80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos?

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nirvana

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Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr verzeiht mir meinen etwas provokanten Titel, aber langsam habe ich das Gefühl, dass dieser Satz der Wahrheit entspricht (zumindest in meiner näheren Umgebung). Wenn ihr euch die Mühe macht und meinen Roman zu Ende lesen wollt, werden ihr mich hoffentlich ansatzweise verstehen können...

Was mich so nervt und langsam aber sicher zum Rande der Verzweiflung treibt sind die Hundebesitzer, die ihre Hunde ständig ohne Leine frei herumlaufen lassen, ohne Rücksicht auf andere Menschen (egal, ob Jogger, Radfahrer, Kinder,...) oder gar andere Hundebesitzer.

Ich fang mal kurz von vorne an:
Mein Partner und ich haben 2 Hunde - einen Pitbull-Rüden, der leider aus extrem problematischer Haltung kommt und leider auch nicht immer so umgänglich mit anderen Hunden ist und eine Labradorhündin (Cora), die ebenfalls aus, sagen wir mal sehr vorsichtig ausgedrückt, nicht sehr hundegerechter Haltung von uns übernommen wurde.
Wir haben in unserem Wohngebiet eine wunderschöne Umgebung, mit Bachlauf und weiten Feldern bzw. Feldwegen, die sich natürlich für ausgedehnte Spaziergänge mit unseren beiden Fellnasen anbieten.
Unser Rüde darf sich bei diesen Spaziergängen mit seiner Schleppleine frei bewegen, da er leider nicht wirlich abrufbar ist und außerdem ja auch noch die Rassenproblematik ein großes Thema ist. Unsere Hündin darf an übersichtlichen Stellen frei laufen, wird aber sofor zu uns gerufen und angeleint, wenn Spaziergänger oder andere Hunde in unser Sichtfeld kommen. Man muss dazu sagen, dass sie wirklich top abrufbar ist.

Lange Rede kurzer Sinn, ich bin eigentlich der Meinung, dass wir uns verantwortungsbewusst verhalten und darauf achten, dass unsere Hunde niemanden "stören".
Tja, leider ist diese traumhafte Spazierrunde natürlich nicht nur uns vorbehalten, als treffen wir natürlich immer wieder andere Hundebesitzer. Nur leider ist es immer häufiger so, dass diese ihre Hunde einfach laufen lassen, es wird überhaupt nicht darauf geachtet was sie tun. Und natürlich wird dann auch locker-flockig auf uns und unsere Hundis zugerast.

Das ist natürlich keine schöne Situation, wenn wir mit einem relativ unverträglichen Rüden dastehen und es meisten keine "Fluchtmöglichkeiten" gibt. Nur so nebenbei: mein Freund ist schön des Öfteren mit ihm eine Böschung runtergekraxelt, damit er dieser Konfrontation aus dem Weg gehen kann.

Jetzt stellt sich mir die riesengroße Frage, wie soll man darauf reagieren? Wie soll man die Hundehalter ansprechen? Hat es überhaupt Sinn diesen zu erklären, dass ihr Verhalten nicht richtig ist?

ich habe mittlerweile die Erfahrung gemacht, dass egal, wie man reagiert, wir immer die Doofen sind.
Sagt man nett und freundlichen: "Entschuldigung, aber ich möchte nicht, dass Ihr Hund ohne Besitzer so zu meinem stürmt!" - hört man nur "Ach, ist ihre denn läufig?"
Ist man mal ein bisschen pampiger á la: "es gibt da ne ganz tolle Erfindung, die nennt sich Leine - ist recht empfehlenswert für Hunde, die nicht abrufbar sind." - wird einem von einer erwachsenen (!) Dame fast eine Ohrfeige verpasst :shock:.
Oder auch folgendes:
Diese Situation hatte ich jetzt am Wochenende und ehrlich gesagt macht mich das echt fertig.
Ich war allein mit Cora früh morgens spazieren. Ich seh in ca 200 m Entfernung eine Frau mitsamt großem schwarzen (Schäfer?)Hund, dieser wird gerade abgeleint. Frau sieht mich mit meiner angeleinten (war mittem im Ort, sprich am Gehsteig) Hündin und reagiert trotzdem nicht. Ihr Hund kommt schnurstracks zu uns und baut sich vor uns auf. Da die Besitzerin nicht reagiert, wollt ich einfach vorbeigehen, Cora, neugierig wie sie ist, möchte hinschnuppern. Plötzlich fletscht der andere die Zähne und geht knurrend auf meine los. Ich natürlich in Panik stell mich zwischen die Hunde. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt endlich die Besitzerin, nimmt ihren Hund am Halsband und geht einfach weg. Achja, beim Weggehen meinte sie noch "Ich hab ja gesagt, nicht zu ihm hingehen" :shock:.
1. Wüsst ich nicht, wann sie mit mir gesprochen hätte und
2. wenn ich schon weiß, dass mein Hund agressiv anderen Hunden gegenüber reagiert, dann leine ich ihn doch nicht ab, wenn ich auch noch eindeutig sehe, dass da ein anderer auf mich zukommt!!

