Bei einem Welpe ist das gute, dass ich ihn selbst prägen und sozialisieren kann und dass er schon sehr früh lernt, wie er mit den kleinen umgehen darf.
Allerdings sind welpen auch sehr grobmotorisch und tollpatschig.
Bei mir ist es einfach so, dass ich momentan keinen welpe will.
Bei einem großen Hund sehe ich den Vorteil, dass man den charakter einschätzen kann und weiß, wie er "tickt".
Teilweise haben Dobis ja einen extrem ausgeprägten Jagdtrieb, was gar nichts für mich wäre. Bei einem Welpe weiß ich aber nicht, wie stark der Trieb ausgeprägt ist. Genauso mit der Dominanz. Kati ist schon recht dominant, Miro noch mehr, da kommt ein dritter sehr dominanter Hund nicht in Frage. Das kann ich zwar schon mit 8 wochen ungefähr sagen, aber der welpe kann sich dann später auch noch ganz anders entwickeln. Bei den babys weiß man einfach im vorfeld nicht, wie sie sich entwickeln werden und ob die eigenschaften dann wirklich zu mir und vorallem zu meinen beiden kleinen passen werden.
Beim ausgewachsenen Hund, der schon eine Weile bei einer Pflegefamilie wohnt, kann ich das alles sagen.
Ist ja nicht so, dass ich ins nächste TH spaziere und mir den ersten Dobi hole, der mir vor die Füße läuft

Es muss einfach DER Hunde für uns sein, sonst wird das nicht klappen.
Dafür bin ich auch gerne bereit durch ganz Europa zu fahren, wenns sein muss.
Es muss charakterlich alles passen dann, und auch nur dann, kann ein großer, augewachsener Hund bei uns einziehen.
Ist ja nicht so, dass es bei der nothilfe oder im TH nur verstörte unerzogene Hunde mit schlimmmer vergangenheit gibt.
Es gibt dort durchaus auch welche, die in liebevollen Familien gelebt haben und mit kleinen Hunden oder Katzen aufgewachsen sind.
Das ist noch nicht mal die Ausnahme...
Ich möchte wirklich nochmal betonen, dass das wohl von Kati und Miro über allem steht, und dass ich keinesfalls leichtfärtig oder unüberegt einen weiteren Hund dazuhole.
Würde irgendwas schiefgehen, könnte ich mir das niemals verzeihen.