Hallo,
ich füttere meine Hunde mit Trockenfutter, Nassfutter und diversen Dingen, die so "anfallen". Damit meine ich jetzt keine Küchenabfälle, sondern eben Quark, Ei, gekochte Kartoffeln, Gemüse, Nudeln, Reis, gekochtes Fleisch, usw.
Früher (vor ca. 20 Jahren) bekamen die Hunde bei uns auch ein Gemisch aus Trockenflocken von Raiffeisen und rohem Fleisch was so anfiel (mein Vater war Jäger). Nunja, sie waren gut genährt und sind auch alle recht alt geworden. Trotzdem füttere ich heute meine eigenen Hunde nicht so ...
Fertigfutter (so nenne ich es jetzt mal

) hat für mich den klaren Vorteil, daß es problemlos zu füttern ist und einfach bequem. Ich kann mich problemlos bevorraten, kann mein Futter überall mit hinnehmen (z. B. Urlaub). Es stinkt nicht, es ist immer verfügbar ("huch, vergessen, Fleisch aufzutauen"), es nimmt keinen großen Platz weg und vor allem, es bekommt meinen Hunden, sie fressen es gerne.
Ich habe nichts dagegen, wenn jemand seinen Hund barft - habe mich auch darüber in der Vergangenheit ein wenig informiert.
Aber ich muss auch sagen, daß ich die ganze Religion um das Futter manchmal nicht verstehe. Es wird z. B. gesagt - auch hier im Forum - das so ziemlich jedes Trockenfutter, das frei am Markt verkäuflich ist, Schrott ist. Ein "gutes" Trockenfutter hat mitunter einen Kilopreis, den andere für ihr eigenen Fleisch und Gemüse sicher nicht auf den Tisch legen ...
Diese Meinung teile ich nicht ganz. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, daß ein Alleinfuttermittel den Nährstoffbedarf eines normalen, gesunden Hundes decken muss. Und daran glaube ich ... Diverse (unabhängige) Test und diverse Meinungen von TA bestätigen das. Klar verkauft mir ein TA lieber ein Futter aus seiner Praxis als daß er mir das von Aldi empfiehlt. Aber fragt man einen TA mal privat, kommt oft was anderes raus ...
Ich selbst mache es bei der Ernährung meiner Hunde so, wie bei meiner eigenen bzw. der meiner Familie. Ich gucke, daß es gesund ist - was nicht heißt, daß es nicht mal was "Ungesundes" zwischendurch geben darf (für die Jungs Schoki und für die Hunde auch mal ein Stück Wurst oder einen Ring Frolic als Leckerli).
Ich sehe, daß meine Hunde ihr Futter gerne fressen, satt werden, eine gute Figur haben, die Verdauung stimmt, das Fell glänzt usw. Hugo bekommt - genau wie sein Vorgänger - Markus Mühle nebst den o.g. Ergänzungen.
Bei Luna habe ich festgestellt, daß sie dieses Futter nicht gut verträgt. Sie ist aufgrund ihrer Vorgeschichte irgendwie sehr sensible im Magen-Darm-Bereich. Ich habe sie nun (seit gut einer Woche) auf Hills Sensitive Stomach umgestellt und bisher bin ich zufrieden. Die Verdauung hat sich reguliert, der Durchfall ist weg, sie frisst es gerne und wird satt (sofern man das bei dieser Fressmaschine überhaupt sagen kann ...).
Barfen kommt für mich nicht in Frage. Ich kaufe mir auch nicht den Stoff im Laden und schneidere meine Hose selbst
Was mich manchmal interessieren würde ist, wie viel die Leute, die so viel Ahnung von Hundefutter haben und nur das Beste vom Besten für ihre Vierbeiner im Inet bestellen für ihre eigene Ernährung ausgeben bzw. von wo sie ihre eigenen Lebensmittel beziehen.:eusa_think:
Lg Ida