine Verdauung vermutlich ruiniert haben- versuch absolut nie wieder AB zu geben- außer es geht nicht anders- aber 7 Mal ist viel zu viel. So leichtfertig sollte man nicht mit AB umgehen. Vermutlich auchnoch Breitbandantibiotikum, da ist die Darmflora aber absolut hin, über Hefen muss man sich dann nicht wundern. AB niemals ohne Antibiogramm- NIE! Und ich würde alles daran setzen dieses Kaninchen ohne ANtibiotikum wieder gesund zu bekommen und dass es nie wieder welches braucht. Sorry aber das geht nicht!


Die Probleme kommen zu 100% von der ruinierte Darmflora- da braucht man sich nicht wundern. Der Darm hält alles im gleichgewicht. Stimmt dort etwas nicht- werden auch wir krank. Menschen denen es schlecht geht, schlägt vieles auf den Magen, von extrem viel Stress bekommt man Magengeschwüre etc... merkst du was? Unser Darm hält den ganzen Körper im Gleichgewicht, stimmt etwas dort nicht kommt alles durcheinander.

Dein Hauptziel sollte nicht sein hier von einem TA viel Cortison zu bekommen! Dauerhaftes Cortison wäre hier meiner Meinung nach nicht sinnvoll. Dir sollte es wichtig sein dass die Darmflora wieder in Ordnung kommt.


Wie in der PN geschrieben- ich bin gerne bereit für dich mit zu sammeln, zu trocknen und wenn es geht sogar was frisches zu schicken, aber du musst echt wollen dass der Darm wieder in Ordnung kommt. Das schaffst du mit deinen Mittelchen, dem Benebac etc nicht. Deine Fütterung muss 1A sein.
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #46
@knopfstern: Vom Tierarzt kam immer es wäre besser als wenn er dann stirbt.

Tier ist fast 2. Was würdest du als Aufbaupräparat empfehlen?

@hamster lover: Danke. Aber wenn muss die Umstellung erstmal ganz langsam erfolgen. Er muss ja jetzt erstmal überhaupt was fressen und dann muss an der Futtersache gearbeitet werden. Weil so gehts nicht weiter.
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #47
Ich stimme Hamster:Lover absolut zu.

Nur mal ein kleines Beispiel. Ich musste letztes Jahr Antibiotika nehmen, wegen einer Kiefer-op. Mein Magen-Darm war hinüber. Ich habe nur noch Krämpfe gehabt, mochte nichts mehr essen, habe abgenommen und hatte Durchfall ohne ende, dann war er mal breiig, dann wieder durchfall.
Ich habe einfach nichts mehr runter bekommen.

Meine Ärztin hat Dann meinen Magen-Darm Trakt auf die zusammensetzung getestet und siehe da, alles im negativen Bereich. Meine ganze Flora war kaputt.
Ich musste Monate lang Probiotika zu mir nehmen um wieder gute Darm-Flora aufzubauen.
Und das nach einer Einzigen Woche Antibiotika.

Da möchte ich nicht wissen, wie die Flora deines Kaninchen aussieht. :(

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

@knopfstern: Vom Tierarzt kam immer es wäre besser als wenn er dann stirbt.

Tier ist fast 2. Was würdest du als Aufbaupräparat empfehlen?

Wurde jemals nachgewiesen, wofür er das Antibiotika bekommt?
Wurden Bakterien von einem Labor nachgewiesen?
Wie Hamster_Lover schon schreibt, niemals ohne Nachweis.

Die Tierärzte verschreiben das Zeugs, als wenn es TicTacs sind. :roll:

Wegen was hat das Tier das Antibiotika immer bekommen?
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #48
Ich stimme Hamster:Lover absolut zu.

Nur mal ein kleines Beispiel. Ich musste letztes Jahr Antibiotika nehmen, wegen einer Kiefer-op. Mein Magen-Darm war hinüber. Ich habe nur noch Krämpfe gehabt, mochte nichts mehr essen, habe abgenommen und hatte Durchfall ohne ende, dann war er mal breiig, dann wieder durchfall.
Ich habe einfach nichts mehr runter bekommen.

Meine Ärztin hat Dann meinen Magen-Darm Trakt auf die zusammensetzung getestet und siehe da, alles im negativen Bereich. Meine ganze Flora war kaputt.
Ich musste Monate lang Probiotika zu mir nehmen um wieder gute Darm-Flora aufzubauen.
Und das nach einer Einzigen Woche Antibiotika.