Jetzt war also wieder ich Schuld!!

Könnt ihr mir bitte sagen, wie ihr in diesen Situationen reagiert? Wie soll man damit umgehen?
Ich kann ja nicht jedesmal panisch die Flucht ergreifen, wenn ein anderer Hund auf uns zukommt, oder doch?
Soll man überhaupt noch versuchen, mit den andern Hundehaltern zu sprechen?

Verzweifelte Grüße
Nirvana
 
  • 80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos? Beitrag #2
Hallo,
erstmal dein "Roman" ist sehr schön geschrieben, so daß man ihn super lesen und verstehen kann.
Zu deinem Thema. Selbstverständlich ist es nicht in Ordnung wenn Leute ihren Hund einfach auf eure zu stürmen lassen. Besonders wenn ihr eure bei Sichtkontakt anleint, spätestens dann sollte sie ihre entweder unter Kontrolle haben, oder ebenfalls anleinen.
Nun habt ihr einen Pittbull-Rüden und das ist leider und natürlich vollkommen schwachsinniger weise , heut zu Tage an sich schon ein Problem (so,daß einiger vllt. aggro auf Euch reagieren) . Ich kann auch nicht nach voll ziehen wieso die anderen Hundebesitzer ihre Hunde der "Gefahr" aussetzten, auf einen offensichtlich angeleinten Pittbull zu zu stürmen?!

Nur wie würdest du reagieren, wenn du z.B. mir und meinem Schäferhunden begegnen würdest. Ich würde sie mit 100% Sicherheit nicht anleinen, nur weil du deine anleinst. Allerdings würde meine Hunde genau 10cm von meinem Bein entfernt an euch vorbei gehen und euch vollkommen ignorieren.

Trotzdem würde ich vielleicht einfach mal behaupten, daß die meisten Menschen einfach so ein Gottvertrauen haben und euch nicht mutwillig böse wollen. Vielleicht denken sie einfach, die Hunde sollen frei laufen und miteinander spielen und halten euch ihrerseits irgenwie für gemein, weil eure Hunde nicht frei laufen dürfen?

An deiner Stelle würde ich vornehmlich immer die gleichen Wege gehen (oder öfters zumindest bei den Routine Gassi Gängen) und mit sämtlichen anderen Hundebesitzern ins Gespräch kommen. Dabei kannst du/ihr dann eben die Problematik der schlechten Haltung aus denen eure gerettet würden erörtern und wirst sicherlich auf Verständnis stoßen. Hundebesitzer reden normalerweise untereinander auch gerne über einander - und so wird es in ein paar Wochen jeder wissen und Rücksicht nehmen. Ein paar doofe wirst du immer treffen - aber so ist das Leben:)

Zu den 80% verantwortungslosen Hundebesitzern. Tja ich denke mal da liegst du ziemlich richtig. Aber denke ich auch da, daß es weniger Verantwortungslosigkeit, und mehr Unwissen und Gedankenlosigkeit ist. Denn Verantwortungslosigkeit setzt schließlich das Bewusstsein voraus, etwas falsch zu machen. Und da bin ich bereits einen Schritt böser als du, denn ich bin so arrogant zu behaupten , daß sehr viele Menschen allgemein, ganz einfach stumpf und strunze dumm sind.

Liebe Grüsse Suno
 
  • 80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos? Beitrag #3
Hallo du!
Auch ich kann deinen "Roman" gut nachempfinden und muss sagen das wir uns da auch ähnlich sind.
Mein Hund wird auch sofort rangerufen wenn Jogger oder Spaziergänger kommen.
Er bleibt zwar frei, kommt aber sofort ins "Fuß".
Bei Fahrradfahrern, egal ob Spaß- oder Rennfahrer, muss Maxi absitzen.
Kommen sie von vorn macht er es schon fast automatisch.
Kommen andere Hunde, kommt mein Hund an die Leine.
Erst nach Absprache mit dem anderen Halter können die Hunde toben, oder eben auch nicht.
Ich würde meinen nie auf andere zustürmen lassen, weil ich eben nicht weiß wie die anderen Hunde reagieren.
Ebenso wünsche auch ich mir, das kein 70kg Hund auf meinen zustürmt (der dann auch bei mir Schutz sucht).#
Man kann sich hier aber den Mund fusselig reden.
Neulich habe ich auch eine Dame getroffen. Maxi schnüffelte (an der Leine) und die Frau meinte dann nach ein paar Minuten: "Ach ist ihrer kastriert? Er hat ja noch Hoden". Ich sage:"Nein, noch nicht, aber Mitte des Monats ist es soweit". Sie:"Ach na dann ist ja gut, meine ist läufig und gerade in den Stehtagen". Ich mein Hallo?? Mein Hund hat Gott sei Dank einen Hormonchip.
Gott sei Dank, weil er ohne wieder Tage gelitten hätte, nichts gefressen hätte und Nächtelang wieder nur am heulen gewesen wäre.
Verantwortungsbewusstsein sieht für mich anders aus.
Mein Hund kommt generell bei anderen Hunden, kleinen Kindern und Menschen die aussehen als hätten sie Angst an die Leine.
Ohne Aufforderung. Rücksichtnahme ist das A und O und ich finde es ein No-go, wenn es Menschen völlig latte ist, was ihre Hunde machen.
Ich kann deinen Unmut gut nachvollziehen!

