- Aussie, Howawart, oder doch was ganz anderes? Beitrag #21
Pewee
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Gut, dann gehen wir das Ding mal von der anderen Seite an.
Also der Hovi ist meines Wissens eine Art Wachhund der früher Haus und Hof schützte. Entsprechend muss man die Unterordnung gut mit ihm üben, damit er nicht auf die Idee kommt, dich und Wohnung zu beschützen
Ich habe selbst einen "Wachhund" allerdings hat er einen Schnauzer in sich und ich sage mal aus Erfahrung, dass der Hund viel Bewegung braucht (allerdings schätze ich diese als weit weniger ein als bei einem Aussie) und es Bedarf viel Kopfarbeit und Unterordnung, damit er sowohl ausgelastet ist als auch merkt, dass du der Chef bist. Diese drei Komponenten brauchen zwar alle Hunde, aber bei solchen Hunden würde ich den Fokus vor allem auf die Kopfarbeit legen, sonst holt er sich diese selbst, wenn du verstehst.
Der Goldie ist ein oft unterschätzer Jagdhund. Bei einem Jagdhund ist m.E. vor allem viel Auslauf gefragt als auch jede Menge Antijagdtraining. Antijagdtraining ist eine tolle Kombi aus körperlicher und geistiger Auslastung. Da bietet sich z.B. das Reizangeltraining an (bei google schnell zu finden), sowie Dummytraining, Suchspiele im Welpenalter oder auch Fährtentraining, je nach Talent des Hundes. Je nach Jagdtrieb des Hundes sollten 2-3x Antijagdtraining +/- in der Woche möglich sein, egal, was du davon nun machst (auf die Dauer ist Abwechslung Pflicht). Bei Jagdhunden finde ich es auch sehr wichtig, dass du die Körpersprache des Hunde so gut wie möglich beherrschst, um ihn frühzeitig ablenken zu können. Ist ein nicht gut trainierter Hund einmal hinter einem Tierchen her, ist der Abruf fast aussichtslos. Je nach Individuum kann ein Goldie anstrengend sein. Sie gehören für mich aber zu den ruhigeren Kerlen und da sie nicht so extrem aufdrehen (ich versuche allgemein von der Rasse zu sprechen) wie manch andere Rasse (Aussies leider sehr oft), würde sich für die körperliche Auslastung bestimmt auch Agility eignen, sofern keine gesundheitlichen Probleme vorliegen, was du mit 15 Monaten untersuchen lassen kannst.
So, um zu wissen, welcher Hund passen könnte, würde ich mir einfach mal überlegen, welche "Arbeit" mehr Spaß machen könnte. Nach gewisser Zeit kristalisiert sich bei manchen Hundehaltern eine bestimmte Art der Erziehung raus und da bieten sich manche Hundegruppen besser an als andere. Beim Goldie ist eben das Ding, dass er als damalige Modeerscheinung teilweise auch recht ruhig und weniger als Gebrauchshund gezüchtet wurde. Ein Hovi ist nach wie vor Gebrauchshund und m.E. kein einfacher Begleithund, wie es ein Goldie sein könnte. Ich denke, bei ihm müsstest du einiges mehr Zeit investieren als beim Goldie.
Also der Hovi ist meines Wissens eine Art Wachhund der früher Haus und Hof schützte. Entsprechend muss man die Unterordnung gut mit ihm üben, damit er nicht auf die Idee kommt, dich und Wohnung zu beschützen
Der Goldie ist ein oft unterschätzer Jagdhund. Bei einem Jagdhund ist m.E. vor allem viel Auslauf gefragt als auch jede Menge Antijagdtraining. Antijagdtraining ist eine tolle Kombi aus körperlicher und geistiger Auslastung. Da bietet sich z.B. das Reizangeltraining an (bei google schnell zu finden), sowie Dummytraining, Suchspiele im Welpenalter oder auch Fährtentraining, je nach Talent des Hundes. Je nach Jagdtrieb des Hundes sollten 2-3x Antijagdtraining +/- in der Woche möglich sein, egal, was du davon nun machst (auf die Dauer ist Abwechslung Pflicht). Bei Jagdhunden finde ich es auch sehr wichtig, dass du die Körpersprache des Hunde so gut wie möglich beherrschst, um ihn frühzeitig ablenken zu können. Ist ein nicht gut trainierter Hund einmal hinter einem Tierchen her, ist der Abruf fast aussichtslos. Je nach Individuum kann ein Goldie anstrengend sein. Sie gehören für mich aber zu den ruhigeren Kerlen und da sie nicht so extrem aufdrehen (ich versuche allgemein von der Rasse zu sprechen) wie manch andere Rasse (Aussies leider sehr oft), würde sich für die körperliche Auslastung bestimmt auch Agility eignen, sofern keine gesundheitlichen Probleme vorliegen, was du mit 15 Monaten untersuchen lassen kannst.
So, um zu wissen, welcher Hund passen könnte, würde ich mir einfach mal überlegen, welche "Arbeit" mehr Spaß machen könnte. Nach gewisser Zeit kristalisiert sich bei manchen Hundehaltern eine bestimmte Art der Erziehung raus und da bieten sich manche Hundegruppen besser an als andere. Beim Goldie ist eben das Ding, dass er als damalige Modeerscheinung teilweise auch recht ruhig und weniger als Gebrauchshund gezüchtet wurde. Ein Hovi ist nach wie vor Gebrauchshund und m.E. kein einfacher Begleithund, wie es ein Goldie sein könnte. Ich denke, bei ihm müsstest du einiges mehr Zeit investieren als beim Goldie.