Da möchte ich nicht wissen, wie die Flora deines Kaninchen aussieht. :(


Kann ich bestätigen! Hatte 14 Wochen heftige Nierenkoliken, Blasenentzündungen und Nierenbeckenentzündungen am Stück! Hab ein krasses Antibiotikum bekommen und kämpfe immernoch mit meiner Darmflora. Aufbaukuren, Wochenlange Schonkost, glutenfreie, lactosefreie, salzarme Ernährung und viele Medikamente helfen mir immernoch, habe seit 5 Monaten Probleme. Zudem hab ich sofort Hautpilz bekommen, Ekzeme und Ausschlag. Mein Körper war komplett durcheinander und auch immernoch ist mein Magen-Darm Trakt durcheinander. Selbst deswegen behandel ich inzwischen alle Entzündungen nurnoch in Absprache mit meiner Heilpraktikerin. Kolloidales Silber kann man ein Stück weit als AB-Ersatz nehmen, es gibt sogar Erfahrungsberichte wo 25 Kaninchen bei Myxomatose mit kolloidalem Silber behandelt wurden- ohne AB.

Mit Antibiotikum wird oft viel zu leichtsinnig umgegangen, aber es ist halt "einfach" mal kurz AB zu geben. Gerade orale Gabe beim Kaninchen ist echt heftig, allein schon eine einmalige Behandlung.
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #49
Meist wegen Unwissenheit und weil es absolut nicht besser wurde. Der Tierarzt vermutete eine Verdickung im Darm bzw, eine Entzündung und weil nichts half verschrieb er erstmal Antibiotika.

Eigentlich ging es schon los als ich ihn erstmals bei uns aufnahm. Lag nur rum, wollte nicht fressen. erstmal Antibiotikum.

Über diese Sinnlosigkeit brauchen wir nicht zu spekulieren. Nur habe ich jetzt echt Angst, dass ich das nicht wieder auf die Reihe kriege. Er frisst momentan ja gar nicht.
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #50
Da er momentan garnicht frisst müsst ihr Päppeln, er braucht was im Darm. Ob ihr das wieder komplett hinbekommt ist fraglich, die Darmflora könnte dauerhaft geschädigt sein. Kliungt sehr nach Baytril-Gabe, also Breitband-AB welches die TA's bei Kaninchen gerne mal geben. Leider totaler Stuss :/
Dass es keines mehr bekommen sollte weißt du ja nun- es gibt in den meisten Fällen eine Alternative, zumal ich glaube dass er eh sehr resistent sein wird. Auch dauerhaft Cortison geben ist nix. Wir helfen dir hier echt nach bestem Wissen und Gewissen, aber ein TA ersetzen wir nicht. Aber ich glaube im Moment ist es so dass du das hinbekommen kannst.
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #51
Wie ist das eigentlich? Wenn er regelmäßig gepäppelt wird solange er nicht frisst, stirbt er doch nicht. Oder?

Hab totale Angst, dass er mir eingeht.

Morgen hab ich ihn zwar wieder. Aber na, ja.

Mein Ausflug war wohl für die Katze. Konnte keine Minute genießen.
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #52
Nein, denn solange ihr ihn Päppelt wird der Futterbrei weitergeschoben, es gibt keine (Fehl-)Gärung und somit keine Aufgasung. Zudem verhungert er nicht- also überlebt er auch. Daher ist es auch so wichtig dass er frisst.


Das mit dem Ausflug ist natürlich schade :/ kann ich verstehen, mit einem kranken Tierchen kann man echt nichtmehr klar denken. Das wird schon, mach dir nicht allzu große Gedanken- man muss manchmal auch an etwas anderes denken, sonst zerfrisst es einen total.

LG
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #53
Wenn ich ehrlich bin tut mir der räumliche Abstand auch gut. Obwohl ich trotzdem dauerhaft hier im Forum abhänge und kaum bei der Sache bin. Ich denke immer es kommt der Anruf und meine Betreuung sagt mir er ist tot. :(
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #54
Schau mal:
Auch Medikamentengabe kann die Darmflora beeinflussen und schädigen. Vor allem Antibiotika können denen dort lebenden Mikroorganismen schaden. Abgetötet werden Organismen, welche nicht resistent sind. So kann sich die Zusammensetzung verändern, was für den Wirt äußert negativ sein kann. Diese Veränderungen können sehr lange anhalten. Neuste Studienergebnisse zeigen, dass nach einer Antibiotikagabe von 7 Tagen noch 2 Jahre später Veränderungen an der Darmflora festzustellen sind (Jernberg et al. 2010).


