Diskussions-Thread zum Thema Impfung

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  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #101
Hey,

soweit ich weiß kostet die reine Titerbestimmung (ohne TA gerechnet) bei SHP je 30-40 Euro, für Tollwut ist es meines Wissens etwas teurer und kostet 50 Euro aufwärts.
Nagel mich darauf aber bitte nicht fest.^^

LG
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #102
Danke@ Mischling, ich hab die Staupe vergessen.... Also jetzt 40 Euro und dann nochmal Tollwut... ok... verständlich das die Leute lieber impfen als das zu zahlen. Aber ich verstehe jetzt den TA nicht? Weil wäre es nicht viel besser er würde alle 2 Jahre ne Titerbestimmung machen? Statt immer auf Impfen zu plädieren wäre es doch mal zukunftsweisend wenn ein TA sagt: Wir machen lieber eine Titerbestimmung als zu überimpfen. Geld genug würde er damit ja einfahren. Ich weiß nämlich die Laborkosten sind auch TA Gehalt. Die Parameter sind nicht so teuer wie auf Rechnungen von TA deklariert.... :eusa_think:
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #103
Geld genug würde er damit ja einfahren. Ich weiß nämlich die Laborkosten sind auch TA Gehalt.
Das stimmt nicht. Die Titerbestimmung muss im Fremdlabor gemacht werden, der TA verdient also nur die Untersuchung und das Abzapfen ;).
Das Problem ist, dass die Leute so viel Geld nun auch wieder nicht zahlen wollen, da zahlen sie lieber eine jährliche Impfung und sind beruhigt.
Außerdem gibt es immer noch TAs, die nicht wirklich Ahnung von Titerbestimmung haben, zumal eine normale Impfung weniger Aufwand, einfacher zu erklären und damit weniger Arbeit fürs Geld bedeutet.
Zudem halten viele TAs es aus Überzeugung für unnötig, da man ihrer Meinung nach einen Hund gar nicht überimpfen kann. Ich kenne einen, der seinen Hund alle drei Monate auf Lepto impft und meint, das sei ein super Schutz und dem Hund mache das gar nichts.

LG
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #104
Das stimmt nicht. Die Titerbestimmung muss im Fremdlabor gemacht werden, der TA verdient also nur die Untersuchung und das Abzapfen ;).
Dann muss sich das sehr von dem der Humanmedizin unterscheiden..... da gab es gewisse Abkommen..... für einen Parameter eine geringe Gebühr von so und soviel Euro und die Privatrechnung war immer abzusetzen mit der 3 fachen Gebühr von denen des Labores.....:shock:
Aber ist im Prinzip ja auch egal.... selbst wenn der TA noch keine Ahnung von der Titerbestimmung hat, er muß es ja nur machen.... bin gespannt was der zu meinem Vorschlag sagt....:)
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #105
Ah Moment, das kam falsch rüber: Der TA MUSS es nicht ans Fremdlabor abgeben, aber er tut es. Hier gibt es sicher keinen einzigen TA, der sich entsprechende Geräte leisten und Untersuchungen durchführen kann.
Unsere TAs hier können lediglich einen Nierenschnelltest und ich meine eine Urinuntersuchung und ein paar andere Kleinigkeiten machen, aber dann ist auch schon Schluss.

LG
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #106
Zitat:
das Thema ist für mich auch aktuell. Hab einen Welpen 9 Wo alt. Er ist noch nicht geimpft. Nur überlege ich, wie ich es am besten machen kann...
Wenn ich bis seiner 12. Lebenswoche warte und dann SHP impfen lasse, ist die zweite SHP in 4 Wochen nötig? Oder diese erste dann auch ausreicht? Und dann in 4 Wochen Tollwut? Und alles wäre dann 3 Jahre gültig?

Ich würde die Maus sofort impfen lassen, denn Du riskierst die „Impflücke“, wo die maternalen Antikörper der Mutterhündin immer weniger bis gar nicht wirken, außerdem
ist es ohnehin ungewöhnlich, dass ein Welpe ungeimpft abgegeben wird, von daher schon sollte man vorsichtig sein.
Wenn der Welpe bereits 12 Wochen wäre, könntest Du mit Nobivac „einmalig“ impfen und die Wiederholung in 4 Wochen würde entfallen, dann nur noch die Tollwut bis zu einem halben Jahr, nur das würde ich nicht machen, da das Baby u.U. bereits eine Krankheit in sich tragen kann, oder damit am Anfang steht, das Risiko ist hoch.

