Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet

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  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #41
Ich hab das übrigens mal gestartet mit einer Umfrage und bis jetzt äussern sich die meisten, dass sie mit einer halben Stunde pro Tag mit der Versorgung der Meeris auskommen. Das dürfte dann meist um die 15 min früh und 15 min abends sein.

Ich persönlich stecke nicht sooo viel Zeit in die "Zähmung" der Meeris und trotzdem - WENN ich sie locke, kommen sie alle - ausser mein Cuy. Da werd ich gelegentlich ein Video drehen.

meine Hauptzeit geht bei mir immer in die Gestaltung des Geheges und des Stalls. (im Sommer natürlich viel mehr als im Winter) Ein artgerechtes interessantes Gehege möchte ich - und bin zufrieden - wenn sie in diesem Lebensraum alt werden und dabei kaum krank sind. "Das" hab ich von den Tieren. Das macht mich glücklich.
 
  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #42
Also zahm sind meine auch nicht. Anfassen sind sie nicht gewöhnt und sollen sie auch gar nicht mögen, die mutigeren kommen natürlich ganz nach vorne wenn sie Hunger haben und fallen vor lauter Gier fast aus dem Gehege, aber wenn ich versuche eines zu greifen sind sie weg.

Trotzdem kann ich eben viel Beobachten und erkenne so auch Kleinigkeiten.
 
  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #43
Ich wollte jetzt für mich eigentlich keine Dissku haben. Ich habe meine eh immoment drinnen. Im Sommer setze ich sie wieder raus. Dann werde ich wohl von Gurke auf was anderes umgehen und ihr Lieblingsfutter wegnehmen. Und ich habe auch nicht gesagt, dass ich sie nie beobachte, aber halt nicht jeden Tag so lange. Ab und an sitze ich da auch mal eine Stunde im Stall. Ausmisten und sowas ist für mich keine Arbeit. Wenn es für euch Arbeit ist, dann ist es eben so. Für mich ist es schön Sauber zu machen mit dem gewissen, jetzt haben sie es schön. Für mich ist es das Leben und ein Hobby.
 
  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #44
Möcht mich nochmal zur Zeit äussern. Ich kann nun doch den Titel "Rabenmutter" ablegen. :mrgreen: Ich hatte nun doch schon ein schlechtes Gewissen, ob nun wirklich nur ich im Winter so wenig Zeit bei den Tieren draussen verbringe. An der von mir gestarteten Umfrage unter Aussenhaltern nahmen fast 50 Personen teil und 60% davon gaben an, die tägliche Grundversorgung in einer halben Stunde zu schaffen - was meist in 15min früh und 15 min abends bedeutet. Viele sagten, dass sie Auffäligkeiten bei den Tieren in den 15 min auch bemerken würden. Die meisten gaben gleichzeitig an, einmal in der Woche alles sehr gründlich zu machen - das ist dann meist der Schweinetag mit misten, Krallen, tüven ect....und dauert dann natürlich länger.

So ist das bei mir quasi auch.

Im Sommer dagegen steigt bei mir die Zeit, die ich mit und wegen der Tiere verbringe, z.B. auch aufwändige Futtersuche, auch mal etliche km fahren, um ein Maisfeld zu erreichen oder saftige Wiesen oder besondere Zweige oder schöne Wurzeln aus dem Wald als natürliche Deckung im Gehege.

Die meiste Zeit wird bei den Aussenhaltern eh in die Gestaltung des Geheges und "Gefahrenabwehr" gesteckt (Sturm, Sonne, Schnee ect) Jedenfalls ist das so bei den Aussenhaltern, zu denen ich schon längeren Kontakt habe.
 
  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #45
Bin auch noch eher anfänger in Ausenhaltung bei Meerschweinchen!
Das erste jahr hab ich sie noch im frostfreien Keller untergebracht!
Da es dort aber etwas wenig Platz ist, ca.1m² pro Ettage sind drei.
Leben sie heuer den ersten winter draußen!
Dawei hatte ich nicht wirklich probleme, klar mal ein verletztes Auge, und ein schwein, hat eine angeborene leichte fehlstellung der Backenzähne. Aber sonst.
Habe ihnen eine isolierte gartenhütte gebaut, und dort noch einen Frostwächter hinnein gebaut, anschließend an dieser Hütte dran haben sie noch ein ausengehege. Mit 3,30*1,70m + erhöhter Ettage.
Die Hütte ist 1,25*1,25 + erhöhte Ettage!
Beobachte eher viel!
Teile mir die Pflege dawei noch mit meinen eltern, bis ich allein hinfahren kann!
Meine Eltern füttern meistens nur, und fahren wieder.
Wo ich schon wieder anders bin, ich füttere, und stehe dann meist noch eine halbe stunde oder länger vor dem Gehege und beobachte sie!
Das sind sie jetzt eigentlich auch schon gewöhnt!
Mach sicher auch noch verdamt viele Fehler!
Das mit meine Eltern war aber nur eine verübergehende Lösung jetzt hab ich auch einen Führerschein und ein auto und es wird nicht mehr lange dauern, bis ich die gesamte Pflege übernehme!
Strom weis ich noch nicht wie viel ich brauche, allerdings unterstützen mich meine Eltern auch noch dabei!
Ich finde ausenhaltung als die beste, da man leider im Zimmer meist nicht die möglichkeiten hat, wie drausen mit der Größe! Aber jede meinung ist anders.
 