Das ist das, was wir meinen. Durch so viel AB kann das Tier nur krank werden.

Ich würde sonst mal überlegen, einen Heilpraktiker zu Rate zuziehen.:eusa_think:
Oder, das Inulin wurde hier ja schon genannt, oder?
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #55
Ich bin jetzt wieder zu Hause und es ist total schlimm. Er frisst überhaupt nicht und sitzt nur in der Ecke.

Mittlerweile kommt mir immer wieder der Gedanke ob das alles noch Sinn macht. Selbst wenn er sich aufrappelt. Diese Fressunlust kam ja nicht das erste Mal. Dann geht es vielleicht wieder 4 Wochen und dann fängt es wieder an und keiner findet was und ich fahre von Arzt zu Arzt. :(

Es geht mir nicht ums Geld. Auch wenn ich langsam nicht mehr weiß wie ich das finanziell schaffen soll. Ich habe diesen Monat über 500 Euro ausgegeben mit Null Ergebnis. Ich habe nur einen kleinen Minijob und studiere noch. Für mich ist das wahnsinnig viel. Klar muss man das wissen, bevor man sich Tiere hält. Aber ich kann doch nicht jeden Monat 600 Euro ausgeben. Im Gegenteil. Es wird eher schlimmer als besser. Nichts tun und dasitzen kann und will ich aber auch nicht. Das macht mich fertig zu sehen wie er leidet und nichts machen zu können.

Unter Cortison war alles gut. Aber ohne geht überhaupt nichts. Ich bin wirklich am Ende. Ich will nicht dass er leidet, aber ich merke auch dass ich an meine Grenzen komme.
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #56
Du erwartest zu schnell zu viel. Es dauert echt lange bis es sich bessert. Das Cortison hilft nur kurz.

Wenn du nun versuchst ihn weiterhin zu päppeln und seine Darmflora aufzubauen, dann wird das vermutlich wieder.

Und Grundlos kommt keine Fressunlust! Aber du kannst nicht erwarten dass man ihm erst die Darmflora ruiniert und dann innerhalb von 4 oder 5 Wochen alles gut wird. Du hast ja jetzt schon das SK-Öl bestellt und wenn du das mit der Wiese schaffst, dann wird das!

Ich weiß dass das Aufgeben manchmal nahe liegt, aber Darmgeschichten sind nunmal kein Spaziergang. Genauso E.C.
Da gibt es viele TA's die dann zum "Erlösen" raten. Weil es ja eh keine Chance gibt.

Und dann sieht man Tiere die nichtmal laufen konnten aber die Besitzer E.C. so gut behandelt haben, dass man nichtmal mehr sieht dass da etwas war. Dann sieht man Tiere wie mein Felix wo die Darmgeschichte nach etwa 1-1,5 Jahren(!) ein Ende hat bzw wieder alles okay ist.

Sowas ist ein harter Kampf, aber in meinen Augen lohnt es sich zu kämpfen. Aber man muss das wollen und der Grad zwischen "es ist hart" und "es ist zuviel" ist schmal.
Ich persönlich würde es versuchen. Es gibt noch mehrere Möglichkeiten und erst wenn garnichtsmehr geht, kann man sich überlegen ob es Sinn macht. Genannte Möglichkeiten mit kolloidalen Silber und Schwarzkümmelöl sind sogar günstige Methoden.

LG
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #57
Na, ja das würde ich so nicht sagen. Das ganze geht seit über 3 Wochen fast 4 so und davor alle 4 bis 5 Wochen, manchmal auch 8 Wochen seit fast über einem Jahr.

Ich will mich hier auch nicht selbst bemitleiden. Bringt ja auch nichts. Aber wenn du ein Tier hast, dass immer und immer wieder komplett durchhängt und das über so eine lange Zeit und alle Tierärzte sind ziemlich ratlos dann fragst du dich schon ob es für das Tier noch ein schönes Leben ist. :(

