Futtermaus ist auch Maus...

Diskutiere Futtermaus ist auch Maus... im Futtertier Forum Forum im Bereich Sonstiges Terraristik Forum; Naja, wenn ich Schlangen noch so toll finden würde dann würd ich eben einfach aus Rücksicht auf die Futtertiere zurückstecken und sie mir eben...
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #41
Naja, wenn ich Schlangen noch so toll finden würde dann würd ich eben einfach aus Rücksicht auf die Futtertiere zurückstecken und sie mir eben nicht holen. Man kann nicht alles verhindern, aber man kann bei sich selbst anfangen.
Hätte auch wenn es nach mir ginge noch viel mehr Tiere, auch gern exotische, aber hole sie mir nicht weil ich der Meinung bin sie nicht ihrer Art entsprechend halten bzw. füttern zu können.
Ich denke einfach man muß im Kleinen anfangen und nicht unbedingt Tiere halten die Wirbeltiere essen müssen...
Die Tiere die nun mal da sind müssen schon versorgt werden, aber ist ja klar, aber warum müssen immer mehr davon gezüchtet werden?
Da bin ich gegen die Vermehrung damit eben die Lebendfütterungen abnehmen ebenso wie ich gegen die Vermehrung von sämtlichen anderen Tieren auch bin.

Zum Thema Insekt: Es ist nun mal Tatsache das Insekten zwar Lebewesen sind, jedoch so primitiv das sie einfach nicht mit Wirbeltieren verglichen werden können.
Wollt ihr denn wirklich eine Maus und ein Mehlwurm vergleichen?
Insekten können laut Studien die ich gelesen habe nicht empfinden wie Wirbeltiere. Sie haben keine Gleichheiten mit Wirbeltieren.
Sie sind einfach zu verschieden. Ein Wirbeltier ist uns Menschen im Ganzen sehr ähnlich. Das sage ich nicht nur so, mich hat das Thema eben interessiert und ich hab viel darüber gelesen...

Zum Thema Hunde + Katzenfutter.
Die Tiere werden nicht für das Futter geschlachtet. Sondern für die Menschen die es essen wollen.
Und die Schlachtabfälle sind für den Menschen nicht brauchbar, und da finde ich es besser sie zu Tierfutter zu verarbeiten als sie einfach zu entsorgen.
Wenn alle Menschen nur Biofleisch kaufen würden dann würde es auch nur noch Schlachtabfälle von Bio-Tieren geben. Das wäre finde ich sehr zu begrüßen.
Aber auch hier entscheidet wieder der Verbraucher.
Ich kann nun mal nur von meiner Meinung sprechen und denke eben das man gut überlegen sollte ob man sich eine Schlange zulegen sollte und man es wirklich verantworten möchte zahlreiche Tiere zu verfüttern.
Vllt. bin ich da etwas überzogen, aber ich würde so etwas nicht übers Herz bringen! ( Des weiteren sind doch Eierschlangen auch was Feines)
Und ja: Ich finde auch die Menschen sollten viel weniger Fleisch essen! Dann gäb es deutlich weniger Elend bei Schlachttieren.
 
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #42
So, ich mache mir jetzt mal die Arbeit und nehme deinen Pos mal in seine EInzelteile auseinander. Ich möche dir in keinster Weise deine Meinung aberkennen, aber vielleicht solltest du an manchen Stellen etwas mehr begründen ;)

Ich denke einfach man muß im Kleinen anfangen und nicht unbedingt Tiere halten die Wirbeltiere essen müssen...
Wo liegt für dich der Unterschied zwischen Wirbeltier und Wirbellosen?
Menschen essen auch Fleisch von Wirbeltieren, Schlangen fressen in der Natur auch kaum etwas anderes (jedenfalls die meisten). Nur ist unser Fleisch und auch das im Hunde-/Katzenfutter durch die Zerstückelung anonymisiert - Schlangen fressen es im Ganzen. Liegt da vielleicht dein "Problem"?
"Oh wie süß, eine Maus" kann ich da leider nicht gelten lassen.

