Diskussions-Thread zum Thema Impfung

Diskutiere Diskussions-Thread zum Thema Impfung im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Problem ist auch, dass der bpt andere Impfungen empfiehlt. Gerade die Grundimmunisierung betreffend...
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #61
Problem ist auch, dass der bpt andere Impfungen empfiehlt. Gerade die Grundimmunisierung betreffend.
Grundimmunisierung
(Als Grundimmunisierungen von Welpen gelten alle Impfungen in den ersten beiden Lebensjahren)

Im Alter von
8 Lebenswochen: HCC, Leptospirose, Parvovirose*), Staupe
12 Lebenswochen: HCC, Leptospirose, Parvovirose, Staupe, Tollwut
16 Lebenswochen: HCC, Parvovirose, Staupe, Tollwut **)
15 Lebensmonaten: HCC, Leptospirose, Parvovirose, Staupe, Tollwut

In einem höheren Alter vorgestellte Tiere erhalten ihre Impfungen in denselben Abständen. Ab
einem Alter von 12 Lebenswochen ist eine zweimalige Impfung im Abstand von 3 – 4 Wochen, gefolgt
von einer weiteren Impfung nach 1 Jahr, für eine erfolgreiche Grundimmunisierung ausreichend.


Nobivac sagt dagegen

Impfschema:
Grundimmunisierung:
Ab der 9. Lebenswoche 2 Impfungen im Abstand von 2 – 4
Wochen, ab der 12. Woche genügt eine einmalige Impfung.
Wiederholungsimpfungen:
Staupe, H.c.c. und Parvovirose: alle 3 Jahre.


Die Tierärzte müssen sich also über die Impfempfehlung des bundesverbandes praktizierneder iere hinwegsetzen.

Ehrlichgesagt glaube ich auch, dass viele alteingesessenen TÄ sich gar nicht über neue entwicklungen informieren...
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #62
Meine TA macht ja von sich aus die Impfung auf drei Jahre (seit ich hier im Forum bin denk ich sehr oft, was ich doch für ein Glück habe XD), und ich habe sie mal gefragt, warum man denn dann überhaupt auf ein Jahr impft und es gibt zwei Gründe (neben dem Finanziellen, das gibt wohl kein TA zu^^):

1. Tradition, viele kennen es nicht anders, weder die TAs, noch die Hundehalter (ist meiner Meinung nach keine Entschuldigung, da man immer auf dem neuesten Stand bleiben sollte und andere schaffen es ja auch).
2. Machen es viele, um den Hund jährlich mal zu checken, da viele mit ihrem Hund erst zum TA gehen würde, wenn er am sterben ist und die "normale" Gesundheitskontrolle, die man ja auch zu Hause mit einem wachsamen Auge macht (Ungeziefer, Schleimhäute, Zähne etc.) total außer Acht lassen und schon nach einem Jahr teils total verwahrloste Hunde beim TA antanzen und der Besitzer meint, alles sei ok. Dazu sollte man wissen, das meine TA es auch sehr genau nimmt, wenn sie den Verdacht hat, eine Verletzung war kein Unfall und lieber einmal mehr den TS ruft. Irgendwie leuchtet mir das aber schon ein, was es da für Geschichten gibt.....

Das mit der Borreliose wundert mich immer noch.... Für mich kommt es nicht in Frage, ich wundere mich nur, dass es das überhaupt gibt...

LG
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #63
hmm, ich hab nur das hier gefunden:


Ich vermute der impstoff ist nicht für Menschen zugelasse, weil er noch einige Probleme mit sich zieht...
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #64
Ja, so ist es leider.
Bisher hab ich noch keinen TA gefunden, mit dem ich wirklich zufrieden bin. Aber das hier viele auch schon positives zu berichten haben gibt mir Hoffnung. :)

Wenn man 4 Jahre nicht impft, macht das überhaupt nichts. Keine Sorge. Auch wenn mache TÄ einem weiß machen wollen, dass das der Weltuntergang ist :roll:

6877135eft.jpg


Eurican T ist eigendlich auf 3 Jahre zugelassen. Also könntest du theoretisch den TA so lange nerven, bis er dir es auf "gültig bis 2014" ändert.
Aber wenn du eh keine gültige T Impfung brauchst, lass es einfach darauf beruhen. Ausreichenden Schutz hat er jedenfalls.
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #65
Lepto ist der "Tod aus der Pfütze", wie es bei unserem Züchter so schön hieß. Mäuse- und Rattenurin enthält die Bakterien, die sich dann in flachen Pfützen sammeln und dort lange überleben können. Besonders bei warmem Wetter sammeln sich diese Baktieren also in stehenden Wasserstellen. Trinkt der Hund aus einer Pfütze, passiert noch nichts, da die Bakterien durch den Magensaft zersetzt werden. Die Erreger können aber über kleinste Verletzungen im Mundraum in den Blutkreislauf gelangen (besonders bei Welpen im Zahnwechsel gefährlich).

Allerdings ist es so, dass ein gesunder erwachsener Hund sich kaum damit anstecken kann, auch wenn er täglich aus Pfützen trinkt (hat mein Hund getan und war immer gesund). Anzeichen sind Erbrechen, Müdigkeit, Durchfall und Schädigung der Nieren, im Prinzip wie bei einer Magen-Darm-Grippe beim Menschen. Ich habe aber auch noch nie von einem infizierten Hund gehört. Allerdings könnte ein infizierter Hund deinen über den Speichel, gelangt dieser an eine offene Stelle, anstecken.

Laut unserem Züchterbuch muss man, wenn der Hund aus einer Pfütze getrunken hat, sofort mehrere Tage zwei verschiedene Tabletten geben usw. Das halte ich persönlich für total übertrieben. Erstens weil die Ansteckungsgefahr praktisch nur bei Welpen besteht und zweitens, weil ich meinen Hund nicht prophylaktisch mit irgendwas vollstopfe, weil er mal die Zunge in einer Pfütze hatte.

LG
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #66
Halli hallo,

Sorry dass ich mich erst jetzt zu wort melde, aber ich war 3 Tage in Berlin.

1. Hyperjoey, was der TA da von sich lässt hätte mich schon längst dazu veranlasst zu wechseln und ihm auch direkt mitzuteilen, dass ich das auch an alle Freunde so weiterleite. ICH entscheide was meinem tier geimpft wird. Ich ganz alleine trage die verantwortung. ich bin der Kunde. Und der Kunde ist König.
Zumindest die kleinen Praxen müssen eigendlich um jeden "Patienten" kämpfen, weil so eine kleine Praxis sich kaum noch rentiert. Da lasse ich mich gewiss nicht behandeln als wäre ich der Idiot und würde mich nicht um das wohl meiner Tiere scheren!

2. Wie schon gesagt wurde ist die Impfung von kranken Tieren ganz und ga nicht empfehlenswert. Die Wahrcheinlichkeit sog Impfschocks steigt beträchtlich

3. Einen 15 Jahre alten Hund würde ich sowieso nicht mehr impfen lassen. Schon gar nicht wenn er bisher jedes Jahr vollgepumpt wurde. Das reicht gut und gerne die nächsten 5 Jahre.

4. Die Leptospirose Impfung wird leider immer noch gerne empfohlen. Aber:
- die Lepto Impfung ist die risikoreichste Impfung die häufig starke Nebenwirkungen verursacht
- die Lepto Impfung schützt gegen 2 von 200(!) Leptoviren, und gegen diese auch nicht 100%
- die Impfung hält nur höchstens 6 Monate, dann muss nachgeimpft werden

Leptospirose wird für gewöhnlich mit AB behandelt. Klar ist es nicht schön, wie jede Krankheit, aber die Heilungschancen stehen gut.
Wie Mischling schon sagte infizieren sich die meisten Hunde mit Lepto weil sie aus "alten" Pfützen trinken, in denen es vor Viren (nicht nur L) nur so wimmelt (Feucht und Warm). Da ist auch der Grund, wieso ich das bei meinen Hunden komplett unterbinde.

