Zucht - Gegner

Diskutiere Zucht - Gegner im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Alle Beiträge die geschrieben wurden finde ich auch richtig, ich kann da nichts gegen sagen, jeder hat irgendwie recht. Aber das ändert an...
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  • Zucht - Gegner Beitrag #61
Alle Beiträge die geschrieben wurden finde ich auch richtig, ich kann da nichts gegen sagen, jeder hat irgendwie recht. Aber das ändert an der Situation auch nichts, dass ist alles so komplex. Wie fangen wir an etwas zu ändern, dass es nicht irgendwann schlimme Ausmaße annimmt? Wir "Verbraucher" können daran vielleicht etwas ändern. Es muß ja auch nicht jeder ein herrenloses Tier aufnehmen, wennn man nur einige Menschen damit erreicht, ändert das vielleicht schon einiges.
LG Anja
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  • Zucht - Gegner

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  • Zucht - Gegner Beitrag #62
Was ich allerdings nicht verstehe und auch nie verstehen werde ist, wieso man sich einen Hund von Vermehrern (und das schließt für mich auch privatleute, die mal einen wurf wollten, mit ein) holen kann.

Wir haben unseren Diego von Privat. Wir waren zunächst im Tierheim, dann auch bei seriösen Züchtern, was leider nicht geklappt hat, weil nicht genügend Jungtiere da waren.
In unserer Nähe sind wir dann auf Privatleute getroffen, die einen Wurf erwarteten. Wir sind mehrfach hingefahren, haben uns alles angeschaut und uns unterhalten. Die Eltern waren sehr liebe und zutrauliche Tiere, soweit wir das beurteilen konnten auch gesund. Der Vater hatte Papiere, die Mutter nicht, von daher muss ich mir selbstverständlich den Vorwurf gefallen lassen, dass das auch schiefgehen kann.

Da wir aber von vorne herein sowieso keinen Hund haben wollten, der nach Zuchtrichtlinien einwandfrei ist (also in Bezug auf Knick im Ohr, usw.) und sogar überlegt hatten, einen Tierheimhund aufzunehmen, war es für uns okay. Wir hatten regelmäßig Kontakt, haben den Welpen beim wachsen zusehen können und habenen auch wirklich das Gefühl, das man um die Kleinen sehr bemüht war. Also kein Grund zur Beanstandung.

Aber auch wenn Diego sich bis jetzt prächtig entwickelt und charakterlich wirklich ein traumhaft toller Hund ist, dann haben wir ein Stück weit mit dem Feuer gepokert. Dem bin ich mir bewusst und das werde ich auch nicht abstreiten. Trotzdem werden wir auch sowas nicht noch einmal machen, allein schon deshalb, weil ich es leid bin, mich für meine Entscheidung zu rechtfertigen.

Soviel zu meinen Beweggründen.

Liebe Grüße
 
  • Zucht - Gegner Beitrag #63
Ich bin auch absolut gegen Vermehrer ich sehe das sogar als Straftat was die alles mit den Hunden machen. Und ich finde wenn die Hündin von einem Trächtig ist und die Leute dann sagen es war ein Unfall das verstehe ich auch nicht ok es kann mal wirklcih ein unfall passieren. Aber man kann vieles dagegen tuen ( es muss nicht gleich eine Kastration sein) das die Hündin nicht Schwanger wird. Ich finde das sind auch einfach nur billigen ausreden mit es war ein Unfall.
 
  • Zucht - Gegner Beitrag #64
Was spricht dagegen, einen ausgewachsenen Hund aus dem Tierheim zu nehmen?

vieles, für mich jedenfalls.
ich wollte einen großen stattlichen hund, der in mein leben passt.
mit dem ich einen abschnitt meines lebens verbringen darf..
von dem ich weiß, wer sind die eltern, wessen liene steckt dahinter, welche erbkrankheiten, wie sind die welpen gezogen usw...
das sind für mich sehr wichtige punkte!


Aber mal anders rum: Woher will ich wissen, dass ein Welpe vom Züchter z.B. kinderfreundlich ist? Die Rasse ist schließlich nicht alles bei einem Hund und er wird trotzdem noch seinen eigenen Charakter ausbildern ;).

seit wann kommen welpen kinderfreundlich zur welt ?? :cool:

lg
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

was muss ich da erläutern?