Die Tiere die nun mal da sind müssen schon versorgt werden, aber ist ja klar, aber warum müssen immer mehr davon gezüchtet werden?
Da bin ich gegen die Vermehrung damit eben die Lebendfütterungen abnehmen ebenso wie ich gegen die Vermehrung von sämtlichen anderen Tieren auch bin.
Tut mir leid, aber das klingt nun mehr als naiv....

Zum Thema Insekt: Es ist nun mal Tatsache das Insekten zwar Lebewesen sind, jedoch so primitiv das sie einfach nicht mit Wirbeltieren verglichen werden können.
Wollt ihr denn wirklich eine Maus und ein Mehlwurm vergleichen?
Im Bezug auf das Verfüttern schon.

Insekten können laut Studien die ich gelesen habe nicht empfinden wie Wirbeltiere. Sie haben keine Gleichheiten mit Wirbeltieren.
Doch. Beides sind Lebewesen und verlieren ihr Leben, weil sie von einem anderen Tier gefressen werden. Das Prinzip ist das Gleiche.
Welche Studien meinst du? Kannst du da Quellen angeben? (das interessiert mich wirklich).
Ich würde mir aber trotz aller Studien nicht anmaßen, verschiedenes Leben zu bewerten und als unterschiedlich "lebenswert" einzustufen. Das ist schon mutig.

Sie sind einfach zu verschieden. Ein Wirbeltier ist uns Menschen im Ganzen sehr ähnlich. Das sage ich nicht nur so, mich hat das Thema eben interessiert und ich hab viel darüber gelesen...
Wie gesagt, ein paar Quellen hätte ich schon gerne dazu.

Ich kann nun mal nur von meiner Meinung sprechen und denke eben das man gut überlegen sollte ob man sich eine Schlange zulegen sollte und man es wirklich verantworten möchte zahlreiche Tiere zu verfüttern.
Ja, ich kann es verantworten. Ich finde den Moment des Fütterns immer wieder sehr interessant (wie die Schlange das Futtertier packt, mit welcher Präzision sie zupackt und es schließlich verschlingt), aber ich "freue" mich nicht auf diesen Moment. Ich akzepiere es, es gehört nunmal dazu.
Aber es ist nunmal gerade ein Tier vor meinen Augen gestorben.

Des weiteren sind doch Eierschlangen auch was Feines.
Aber auch die fressen Eier von WIrbeltieren, die ab und zu auch befruchtet sein sollten. Da tötest du auch indirekt ein Wirbeltier ;)


Liebe Grüße,
André
 
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #43
@draco: natürlich muß man zugeben das es schwieriger ist eine Maus, die ja wirklich niedlich ist, zu verfüttern. Im Gegensatz zu z.B. Katzenfutter aus der Dose.
Aber da dies nur Schlachtabfälle sind, die sowieso abfallen und sonst entsorgt werden würden sehe ich dort einen großen Unterschied.
Anders wäre die Sache sicher wenn ich extra für meine Katze ein Tier töten sollte.