@Yvi: Wenn mein TA mir Vorwürfe macht, weil ich kein L impfe oder weil mein Hund L bekommen hat, mache ich auf dem Absatz kehrt und er hat mich das letzte mal gesehen. Uns muss mehr bewusst werden, dass wir ganz alleine das in der Hand haben und dass die TÄ von uns abhängig sind und nicht umgekehrt ;)


und jetzt noch was zur Grundimmunisierung, weil da wohl eam meisten Unklarheiten bestehen:

Welpen nehmen mit der Muttermilch maternale Antikörper auf, die sie vor Infektionen schützen sollen.
Wird ein Welpe nun im Alter von 8-10 Wochen das erste mal gegen SHP geimpft, bekämpfen diese maternalen Antikörper auch die Impfung, was dazu führt, dass nicht genügend Antikörper gebildet werden können. Dann muss der Welpe im Alter von 12-14 Wochen erneut gegen SHP geimpft werden. In diesem Altern sind die maternalen Antikörper nämlich nicht mehr aktiv.

Hunde über 12 Wochen brauchen so eine Grundimmunisierung nicht, da sie ja gar keinen maternalen Antikörper besitzen und die Impfung gleich voll wirkt. Das bedeutet bei Hunden über 12 Wochen reicht eine einmalige Impfung für einen 3-jährigen Schutz.
Gleiches gilt für die T Impfung, die dann mit 16-18 Wochen erfolgen kann.

Vorraussetzung für dieses Impfschema bei Welpen ist ein Hersteller, der seine Impfstoffe so zugelassen hat. Auch hier ist NOBIVAC SHP und NOBIVAC T mMn die beste Wahl.




@Schattenseele:
die 5-fach Kombi Impfung ist großer schrott und würde ich sowieso nicht impfen lassen.
Pi und L sind nämlich wie schon mehrmals erwähnt wurde ziemlich sinnfrei und nebenwirkungsreich.
Dazu kommt, dass so eine 5 fach Impfung den Körper natürlich auch stärker belastet, was wiederum die wahrscheinlichkeit von nebenwirkungen erhöht
Diese impfstoffe sind meist für 1 Jahr zugelassen. dabei würde SHP eigendlich 3 Jahre halten und L hält nur 4-6 Monate. Soll woll eine art "Kompromiss" sein.
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #67
die seite von pewee ist recht interessant, aber man findet dazu jede menge. Eigendlich muss man nur mal "Leptospitose impfung" googeln und man bekommt nur negative berichte.






bei pi sind viele hundeplätze ja sehr skeptisch, weil sie eben angst haben, dass alle hunde sich bei einem infizierten tier anstecken.
Allerdings schützt die impfung ja nicht einmal zwingend.
Ich finde es einfach unverschämt, dass sowas vorgeschrieben wird. Kinder dürfen auch nicht nur in die Schule, wenn sie gegen Grippe geimpft sind.
Ich weiß, der vergleich hinkt, aber sowas kann ich einfach nicht ausstehen ;)
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #68
DD druck ihm mal die Sachen von den Links aus, die wir dir geschickt haben.

a) müsste er das dann halbjährig impfen, weil die Impfung nur so lange hält (gibt es überhaupt einen einzelnen Lepto- Impfstoff?)
b) schützt die Impfung nur gegen zwei Erreger, und die auch nicht zu 100%. Gegen ALLE ANDEREN ist der Hund rein gar nicht geschützt und gerade durch die wird der Hund infiziert.
c) SHP ist sicher wichtiger als Lepto. Die drei Sachen können relativ ohne Ankündigungen zum Tod führen (ich erinner nochmal an meinen Welpen, bei dem es innerhalb weniger Stunden bei uns ausgebrochen ist und der nochmal wenige Stunden später verstorben ist (Parvo)). Lepto ist heilbar. Klar kann der Hund auch daran sterben, das würde aber voraussetzen, dass du deine beiden mit dem Bobbes nicht anguckst und die eindeutigen Zeichen nicht siehst. Es ist bei weitem nicht so gefährlich, wie Staupe oder Parvo.
d) deine Hunde, deine Entscheidung. Wenn du es nicht impfen wolltest (was ich in Pepsis Alter wirklich nicht mehr machen würde, weil gerade die Lepto- Impfung unfassbar viele Nebenwirkungen über Tage entwickeln kann (wer schonmal einen quiekenden Hund den ganzen Abend neben sich hatte, weiß, was ich meine)), dann lass es auch nicht impfen.
e) ich kenne nicht eine einzige Seite mehr, die die Lepto- Impfung allen ernstes empfhielt. Der Trend geht zurück. Da müssen sich auch die TÄ dran gewöhnen und sich vor allem informieren.
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #69
Dem habe ich nicht hinzuzufügen :D