Das Hundeelend können nur wir " Verbraucher" eindämmen, indem wir erst mal einem herrenlosem Tier ein Zuhause geben. Das ist für mich wahre Hundeliebe und da spielt für mich die Erhaltung der Rasse überhaupt keine Rolle.

somit sprichst du jedem halter, der einen rassehund von einem züchter hat,
seine hundeliebe ab. na danke, bei solchen aussagen muss ich nicht weiter disskutieren und finde solche unterstellungen mehr als ******
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zucht - Gegner Beitrag #65
Seriöse Züchter produzieren bestimmt jährlich in Deutschland viele, viele Welpen.
Das stimmt so nicht. Nur sehr wenige Hunde in D kommen überhaupt von einem seriösen Züchter. Es gab dazu eine Studie in der von gerade ca. 5% geredet wurde (leider finde ich die nicht mehr, vielleicht suche ich noch mal danach). Der "Bedarf" wird nicht mal annähernd durch wirklich gute Züchter gedeckt. Das ist absolut realistisch.
Wer die Schuld für die vielen abgegebenen Hunde bei den Züchtern sucht, hat sich mit der ganzen Sache einfach noch nicht wirklich beschäftigt.

Es doch völlig egal ob Tierheim/Notstation oder seriöser Züchter. Darüber muss man eigentlich nicht diskutieren, denke ich.
Ein Problem ist es allerdings, einen sog. Vermehrer zu unterstützen. Und das machen einfach immer noch zu viele Menschen, und ganz viele davon völlig unbewusst! Hier liegt doch die ganze Ursache: unbedacht, günstig angeschafft, egal woher und genau so schnell wieder abgeschoben. Das einzige was man tun kann, ist eine vernünftige Aufklärung.
 
  • Zucht - Gegner Beitrag #66
ich würde nciht sagen, die Hundeliebe absprechen, sondern eher ein Verantwortungsbewusstsein. Sicher kann man seinen Rassenhund lieben, er war ja auch bestimmt nicht billig, aber man hat es sich halt "gegönnt". Aber die Frage ist trotzdem, ob es sein musste... Warum kann man nicht stattdessen einem Tierheimhund ein Zuhause geben. Ich sehe einfach KEINEN einzigen Grund, der gegen einen Tierheimhund spricht...
Dafür spricht hingegen, dass auch diese Hund endlich ein gescheites Zuhause verdient haben. Warum also noch mehr Hunde in die Welt setzen lassen, wenn man noch nicht mal die, die es gibt, anständig halten kann?

ich sehe jede menge gründe warum ICH keinen hund aus
einem TH nehmen würde.
dennoch lasse ich mir es nicht absprechen, das ich kein verantwortungsbewusstsein habe...:roll:

denn sonst hätte ich weder einen hund vom züchter ;)
 
  • Zucht - Gegner Beitrag #67
Dass der Tierschutz-Gedanke, würde er konsequent zu Ende gedacht werden, letztlich zum Aussterben des Hundes führen würde, stimmt natürlich. In einer idealen Welt gäbe es dann nur noch kastrierte Hunde und Zucht wäre verboten.

Nein, in einer perfekten Welt, würde es nur seriöse Züchter geben. Ich verstehe nicht, warum so viele Denken, dass sich Tierschutz und seriöse Zucht ausschließen.
Ich finde, dass sich das keineswegs ausschließt, denn wenn es mehr seriöse Züchter und weniger Vermehrer gäbe, wäre der Tierschutz auch nicht so grenzenlos überlastet.

Außerdem kann man immernoch anständig Hunde züchten, WENN es mal weniger werden sollten und es keiner Notfalltiere mehr gibt.

Und womit genau willst du dann züchten? Mit den letzten TH-Hunden, bei denen man keinerlei Ahnung von Erbkrankheiten hat? Das wäre dann aber wieder alles andere als seriöse Zucht. Das wäre lediglich Vermehrung.
 
  • Zucht - Gegner Beitrag #68
Kasary,

und genau das finde ich fatal. Wenn die Vermehrer (und nichts anderes ist das) auf ihren welpen sitzen bleiben würden, würden sie sie auch nicht mehr produzieren.

Man kauft doch keinen Rassehund vom seriösen Züchter, weil man einen perfekten Hund will, sondern weil diese züchter sich mit genetik auskennen, wissen was die hunde vererben, was für krankheiten in den Linien vorkamen und steng selektieren um die Rasse so gesund wie nur möglich zu erhalten und auch die Zuchttiere optimal betreuen können.
 