Ich denke da eben so. Ich hab Mäuse etc. zu gern um sie einfach zu verfüttern. Würde ich nicht übers Herz bringen.
Ich will ja gar nicht abstreiten das Schlangen hübsche interessante Tiere sind, und sicher auch sehr interessant zu beobachten. Aber eben auf Kosten der kleinen Beutetiere. Mag sein das ich da in meiner Meinung extrem bin da ich eben eine sehr fiese Verfütterung von Mäusen verfolgt habe. Wenn sie zubeißen und Maus tatsächlich gleich tot ist mag es ja noch gehen, aber die Fütterung war wirklich brutal und ich komm da gar nicht recht drüber weg. Das ist der Grund warum ich über das Thema so grübele.
Auch füttern alle Leute die ich kenne, oder auch nur flüchtig kenne lebendig. Wobei du sagst viele verfüttern Frostfutter... Das wird sicherlich der humanere Part sein. Zumindest erfolgt nicht so ein Todeskampf wie ich ihn gesehen habe.
Aber warum naiv? Man ist gegen die Vermehrung von Hunden, Katzen, Kaninchen etc... aber warum nicht gegen die von Schlangen. Das versteh ich nicht so ganz, abgesehen davon das es für viele Futtertiere besser wäre hat ja auch nicht jede Schlange ein so tolles Leben. oft habe ich schon gelesen das völlig verwahrloste oder kranke Tiere vom Vet.amt beschlagnahmt werden oder ausgesetzt wenn sie zu groß sind.
Da denke ich auch ist es wie bei allen Tieren, es gibt eine Menge Leute die besser gar keine Tiere hätten.
Aber du hast natürlich in dem Punkt recht: Wenn ne kleine süße Maus mit ihren kleinen Füßchen und ihren Knopfäuglein vor mir sitzt dann kann ich sie absolut unmöglich darein werfen.
Aber wahrscheinlich wirst du dir nicht so Gedanken machen wie ich, auch wenn du es vielleicht nicht unbedingt gern machst.
Habe einen Bericht in einer großen Zeitschrift gelesen ( glaube Geo ) ist schon etwas her, werde nachforschen und den Bericht hier einstellen.
Warum fressen manche Schlangen kein Frostfutter? Würden sie eher verhungern eh sie da ran gehen??
Vielleicht sehe ich auch alles so oberkritisch weil die Fütterung die ich verfolgt habe total negativ war. Keine Ahnung ob es sonst humaner abläuft. Dort jedenfalls nicht. Und ja, im Prinzip werden beide Tiere ( Wirbel + Insekt) verfüttert. Was jedoch wahrscheinlich für ein Wirbeltier aufgrund seiner absolut menschenähnlichen Sinne deutlich schlimmer sein soll, und ich mir das auch tatsächlich gut vorstellen kann, denn die Intelligenz ist beim Insekt quasi nicht vorhanden, auch wenn diese manchmal erstaunliche Fähigkeiten an den Tag legen können. Aber du kannst gern versuchen mich vom Gegenteil zu überzeugen....
Naja, und Eier sollten ja nun definitiv so früh aus dem Nest genommen werden das darin noch kein Leben entwickelt ist.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Wissenschaftler Randolf Menzel: Seine Beobachtungen weisen darauf hin, dass vor allem Insekten einen Schmerz, wie ihn der Mensch kennt, nicht empfinden. Sie besitzen zwar Sinnesorgane, mit denen sie Schmerzreize wahrnehmen können. Doch vermutlich werden sich die meisten wirbellosen Tiere wegen ihrer einfachen Hirnstruktur keines Schmerzes bewusst – auch Regenwürmer und Insekten nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #44
hi,

werde später noch ausführlich antworten, nur kurz zu deiner Frage:

Man ist gegen die Vermehrung von Hunden, Katzen, Kaninchen etc... aber warum nicht gegen die von Schlangen. Das versteh ich nicht so ganz

ganz einfach:
Diese Tiere sitzen zu Haufen in den TH, viele Tiere die niemand haben will. In anderen Ländern werden sie Massengeschlachtet. Die meisten Schlangen werden dahigegen durch den Staat geschützt und nciht geschlachtet. Schlangen sitzen nicht in TH und zudem ist nicht gesagt, dass niemand gegen die Vermehrung bestimmter Schlangen ist. Bestes Beispiel ist hier die Kornnatter. Sie wurde ebenfalls zu oft nachgezüchtet und jeder vernünftige Halter würde mir zustimmen, dass es nicht gut ist, dass diese Art weiter auf Masse vermehrt wird! Zuchtinformationen zu dieser Art sind übrigens auch in diesem nicht gewollt und werden durch die Foren-regeln eingegrenzt ;)

LG
 
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #45
Ich verstehe immer noch nicht ganz, warum das Töten eines Beutetieres in Gefangenschaft so viel schlimmer ist, als in der Natur. Sorry, vielleicht bin ich ja ein bisschen doof :eusa_think:
Also du sagst einmal, dass die Maus keine Chance zum wegrennen und deswegen Todesängste hat und außerdem, dass der Mensch entscheidet, welches Tier jetzt zu sterben hat...
Nun, die Maus kann zwar nicht weglaufen, aber ich denke auch eine fliehende Maus hat Angst. Und sebst wenn sie entwischt, dann ist halt die nächste Maus, die die Schlange findet, dran. Macht das einen Unterschied?
Dass der Mensch entscheidet, ist für mich auch kein überzeugendes Argument. In der Haltung entscheidet der Mensch und die Maus stirbt, in der Natur entscheidet die Schlange und die Maus stirbt. Es kommt auf's Selbe hinaus.
 
