Vogelpflegestation

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  • Vogelpflegestation Beitrag #441
danke, kaddüü! Ja, das mit den Krähen, was Du schreibst, ist genau eines der weiteren Probleme, warum ich diese Tiere nicht annehme / annehmen darf. :silence: Wie oft werden die dann so zahm, dass sie nachher Leute ärgern. Wir hatten in der Storchenstation (wo ich ja lange mithalf und sogar in der Leitung war) eine, die wurde von einer Dame abgegeben, hatte sie aufgezogen, nun begann sie zu fliegen und es ging nicht mehr in der Wohnung (logisch). So war die also bei uns und die war wirklich sehr zahm. Wir haben sie nach 2 Wochen ausgewildert, 1 Stunde später kam eine aufgelöste Frau vom Kinderspielplatz (Luftlinie 50 m), da wäre ein aggressiver Rabe, der die Kinder hackt. Ne klar, war "unsere" Krähe, die rumalberte.
Haben sie dann (natürlich taten wir so, als kennen wie das Tier nicht :lol:) wieder mitgenommen und 2 Tage später rausgelassen. Einige Stunden war Ruhe. Dann kam der Anruf aus dem Schwimmbad, da sei ein Rabe, der alle Leute verrückt macht. Gut, wieder geholt...
Letztendlich haben wir ihn, mit einigen weniger zahmen zusammen, in den Wald gefahren, weit weg von der Station und alle ausgewildert.

Ich weiss, es gibt nun auch wieder Leute, die das nicht gut finden, aber was will man machen? Die wäre über kurz oder lang erschossen oder sonstwie getötet worden! Hatte schon diverse Male Anrufe wegen solcher Problemkrähen. :roll:

pewee: ja eben. Deine Einstellung finde ich gut und viele Leute denken auch so. Aber manche sind dafür doppelt und dreifach mühsam. :roll:
Lautstärke? Es ist verdammt laut. Ich warte auf den Tag, wo die Nachbarn kommen und mich fragen, was für Vögel ich genau züchte... :lol:
 
  • Vogelpflegestation Beitrag #442
Rabenvogelaufzucht ist eigentlich sogar schwierig- sehr viel schwerer als reine Insektenfresser, find ich.
Diese Zähmung darf natürlich keinesfalls eintreten- tut sie auch nicht, wenn man sie mindestens zu zweit, besser in einer kleinen Gruppe aufzieht und die gemeinsame Zeit auf das Nötigste beschränkt.

Der durchschnittliche Laie weiß das natürlich nicht und denkt noch dazu, dass der Vogel als "Allesfresser" ja auch alles haben darf.:roll:
Und prompt hat der Vogel Gefiederstörungen oder stirbt sogar an der Fehlernährung.
Ich steh gerade schon wieder vor der Frage: Was füttere ich meinen Krähen, was sie heute noch nicht hatten?
Die Fütterung ist sehr komplex und sollte hochwertig sein.

Oder der Vogel wird lästig und aggressiv,beginnt zu hacken und dann wird so ein Tierchen auch schonmal abgeschafft.

Ich glaub die Rabenvögel haben in diesem Bereich neben den Tauben einfach das blödeste Los gezogen.
 
  • Vogelpflegestation Beitrag #443
Hallo Danae,

mit deinen Anmerkungen zu den unterschiedlichen Kategorien von Vogelfindern sprichst du mir aus der Seele. ;) Man könnte ein Buch darüber schreiben, was die Leute einem so alles am Telefon erzählen.

@ Uri, wie alt sind denn deine Krähen? Vielleicht kann ich noch einen Vorschlag für das Menü machen.
 
  • Vogelpflegestation Beitrag #444
soooo süüüüssss!
Also die Fotos von den kleinen Federbällen :mrgreen:
Ich stelle es mir unglaublich anstrengend vor. Mal wieder *Hut ab* vor Deinem Engagement Falke.
Und auch vor Deinem Urizen.

Wollt ich nur mal schnell los werden...
*Wiederwechbin*
 
  • Vogelpflegestation Beitrag #445
na die kann man doch schon mehr als Vogel bezeichnen! :mrgreen:

wahnsinn, wie schnell die wachsen. Aber schade ist es um die Kleinen, die du so schnell verloren hast :(
 
  • Vogelpflegestation Beitrag #446
@ Mariama:
Zwei sind es.
Beide inzwischen im Ästlingsalter, einer mit ganz komischer Rachitis und massiven Gefiederdefekten, kann nicht richtig stehen, wird aber langsam besser.
(Die Gefiederdefekte bei den Jungvögeln sind erst so schlimm, seit neben der Kolonie ein McDonalds eröffnet wurde und die Krähen sich da bedienen.:roll:)
Ich füttere gerade im Wechsel Heimchen, Drohnen, gekochtes Ei oder Rührei, alles mögliche an Beeren und Obst, Hühnerherzen, Küken, Mäuse, Weichfutter, Beoperlen...was ich eben so da hab, angereichert mit Kalk, Korvimin und Vit B dazwischen.
Das Gefieder ist natürlich nicht mehr zu retten, aber mit den Beinen lässt sich noch was machen.

