ich würde gerne mal eure allgemeinen Meinungen hören, ob ein Jugendlicher, trotz Schule, sich einen Hund halten kann (damit meine ich "gut"/ artgerecht):?:
Es geht schon - ja.
Es kommt aber auch drauf an, wie viel und wie lange du Schule hast??
In der wievielten Klasse bist du?
Und das allerwichtigste: Was kommt nach der Schule?
Das kannst du jetzt ja wohl noch nicht sagen.. weil es kommt immer anders als man denkt.
Und wenn du eine Ausbildung machst, dann ist es sehr schwer mit Hund, denn 8Std. bist du ja minimun aus dem Haus... und das ist nicht mehr artgerecht für einen Hund.
Du wolltest Erfahrungen und Beispiel:
Ich habe meinen Hund bekommen, als ich 14Jahre alt war bzw. grade 14 Jahre alt geworden bin.
Ich wollte schon immer einen Hund haben, habe aber nie gebettelt oder so, weil ich wusste, dass es keinen Sinn hätte und ich ich mir eh dachte, dass ich niemals einen Hund bekommen würde.
Na ja, und dann an meinem Geburtstag, es war ein Samstag, kam mein Papa morgens zu uns zu Besuch, ich war ungeschminkt, ungewaschen und bin grade erst aus dem Bett. Auf jeden Fall sagte er, wir fahren jetzt los zu dem Welpen seiner Freundin. Sie bekam nämlich eine Hündin aus dem Wurf.
Ich wollte sie eh sooo gerne sehen die süßen Welpen und naja, warum nicht.
Aber ich habe da absolut noch nix gecheckt.
Hab mich schnell fertig gemacht und wir sind los.
Auch bei den Welpen habe noch absolut nichts verstanden, bis ich dann ein Hundespieli bekommen habe

Dann musst eich einen aussuchen.
Mein Vater, der nicht bei uns lebte, hat meine Mama überredet, dass ich ienen Hund bekomme. Und meine Mama ließ sich leider überreden, ha aber gesagt, dass SIE keinen Hund will und ich mich ganz alleine kümmern muss.
Die ,,Züchterin" sah darin kein Problem. Meine Mama wandte sich an eine Hundeschule und die sahen auch kein Problem darin und dann hat sie zugestimmt.
Das war dann auch das 1. was mir gesagt wurde, bevor ich einen ausgesucht habe:
Es ist MEIN Hund, ICH habe die Verantworung, ICH mus mich kümmern, sonst kommt der Hund wieder weg.
Meine Mama hat gesagt nur eine Hündin, mein Papa sagt mir dann als wir da waren, das ist egal und so habe ihc mich in klein Buddy verliebt und der sollte es dann sein. 3 Wochen später habe ihc ihn dann abgeholt.
Vereinbarung war außer dem, dass mein Papa die Kosten übernimmt.
Nach ein paar Wochen als Buddy dann da war, gab es ziemlich dollen Streit und mein Papa hat die Zahlungen eingestellt. Meine Mama hatte kein Geld dafür.
Ich verzichtete auf mein Taschengeld etc., aber für die Hundeschule war einfach kein Geld mehr drin. Welpenschule haben wir aber zu Ende gemacht gehabt.
Joa und die Probleme zwischen Buddy und mir fingen sehr schnell an, als er gut 6 Monate alt war, biss er mich das erste Mal.
Meine Mama hatte dann Angst vor dem Hund und auch Angst um mich und meine Schwester (die war damals ca. 5 Jahre).
Der Hund sollte nicht mehr in die Wohnung bzw. er sollte ausziehen.
Dann bin ich mit dem Hund unters Dach gezogen in die 3. Etage. War ein Mehrfamilienhaus.
Aus persönlichen Gründen bin ich dann mit 15 Jahren ausgezogen, zusammen mit Buddy, also ganz weg von meiner Mama.
Es fing an, dass ich icht mehr zur Schule bin etc.. habe dann lieber meinen Tag mit Buddy verbracht.
Weggehen war gar nicht mehr drin... wollte ihn nicht noch mehr alleine lassen.
Nun hole ich grade meine mittlere Reife nach und geh danach noch mal 3 Jahre weiterhin zur Schule, eigtl. hätte ich gerne ne Ausbildung gemacht, aber was soll ich da mit dem Hund machen?
Der Hund ist kein Hund, der einfach ist und mit jedem ruasgehen kann!
Fazit: Ich würde es NIE NIE NIE machen mit meinem Kind. Entweder ein Familienhund, wo sich jeder drum kümmert und wenn ich es als Elternteil nicht möchte, dann lasse ich es bleiben... egal wie mein Kind bittet und bettelt.