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #46
Mäuse stehen keine todesängste aus, das ist ja der Witz.

die meisten kleintiere sehen nciht besonders gut, und nehmen eher dinge wahr, die sich schneller bewegen, oder die stark riechen.

Schlangen bewegen sich aber sehr langsam auf ihr opfer zu, und bewegen sich erst dann schnell, wenn es für Flucht längst zu spät ist. bis dahin hat die maus noch nciht mal gemerkt,d ass da was ist, sondern freut sich erst mal, aus der transportbox raus zu sein, und schön warm ists auch noch. Eine vernünftige giftschlange tötet in Sekundenbruchteilen, eine Würgeschlange braucht zwar einige Sekunden länger, aber die bewusstlosigkeit setzt viel schneller ein. für die maus ist alles in bester ordnung und dann ists innerhalb von sekunden auch schon vorbei - also nichts von angst.

schlangen sind ja keine Katzen - die sich übrigens auch im zeitlupentempo anschleichen - dann aber erst mal mit ihrem Opfer spielen. Schlangen nähern sich unbemerkt und töten sehr schnell und sauber.

Mit sicherheit haben sie aber angst, wenn sie mit lauter fremden Mäusen in einen behälter kommen und da langsam gas einströmt - das dauert länger... von der extrem schlimmen Haltung zuvor mal abgesehen, die mit Monatelangem extremem Stress, futter am absoluten existenzminimum und einem dasein als gebärmaschine zu tun hat.
 
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #47
Das mit dem Vergasen finde ich auch schlimm. Sterben die Mäuse doch sicher auch einen Erstickungstod?!
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Aber Susanne, du sagst das es alles innerhalb von Sekunden abläuft, wieso war dann die Fütterung die ich gesehen habe so grausam? Maus hat erst gequiekt, dann sind ihre Augen nach und nach weiter hervor gequollen bis sie endlich erstickt war.
Soll das denn die große Ausnahme gewesen sein?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #48
in den meisten fällen sterben sie innerhalb von sekunden am schock, bzw. werden wenigstens sofort bewusstlos. ausnahmen kommen vor.

Co2 macht zuerst müde und ist recht schmerzfrei, aber nach luft ringen gehört dazu, der hautsptress ist aber wohl bis genug Mäuse im behälter sind die sich nicht kennen, das dauert eben etliche Minuten.
 
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #49
Hi,

ja, ohne Sauerstoff erstickt man.

Aber Susanne, du sagst das es alles innerhalb von Sekunden abläuft, wieso war dann die Fütterung die ich gesehen habe so grausam? Maus hat erst gequiekt, dann sind ihre Augen nach und nach weiter hervor gequollen bis sie endlich erstickt war.
Soll das denn die große Ausnahme gewesen sein?

Hühner können auch ohne Kopf noch laufen.
Die Maus ist nicht erst dann tot, wenn sie sich nicht mehr rührt. Die Nervenbahnen senden dann - wie André schon am Anfang sagte- noch immer Impulse an die Muskeln, wodurch die Tiere sich weiter bewegen, zucken etc.

Wir drehen uns im Kreis, wenn solche wichtigen Fakten überlesen werden ;)


LG
 
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #50
Oh man, das Thema ist doch echt sowas von ausgelutscht... sorry aber wir kämen doch eh nie auf einen Nenner, ich verfüttere auch Mäuse, ich züchte sie auch selbst, klar sind sie irgendwie süß, aber ich finde auch Lämmer und Kälber süß...
und nur andere Tiere ausser Schlangen zu halten weil die keine Mäuse fressen fände ich öde, ich finde Schlangen einfach viel zu schön um darauf zu verzichten, da müssen dann eben die Mäuse dran glauben, das stört mich nicht sonderlich.
 
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #51
...