Also persönlich habe ich immer Abstand davon genommen, meine Babys bis 12 Wochen ohne Grundimmunisierung zu lassen, um einen optimalen Übergang vom maternalen Schutz zur Impfimmunität zu haben. Bei Dir ist es hochbrisant und insofern würde ich grundimmunisieren, 4 Wochen die Wiederholung plus Tollwut, oder Tollwut etwas später, also auf 2 oder 3 mal das Ganze.
Zuvor, so 3-5 Tage reicht, musst du den Welpen entwurmen mit einem Breitbandmittel in diesen Fall, empfehle Milbemax, zu bekommen beim TA an der Theke, kostet so rd. 3 Euro für 5kg, die Tablette wäre dann entspr. des Gewichtes zu teilen, damit bekommst Du alle Würmer und Stadien weg, aber auch alle.

Wenn Du es auf 2x machst, kannst Du jedes andere Impfmittel auch nehmen, 3 Jahre gültig aber, ist bei allen nur die Tollwut.
Für die anderen Komponenten gibt es eine kanadische Studie, wonach diese 7 Jahre und länger, sogar lebenslang halten. Unsere TÄ wollen aber gerne jedes Jahr, aber hier ist es wiederrum so, dass es dafür keinen wissenschaftlichen Nachweis gibt und die TÄ diesbezüglich schwer in Erklärungsnot geraten.
Mach die Grundimmunisierung wie beschrieben, achte darauf dass die Tollwut auf 3 Jahre eingetragen wird und gut ist.
Wo bekommt man denn einen ungeimpften Welpen heute noch, aus welcher Haltung kommt das Baby ?
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #107
Wenn der Zwerg schon neun Wochen ist und noch nicht geimpft ist, solltest du das schnellstens nachholen, sonst hat er evtl nicht mehr genug maternakle Antikörper und kann sich gegebenenfalls nicht gegen Parvo oder Staupe wehren. Ich würd noch Montag mit ihm zum Tierarzt, mir wär das viel zu heikel. Dann halt vier Wochen später die zweite.
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #108
Das erste ist Biocan R, beim silbernen steht nur MgSzH.
Also das dann wieder bei dem Datum, das dort steht & sagen, dass sie es für drei Jahre gültig schreiben lassen sollen.

Das nächste ist dann advantix, soweit ich weiß was gegen irgendwelche Ungeziefer. Da gibts ja auch Zeug, das man nicht spritzen muss, aber okay :eusa_think:
Also da einfach nix mehr machen?

Bei dem zweiten bei VIII. steht DH(A2)PPi, ist das das gleiche wie SHPPi?
Wenn ja SHP 2015 & auch auf drei Jahre gültig schreiben lassen & joah.


Ich hoffe ich hab das jetzt alles richtig verstanden ^^
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #109
Die Biocan R ist die Tollwut. Die anderen dürften eine spezifische Reiseimpfung sein, danach folgt die eigentliche Grundimmunisierung 5-fach, also Lepto, Staupe, Hepatitis, Parvo, Para-Influenza(Pi).
Was Dich interessiert, ist die nächste Tollwut 2015. Ob Du nun die Staupe, Hepatitis und Parvo, also 3-fach oder die 5-fach, Lepto und Pi, oder gar nichts mehr nimmst, außer Tollwut natürlich, bleibt Dir überlassen. Die Lepto und Pi sind unsinnig und können auch bei Auftreten antibiotisch behandelt werden, der Rest hält ein Leben lang, nach neuesten kanadischen Studien, schrieb ich auch oben in meinem Posting. Für ganz Ängstliche kann man ja aller 3 Jahre die T und SHP geben, das muss jeder selbst entscheiden.
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #110
Die Tollwut würde ich dennoch in einem Jahr auffrischen lassen. Für Reisen oder auch beim Zusammenstoß mit Wild ist es unerlässlich, dass der Hund eine gültige Tollwutimpfung hat. Ob diese eigentlich länger halten würde interessiert da leider nicht.
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #111