nur eines: Lepto gibt es als Einzelimpfung ;)
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #70
Ah gut zu wissen ;)
Gibt es Gründe, wieso man das einzeln impfen sollte (wenn man es denn impfen möchte)?
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #71
naja, hast du ja eigendlich schon gesagt: L hält nur 4 bis höchstens 6 Monate, alles andere 3 Jahre. Währe (selbst für Impffetischisten *hust*) ziemlich übel nur wegen L alles alle 5 Monate zu impfen.

Wenn amn jetzt auf biegen und brechen L impfen lassen möchte würde ich außerdem empfehlen auch L in einem 4 wöchigen abstand zu den anderen impfungen zu machen, weil es mit die risikoreichste Impfung ist.
Also zb T...4 Wochen Pause...SHP... 4 Wochen Pause... L
(dann wären T und L außerdem 8 wochen auseinander, denn auch die T Impfung ist nicht ganz ohne und kann den Körper ganz schön mitnnehmen)
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #72
Hey Leute,

also Ich habe mir den Thread nicht durchgelesen dass muss Ich gestehen. Ich habe nur den ersten Beitrag überflogen.
Gestern war Ich allerdings auf der Hund & Pferd und bekam einen Flyer in die Hand gedrückt, woraufhin Ich hier einen Thread erstellen wollte, nun aber diesen hier nutze.

Also der Flyer handelte auch über Impfungen.
Er kommt von "Gesundheit + Impffreiheit für Tiere e.V" und ihn abzutippen wäre zuviel da es sich um ein DIN A4 Blatt in Kleinbedruckt handelt.

Naja, anfangen tut der Flyer damit, dass es keinen DIREKTEN wissenschaftlichen Beweis für den Tollwutvirus gibt. Dass Dr. Geison in 20jähriger Forschungsarbeit 1993 den Erfinder des Tollwutvirus Louis Pasteur als Betrüger entlavrt hat.
Es steht weiter dort dass es keine Impfpflicht gibt, nicht mal für Tollwut.
Dass viele Tiere krank wurden, zum Teil auch daran erkrankten wogegen Sie eigentlich geimpft wurden.

Ich zittiere mal eine wichtige Stelle:

Eine englische Studie, durchgeführt an ca. 2700 Hunden anhand von Fragebögen ca. 3 Monate nach der Impfung förderte schlimmes zutage. Folgende Krankheiten haben sich nach der Impfung eingestellt: Krebs 31%, Krampfleiden 63%, Hirnhautentzündung 75%, Herzerkrankungen 26,8%, Nierenschäden 40,5%, Lähmungen 52%, Paralys des Abdomens 54,8%.

Hunde die an den Krankheiten erkrankten, gegen die sie geimpft wurden: Hepattitis 63,6%, Parainfluenza 50%, Parvovirose 68,2%, Staupe 55,6%, Leptospirose 100%.