  • Zucht - Gegner Beitrag #69
Nudl,

ich stimme dir voll uns ganz zu, dass man Vermehrer nicht unterstützen darf, weil mit jedem verkauften Welpen ja logischerweise die Nachfrage steigt und weiter produziert wird. Aber nur weil man nicht unter einem Dachverband hat decken lassen, sind wir noch nicht auf der Vermehrerschiene.

Zugegeben, der Grad ist schmal und ich sage auch garnicht, dass ich das nicht hätte besser machen können. Sicherlich war es nicht das gelbe vom Ei und von daher würde ich es auch nicht nochmal machen, aber ich kann auch nachträglich nicht sagen, dass es ein Fehler war.

Es war eine private Familie, die sich einen Wurf gewünscht hat. Die Eltern waren gesund und tierärztlich gecheckt, wesensfest, der Vater geht sogar auf Ausstellungen. Ein Großteil der Interessenten war schon vor dem Deckakt vertreten. Die Welpen sind in einem liebevollen Familienverband aufgewachsen, haben schon vor der Vermittlung einiges kennen gelernt (sprich wurden sozialisiert) und wir hatten jederzeit Zugang. Wir haben sie aufwachsen sehen, ja die Familie war auch mittlerweile schon bei uns und hat uns besucht. Diego ist ein unheimlich toller Hund, sehr selbstsicher und völlig gesund in seiner Entwicklung. Einziger Kritikpunkt ist Diegos Mutter, die eben keine Papiere hat, weil sie ein Bernhardinermix ist. Man kennt aber ihre Eltern und Großeltern und kann zumindest auf 3 Generationen schwerwiegende Krankheiten ausschließen.

Also nochmal: Ich weiß, dass es Grund zur Kritik gibt und das akzeptiere ich auch.
Beim nächsten Hund wird es auch sicher anders laufen, aber was bleibt mir jetzt anderes übrig, als dazu zu stehen? Ich hab mit Sicherheit nicht einfach die Augen zugemacht und den Hund gekauft, ungeachtet der Umstände, aber für diesen einen Fall kann ich die Situation vertreten.

Liebe Grüße

PS: Achso... Ich hab auch nie gesagt, dass man einen Hund vom Züchter kauft, nur damit er perfekt ist. Das habt ihr falsch verstanden. Ich sagte nur, dass wir von vorne herein so oder so am überlegen waren ob Züchter oder Tierheim und da wir nicht auf Ausstellungen gehen wollen und demnach auch keine perfekten Hunde brauchen, waren uns Papiere nicht ganz so wichtig.
Natürlich kennt sich ein seriöser Züchter mit Genetik aus und achtet auch auf anständige Nachzucht, aber nicht jede private Familie vermehrt deshalb hirnlos und nur bunt drauf los.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zucht - Gegner Beitrag #70
Hallo,

*ächz* Ihr schreibt schneller, als ich lesen kann.
Ich oute mich hier mal konkret als Zucht-Befürworter. Bevor ich mehr auf den Deckel bekomm als nötig, sollte ich Zucht definieren.
In meiner Definition ist Zucht die sinnvolle Verpaarung von zwei Lebewesen, um dabei Nachkommen mit den gewünschten Eigenschaften zu erhalten. Und in sinnvoller Menge. Sinnvolle Menge bedeutet dabei, für jeden der Nachkommen eine Verwendung zu haben.
Ob es dabei nun um Zuchtstandards geht oder einfach um die Beschaffung von Lebendfutter für ein anderes Tier ist mir dabei völlig Wurst.

Ich bin gegen einfaches Zusammenschmeißen von zwei Tieren mit dem Schaun-wir-mal-Gedanken, da kann nicht viel gutes rauskommen. Und meistens zu viel.

Trotzdem haben wir eine Katze aus dieser Haltung. Und? Sind wir schlechte Menschen? Sie ist sterilisiert, wird nach Forumstandard ernährt und hat die 10 Jahre mittlerweile hinter sich. Impfungen immer aktuell, Tierarztbesuch wenn nötig. Wir haben sie ohne Schutzvertrag und Gebühr bekommen, einfach geschenkt, weil zu viele da waren. Arme Katze, dass sie an solche Tierquäler wie uns geraten ist, weil wir nicht bereit waren, Geld für eine Katze zu zahlen.
Ich würd es sogar wieder so machen. Das ist dann zumindest eine Katze weniger, die sich vermehrt.

Die Hühner ... nun, ich nenn es wirklich vermehren ... vermehren wir selbst. Immer wenn der Bestand zu sehr geschrumpft ist, wird eine Brut aufgezogen - oder wenn sich ein Huhn in den Büschen versteckt hatte.
Funktioniert nur, weil auch alle Hähne bleiben können, da die Hühner unbegrenzt großen Freilauf haben. Und wenn die Lebenserwartung unter 6 Jahre sinkt, wird neues Blut eingekreuzt.
Warum keine Legebatterie-Hühner? Die sind zu doof. Schafft man es, dass sie laufen, normal fressen & sich integrieren, holt sie der Raubvogel. Hatten wir schon, nie wieder. :roll:

Einen Hund würd ich mir wahrscheinlich aus dem Tierheim holen, aber nur rein aus der Überlegung, dass ich als Ersthund lieber was altersmildes haben möchte. Wenns das nicht im Tierheim gibt, dann halt wo anders *schulterzuck*

Bei Kleintieren wird es schwierig, weil es schnell zu viele werden.
Züchtet man auf irgend einen Standard, hat man immer zu viele. Ich finde es deshalb z.B. nicht verwerflich, bei Kaninchen die "schlechteren" Tiere zu schlachten und zu essen. Sofern man vorher artgerecht hält.
Genauso würde ich niemanden für eine Lebendfutterzucht für Schlangen verurteilen, sofern die Zahl des Nachwuchses stimmt.
Was für nen Unterschied macht es, ob man eine Tiefkühlmaus kauft oder eine selbst aufzieht? Bei letzterer weiß man immerhin, wie sie gelebt hat.
(Ok, man bräuchte viele Schlagen, damit sich das lohnt, aber alle, bei denen die Wohnung voll ist ... ich würds verstehen.)
Ich bin aber dagegen, die Tiere einfach zu zusammenzupacken und dann in den Raum zu schreien, wer denn die süßen Babys haben möchte.
Ich seh ja, das hauptsächlich solche Anfragen kommen, aber bei sowas hilft eher aufklären als das Draufhauen, was ich manchmal sehe. Ich versteh gerade in dem Bereich das Zuchtverbot...

Thema Aquaristik & Terraristik
Wunderbar, verbieten wir für diese Tiere hier im Forum auch komplett die Zucht. Wenn in der Aquaristik nicht mehr gezüchtet werden darf, bin ich weg.
Will man jeden anpampen, der Platys hält? Jeden verfluchen, weil seine Buntbarsche abgelaicht haben? Oder doch lieber wegen nicht artgerechter Haltung schimpfen, weil man doch Paare oder Harems halten soll und nicht Einzelfische? Oder meckern, weil die Bedingungen ja nicht gut genug sind?
Wunderbar.
Ich geh mal schnell meine Fische nach Geschlecht sortieren, damit kein Unfall passiert :roll: Oh, und die Garnelen auch... und die Schnecken (verdammt, die sind Zwitter). Was ist mit den Lebendfutterzuchten ... auch verboten? Mist, also doch nur noch Flocken.
Wird dann jeder, der einen Raubfisch mit Guppys ernährt geköpft, weil er Guppys züchtet und der Fisch keine Zuccini frisst?
Jeder, der Fische nachzüchten will, hätte ein Problem. Ich red nicht von den Karnickelfischen, ich red von denen, für die man was tun muss. Das ist wichtig, damit einige Arten dem Hobby erhalten blieben, damit nicht alle aus dem Osten oder von sonstwo importiert werden. Wer diese Arten züchten will, sammelt aber erste Erfahrungen mit den Karnickeln. Das ist noch nicht verwerflich. Gerade die, die Züchten, sitzen am tiefsten in der Materie.
Die Züchter sind böse, wer von ihnen kauft auch. Artgerechte Züchter im Sinne des Forums wird es in der Aquaristik kaum geben. Wildfänge sind aber noch böser - also keine Aquaristik mehr.
Ich nehm an für Terraristik gilt das gleiche - jedenfalls in Maßen.

Hm... recht unsortiert ... egal.
Was ist mit all den alten Haustier- und Nutzpflanzenrassen? Sollen die alle aussterben, weil es die EU-genormten Rassen gibt, obwohl die Rassen teilweise besser wären?
Bei diesen Rassen (& Arten?) bin ich absolut für Zucht. Wenn es offiziell verboten ist, dann selbst für Vermehrung, denn sowas darf nicht verschwinden.
Lieber ein Steak von einer alten Rinderrasse vom inoffiziellen Vermehrer als ein Schweineschnitzel vom Schwein mit einer Rippe zu viel vom Züchter. Um es mal überspitzt zu sagen.

Ähm ja... kurz...
Gegen sinnlose Vermehrung, wenn der Nachwuchs krank oder zu viel ist
Für Vermehrung (mit Kopf ohne Papiere) / Zucht für den Eigenbedarf. Aber Hirn an.
Für Zucht
Für Vermehrung / Zucht mit Sinn in Aquaristik & Terraristik. Aber Hirn an.


Grüße
 
  • Zucht - Gegner Beitrag #71
Man kauft doch keinen Rassehund vom seriösen Züchter, weil man einen perfekten Hund will, sondern weil diese züchter sich mit genetik auskennen, wissen was die hunde vererben, was für krankheiten in den Linien vorkamen und steng selektieren um die Rasse so gesund wie nur möglich zu erhalten und auch die Zuchttiere optimal betreuen können.

danke ♥
auf den punkt gebracht...
 
  • Zucht - Gegner Beitrag #72
Kasary, aber mit das wichtigste habt ihr bei den Leuten außer acht gelassen. Und das ist die Gesundheit. Gerade bei solch großen Rassen, sollte das Röntgen und evtl Herzuntersuchungen (je nach Rasse) ganz oben stehen. Das die Welpen prima aufgezogen und umsorgt wurden, möchte ich gar nicht abstreiten. Aber dennoch ist dein Diego (welcher ein ganz wunderhübscher Kerl ist!!) lange noch nicht ausgewachsen und gerade die Hüften werden bei solchen Rassen, gerade bei undurchdachten Verpaarungen, zum Problem. Und das ganze wird letztendlich für euch teuer.

Es war eine private Familie, die sich einen Wurf gewünscht hat.

Und sowas sind für mich Vermehrer. Entweder gezielt züchten, um die Rasse gesund zu erhalten oder es sein lassen - und das dann demzufolge auch nicht unterstützen. Meine Meinung
 
  • Zucht - Gegner Beitrag #73
Nudl,

Es war eine private Familie, die sich einen Wurf gewünscht hat.
kann ich nicht nachvollziehen!

Die Eltern waren gesund und tierärztlich gecheckt, wesensfest, der Vater geht sogar auf Ausstellungen.

somit ist der rüde unter einem dachverband gezogen worden- sprich dieser hat FCI papiere??
finde es erschreckend und verantwortungslos, einen prämierten
rüden auf einen mischling zu setzten..

welche untersuchungen hatten die beiden?

[/QUOTE]
 
  • Zucht - Gegner Beitrag #74
Chianti, auch dir gebe ich recht!
Ich weiß das wir das hätte besser machen können, aber ihr wolltet Gründe, weshalb man sich für eine Privataufzucht entscheiden könnte und die habe ich euch gegeben.
Und ihr dürft mir glauben, ich verstehe jedes Argument und sehe es ja eigentlich noch nichtmal wirklich anders, aber wir haben uns damals nunmal für Diego entschieden und dazu stehe ich. Soll ich jetzt lügen und ihm eine andere Herkunft andichten?

Vielleicht bekomme ich tatsächlich irgendwann die Retourkutsche und Diego wird krank. Ich hoffe es natürlich nicht, aber wenn dem so ist, ja dann werde ich dafür gerade stehen müssen. Alle meine Frettchen kommen aus der Frettchenhilfe, weil ich normalerweise genauso schreibe und denke wie ihr, aber bei Diego bin ich eben doch ein klein wenig von meinen Prinzipien abgewichen und es ist schwer den Leuten verständlich zu machen, warum, wieso, weshalb...

@Babsi: Ja er hat FCI Papiere, aber welche Untersuchungen er jetzt genau hat, müsste ich nachfragen. Er wurde jedenfalls negativ auf HD geröngt, genauso wie die Mutter, denn das ist ja unabhängig von Papieren.

Ich kann mich jetzt nurnoch wiederholen, deshalb lasse ich es.

Liebe Grüße
 
  • Zucht - Gegner Beitrag #75
somit ist der rüde unter einem dachverband gezogen worden- sprich dieser hat FCI papiere??
finde es erschreckend und verantwortungslos, einen prämierten
rüden auf einen mischling zu setzten..
[/QUOTE]

Mal ganz außen vor.. wenn ein Deckrüde mit ZZL eine Hündin o.P. deckt, ob gewollt oder aus Versehen sei mal dahingestellt, wird er dann nicht automatisch aus der Zucht ausgeschlossen? Mein das mal irgendwo gelesen zu haben..

Wenn dem so ist, bringt dem Rüden in diesem Fall seine teure Ausstellungskarriere gar nichts.
 
  • Zucht - Gegner Beitrag #76
Babsi :Ich glaube Calimero meinte damit nicht dein Verantwortungsbewußtsein deines Hundes gegenüber, sondern das Verantwortungsbbewußtsein allen Geschöpfenn gegenüber.
Ich habe jetzt nochmal genauer nachgesucht, ob der Text aktuell ist kann ich nicht sagen.
Hundenachfrage in Deutschland wird gedeckt durch:
1/5 seriöser Züchter
3/5 Mischlinnge und Rassehundevermehrer
1/5 Auslandstierschutz
Lg Anja
 
  • Zucht - Gegner Beitrag #77
Mal ganz außen vor.. wenn ein Deckrüde mit ZZL eine Hündin o.P. deckt, ob gewollt oder aus Versehen sei mal dahingestellt, wird er dann nicht automatisch aus der Zucht ausgeschlossen? Mein das mal irgendwo gelesen zu haben..

Wenn dem so ist, bringt dem Rüden in diesem Fall seine teure Ausstellungskarriere gar nichts.

Den Verband möchte ich sehen, der kontrollieren kann, dass auch garantiert kein hoch dotierter Deckrüde fremdpimpert. Wo keine Papiere, da auch keine Angaben über den Papi. Und freiwillig geben die Besitzer wohl kaum Auskuft über die kleinen Eskapaden ihres Hundes... ;)
 
  • Zucht - Gegner Beitrag #78
Den Verband möchte ich sehen, der kontrollieren kann, dass auch garantiert kein hoch dotierter Deckrüde fremdpimpert. Wo keine Papiere, da auch keine Angaben über den Papi. Und freiwillig geben die Besitzer wohl kaum Auskuft über die kleinen Eskapaden ihres Hundes... ;)

Na soweit ich weis muss jeder Deckrüden Besitzer auch alles genau notieren, wann er wo welche Hündin deckt, wieviele Welpen, wieviel Totgeboren usw. von daher wäre es ziemlich verwerflich, wenn ein seriöser Deckrüdenbesitzer seinen Hund auf einen Mischling lässt?! Andersrum darf doch auch keine Hündin mit ZZL von einem Rüden o.P. gedeckt werden, zumindest bekommt sie dann keine Papiere für ihre Welpen. Und wenn mich nicht alles täuscht, führt das sogar zum Zuchtausschluss für die Hündin..
 
  • Zucht - Gegner Beitrag #79
Das eine ist die Theorie... so sollte es sein, ja. Aber mal ehrlich: Wenn du so einen hoch dotierten Rüden hättest (in den du natürlich entsprechend investiert hast mit den ganzen Hundeschauen) und dieser Rüde würde mal kurz auf die Nachbarshündin hüpfen, weil du vielleicht nicht schnell genug warst oder mal nicht aufgepasst hast... würdest du das allen Ernstes melden und den Zuchtausschluss riskieren? Also ehrlich, ich wäre da mal sowas von verschwiegen... :silence:
 
  • Zucht - Gegner Beitrag #80
nur mal zu eurem ach so tollen vdh...meine mama hat nen chi-biewer..sieht aus wie chi..
würde(wenn mama das wollte) papiere für die welpen bekommen vom VHD!!!! ja so ist das.
und ein bekannter,hat seinen hund vom VDH züchter.
ABER ohne papiere,da der wurf nicht angemeldet sei,weil die ja die hündin nur so und so oft belegen dürfen.
er soll darüber stillschweigen bewahren,musste nur halben preis zahlen.

oder hier im forum,wo hd hunde hd frei geschrieben wurden,mit dem ta unter einer decke schmu betrieben ..auch VDH

also ich halte mittlerweile NICHTS mehr von den sogenannten züchtern
mag sein das sie sich mit genetik auskennen,aber das wars dann auch schon
 
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Thema:

Zucht - Gegner

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