Hatte ich übersehen-sorry, *dieses auf ein Jahr geschrieben*, natürlich dann Tollwut 2013.
An sich gilt D für ein Tollwut freies Land und viele lassen nur nach Notwendigkeit T impfen, Shows, Ausland ect.pp., ansonsten sind diese Impfen genau so zu sehen, wie bei unseren Kindern, die werden ja auch nicht jedes Jahr "zerstochen" nur weil der Doc das Geld in der Kasse will, aber hier sind es ja *nur Tiere* und Impfschäden werden billigend in Kauf genommen.
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #112
Für die anderen Komponenten gibt es eine kanadische Studie, wonach diese 7 Jahre und länger, sogar lebenslang halten. Unsere TÄ wollen aber gerne jedes Jahr, aber hier ist es wiederrum so, dass es dafür keinen wissenschaftlichen Nachweis gibt und die TÄ diesbezüglich schwer in Erklärungsnot geraten.
Diese Studie würde mich mal sehr interessieren.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Zuvor, so 3-5 Tage reicht, musst du den Welpen entwurmen mit einem Breitbandmittel in diesen Fall, empfehle Milbemax, zu bekommen beim TA an der Theke, kostet so rd. 3 Euro für 5kg, die Tablette wäre dann entspr. des Gewichtes zu teilen, damit bekommst Du alle Würmer und Stadien weg, aber auch alle.
Diese Aussage ist nicht ganz korrekt. Nach deutscher Arzneimittelverordnung muss der Tierarzt das Tier sehen, um eine verschreibungspflichtiges Medikament wie Milbemax abzugeben, leider halten sich nur sehr wenige Tierärzte daran.

Die Lepto und Pi sind unsinnig und können auch bei Auftreten antibiotisch behandelt werden
Kann es sein, dass du noch nie einen richtigen Lepto oder Zwingerhustenausbruch gesehen hast? Beide Krankheiten können tödlich enden, die Lepto eher als der Zwingerhusten, aber bei beiden ist es möglich. Zwingerhusten tritt nach Erfahrung und Studien heftiger auf bei ungeimpften als bei geimpften Hunden.
Leptospirose ist eine sehr ernst zu nehmende Erkrankung, an der jährlich noch einige Hunde sterben. Selbst bei Ausheilung der eigentlichen Leptospirose kann es zu Folgeerkrankungen wie dem ARDS kommen, was immer im Tod endet. Auch sonst ist die Lepto immer eine sehr teure Erkrankung, mit unter 700-1000€ Behandlungskosten für eine rein antibiotische Behandlung sollte man besser nicht rechnen. Wenn eine Dialyse notwendig ist (was übrigens sehr häufig der Fall ist), ist man gern mit einigen tausend Euro dabei. Soviel zu dem Thema "kann antibiotisch behandelt werden".
Die alte Leptoimpfung hat natürlich den Nachteil, dass die bei uns häufigsten Leptostämme nicht abgedeckt sind. Allerdings ist seit Mitte des Jahres ein neuer Impfstoff am Markt, bei dem zumindest einer der häufigsten Stämme abgedeckt ist. Ein Kollege, der u.a. in der Dialyse arbeitet und daher mit vielen schwer verlaufenden Leptoerkrankungen zu tun hat, empfiehlt die neue Impfung wärmstens (und er selbst als Facharzt impft ganz bestimmt nicht selbst und verdient keinen Cent an Impfungen!).
Die sicherste Vorkehrung gegen Lepto ist und bleibt natürlich, den Hund nicht aus Pfützen trinken zu lassen und am Urin anderer Hunde rumschlecken zu lassen. Aber ich jedenfalls kann das bei meinem Hund nicht 100% garantieren. Ich achte da extrem drauf und mein Hund ist aus diversen anderen Gründen eh unter totaler Beobachtung während des Gassis und trotzdem kommt sie dann und wann mit den Problemquellen in Kontakt.
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #113
Diese Studie würde mich mal sehr interessieren.