Hmm, Ich muss ehrlich sagen dass mich dieser Flyer sehr erschreckt hat und Ich nun nicht weiß was Ich davon halten soll.
Was haltet ihr denn davon??
Wenn großes Interesse besteht kann Ich den Flyer komplett abtippen auch wenn es sein seeeehr langer Beitrag werden wird.
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #73
klar, die wirksamkeit mancher impfungen ist wirklich eher eine frage des glaubens... andere halte ich allerdings dch für sinnvoll und wichtig, auch wenn sie nicht 100% schützen.

das es in D keine Impfpflicht gibt, ist richtig. Sollte ich auch eigentlich im ersten beitrag erwähnt haben *glaub*
Die tollwut impfung wird aber doch ab und an gefordert:
- grenzübertritt
- veranstaltungen (ausstellungen, hundesport,...)
- kommt der hund mit einem an tollwut infizierten tier in berührung und er ist nicht T geimpft, wird auf verdacht eingeschläfert

die von mir hier "angepriesenen" 3 Jahre haben auch nichts mit der tatsächlichen wirksamkeit der stoffe zu tun. Das ist lediglich die maximale zulassung. Das heißt, ich kann nicht länger als 3 jahre nicht impfen lassen und trotzdem einen gültigen impfschutz vorweisen.
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #74
Eine englische Studie, durchgeführt an ca. 2700 Hunden anhand von Fragebögen ca. 3 Monate nach der Impfung förderte schlimmes zutage.

Ganz ehrlich, wenn ich sowas lese, krieg ich schon einen Koller. Wann wurde die Studie geführt? Wer füllte die Fragebögen aus? TA oder Halter? WER hat die Studie gemacht? Die englische Bildzeitung oder ein richtiges Labor? Was für Hunde waren das? Wieviele Statistiken wurden gemacht und zu Rate gezogen? Bekamen die Hunde Medikamente? Waren sie schon vorher krank?

Das ist kein Angriff gegen dich Waldkatz, bevor es falsch rüberkommt. Aber jeder meint heutzutage seriöse Studien zu betreiben und solange Fragen wie oben genannt nicht beantwortet sind, würde ich keinen Cent auf solche Statistiken geben ;)

Hunde die an den Krankheiten erkrankten, gegen die sie geimpft wurden: Hepattitis 63,6%, Parainfluenza 50%, Parvovirose 68,2%, Staupe 55,6%, Leptospirose 100%.

Was genau ist mit der Aussage gemeint? Die Hunde, die geimpft wurden, zeigten unmittelbar danach Antikörper auf? Das wäre ja gut, sonst hätte die Impfung ja keinen Sinn. Es ist ja normal, dass abgeschwächte Krankheitserreger gespritzt werden. Oder meinen sie so richtig erkrankt? Wenn das der Fall ist hätten wir eine hohe Todesrate, denn Parvo überlebt fast kein Hund. Es soll also beispielsweise heißen, dass 68% der gegen Parvo geimpften Hunde diese Krankheit dennoch bekamen? Das finde ich irgendwie nicht glaubwürdig. Dann wären allein in diesem Forum ja schon super viele an Parvo erkrankt und ich kenne derzeit nur einen und das ist mein Jerry, der es nachweislich bekam, weil er damals NICHT geimpft wurde.
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #75
Ich finde den Flyer ja mal sehr interessant, allerdings glaube ich auch da nicht alles, was draufsteht. Jede Seite dramatisiert für ihre Sache und auch solche Studien müsste man mit komplettem Versuchsablauf gelesen haben, um deren Glaubwürdigkeit zu kennen.
Ich will nicht sagen, dass das alles Quatsch ist, allerdings finde ich die Statistik so erschreckend, dass ich es kaum glauben kann.
Eine englische Studie, durchgeführt an ca. 2700 Hunden anhand von Fragebögen ca. 3 Monate nach der Impfung förderte schlimmes zutage. Folgende Krankheiten haben sich nach der Impfung eingestellt: Krebs 31%, Krampfleiden 63%, Hirnhautentzündung 75%, Herzerkrankungen 26,8%, Nierenschäden 40,5%, Lähmungen 52%, Paralys des Abdomens 54,8%.
Wird da ein Zusammenhang hergestellt? Ich fände es dann schon etwas weit hergeholt, dass 31% der geimpften Hunde daher Krebs bekommen. Dafür kann es viele Ursachen geben und ich wage zu behaupten, dass eine Impfung da eher ganz weit unten einzuordnen ist. Die Anzahl an Hirnhautentzündungen finde ich auch sehr hoch und kann es kaum glauben. Ich kenne keinen einzigen Hund, habe auch noch von keinem gehört, der daran erkrankt wäre :eusa_think:. Inwieweit Herzleiden nun durch eine Impfung (womit vor allem?) zu Tage gefördert werden, Nierenschäden begünstigt werden oder allergische Reaktionen in Form von Lähmungen usw. hervorgerufen werden kann ich nicht beurteilen, aber ich kann mir vorstellen, dass es häufiger vorkommt. Nur finde ich die angegebenen Zahlen hierfür dennoch zu hoch, vor allem, wenn die Hunde gesund gewesen sein sollten.
Mich würde nur interessieren, wie es sein kann, dass auch so viele Hunde später an Hcc erkrankt sind. Wurden sie denn absichtlich infiziert? Ansonsten halte ich eine Zahl von 63% für extrem hoch und auch unglaubwürdig.