LG
 
  • 80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos? Beitrag #4
Oh ich versteh dich so gut . Ich hab zwar nur eine kleine Fusselbürste aber trotzdem reg ich mich auch auf.

Vor allem weil meine ( wie schon mal in einem Tread geschrieben ) wirklich Angst hat vor großen Hunden. Meine Dina läuft auch ohne Leine , aber wenn ich sehe das aus weiter Entfernung ein Hund kommt lein ich sie immer an .

Ich bekomm echt bald nen Anfall wenn ich dann die Leute rufen höre von weitem " brauchen se nicht anleinen..meiner tut nichts "...

1. Weiß dei das zu 100 % ??
2. Hat meine einfach Angst vor so großen Hunden wo auch noch mit Karacho auf einen zugestürmt kommen.

Dann noch kurz zu meiner Schwägerin..die hat nen Schäferhund ( Mädel glaub 6 Jahre jetzt) ..die hat es nicht so mit kleinen Hunden.

Die war letzens auch spazieren und hatte ihre lose laufen und hat gesehn aus weiter Entfernung das ein Hund kommt.Naürlich hat meine Schwägerin ihre Hündin angeleint.
Was macht die andere Frau? Leint ihren KLEINEN Hund ab und natürlich rennt der los auf meine Schwägerin zu...meine Schwägerin drückt ihrem Mann die Leine in die HAnd und rennt dem Hund entgegen wie ne Irre.
Und die Frau ruft " lassen sie ihn nur..der macht nix "..
nA toll....oder???

Also manchmal denk ich echt ...
 
  • 80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos? Beitrag #5
Hallo Nirvana,

auch ich kann dein Problem teilweise gut verstehen. Ich muss sagen, dass ich persönlich den Eindruck habe, dass die Hunde weniger gut abrufbar sind, wenn die Halter häufig abseits wohnen oder viel auf Felder spazieren gehen. Zuhause in Koblenz gehe ich fast ausschließlich auf Felder, da wir nur eine offizielle Hundewiese haben, wo sich die Hunde bereits stapeln müssen, damit man Platz hat. An besagten Feldern trifft man alle: unerzogene Hunde, Spaziergänger groß und klein, Kinder, Jogger etc. Am schlimmsten sind die unerzogenen Hunde. Mein Rüde kommt damit klar, der ist absolut relaxed und zeigt direkt, was geht und was nicht geht. Wenn doch mal einer aufdringlicher ist, ist entweder er der Chef der Hundetruppe oder sucht Schutz bei mir. Erst vorgestern hatte ich den Fall, dass ich MEINEN Hund zu MIR rufen musste, damit die andere Halterin IHREN Hund überhaupt mal anleinen konnte. Nicht selten bin ich unfreiwillig Hundesitter gewesen, weil die Hunde lieber bei meinen Hunden und mir waren ;)
Meine Hündin hingegen findet das nicht lustig. Durch solche Hunde ist es mittlerweile auch soweit, dass sie mit einigen nicht mehr gut verträglich ist. Große, fremde Hunde schon gar nicht. Da wurde sie gejagt, umgeworfen und manchmal auch geschnappt :? Ich habs teilweise so geregelt - wenn auch nicht die beste Möglichkeit - dass ich mir die Gassizeiten der anderen grob gemerkt habe und nur dann los bin, wenn Hunde unterwegs sind, die nicht so dermaßen unerzogen und grob sind. Zusätzlich hab ich wieder Gassitreffen mit Leuten, die an sich dasselbe Problem haben, damit unsere Hunde einfach auch wieder die Möglichkeit bekommen, mit anderen zu kommunizieren ohne gleich Terror zu machen oder erwarten zu müssen. Manchmal weiche ich auch auf Spazierwege aus, wo nur sehr wenig andere Hunde sind.