Wenn du noch Ideen hast, immer her damit.;)
 
  • Vogelpflegestation Beitrag #447
Da sieht man mal wieder dass McDoof die falsche Wahl ist...
Ich konnte mich noch nie für diese Kette begeistern.
Aber heftig zu lesen, dass es solch massive Auswirkungen auf die Jungvögel hat :shock:
Wir haben hier ja auch unendlich viele Krähen und Dohlen die alle Papierkörbe auf den Kopf stellen und alles fressen, was Mensch wegwirft.
...und nun füttern sie diesen Dreck auch noch ihrem Nachwuchs...
Aber ich befürchte es braucht nur noch ein paar Generationen und die Krähen und Dohlen haben sich dran gewöhnt, genauso wie es einst bei den Tauben geschehen ist und dann werden die Jungvögel auch mit McDoof-Frass gross und stark....
Obwohl.... rein biologisch betrachtet... hmm, weiss nicht.

Zumindest bestätigt es mal wieder meine Gedanken zum Thema "Vögel füttern"
 
  • Vogelpflegestation Beitrag #448
Nujoar..es gibt ja auch durchaus wilde Jungvögel, die draußen mit diesem menschlichen Abfall groß werden und hinterher fliegen können.
Das hat sicherlich auch mit der Veranlagung zu tun.
Trotzdem sind die Vogelkörper von Natur aus eben nicht dazu gedacht, auch die der Tauben nicht.
Junge Krähen brauchen viel tierisches Eiweiß, junge Tauben hingegen gute, unbelastete Sämereien.
Groß werden sie auch mit dem Abfall teilweise, aber die Lebenserwartung sinkt dadurch rapide.
Wenn du ein Kleinkind nur mit ungesunden Hamburgern ernährst wächst es ja auch und ist...nunja..lebensfähig.
Es wird allerdings schnell übergewichtig, innere Organe nehmen irreparablen Schaden und Allergien und Stoffwechselerkrankungen sind die Folge.
Bei jungen Tieren ist es nicht anders.

Jedenfalls ja..falsche Ernährung kann zu den schlimmsten Folgen führen.
Die hochempfindlichen Mauersegler zum Beispiel dürfen nur Insekten bekommen.
Wenn sie vom Finder beispielsweise 2 Tage lang mit Hackfleisch ernährt wurden, dann kann es schon sein, dass man den Vogel hinterher einschläfern lassen muss, weil die Federn brüchig werden oder in ganz krassen Fällen auch einfach ausfallen.
 
  • Vogelpflegestation Beitrag #449
@ Uri, deine Krähen haben den perfekten Speiseplan. :) Als Ergänzung würden mir noch noch heimische Nüsse einfallen.

Bei uns bedienen sich die Krähen an der Dönerbude. Wie oft sehe ich ein eingeweichtes Stück Fladenbrot in einer Wasserschale, das mein Krähenpaar nach und nach verspeist. :eusa_doh:

Bei mir kamen heute übrigens zwei Kohlmeisen, eine aus dem Nest gefallene Elster und eine Jungkrähe mit gebrochenem Bein rein. Dazu gab es noch diverse Anrufe von "Kindesentführern", die die Ästlinge auf meinen Rat hin zu den Eltern zurückgebracht haben. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Jungvögel umkommen, weil die Leute sie aus bester Absicht völlig unnötigerweise mitnehmen...:(
 
  • Vogelpflegestation Beitrag #450
Nüsse..:eusa_doh: Klar, doch- aber wer denkt schon zu dieser Jahreszeit an Nüsse..?
Steht jetzt auf meinem Einkaufszettel.
Wenn sie wenigstens nur das Brot fressen würden, aber es muss ja auch alles mögliche an fettigen Soßen und gewürztem Fleisch sein.

Ja,Mariama..sowas kennt man zu Genüge..oder die Leute, die ein Tier aus den Fängen eines natürlichen Fressfeindes befreien.
"Hier, den Igel hab ich vor einem Uhu gerettet."
Ohne zu bedenken, dass diesem Igel das halbe Gesicht fehlt und man ihn nur noch einschläfern kann, wodurch weder dem Igel noch dem Uhu geholfen ist.
 