Mit dieser Studie verhält es sich genau so, wie damals mit der Tollwut, die Wirksamkeit schwappte damals von USA so allmählich über und nur unter Druck der Öffentlichkeit verlängerte man auf 3 Jahre, insofern findet man auch hier Hinweise auf die Studie 7 J., sogar lebenslang, und interessanter Weise liegt die Nobivac -Wirksamkkeit der SHP schon bei 3 Jahren, bisher nur die T, immerhin ein Anfang.
An sich wäre es interessanter mal nach einer Studie bzw. wissenschaftlichen Nachweis über die Notwendigkeit des jährlichen Impfrythmus in D zu fragen, nachdem die jährliche Impfpraxis bei der Tollwut schon nicht stimmte, oder ?


Diese Aussage ist nicht ganz korrekt. Nach deutscher Arzneimittelverordnung muss der Tierarzt das Tier sehen, um eine verschreibungspflichtiges Medikament wie Milbemax abzugeben, leider halten sich nur sehr wenige Tierärzte daran.

Ja, das mag sein, nur vom sehen kann der TA auch nicht feststellen ob der Hund Würmer hat, außerdem sinnlos wenn es um die regelmäßige Entwurmung geht, die eh gegeben wird, ober der TA nun guckt, oder nicht.


Kann es sein, dass du noch nie einen richtigen Lepto oder Zwingerhustenausbruch gesehen hast? Beide Krankheiten können tödlich enden, die Lepto eher als der Zwingerhusten, aber bei beiden ist es möglich. Zwingerhusten tritt nach Erfahrung und Studien heftiger auf bei ungeimpften als bei geimpften Hunden.
Leptospirose ist eine sehr ernst zu nehmende Erkrankung, an der jährlich noch einige Hunde sterben. Selbst bei Ausheilung der eigentlichen Leptospirose kann es zu Folgeerkrankungen wie dem ARDS kommen, was immer im Tod endet. Auch sonst ist die Lepto immer eine sehr teure Erkrankung, mit unter 700-1000€ Behandlungskosten für eine rein antibiotische Behandlung sollte man besser nicht rechnen. Wenn eine Dialyse notwendig ist (was übrigens sehr häufig der Fall ist), ist man gern mit einigen tausend Euro dabei. Soviel zu dem Thema "kann antibiotisch behandelt werden".
Die alte Leptoimpfung hat natürlich den Nachteil, dass die bei uns häufigsten Leptostämme nicht abgedeckt sind. Allerdings ist seit Mitte des Jahres ein neuer Impfstoff am Markt, bei dem zumindest einer der häufigsten Stämme abgedeckt ist. Ein Kollege, der u.a. in der Dialyse arbeitet und daher mit vielen schwer verlaufenden Leptoerkrankungen zu tun hat, empfiehlt die neue Impfung wärmstens (und er selbst als Facharzt impft ganz bestimmt nicht selbst und verdient keinen Cent an Impfungen!).
Die sicherste Vorkehrung gegen Lepto ist und bleibt natürlich, den Hund nicht aus Pfützen trinken zu lassen und am Urin anderer Hunde rumschlecken zu lassen. Aber ich jedenfalls kann das bei meinem Hund nicht 100% garantieren. Ich achte da extrem drauf und mein Hund ist aus diversen anderen Gründen eh unter totaler Beobachtung während des Gassis und trotzdem kommt sie dann und wann mit den Problemquellen in Kontakt.

Also Zwingerhusten ist nichts anderes wie eine Erkältung und was nutzt mir die schönste Lepto, wenn sie nur gegen 2 Stämme wirksam ist, das wird bei der neuen nicht anders sein, mit einer Wirkzeit von 6 Monaten. Eine Leptoinfektion ist nicht auch gleich eine Erkrankung, die meisten Infektionen verlaufen mild, nur relativ wenige Fälle erkranken schwer und es liegt nun mal in der Natur der Sache, das diese sich in einer Praxis/Klinik häufen und sicher auch schlimm sind, nur nicht verallgemeinert werden können.
Es sind nicht nur Pfützen sondern vielmehr auch Ratten und Mäuse in meinem Garten, den Kot räume ich täglich mit weg und bisher hat sich in den letzten 12 Jahren dennoch kein Tier angesteckt. Klingt ganz so, als wenn Du aus Branche kommst, da hat man natürlich einen anderen Blickwinkel...ein Schelm wer Böses dabei denkt. ;)
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #114
Also Zwingerhusten ist nichts anderes wie eine Erkältung
Ich bin ja auch kein Freund von der Impfung, aber das stimmt nun auch wieder nicht ;).
Pi wird durch andere Erreger ausgelöst und während eine normale Erkältung theoretisch auch ohne Behandlung abklingen kann kann es der Zwingerhusten zu 99% nicht (soll Ausnahmen geben).
Es verhält sich hier ähnlich wie mit Erkältung und Grippe beim Menschen. Eine normale Erkältung wird man mit ein paar Hausmittelchen auch selbst los, eine Grippe nicht. Die Grippe kann tödlich enden.
Allerdings sind junge, gesunde Menschen auch seltener von der Grippe betroffen, ebenso verhält es sich mit Zwingerhusten.
Also so ganz auf die leichte Schulter würde ich das nicht nehmen, denn auch wenn du das nicht tust liest es sich für Außenstehende hier vielleicht so, als müsste man da gar nichts machen. Ein TA-Besuch ist bei Infektion unerlässlich, nur damit das nochmal deutlich gesagt ist ;).