  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #46
Dieser Winter ist gut für Einsteiger, die Temperaturen sind ja (bis jetzt) eher mild. Zeig doch mal ein Bild von deinem Gehege!
 
  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #47
meerligehege1.jpg
meerligehege2.jpg
meerligehege3.jpg
Hier die fotos
 
  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #48
Das Ergebnis ist eben, dass man Sachen übersieht. Dass ein Schweinchen das gerade mal 2-3 Jahre alt ist eines morgens tot da liegt, wo es am Tag vorher noch fit war - weil es über Nacht heftige Blähungen bekommen hat.

Gerade sowas kann man ja auch behandeln, wenn man es früh genug mitbekommt auch ohne Tierarzt, und das Schweinchen kann danach noch 5 Jahre gesund leben.

Sorry, aber das finde ich echt heftig. Wenn man da ist, Zeit hat, und trotzdem von einer plötzlichen Krankheit einfach nichts merkt, nur weil man seine Tiere nicht beobachtet.

Und gerade Du, Maische hast ja auch Kaninchen und Meerschweinchen zusammen was wieder das Risiko von Verletzungen und Schwierigkeiten zwischen ihnen deutlich erhöht, hast die Trächtigkeit eines schon dreijährigen Schweinchens erst sehr spät bemerkt (was mich schwer zweifeln lässt, ob sie regelmäßig gewogen wurde), und riskierst schon die nächste Trächtigkeit, weil Du dem Tierarzt mehr glaubst der sagt, der bock kann schon Tage nach der Kastration nicht mehr decken. Also so wirklich dich hinstellen und behaupten alles wäre toll kannst Du nicht.

Das kann auch bei Kaninchen passieren, ich verstehe das nicht. Warum ist die Überwachung empfehlenswert? (und ich frage einfach aus Neugierde :wink:)
 
  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #49
Man kann Meerschweinchen und Kaninchen einfach nicht vergleichen, weil es am Ende drauf hinaus läuft, als wolle man Hund und Katze vergleichen. Es sind einfach völlig unterschiedliche Tierarten.

Bei Meerschweinchen hält man tendenziell größere Gruppen, und Meerschweinchen haben da eine ganz andere Dynamik als Kaninchen. Ihr Gruppengefüge ist ähnlich kompliziert wie bei einer Herde von Pferden. Sie haben eine Rangfolge, die ständig in Bewegung ist und laufend hinterfragt wird, schon bei kleinen Veränderungen im Gleichgewicht entsteht leicht Unruhe und es kommt alles neu in Bewegung.

Wichtig ist dabei auch der Aspekt der Eierstockzysten, die sehr häufig auftreten, und dabei das Verhalten komplett durcheinander bringen, die ganze Gruppe unter enormen Stress stellen, und die einfach oft ohne intensive Beobachtung ganz einfach nicht festgestellt werden können.

Wenn man raus geht um seine Kaninchen zu füttern, dann lassen die sich oft auch erst mal gar nicht groß stören. Meerschweinchen sind aber echt gefräßig und sehr Menschenbezogen - sobald "Ihr" Mensch sich nähert lassen sie alles stehen und liegen und zeigen ab da nur noch typisches Futterbetteln. es sei denn man hat die Mistschaufel in der Hand, dann verkrümeln sie sich eher, aber in jedem Fall wenn man nur kurz bei ihnen ist, sieht man kein normales Alltagsverhalten. Wie sie eben nur Futterverhalten oder Mistverhalten zeigen, alles andere an Diskussionen in der Gruppe, Streitereien etc. in dem Moment vergessen ist, wenn ihr Mensch erscheint.

Erst wenn man längere Zeit bei ihnen ist, ohne sich direkt mit ihnen zu beschäftigen, fangen sie wieder an sich ganz normal zu verhalten - und erst da bemerkt man die kleinen Zankereien oder auch das ernstzunehmende Mobbing.
Sogar Krankheiten werden sofort verschleiert, wenn der Mensch nur kurz in sicht ist - atemgeräusche sind kaum zu hören wenn sie beim Futterbetteln schneller und tiefer atmen, leichte Schmerzhaltungen werden verschleiert, und in dem großen gewusel fällt es auch kaum auf, wenn eines ein bisschen zurück gezogener bleibt.