  • Vogelpflegestation Beitrag #451
Mariama und Urizen, ja, ihr sprecht mir aus der Seele! :roll: Ich hatte die letzten Tage weiterhin täglich zwischen 15 und 25 Anrufen, im Moment sind 90% davon wegen Krähen. Klar, die hüpfen nun überall aus den Nestern und alle Leute haben den Eindruck, sie müssten die einsammeln. Ich kann sowas nicht verstehen. Dann erzählen sie noch gross am Telefon wie gefährlich das war, die einzufangen, weil die Eltern halt kamen und sie verteidigten... :roll: Als ich die Leute dann als Kindesentführer darstellte, verstanden sie die Welt nicht mehr. :silence: Ne, also wenn ich alle Krähen angenommen hätte, von denen in der letzten Zeit die Rede war, dann hätte ich hier wohl etwa 30 Krähen sitzen...


Bei mir gibt es auch News, leider nicht so gute.
Die Kohlmeisen (genau wie letztes Jahr auch schon!) fingen innert 24 Stunden an zu "mudere" (apathisch werden, nicht mehr fressen, aufblasen). Letztes Jahr war es genau so und etwa zur selben Jahreszeit. Da hatte ich sie in die Aussenvoliere getan und gab den Temperaturschwankungen die "Schuld". War eine plausible Erklärung, da es letztes Jahr wirklich nass und kalt war.
So, und nun dieses Jahr das selbe. Letztes Jahr waren die Meisen alleine in der Aussenvoliere.

Dieses Jahr habe ich sie extra in der Innenvoliere im Wintergarten behalten. Also kann ich Temperaturen und Nässe 100% ausschliessen! Durchzug haben sie auch nicht.
Sie sind zusammen mit dem Star, dem Spatz und dem Buchfinken in der Voliere, die verstehen sich auch alle, habe keinerlei Agressionen beobachtet, im Gegenteil, der Spatz füttert die Meisen ja sogar. Die Voliere ist mit Naturholz und Aesten eingerichtet, 2.10 m hoch, 60 cm tief und 1.80 lang.
Ich weiss so langsam wirklich keinen Rat mehr. Klar, es gibt Leute, die lakonisch meinen, die Vögel, die zu Dir kommen, mit denen stimmt eh was nicht. Ok, ok. Einverstanden. Aber innert 24 Stunden liegen am Morgen 3 tot am Boden?! Hallo?
Ich bin mir nun am überlegen, ob ich eine sogar zur Obduktion nach Bern schicken soll. :eusa_think: Ich will die Todesursache wissen! Gewicht haben alle gleich viel. Und sie sind nicht mager, also verhungert sind sie definitiv auch nicht.

Es ist echt schlimm. Mein Freund meinte heute morgen, das sei doch nicht normal, andere werden mit Hackfleisch grossgezogen und entwickeln sich super und wir mühen uns ab mit teuren Spezialfutter und Vitaminpräparaten und und und, dennoch liegen sie ab... :(

So, dafür sind Star, Spatz und Buchfink absolut fit!
Ebenso die 3 Rotschwänze und bisher auch die 5 Blaumeisen (kam noch eine 5. dazu).

Nun denn, falls jemand diesbezüglich auch Erfahrungen mit dem mysteriösen "Meisensterben" hat, darf sich gerne melden. Lustigerweise auch letztes Jahr, es waren nur die Meisen betroffen! Also kann es auch nicht am Futter liegen (Qualität) :eusa_think:
 
  • Vogelpflegestation Beitrag #452
Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass das Meisensterben an der Qualität deiner Futters liegt.
Du fütterst so tolle und hochwertige Sachen.:clap:

Da mit den Meisen tut mir leid. - Unsere kleine vorwitzige, die am ersten Tag gleich hoch in die Äste flog ist hoffentlich nicht ebenfalls gestorben, oder? *hoff*
Ich habe bei dir lernen dürfen wie toll es ist, sich um die kleinen Piepser zu kümmern. Auch wenn es mühevoll und anstrengend sein kann. Leider musste ich ja auch miterleben, dass man nicht alle Findelkinder groß bekommt. Aber bei den Kohlmeisen - die waren doch schon "so gut wie" groß.:evil::silence:
 
  • Vogelpflegestation Beitrag #453
Hallo,

das ist das immer wiederkehrende Problem. Wohin mit den nicht auswilderungsfähigen (behinderten) Tieren?
Ich stehe auch hin und wieder vor diesem Problem, (in meinem Fall Eichhörnchen), denn "Behinderten-Gehege" sind nicht nur rar gesät, sondern für die Dauerhaltung benötigen Privat-Personen (die solche Tiere auf Dauer beherbergen möchten), eine Genehmigung. Manche Veterinärämter stellen sich da aber ziemlich stur....mitunter zu Recht, sind sie doch immer häufiger mit dem "Tiermessie-Syndrom" konfrontiert.
Nun ist das sicher bei Wildvögeln/Greifen noch mal eine andere Hausnummer.