Mit der Lepto habe ich vor ein paar Monaten auch mitbekommen, dass es was neues geben soll. Der TA meinte, sie hätten nun einen der Stämme gefunden, angeblich den häufigsten (keine Ahnung, wie genau er da bescheid wusste, vermutlich wurde er auch nur kurz über den neuen Impfstoff informiert).
Allerdings bin ich immer noch der Meinung, dass ein gesunder, erwachsener Hund eine gewisse Menge Erreger ab kann, auch Lepto. Natürlich kann ich nicht 100% garantieren, dass mein Hund nie aus einer Pfütze trinkt, aber 1. muss diese den Erreger nicht enthalten und 2. muss er nicht darauf ansprechen und 3. müsste es auch der richtige sein, damit die Impfung anschlagen könnte, sollte er sie bekommen haben.
Bei uns scheint Lepto auch nicht verbreitet zu sein, denn hier gab es wohl noch nie einen Fall, zumindest kam hier keinem was zu Ohren, dabei ist es ja eigentlich meldepflichtig.
Bei Lepto ist die Frage wohl einfach, wie viel Risiko ich eingehe. Ich gehe das Risiko ein, da mein Hund die Impfung schlicht nicht verträgt.

Aber eine Frage zur Lepto: Wenn die Impfung so gut helfen soll, wieso wird dann jährlich geimpft? Laut den Angaben im Beipackzettel hält die Impfung nur 6 Monate. Mit ein Grund, weshalb ich es sinnlos finde meinen Hund jährlich damit impfen zu lassen. Wenn er es ein halbes Jahr ohne Impfschutz schafft schafft er es auch ein ganzes.
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #115
Ja, ich habe es etwas *salopp* ausgedrückt, ist ja die Hundegrippe, bleibt sie unbehandelt kann, muss nicht, diese tödlich enden, ansonsten sind AB angesagt.
Ich gehe davon aus, das dann jeder schnell zum TA geht.

Bei Lepto braucht man dann 2 Impfungen pro Jahr, das gleicht die bisherigen Verluste etwas aus.:p
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #116

Mit dieser Studie verhält es sich genau so, wie damals mit der Tollwut, die Wirksamkeit schwappte damals von USA so allmählich über und nur unter Druck der Öffentlichkeit verlängerte man auf 3 Jahre, insofern findet man auch hier Hinweise auf die Studie 7 J., sogar lebenslang, und interessanter Weise liegt die Nobivac -Wirksamkkeit der SHP schon bei 3 Jahren, bisher nur die T, immerhin ein Anfang.
An sich wäre es interessanter mal nach einer Studie bzw. wissenschaftlichen Nachweis über die Notwendigkeit des jährlichen Impfrythmus in D zu fragen, nachdem die jährliche Impfpraxis bei der Tollwut schon nicht stimmte, oder ?
Ähm, jährliche Impfung haben weder etwas mit den Pharmazeutischen Studien noch mit der Impfempfehlung zu tun. 3 jährlich gilt für SPH und T. Ich hab zumindest schon Studien gelesen, in denen bei Katzenimpfstoffen ein Abklingen der Impfwirkung nach drei Jahren nachgewiesen wurde.