Bin ich jetzt zu doof oder naiv oder kommt das noch einem sehr viel vor? Also die Anzahl an Erkrankungen und durch Impfungen hervorgerufene Krankheiten? Ich bin sicher kein Fan von "impfen was geht", aber für derart schädlich und unnütz halte ich Impfungen nun auch wieder nicht. Gerade SHP und T finde ich sehr wichtig.

EDIT: Pewee, da hatten wir wohl denselben Gedanken, dann bin ich doch nicht ganz unbegründet misstrauisch :mrgreen:.

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #76
*lach* Zwei doofe Mischling ;)

Also ich habe zumindest schon beim Menschen im Bekanntenkreis gesehen, dass es Autoimmunerkrankungen oder Organschäden geben kann. Hier werden aber Zahlen berichtet, die einem in dem Glauben lassen, dass man seinen Hund fast umbringt und ich denke, jeder Hundehalter kann schon aus eigener Erfahrung sagen, dass die Zahlen kaum stimmen können. Klar können die Zahlen auch naheliegend sein, dann wäre es aber wichtig zu wissen, welche Hunde getestet wurden und ob es vielleicht schon um physisch kranke Tiere ging, die zu solchen Erkrankungen neigen. So muss ich annehmen, dass da jemand die Zahlen willkürlich für seine Sache genutzt hat :eusa_think:
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #77
Ihr Lieben, Google ist euer Freund (und spart auch das Abtippen) ;)

Der Beschreibung nach denke ich zumindest, dass es sich um diesen Flyer hier handelt:


Wenn man da mal genauer liest, steht dort über die Statistiken:
Eine engl. Hundestudie über Impfungen bei Hunden förderte schlimmes zutage. Unter 2.678 Hunden wurden 607 Impfschadensfälle gemeldet, mehr als 1/5 der Population. Die Auswertung ergab, dass 55 % der Erkrankungen in den ersten 3 Monaten nach der Impfung aufgetreten sind. Im Detail wurde folgende Aufstellung aus der Studie herausgearbeitet:
Krebs 31 % Krampfleiden 63 % Hirnhautentzündung 75 %..............
Also, wenn ich das jetzt richtig verstehe betreffen die Zahlen in der Statistik die 55% der 607 Hunde mit Impfschäden, bei denen eine Erkrankung innerhalb von drei Monaten nach der Impfung aufgetreten ist.
55% von 607 sind etwa 334 Hunde (die Impfschäden innerhalb von 3 Monaten aufwiesen) von diesen 334 Hunden zeigten dann 31% (also ca 104 Hunde) eine Krebserkrankung, 63% (also ca 210 Hunde) ein Krampfleiden usw....
Auch wenn mir das in Relation zu 2678 am Test teilnehmenden Hunden doch immer noch sehr viel erscheint, sehen die Zahlen doch trotzdem schon mal anders aus.
Hinzu kommt, dass wenn von 2678 geimpften Hunden rund 104 innerhalb von drei Monaten eine Krebserkrankung entwickeln, wie will man das denn dann zielsicher auf die Impfung zurückführen? Wer sagt, dass es nicht z.B. das Futter war, oder dass der Hund einfach alt war, oder eine genetische Disposition hatte? Wurde auch eine Statistik erhoben welche Krankheiten eine vergleichbare Gruppe nichtgeimpfter Hunder innerhalb von drei Monaten entwickelt haben? Wenn ja, wie groß sind die Differenzen zwischen den Ergebnissen der Statistiken?