So hart es klingt.... Auffangstationen haben in erster Linie den Zweck in Not geratene Tiere adäquat zu versorgen (auch medizinisch) und das Ziel gesunde Tiere nach dem päppeln wieder auszuwildern.
Ich könnte es mir nicht leisten, zu meinen zwei Auswilderungsgehegen, noch ein Behinderten-Gehege aufzustellen. (Und es würde ja gar nicht lange reichen... ruckzuck wäre es voll.)
Und manchmal muss man sich auch einfach fragen, inwieweit man Wildtieren mit der dauerhaften Unterbringung (Gefangenschaft) und dem damit verbundenen Stress einen Gefallen tut, sofern sie eine Behinderung aufweisen, die zwar eine Auswilderung nicht möglich macht, die aber dennoch äußerst aktiv/agil sind. Und sofern sie nicht als Tierkinder in die Station kamen, - und ihnen somit Menschen vertraut sind, - haben sie enormen Stress.... selbst wenn man seinen Kontakt zum Tier auf ein Minimum reduziert. Schnell sind solche Gehege also voll, und auch Überbelegung artet schnell in Stress aus, was widerum das Immunsystem der Tiere beeinträchtigt.
Ich denke, dass keine Station leichtfertig über Leben und Tod entscheidet. Das muss jeweils individuell - zugeschnitten auf das einzelne Tier - betrachtet werden.

Gruß
Tina
 
  • Vogelpflegestation Beitrag #454
Ach Falki, das erleben wir doch immer :( Wir ärgern uns damit rum, wieso die Tiere trotz guter Haltung Problemchen haben und dann kommt irgendeiner daher, der den Hund mit Schoki vollstopft und da passiert natürlich nix :roll: Wir haben derzeit mit Schildkrötenhaltern zu tun, die ihren Schildis zum aufpäppeln Hackfleisch geben... was soll man dazu noch sagen?

Tut mir leid, dass du derzeit so ein Tief hast! Aber schön, dass es den anderen gut geht!
 
  • Vogelpflegestation Beitrag #455
danke pewee und para: ja, genau Du Para, Du hast gesehen, was bei mir ablief, Du hast das Futter auch gesehen, Du konntest Dir ein Bild machen. Und ich denke auch nicht, dass es am Futter liegt, denn da bekomen die Vögel meist Gefiederschäden, aber die sterben nicht, ohne Voranzeichen innert 24 Stunden. :silence:
Und ja, Para, auch DIE Meise ist tot. Das war doch diese extrem gelbe, die einzige, die ich wirklich gut unterscheiden konnte. Ja, genau DIE! Die war so fit, Du hast die selbst gesehen. Unglaublich, oder? Ohne Vorwarnung. Einfach am Morgen tot. :022:

Tina: das mit der Auswilderung ist absolut so. Ich weiss jetzt zwar nicht genau, wie Du auf dieses Thema kommst, aber ja, es ist auch hier bei mir ganz klar vom Kanton geregelt, dass ich keine "Krüppel" aufziehen darf. Ein Vogel, bei dem nicht sicher die Chance auf Wiederauswilderung besteht, der kommt gar nicht erst zu mir, der wird vorher eingeschläfert. Ganz klare Sache. Dauerpfleglinge gibt es nicht! Selbst wenn ich es wollte, es geht nicht.
Was die medizinische Versorgung betrifft: die Tierärzte rufen oftmals mich an, wenn sie einen Vogel erhalten. Sie haben von Wildvögeln keine Ahnung. Dennoch haben wir in der CH ein sehr hartes Tierschutzgesetz, ich komme also auch an die Medikamente gar nicht ran. Kann also theoretisch auch keinen Vogel einschläfern, da ich das Medi nicht erhalte.
Ich sage mir immer: meine Station ist kein Spital sondern ein Rehabilitationszentrum. Heisst, erst gehts in den Spital (TA), erst wenn der eine Diagnose machen konnte und das Tier eine Chance hat, dann kommt es zu mir in die Reha. ;)
 
  • Vogelpflegestation Beitrag #456
Dann bekenne ich mich mal- bei mir ist es ähnlich:
5 Krähen.
1 total zerfleddert, aber ansonsten gut beisammen.
4 weitere Jungvögel, die weitaus besser aussahen- 3 binnen 24 Stunden gestorben- die gleichen Symptome wie bei Danae- nur eben Krähen, keine Meisen.
Andere Vögel bleiben von dieser seltsamen "Seuche" verschont- Finken topfit, Amsel topfit...