Ja, das mag sein, nur vom sehen kann der TA auch nicht feststellen ob der Hund Würmer hat, außerdem sinnlos wenn es um die regelmäßige Entwurmung geht, die eh gegeben wird, ober der TA nun guckt, oder nicht.
Das ist nach Arzneimittelrecht vollkommen egal. Vielleicht nicht sinnvoll, aber es ist Gesetz.

Also Zwingerhusten ist nichts anderes wie eine Erkältung
Wie gesagt, du scheinst noch nie einen schlimmen Zwingerhusten gesehen zu haben. ich übrigens auch noch nicht. Ne Freundin von mir hat nur mal einen in den Tod begleitet, weil nix mehr was geholfen hat.

und was nutzt mir die schönste Lepto, wenn sie nur gegen 2 Stämme wirksam ist, das wird bei der neuen nicht anders sein, mit einer Wirkzeit von 6 Monaten.
Wie gesagt, beim neuen Impfstoff ist einer der hier am häufigsten vorhandene Stamm mit drin.

Eine Leptoinfektion ist nicht auch gleich eine Erkrankung, die meisten Infektionen verlaufen mild, nur relativ wenige Fälle erkranken schwer und es liegt nun mal in der Natur der Sache, das diese sich in einer Praxis/Klinik häufen und sicher auch schlimm sind, nur nicht verallgemeinert werden können.
Woher hast du diese Informationen?

Klingt ganz so, als wenn Du aus Branche kommst, da hat man natürlich einen anderen Blickwinkel...ein Schelm wer Böses dabei denkt. ;)
Die Unterstellung kannst du dir sparen! Ich bin Tierärztin, aber ich arbeite nicht praktisch. Das einzige Tier, das ich versorge ist mein eigener Hund und der wird die neue Leptoimpfung bekommen.

Mein Hund hatte einen Zwingerhusten als Welpen. Sie war auch damals geimpft und hatte eine sehr milde Verlaufsform, die ohne Antibiotika in den Griff zu bekommen ging. Bei dem Ausbruch damals ging es nicht allen geimpften Hunden so gut, einige brauchten Antibiotika, aber alle Hunde, die ich kenne, waren innerhalb von 10 Tagen wieder fit.

Eine Ausscheidung erfolgt übrigens bei allen Tierarten über den Urin.


Der TA meinte, sie hätten nun einen der Stämme gefunden, angeblich den häufigsten (keine Ahnung, wie genau er da bescheid wusste, vermutlich wurde er auch nur kurz über den neuen Impfstoff informiert).
Wie gesagt, ein Kollege ist Spezialist und von dem hab ich dieselbe Information.

denn hier gab es wohl noch nie einen Fall, zumindest kam hier keinem was zu Ohren, dabei ist es ja eigentlich meldepflichtig.
Die Leptospirose des Menschen ist meldepflichtig, die des Hundes allerdings nicht. Wäre mir jedenfalls neu.

Das mit dem eigentlich halbjährigen Impfschema ist tatsächlich problematisch. Grund dafür ist ein einfacher: bestell mal die Leute alle sechs Monate in die Praxis. Ist bei der Myxomatose vom Kaninchen schon schwer genug, wobei es da ja endlcih nen neuen Impfstoff gibt, der nur jährlich geimpft werden muss.
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #117
Die Leptospirose des Menschen ist meldepflichtig, die des Hundes allerdings nicht. Wäre mir jedenfalls neu.
Tatsache? Könnte erklären, warum mir hier nichts bekannt ist :eusa_think:. Mir hat das nur mal ein TA gesagt, den ich aber schon lange nicht mehr besucht habe, als ich mit ihm über die Impfung diskutiert habe.
Bei uns gibt es nur die Leute, die dann kommen mit "ja kenn ich, mein Hund hatte auch schon Durchfall und zwei Tage vorher hat er aus der Pfütze getrunken, aber mit ein bisschen Diätfutter und nem Antibiotikum war es dann weg" :eusa_eh:. Sorry, aber das scheint mir keine Lepto gewesen zu sein nach dem, was ich darüber weiß.
Von wirklichen Fällen habe ich hier noch nichts mitbekommen, wenn man TAs hier fragt, wie viele Hunde es im Jahr sind, folgt nur ein betretener Blick in Richtung Boden, wohingegen ich von anderen Städten weiß, dass wohl immer noch mehrere Fälle jährlich auftreten.
Die Hunde die daran sterben sind aber meist leider Opfer eines viel zu späten Ganges zum TA - ist ja nur Durchfall *seufz*.

