So, ihr beiden, gut, habt Ihr euch gefunden, Urizen, ich habe Esca bereits per PN auch gesagt, sie könne auch Dich fragen, Du hast mit Enten wohl sogar mehr Erfahrung als ich.

Nun sollte Erpelchen ja dann morgen in eine Pflegestation kommen, wenn ich das richtig verstanden habe.
Kurzes Update von meiner Station.
Am Mittwoch abend spät noch einen total ausgehungerten und geschwächten Rotmilan erhalten. Verletzung am Flügel, blutig und eiterig aber nicht gebrochen. Bei Milanen ist es halt immer schwierig zu sehen, wie schwach sind sie wirklich und was ist nur "tot stellen". War ich weg, sass er jeweils aufrecht in der Voliere, kam ich hin, legte er sich sogleich hin.
Er frass im Abstand von einigen Stunden 2 Kücken, die ich ihm zerschnitt, hat sie auch (aus der Hand) gut angenommen.
Am nächsten Tag würgte er alles Futter laufend wieder aus. Frass und schluckte gut, würgte dann aber alles wieder aus.
Besuch beim Tierarzt ergab, dass der Flügel definitiv nicht gebrochen ist, der Vogel aber sonst schlecht dran (700 gramm). Er erhielt eine Infusion (20 ml) und ebenfalls noch Baytril gespritzt, wegen der eitrigen Wunde. (der Vogel roch auch danach, ganz hässlich).
Nun, trotz aller Bemühungen hat er heute abend leider die ganz grosse Reise angetreten...

Aber nun hat er wenigstens keine Schmerzen mehr.
Vor wenigen Minuten habe ich noch einen Vogel erhalten. Lag beim Futterhaus, war apathisch. Kann aber ein bischen fliegen. Ich vermute, es handelt sich um einen Hänfling, ganz sicher bin ich aber noch nicht.
Mal schauen, ob er die Nacht übersteht...
In der Aussenvoliere sind noch der Reiher und der Junghabicht. Ersterer hat sich den Verband bereits wieder fast demontiert, nun schneide ich ihn morgen eh weg, der Tierarzt meinte, wir schauen mal, wie der Flügel aussieht.
Das wird lustig, wenn ich den zum Zwangsfüttern einfangen muss... :roll: Bisher konnte er nur wegrennen.
Der Habicht ist fit, frisst gut, der linke Flügel hängt aber immer noch. Der TA meinte aber, wir müssen warten, das könne dauern.