"Anders wäre die Sache sicher wenn ich extra für meine Katze ein Tier töten sollte."
Hm... Und was ist daran verwerflicher als wenn für dein Fleisch ein Tier getötet wird?

Ja - der große Teil im Hunde-/ und Katzenfutter wird aus Schlachtabfällen bestehen. Aber nicht alles - und schließlich stirbt auch hier das Tier für ein anderes. Wenn es jetzt keine 'Abfälle' geben würde, müssten Hunde & Co. ja auch noch ernährt werden - also ist man auch als Halter von süßen kleinen Hündchen mit Knopfaugen für den Tod von anderen Tieren mit verantwortlich.

Ebenso finde ich es erschreckend, dass du für dich so einen Unterschied zwischen Maus / Futtermaus und Wirbeltier / nicht Wirbeltier machst.
Auch Fische, Würmer und Käfer haben ihre persönlichen Sinne und nur weil sie dem des Menschen nicht so sehr ähneln wie die von Säugetieren, sind sie doch nicht weniger Wert. Mag sein, dass ihr Schmerzempfinden geringer ist - aber dennoch in irgendeiner Form vorhanden. Sterben möchte kein Lebewesen. Weder der Mehlwurm für den Hamster, noch das Huhn für den Hund und auch nicht die Maus für die Schlange.

Niedlichkeitfaktor hin- oder her.
Die einen mögen Mäuse lieber und halten diese dann in einer soweit wie möglich artgerechten Haltung und andere finden Schlangen interessanter und wollen eben auch diese in möglichst artgerechter Haltung wissen.
In freier Natur wären sie vermutlich alle lieber. Aber der Mensch will nun 'haben' und so landet alles mögliche an Tieren in 'Menschenhand'. Der kleine Anteil davon lebt zumindest noch in guter Haltung.
~§~
 
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #52
Off-Topic
@ draco... Zwischenfrage, hast du Erfahrung im Verfüttern von Geflügel?

LG
Kara
 
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #53
Huhu ^^
ich hab mir jetzt mal ne halbe stunde das alles durchgelesen :D

ist vielleicht unnötig, dass ich mich hier einmische, da ich keine schlangen o.Ä. halte.
ABER : in meinen augen braucht man über das thema garnicht weiter zu diskutieren. wurde zwar oft genug gesagt, aber es ist nunmal der lauf des lebens ... fressen und gefressen werden!

eigentlich müsste jeder der hier sagt, dass man keine tiere verfüttern sollte (lebend oder tot ist egal) vegetarier sein ...

oder glaub ihr, dass es etwas anderes ist wenn ihr ein armes schwein esst ? also im vergleich zur schlange und maus ?

ich denke jeder muss mit sich selbst ausmachen, ob er seine tiere lendig oder tot verfüttert.

ich persönlich würde auch keine schlange halten, weil einfach nicht "meine" tiere sind :p ich finde sie schön anzusehen und gucke mir hier auch oft die bilder an, aber zu hause muss ich keine haben ;)

aber zu einer artgerechten schlagenhaltung etc. gehört die richtige fütterung nunmal dazu!
und man sollte auch keine unterschiede zwische instekten und mäuse oder so machen.

ALLE sind nunmal lebewesen, ob sie niedlich sind oder nicht hat damit nichts zu tun!

sorry, dass ich mich einmische aber wenn ich hier so manche einträge lese krieg ich echt schlechte laune :silence:

lg dani
 
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #54
soooo, jetzt mal was ausführlicher....

ja, ich halte eine Schlange, die besteht auf Lebendfutter, an TK bekomme ich sie nicht heran.
ja, ich habe vorher gewusst, dass eine Schlange nunmal kein Vegetarier ist.
ja, ich verfüttere durchaus problemlos Nagetiere.