Das mit dem eigentlich halbjährigen Impfschema ist tatsächlich problematisch. Grund dafür ist ein einfacher: bestell mal die Leute alle sechs Monate in die Praxis. Ist bei der Myxomatose vom Kaninchen schon schwer genug, wobei es da ja endlcih nen neuen Impfstoff gibt, der nur jährlich geimpft werden muss.
Das verstehe ich schon irgendwo, viele gehen ja nur sehr ungern zum TA. Nur frage ich mich, was es mir dann bringt, wenn der Hund 6 Monate Impfschutz hat und 6 Monate nicht. Einerseits mag das besser als nichts sein, aber andererseits ist es für mich dann schon fast wieder sinnlos zu impfen, wenn der Impfstoff nur die Hälfte der Zeit und gegen einen Bruchteil der Erreger wirkt.
Es gibt auch Empfehlungen, nach denen man zumindest in betroffenen Gegenden alle drei Monate impfen soll, ein weiter entfernter TA macht das auch bei seinem Hund.
Nur heißt das jetzt, dass der Mann übergenau und vorsichtig ist, oder dass der Impfstoff nicht einmal sicher 6 Monate wirkt?
Tut mir leid, mir ist das einfach zu "durcheinander", denn wen man fragt, man bekommt andere Infos und Empfehlungen.
Sicher weiß ich nur, dass die Impfung nicht alle Stämme abdeckt und nicht so lange hält wie sie teils gültig geschrieben wird und das ist mir einfach zu wenig.
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #118
Also die Leptoimpfung wirkt 6 Monate garantiert, vielfach 9-12 Monate. Alle drei Monate ist wirklich übertrieben.

Durchfall gehört nicht zu den primären Symptomen der Lepto. Die Hunde werden für gewöhnlich vorgestellt mit "schlapp, frisst nicht". Bei der Untersuchung stellt man fest, dass der Hund hohes Fieber hat und ausgetrocknet ist. Und jetzt ist die hohe Kunst, die Lepto in Verdacht zu haben oder zu behandeln wie zu viel Tierärzte noch behandeln: is ne Infektion, hau ma einfach richtig viel Antibiotikum rein, wird schon passen. Wenn der Hund früh genug vorgestellt ist, stimmt das auch.
ABER sehr viele Leute gehen bei schlapp und frisst nicht, noch nicht zum Tierarzt, sondern erst dann, wenn der Hund massiven Durchfall bekommt (durch die Leberproblematik tritt das erst sekundär auf) oder spätestens dann, wenn der Hund nimmer pinkeln kann. Und das sind die Leptofälle, die man als tatsächliche Leptofälle vorgestellt bekommt.
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #119
Wo ihr euch hier schon so schön über Zwingerhustern streitet ^^
Meine Hunde hatten dieses Jahr eine Zwingerhusteninfektion. Die beiden Junghunde wurden mit AB über einige Tage behandelt. Die erwachsenen Tiere bekamen nichts, nach etwas über 1 1/2 Wochen war der Spuck auch schon vorbei.
Meine Hunde sind nicht gegen den Zwingerhusten geimpft, werden sie auch nicht und dennoch ist ein milder Verlauf absolut möglich.
Unter allen sich infizierten Pensionshunden war eine Hündin die stärker erkrankte, ob geimpft oder nicht müsste ich aber erst nachschauen.
 
  • Diskussions-Thread zum Thema Impfung Beitrag #120
Und da ich gelesen habe, dass 14 Tage vor der Impfung noch entwurmt werden muss
Das eine hat nicht unbedingt mit dem anderen zu tun ;). Welpen werden regelmäßig entwurmt, das stimmt, aber das hat nicht wie viele oft glauben mit der Impfung zu tun. Diese beiden stehen in keinerlei Verbindung zueinander ;).

Zum Schutz durch die Muttermilch: Mir genügt dieser nicht. Ich würde einen Welpen mit 8 Wochen gegen SHP impfen lassen, zu viele sind schon an Parvo gestorben, als dass ich das Risiko eingehen würde.
Die Muttermilch bietet keinen umfassenden und verlässlichen Schutz gegen alle Erreger.
 
Thema:

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