Nein, so wie die Angaben dort in diesem Flyer stehen sollen sie wohl entweder nur zur Propaganda dienen, oder der Ersteller des Flyers hatte selbst nicht so richtig Ahnung was er da eigentlich geschrieben hat, denn mit den Zahlen alleine kann man eigentlich kaum etwas anfangen....deswegen, in den Müll mit solch undifferenzierten Halbinformationen ;)

Das heißt allerdings nicht, dass der Verfasser nun voll und ganz Unrecht hat, denn unsere Hunde sind in der Regel wirklich überimpft und man sollte sich als Tierhalter besser noch selbst informieren, bevor man alles hinnimmt was einem so mancher Tierarzt anrät.
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #78
Ah danke für den Link Kompassqualle :D.
Wenn ich den Zettel am Stück lese wird mir einiges klar... Eine einzige Hetzjagd gegen jeden, der überhaupt etwas impfen lässt, differenziert wird gar nicht. Die Aussagen sind auch ganz schön weit hergeholt, von wegen "Hunde werden von Impfungen dauerhaft aggressiver" und "es gibt keinen Tollwuterreger" und damit wohl auch keine Tollwut. Entwurmen soll man laut dem Flyer ja auch nicht lassen. Wenn ich das richtig verstehe, soll man jede Krankheit, jede Behandlung rein über selbst zusammengestellte Pflanzenmixturen heilen, den Hund nicht impfen und entwurmen lassen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Flyer im Gesamtbild eigentlich nur lächerlich und völlig unglaubwürdig finde :?. Nur weil ein Tier innerhalb von drei Monaten nach einer Impfung krank wird ist das kein Beweis, dass es die Impfung selbst war. Wenn mein Hund sich nach der Impfung die Pfote aufreist hat das auch keinen Zusammenhang. Würde man das richtig untersuchen würde bestimmt auch etwas bei rumkommen, aber so ist es reine Propaganda und nicht haltbar, meines Erachtens zumindest.

LG
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #79
Würde man das richtig untersuchen würde bestimmt auch etwas bei rumkommen, aber so ist es reine Propaganda und nicht haltbar, meines Erachtens zumindest.
Moment, der Autor des Flyers ist ja nicht auch Verfasser der Studie und nur weil der Flyer unseriös daherkommt, muss es die Studie (komplett und in Zusammenhang) ja noch lange nicht sein.


Aber auch hier hilft Google weiter, denn es geht offenbar um folgende Studie:


Beim kurzen Überfliegen verstehe ich die Zahlen dort so, dass von allen an Krebs erkrankten Hunden in einem gewissen Zeitraum 31% der Hunde die Krebserkrankung innerhalb von 3 Monaten nach der Impfung entwickelten, von allen Hunden mit Krampfleiden 63% dieses Krampfleiden innerhalb von 3 Monaten nach der Impfung entwickelten usw...genaue Zahlen wie viele Hunde betroffen waren lese ich dort nicht so schnell raus.
Man müsste sich das Ganze nochmal in Ruhe durchsehen um es besser einordnen zu können.
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #80
So war es auch nicht gemeint, sorry ;). Es war ein Vorwurf gegen die Verfasser des Flyers, die die Zahlen und Ergebnisse so darstellen und aus dem Zusammenhang greifen (davon gehe ich aus, werde später die Studie mal komplett lesen) und in einen aufwiegelnden Text packen, dass es nicht gerade seriös erscheint. Ich hoffe, so war es deutlicher, was ich meinte ;).

LG
 
Thema:

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