(was für Terrier hast du, wenn ich fragen darf? ^^)
:mrgreen: Cairn Terrier. :lol:
Wer schon einen Dobermann hatte, wird wohl auch mit einem Irish Soft Coated Wheaten Terrier gut hinkommen. Die zählen nicht gerade zu den besonders sturen Terriern.
Ich habe übrigens auch mit einem Terrier angefangen. Ging super.
Ganz allgemein:
Es ist mir übrigens wirklich unverständlich, dass von ca. 400 Rassen vielleicht zehn bis fünfzehn hier, aber auch in anderen Foren "empfohlen" werden, während man von allem anderen strikt ablehnt (Terrier, Herdenschutzhunde, Jagd- und Windhunde etc., ich lese ganz oft hier solche Sachen wie "sind sehr schwierig, nicht zu empfehlen, ist nur was für Leute mit Erfahrung" ). Wenn alle Leute nur noch Retriever, Pudel, Collies und Toy Hunde hätten, würde der Großteil aller Rassen langsam aber sicher aussterben. Und das wäre sehr schade. Den Begriff "Anfängerhund" sollte man ohnehin verbieten, denn sowas gibt es schlichtweg nicht.
Ja, das fällt mir auch immer wieder auf.
Ich kenne viele Terrierrassen persönlich und verstehe meist gar nicht, woher die Meinung kommt, Terrier seien besonders kompliziert. Es muss halt zum Halter passen. Aber dass Terrier so selten passen sollen, kann ich mir kaum vorstellen.
Es gibt sooo viele tolle Terrierrassen. Viele schon seit Jahren als Begleithunde gezüchtet. Und gerade die selteneren Terrierrassen haben meist keine oder kaum rassetypische Erbkrankheiten. Aber manche (zB der Sealyham Terrier) sind mitlerweile so selten in Deutschland, dass man um ihr Fortbestehen fürchten muss. Wirklich schade.
Ebenfalls toll an vielen Terriern (wobei ich mich mit den Niederläufern besser auskenne) ist ihre Flexibilität.
Cairns zB brauchen nicht unbedingt Hundesport. In unserem Cairn Terrier Forum gibt es aber viele aktive Agility Leute. Und dort sahnen die Cairns meist die ersten Plätze ab und Sheltie und Co. bleiben dahinter zurück.
Auch die Begleithundprüfung ist mit vielen Terriern kein Problem. Selbst in Obedience machen sie eine gute Figur.
Jeder Mensch hatte mal "noch nie einen Terrier". Es beginnt eben bei jedem mit dem allerersten Hund eines ganz bestimmten Typs, jeder mit 40-jähriger Border Collie Erfahrung hat vor eben 40 Jahren mit dem allerersten BC angefangen...und genau das ist doch das spannende an der Sache...
Wie gesagt, ich habe auch mal mit einem Terrier angefangen.
Es gibt ja viele Terrierrassen, die schon seit Jahren hauptsächlich als Begleithunde gezüchtet wurden. Man muss sich ja nicht unbedingt einen Glatthaar Foxterrier oder einen Deutschen Jagdterrier (der wird nichtmal im KfT geführt) nehmen.
Ich bin mit meinen Cairns jedenfalls super glücklich.
Bei meinem nächsten Hund werde ich wohl aber eine noch seltenere Terrierrasse fördern. Cairns sind ja gar nicht soo selten.
Ich könnte stundenlang von den kleinen Kerlen schwärmen.
Freue mich schon nächstes WE auf die KfT Ausstellung auf dem Possen. Das wird wieder toll. :mrgreen: