Ich hab zwei "schlimmste" weiß nicht welchen ich "schlimmer" ansehe.
1. Sturz: eine meiner ersten reitstunden, ich glaube die zweite oder dritte - noch an der Longe!
Reitlehrerin schreit nur. Also alles im Militär-Komandoton, raucht (!) mit longe und peitsche in den Pfoten, Pferd trabt nicht gleich an, sie knallt dem die Longierpeitsche hinten auf die Flanke, Pferd steigt, bockt und geht an der Longe durch...
steigen hab ich noch "weggesteckt", als sie dann hinen raus wie ein Rodeopferd hoch getreten hat, bin ich vornübergesegelt und flach auf dem Rücken gelandet.
Meine Ma dachte, mir sei die Lunge gerissen... mit Notarzt und allem drum und dran.
Auf den reithof durfte ich dann nicht mehr.
Und das schlimmste (im Nachhinein betrachte evtl. das beste was mir passieren konnte) meine Ma hatte so Angst, dass wenn ich gesagt hätte, ich hab Angst nochmal auf ein Pferd zu steigen, sie mir verboten hätte, weitere Reitstunden zu nehmen, also hab ich ganz brav "geschwindelt" nein, ich? Angst...? Iwo... und hab die zitternden Knie und Hände versucht mit vorgespielter Angstlosigkeit zu übertünchen.
2. Sturz: matschiger Reitplatz, Pferd geht durch, Pferd rutscht weg, ich versuche noch abzuspringen, schaff es aber mit dem Fuß nicht aus dem Bügel... Pferd liegt auf der Seite auf mir, steht auf und rennt panisch los, mit mir und dem Fuß im Bügel...
Hab mir nix getan, weil der Boden ja Matsche war, aber hatte wohl mehr Glück als verstand, dass sie nicht aus Versehen irgendwo auf mich getreten ist und dass sie sich recht schnell hat einfangen lassen.
Danach hatte ich nur noch unfreiwillige Dismounts mit selber abspringen, bevor ich gefallen wäre.
Und ich hab mir vorgenommen, gar nicht mehr zu fallen *lol
in meinem Alter heilen die Knochen nimmer so schnell - brauch ich nicht
