was am besten wäre sollte doch klar sein:
1. als reptilienhalter einen kurs besuchen, in dem man neben dem richtigen handling von Giftschlangen etc. auch das fachgerechte töten von futtertieren lernt, solche Kurse sind nicht teuer und kosten ein paar Nachmittage, nebenbei lernt man andere halter kennen, kann sich Netzwerke aufbauen, die etwa wenn man urlaub macht mal wasser austauschen und nach dem rechten sehen, und bekommt viele tipps.
2. die futtertiere am besten in gemeinschaft mit und für einige anderen halter so artgerecht wie möglich selber züchten - also große käfige für ratten und Mäuse, wenn notwendig kaninchen in großzügigen Gehegen, nicht in ställen die kaum 3 hoppler erlauben.Dabei Tierarten wählen die sich schnell und problemlos vermehren und lieber überzählige an andere halter abgeben - nicht ausgrechnet meerschweinchen mit 10 Wochentragzeit für 2-3 Babys nehmen.
3. wo es bei dem jeweiligen Reptil möglich ist vor der fütterung schmerzfrei und schnell töten, wie man es im Kurs gelernt hat
4. sinnvolle reihenfolge bei der futterauswahl: zuerst alte und kranke tiere, dann Männchen, zuletzt weibchen. insbesondere Mäuse und ratten haben eine so kurze lebenserwartung, dass man die fast schon abwarten kann, und männchen zerfleischen sich gerade bei Mäusen irgendwann von ganz alleine.
5. artgerechte Haltung und gesunde ernährung der futtertiere mit gemüse und vitaminen ist zwar teurer, hat aber positive nebeneffekte für die reptilien: ihr futter ist Vitaminreicher und nicht von stresshormonen überschwemmt.