ABER... ich habe auch 4 Ratten, die ich auf keinen Fall meiner Schlange geben würde, da ich diese Fellnasen als Haustiere und nicht als Futtertiere sehe. (bissi verrückt vllt, da meine Ratzen nichts anderes sind als natürliche Beute einer Schlange, aber zu denen hab ich halt ne andere Beziehung als zu Futtertieren, ich hab ja auch nicht mit dem Schnitzel gekuschelt, das ich esse)

Meiner Erfahrung nachhaben die Nagetiere (welche auch immer) die von Schlangenhaltern als Futtertiere gehalten werden, oft wesentlich bessere Lebensbedingungen als "Haustiere" die in kleinen knastartigen Käfigen gehalten werden, und ich denke, solange die Futtertiere gut gehalten werden, geht es ihnen besser als den "ach so geliebten" Haustieren, die ihr Leben lang dahinvegetieren, weil sie eben nicht artgerecht gehalten werden.

Ich gestehe jedem seine persönliche Vorliebe bei Tieren zu, ich finde es nur nicht in Ordnung, das grade beim Thema Futtertiere generell pauschalisiert wir, immer heisst es nur "der böse Schlangenhalter", ohne sich mal Gedanken zu machen, das Tiere nun mal ihre Bedürfnisse haben und sich evtl. vorher mal über die Haltungsbedingungen der Futtertiere zu informieren.

Eine Schlange tötet schnell.... jahrelange falsche Haltung ist Sterben auf Raten....

In diesem Sinne, jedem das Seine

LG
Kara
 
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #55
(bissi verrückt vllt, da meine Ratzen nichts anderes sind als natürliche Beute einer Schlange, aber zu denen hab ich halt ne andere Beziehung als zu Futtertieren, ich hab ja auch nicht mit dem Schnitzel gekuschelt, das ich esse)

Ich denke, darauf kommt es (bei Schlangenhaltern) an. Die haben keine persönliche Beziehung zu dem Tier, deswegen können sie das auch.

Ich habe gestern bei der Fütterung der Schlange meines Freundes zugesehen.
Die Ratte war schon echt putzig, aber ich fand es trotzdem nicht schlimm. Die Kleine lief ganz neugierig darum, bis sie dann direkt zur Schlange tappte und ja, da war's vorbei. Hab ich mich erschrocken, so schnell hat das Vieh zugepackt. :D
 
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #56
Ich gehe mit Dir völlig konform, daß Verfüttern ok ist, wenn die Futtertiere ordentlich gehalten werden. Aber das:
Meiner Erfahrung nachhaben die Nagetiere (welche auch immer) die von Schlangenhaltern als Futtertiere gehalten werden, oft wesentlich bessere Lebensbedingungen als "Haustiere" die in kleinen knastartigen Käfigen gehalten werden
... erzählste mal den 10 Nilgrasratten in einer T4! Oder den Millionen von Ratten und Mäusen, die zum Segen der Schlangen in T2 bis T4 ihr ganzes Leben lang hausen. Bei Schlangenhaltern hat zumindest bei einigen ein Umdenken eingesetzt, was mich sehr freut. Aber die Mehrheit sieht Mäuse immer noch als Dosenfutter und Makrolon ist die Dose. Und daß nicht wenige ihrer Artgenossen in deutschen Kinderzimmern versumpfen, macht es auch nicht besser. Ich finde das Eine so schlimm wie das Andere.
Wo gehe ich nämlich hin, wenn ich eine Makrolon als TB brauche? Richtig! In ein Reptilienforum. Und warum? Weil die Dinger dort immer noch weit verbreiteter Usus ist. Wenn DAS nicht mehr so ist, DANN können Reptilienhalter auch mit dem moralischen Zeigefinger auf die Kinderzimmer zeigen (gegen die im übrigen jeder halbwegs vernünftige Nagerhalter anschreibt). Vorher gibt´s noch genug vor der eigenen Haustür...