Das Problem ist, wir haben nie feste Diagnosen. Immer nur es könnte sein und es ist eventuell. Wenn man etwas festes hat, was man behandeln kann dann ist das was anderes. Auch mit dem ec Titer. Er hat ja direkt keine Ausfallerscheinungen. Nur eben den hohen Titer, der aber nichts über einen Ausbruch aussagt.
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #58
zusätzlich zu dem hier genannten, also Wiesenfütterung usw, kannst du mit Prebiotika die noch vorhandenen Bakterien im Darm unterstützen. in Tobinambur z.B. sind die besonders viel vorhanden, aber auch in Chicoree und Schwarzwurzel.
Dazu würd ich mir einige Kräuter besorgen und selbst anpflanzen, Pfefferminze (ist ein allroundtalent und kann man gut bei jeglichen Magenproblemen geben, wirkt auch appetitanregend und schmerzlindernd) Zitronenmelisse (wirkt gegen Pize und Bakterien) und Thymian (unterstützt den Darm) Außerdem kannst du ab und an noch Salbei geben, den aber nicht ständig füttern, da er ein sehr starkes Heilkraut ist.

Außerdem könnte man noch Probiotika geben, wobei die meisten Mittel für Kaninchen nicht sinnvoll sind, da entweder Zucker enthalten oder die falschen Bakterien. WAs geht ist von einem nachweislich gesunden! am besten Partnertier, den Blinddarmkot verfüttern ( ja ich weiß, ist eklig) Der enthält alle nötigen Bakterien, vor allem auch angepasst an das vorhandenen Futter, da in der Regel ja ähnliche Sachen gefressen werden. Das muss dann allerdings auch über eine gewisse Zeit gemacht werden, damit die Bakterien die Chance bekommen, den Magen zu passieren und sich anzusiedeln.
 
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #59
Aber auch daher können die Probleme kommen. Wenn du jetzt erstmal weiter gegen E.C. behandelst und die Darmflora versuchst aufzubauen, dann siehst du ja ob es etwas bringt.
Klar ist das hart- ich kenn das. Ich sag ja auch nicht du musst das Tier leiden lassen. Es ist dein kleiner und du kannst am besten beurteilen wie es ihm geht und wie seine Lebensqualität ist. Aber ich persönlich würde es versuchen. Das ist meine Sicht, allerdings seh ich ihn ja nicht vor mir, ich muss auf das vertrauen was du hier schreibst.

Ich hab aber oft das Gefühl, dass manche Dinge zu extrem gesehen werden. Auch z.B. bei VG's oft reden die Besitzer von "total grausamen Kämpfen" und wenn man das Video dazu sieht, ist das sogar noch harmlos und alles normal. Was ich damit sagen will: klar kennt man sein Tier am besten, aber oft denkt man dass es schlimmer ist, als es dann wirklich ist. Auch bei mir, ich mach mir jedes mal fast ins Hemd wenn was mit den Muckels ist, im Nachhinein betrachtet war es oft zwar hart aber nicht so grausam wie ich dachte.

Es ist schwer, keine Frage. Aber im Endeffekt musst du auf dein Herz hören.


Gute Probiotika sind tatsächlich nicht verkehrt, Bene Bac gehört aber nicht dazu. Am besten kann dir da evtl eine Heilpraktikerin helfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wir werden die Hefen nicht los Beitrag #60
Hast Du mal ein Bild von dem Tier, was Du mal hier bitte einstellen könntest?

Hast Du ihn mal mit frischen Kräutern oder Löwenzahn genervt und ihm das ständig am Maul herum gewedelt? Wie sieht es aus, wenn du ihm ein wenig Kraut direkt seitlich ins Maus rein gibst, kaut er dann und nimmt es an oder spuckt er es wieder aus?
Hast Du das Futter mal zerkleinert, in dünne streifen geschnitten, geraspelt oder püriert frei zugänglich angeboten?

Ein Probiotikum, was kein Zucker enthält, währe .

Wenn Du schon zwangsernährst, würde ich unbedingt auch ein entblähendes Medikament eingeben und auch lauwarmen, verdünnten Fenche-Anis-Kümmeltee.
Zusätzlich vielleicht auch wärme anbieten mithilfe von einem Wärmekissen oder einer Wärmelampe. Sanfte Bauchmassagen (aber ohne druck) können manchmal ebenfalls helfen.

Ich hab gerade gesehen, dass Du auch im KS bist... hatten diese Dir nicht eventuell schon Fachkundige Tierärzte genannt?


Was mir noch einfällt ist. Euer Rammler wurde ja schon etliche male geröntgt, wo nie was heraus kam.
Hast Du die Röntgenbilder vom Schädel mal einem Tierarzt gezeigt der sich auf Zahnheilkunde speziallisiert hat? Wurde der Bauch/der gesamte Körper mal mit Kontrastmittel geröngt?



Liebe Grüße
Amber
 
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