- Kastration der Hündin - Ja oder Nein? Beitrag #141
Annika-17
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Was mich bei Diskussionen dieser Art stört, ist, dass die Feststellung "Hunde gehören kastriert" unmittelbar mit der Feststellung "Es gibt schon genug Hunde in den Tierheimen, die auf ein schönes Zuhause warten" verknüpft wird.
Das ist eben nicht die logische Schlussfolgerung!
Mir ging es schlicht und ergreifend darum, dass man - im Unterschied zu Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen und Konsorten - bei Hündinnen sehr wohl aufpassen kann, dass sie nicht gedeckt werden. Der Samen des Rüden ist ja kein Fluginsekt!
Hündinnen werden i.d.R. alle sechs Monate läufig. Trotzdem höre ich von vielen Hundebesitzern immer wieder wie "stressig" das alles sei: die nervigen Rüden vor der Haustür, die Blutstropfen auf dem guten Teppich, die ganze Unruhe... "Nicht noch einmal!" rufen sie aus - und schwupp ist das Tier unterm Messer. Das meine ich mit Bequemlichkeit. Um den Hund geht es hierbei nämlich gar nicht.
Und vieles an vermeintlichem "Leid" projezieren wir Menschen vermutlich auf unsere Hündinnen. Oft wird da was verwechselt und wir Menschen meinen, was uns selbst lästig sei, sei auch für den Hund lästig.
Aber wir wissen wenig davon, was in den Hunden wirklich vorgeht und wie sie so eine Läufigkeit erleben. Für mich gilt einfach: Solange ich nicht weiß, dass die Hündin unter etwas Bestimmtem leidet und ich Abhilfe schaffen muss - solange hat sie ein Recht auf körperliche Unversehrtheit.
edit: Regelmäßige Scheinträchtigkeiten gehören in meinen Augen eindeutig zu den Indikationen für eine Kastration! Eben weil die Hündin darunter leidet und häufige Scheinträchtigkeiten gesundheitliche Folgen haben können. Meine vorherigen Beiträge bezogen sich auf eine gesunde Hündin mit normal verlaufenden Läufigkeiten in einem Umfeld, wo gut auf sie geachtet wird.
Das ist eben nicht die logische Schlussfolgerung!
Mir ging es schlicht und ergreifend darum, dass man - im Unterschied zu Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen und Konsorten - bei Hündinnen sehr wohl aufpassen kann, dass sie nicht gedeckt werden. Der Samen des Rüden ist ja kein Fluginsekt!
Hündinnen werden i.d.R. alle sechs Monate läufig. Trotzdem höre ich von vielen Hundebesitzern immer wieder wie "stressig" das alles sei: die nervigen Rüden vor der Haustür, die Blutstropfen auf dem guten Teppich, die ganze Unruhe... "Nicht noch einmal!" rufen sie aus - und schwupp ist das Tier unterm Messer. Das meine ich mit Bequemlichkeit. Um den Hund geht es hierbei nämlich gar nicht.
Und vieles an vermeintlichem "Leid" projezieren wir Menschen vermutlich auf unsere Hündinnen. Oft wird da was verwechselt und wir Menschen meinen, was uns selbst lästig sei, sei auch für den Hund lästig.
Aber wir wissen wenig davon, was in den Hunden wirklich vorgeht und wie sie so eine Läufigkeit erleben. Für mich gilt einfach: Solange ich nicht weiß, dass die Hündin unter etwas Bestimmtem leidet und ich Abhilfe schaffen muss - solange hat sie ein Recht auf körperliche Unversehrtheit.
edit: Regelmäßige Scheinträchtigkeiten gehören in meinen Augen eindeutig zu den Indikationen für eine Kastration! Eben weil die Hündin darunter leidet und häufige Scheinträchtigkeiten gesundheitliche Folgen haben können. Meine vorherigen Beiträge bezogen sich auf eine gesunde Hündin mit normal verlaufenden Läufigkeiten in einem Umfeld, wo gut auf sie geachtet wird.