Was ist das nur?

Ich kann mir keine mangelnde Hygiene vorwerfen- Krähen sind zwar ziemliche "Sauviecher", aber ich reinige 4-6x täglich die Boxen und lege sie neu aus.
Geschirr wird gespült, Futter ist hochwertig und abwechslungsreich, Futterbesteck wird desinfiziert.

Krähe Nr. 5 lebt noch. ich gebe ihr noch 3 Stunden.

Was geht hier ab?
 
  • Vogelpflegestation Beitrag #457
echt seltsam aber irgendwie "beruhigend", dass Du auch solche Probleme hast.

Spannend finde ich eben, dass es letztes Jahr schon genauso war bei mir, auch mit den Meisen, etwa im gleichen Alter! Nur hatte ich es da eben auf die Aussenvoliere und die Temperaturen geschoben, was nun wohl nicht mal sein muss.... :eusa_think:

Die beiden Meisen sind bisher noch einigermassen fit und fressen tatsächlich teilweise schon alleine. Ansonsten betteln sie beim Spatz. Der gibt ihnen aber (das habe ich mehrfach beobachtet) keine Körner sondern Insekten. :clap:

Falls ich mehr erfahren sollte, was das sein könnte, melde ich es auf jeden Fall. Spannend ist, dass es bei Urizen die Krähen und bei mir die Meisen sind. Versteh einer diese Vögel... :silence:
 
  • Vogelpflegestation Beitrag #458
Hallo Ihr Lieben,

das Vogelsterben, vor allem bei Meisen (aber auch anderen) in der Phase des selbstständig Futter aufnehmen kenne ich:(.
Leider weiß ich darüber nichts genaues, aber ich vermute eine sensible Phase des Darmes.
Seit ich in dieser Ästlingsphase BBB und Volamin prophylaktisch gebe, hat kein Pieps mehr gekümmert.


Vielleicht sind es auch Kokzidien, die dann schlagartig aufbrechen, wenn das Tierchen sich auf alleinige Nahrungsaufnahme umstellt, wer weiß.
Die, bei denen alles super läuft ohne Prophylaxe sind Amseln, deswegen verstehe ich es bei Krähen auch nicht so genau, die sind ja ebenfalls eher robust, was das Magen-Darm-System angeht.:eusa_think: mhm
 
  • Vogelpflegestation Beitrag #459
Bei den Krähen ist das 'ne ganz seltsame Nummer.
Meine todgeweihte Nr. 5 randalierte eben in ihrer Box.Damit hatte ich ja gar nicht mehr gerechnet, zumal er den Kopf hängen ließ.
Hab das Ding mal geöffnet und der Vogel flatterte an mir vorbei, landete zielsicher, ging ein paar Schritte und hatte dann wieder diese Benommenheit an sich und blickte wirr umher- wie nach einem Fensteranflug wirkte sie.:eusa_think:
Ganz, ganz eigenartig...ich lass es jetzt laufen und beobachte weiter.
 
  • Vogelpflegestation Beitrag #460
danke für die Infos. Sehr beruhigend zu lesen, dass ich also mit dem Problem nicht alleine da stehe.

Dieses Volamin muss ich erst mal wieder suchen, auf die Schnelle habe ich das in der Schweiz nicht gefunden, genau wie das Korvimin, was ich hier einfach auch nicht bekomme. :roll:

Ich habe aber Vit. B da, davon habe ich auch immer mal wieder ein bisschen gegeben, dazu habe ich nun gestern, als die Meisen ablagen, noch Pervivet Vogel ins Futter gemischt. Vielleicht hilft das ja auch ein bisschen. Hoffe nur, es verzögert nicht nur...

Aber gut, falls jemand noch mehr weiss oder Ideen hat, bitte immer her damit. ;)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

So, das BBB habe ich bestellt, bekam ich in der Schweiz einzigst bei einem Meerschweinchen Shop. :shock:

Volamin bekomme ich nicht... :roll: Aber ich helfe nun vorab mit dem Pervivet Bird aus, ich denke, das ist auch ganz gut, hat zumindest mein Tierarzt, der doch etwas Ahnung von Vögeln hat, empfohlen.
 
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