Entsprechend bemerkt eben der Halter mit den Schweinchen im unmittelbaren Wohnraum und der Außenhalter oder Schweinezimmerhalter, der sich trotzdem diezeit zu beobachten nimmt, den Stress in der Gruppe lange bevor es Bisswunden gibt, die leichte Krankheit, bevor die ernst wird, und kann entsprechend frühzeitig gegensteuern - und damit Harmonie und Lebenserwartung verlängern.


Eine typische Fütterung kann so aussehen - würdest Du es da auf den ersten Blick merken, wenn jetzt ein einziges Schweinchen nicht sofort da ist? würdest Du erwarten, dass Du in der Situation ein leichtes Humpeln erkennen würdest?
 
  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #50
Das Video ist toll :) Danke, mich hat es einfach interessiert, warum das bei Meeries nicht geht. :wink:
 
  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #51
Susanne, wenn man nur 2-5 Meeries hat, dann merkt man es schon, dass einer nicht kommt, aber das ist anders, wenn man, wie du, soviele hat.;)
 
  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #52
Und trotzdem werden sie mit Sicherheit keine Streitereien anfangen, wenn Du mit Futter vor ihnen stehst, sondern sich erst mal aufs futter konzentrieren.
 
  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #53
Wieso Streitereien? Meine denken eigentlich, wenn ich Futter habe nur an Fressen. Meine Streiten eigentlich auch nicht.:eusa_think:
 
  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #54
Und wie sicher kannst du da sein, wenn du sie oft wochenlang nur beim füttern und misten siehst? wenn du nicht mal alle paar tage einfach mal eine Weile bei ihnen sitzt und zuschaust, wiesie miteinander umgehen, ohne futter?

Das heißt nicht, dass ich streit vermuten würde, aber wenn was wäre würdest du es wohl nicht so schnell bemerken.
 
  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #55
Es reicht mir, wenn du dir meine Beiträge nicht mal ansiehst hast du Pech gehabt -.-
Sie sind doch momentan drinnen. Nur im Sommer draußen! Außerdem sitze ich einmal die Woche länger bei denen manchmal auch öfter. Aber im Allgemeinen bin ich PRO Fütterung 10 Minuten da.
 
  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #56
ich dachte sie sind diesen winter nur drinnen weil es nur noch zwei sind und ich mir die finger wund getippt habe? sitzt der Bock noch beim Mädel?

Ab und an sitze ich da auch mal eine Stunde im Stall.
Das heißt bei dir einmal die Woche oder öfter, ab und an? seltsame Wortwahl.

Maische, wie wäre es damit: nimm es dir einfach für die Zukunft vor, und alle sind glücklich.
 
  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #57
Ja weil es halt 2 sind, momentan ja auch noch mit 2 Babys, wie du weißt. Nein er ist draußen.
 
  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #58
@xmelaniex Hab deine Bilder ganz übersehen ;) Das sieht recht gemütlich aus, gefällt mir.

Mit dem Plastikwelldach - passe bitte mit der Temperatur im Sommer auf. Wenn das Gehege nicht im Schatten steht, wirkt das wie ein Brennglas und es entstehen hohe Temperaturen im Sommer. Am besten mal in der Mittagszeit Thermometer reinlegen.

Ich hatte mein Gehege auch komplett mit PVC-Welldach überdacht und es wurde zu warm. Hab es dann noch mal geändert.

Ein guter Sonnenschutz im Sommer wäre z.B. Schilfmatten hochzulegen. (vielleicht hast du das ja auch schon gemacht) Die kann man bei Bedarf z.B. wenn es nicht so warm ist und man jeden Sonnenstrahl nutzen will - einfach wieder zusammenrollen.
 
  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #59
War dawei eigentlich nur im Winter gedacht mit dem welldach, dass es nicht so nass, nicht so viel schnee im Gehege liegt.
Im Spät Frühjahr -Anfang Sommer würde ich das Welldach wieder entfernen!
Darunter unterm Welldach habe ich ein Gitter!
Was man zwar schon auch wegklappen kann, aber natürlich nicht ganz einfach, soll ja auch einen schutz her geben!
Achja neben dem Gehege ist ein Baum!
Der gibt auch etwas schatten her!
 
  • Aussenhaltung mal von der schönen Seite betrachtet Beitrag #60
Hab jetzt auch rund ums Gehege eine Folie gegeben, nur vorne beim Baum ist noch offen!
Wollte es nicht ganz zu machen, schließlich soll auch noch licht rein kommen!
Welche Volien kann man dafür am besten verwenden, dawei ists leider eher eine Dunkle Vollie.
Haben jetzt auch das erste mal Schnee gefühlt. War ganz lustig anzusehen!
Am letzten ende ca. einen halben m² liegt jetzt etwas schnee.
Kurz drauf dann sind sie hoch gesprungen und wieder runter!
Wieder drauf wieder runter und so weiter!
Wenns natürlich zu weit rein gehen sollte ins Ausengehege dann werd ich natürlich auch das hintere Teil (beim Baum) mit einer Volie zu machen.
 
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