Angelus
 
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #57
Schließe mich Angelus an.
Habe hier ein Paper über die "Tiergereche Haltung von Laborratten" auf dem PC. Teilweise bleibt mir beim Lesen da die Spucke weg....
So wie dort sieht die Haltung leider auch bei sehr vielen Groß- und Privatzüchtern aus. Einfache Kostenoptimierung.

ciao,
André
 
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #58
Off-Topic
susanne, meerschweine sind kein besonders gutes futter... viiiiel zu fettig, kaum nährstoffe dran, und die vermehrung lohnt sich wie du geschrieben hast nicht wirklich. die sind eher so ein snack zwischendurch.


ich finde es auch nicht ok, einerseits gegen schlangen zu wettern (die armen, armen mäuse), andererseits wird in europa mehr fleisch produziert als je konsumiert werdne kann.

und nicht jeder kauft beim bio-bauern, 90% aller leute kaufen ihr fleisch im supermarkt. wisst ihr was das geile daran ist??? die rinder wachsen im ursprungsland auf, werden tausende kilometer zum schlachten gekarrt (weils billiger ist), und das fleisch kommt wieder retour. denn: WO geschlachtet wird interessiert kaum einen. ok, die vieher sind vielleicht in Ö oder in D aufgewachsen, aber niemanden interessieren die tausende kilometer zur schlachtung!


aber genug OT:

wenn eine katze partout rind verweigert rennen die dosis wie die blöden um huhn und anderes zu bekommen. aber es ist ok...

wenn eine schlange tote mäuse verweigert, und nur lebend frisst, ist es tierqüälerei?



@julez: in Ö gibt es wenns hoch kommt 1000 eierschlangen. und du kannst dir nicht vorstellen wie schwer es ist an eier zu kommen.

nun stell dir vor jeder der eine schlange haben möchte kauft sich so eine. und bald haben wir folgendes szenario: tausende finken, sittiche und wachteln, in engen käfigen im keller/schuppen, beim dauer-brüten und -eierlegen...

um alle schlangen ernähren zu können...

und schon schreien dann wieder alle "die armen vögel, die bösen schlangen"



und: solang kein absolutes umdenken stattfindet, und sich größere vereinigungen von schlangenhaltern bilden können wird es immer ratten und andere nager in boxen geben.

denn züchten für sich alleine? das lohnt sich nicht, so hart es klingt. eine maus bekommt 10 junge, davon können vielleicht 5 verfüttert werden bis sie zu groß sind. was dann? wohin mit den anderen 5? tierheim? oder zur weiterzucht verwenden?

ich kenne einen mann, der züchtet selber futtermäuse. ganz ehrlich? so mancher "liebhaber" könnt sich da was abschauen!!! riesen voliere (200x60x200cm), immer frischfutter, genug körner, immer wasser, getrennt nach geschlechtern, und er hat nur 2 böcke zum decken, die sonst mit kastraten zusammenleben.

er hatte seit ich ihn kenne nie mehr als 20 mäuse da drin. verdienen tut er aber NULL daran, wenn er nicht sonst noch ein geschäft hätte könnt er die zucht wieder auflösen. denn das streu, das futter und co kosten nun mal.
 
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #59
@julez: in Ö gibt es wenns hoch kommt 1000 eierschlangen. und du kannst dir nicht vorstellen wie schwer es ist an eier zu kommen.

nun stell dir vor jeder der eine schlange haben möchte kauft sich so eine. und bald haben wir folgendes szenario: tausende finken, sittiche und wachteln, in engen käfigen im keller/schuppen, beim dauer-brüten und -eierlegen...

um alle schlangen ernähren zu können...

und schon schreien dann wieder alle "die armen vögel, die bösen schlangen"

Sehr gutes Argument :clap:
 
  • Futtermaus ist auch Maus... Beitrag #60


habe hier nochmal einen Link bei Wikipedia gefunden, der gibt zumindest stückweise schon mal wieder was ich auch in dem Bericht, von dem ich sprach, gelesen habe.
Insekten haben ein anderes Nervensystem und reagieren auf Nervenreize, sie haben keine Großhirnrinde geschweige denn ein Gehirn das dem der Wirbeltiere ähnelt. Sie haben von daher völlig andere Empfindungen und können z.B. mit geteiltem Körper noch weiter Zuckerlösung aufsaugen ( Wissenschaftler haben eine Biene mit einem scharfen Messer geteilt die an Zuckerlösung saugte, sie hat genauso weiter gemacht, ohne Veränderung, trotzdem ihr ganzer Hinterleib fehlte.
Wirbellose werden auch daher als niedere Tiere bezeichnet. Ich bin aber noch auf der Suche nach dem eigentlichen Bericht....
 
Thema:

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