In Aachen ist das bei uns ganz anders. Sowohl in den Parks als auch in den Alleen sind die Hunde weitesgehend gut erzogen. Da rennt keiner 100m von seinem Herrchen entfernt und prescht auf meine Hunde zu. Da wirkt alles viel selbstverständlicher und ich gehe richtig gern dort lang.

Wie man mit diesen Situationen umgehen kann, kann ich dir auch nicht sagen. Ich hab alles probiert von einem freundlichen Ton bishin zu üblem Anschauzen. Gebracht hat keine Methode etwas. Also nehm ichs hin. Ich kann niemandem vorschreiben, wie er seinen Hund zu halten hat bzw. erst, wenn es wahrscheinlich schon zu spät ist. Ich hab mich lange gewehrt, weil es mich wirklich genervt hat. Kam dann aber irgendwann zu dem Entschluss (auch durch gut Zureden meines Freundes), dass ich einfach die Klügere sein muss und habe mich dann für oben genannte Möglichkeiten entschieden. Wir haben hier schon Hunde im Freundeskreis gehabt, die wegen so blöden Haltern ernste Verletzungen bei ihren Hunden durchlebten. Ganz ehrlich - ich bin ein ziemlicher Sturkopf - aber nicht zu Lasten meiner Hunde. Ich versuche auch einfach für sie ruhig zu sein. Was bringt all das Geschimpfe, wenn sich der andere Halter ja doch nicht ändert? Dafür werden alle Hunde umso nervöser, weil meine Hunde Geschrei von mir nicht kennen.

Ich weiß, es ist nicht unbedingt befriedigend und auch nicht jedermanns Lösung. Aber ich hab meinen Frieden damit gefunden. Ich habe eine Lösung für Sozialkontakte dank Freunde und Bekannte. Ich suche mir nicht gerade die Stoßzeiten zum Gassigehen und wenn ich wirklich mal Ruhe will, gehe ich andere Wege, wo ausschließlich Hunde und Halter laufen, die ich kenne und einschätzen kann.


Liebe Grüße
Pewee
 
  • 80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos? Beitrag #6
Das Problem ist nicht das man einen Hund frei laufen lässt, sondern das die Hunde meist in keinsterweise hören bzw. erzogen sind. Meine Nichte (7 Jahre alt) wurde auch mal von einem unangeleinten Hund angesprungen und recht aggressiv angebellt. Gebissen wurde sie nicht hat aber seitdem vor Hunden doch relativ angst. Das Problem war das die Besitzerin des Hundes nur dumm nebendran stand und hat nix gemacht. Aus der Sicht eines Zeugen war sie wohl mit der Situation absolut überfordert.
Daher finde ich das Hunde wenn sie nicht hören oder eben nicht erzogen sind, einfach ohne wenn und aber an die Leine gehören. Auch wenn mir klar ist das die Schuld der Besitzer trägt und der Hund dafür nix kann. Aber hier hat eben die Sicherheit des Umfeldes einfach vorrang.

Wie Martin Rütter so schön sagt, manche interessieren sich einen Dreck um die Erziehung ihres Hundes.
 
  • 80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos? Beitrag #7
hallo

ich kann mich deinem "roman" nur anschließen

du beschreibst auch genau meine Umgebung und auch genauu die Hundehalter

die in einer Nähe mit ihrem Hund spazieren gehen :evil:

und nicht nur dass sie den Hund nervös machen

es ist momentan sehr gatschig auf Feldwegen

und ich finde es nicht ok dass menschen die hunde nicht unter kontrolle haben und

nicht anleinen, denn mir ist schon oft passiert dass der Hund von einer Person

auf mich zugestürmt kam, und nicht nur dass ich nicht weiß ob der bissig ist,

hat er auch komplett dreckige mit Gatsch beschmutzte Pfoten

und ich finde echt nicht ok dass man sich nicht darum kümmert

wenn man seinen Hund frei laufen lässt...

ich bin jetzt keine schicki micki tussi die sich aufregt wenn sie dreckig wird

aber wie komm ich dazu dass mich jedesmal jemand anderer vollkommen dreckig macht... :|

LG
 
  • 80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos? Beitrag #8
Ja, solche Hundebesitzer kenne ich auch. Gott sei Dank habe ich hier ein umgängliches Exemplar und kann flexibel reagieren.

Hast Du es einfach mal damit probiert etwas zu schwindeln mit "Mein Hund hat eine ansteckende Krankheit".


Ich hatte hier mal real den Fall, dass bei meinem Hund Räude im Raum stand.
Das habe ich von weitem gerufen und Ruck Zuck waren die Hunde angeleint.
Es ist Gott sei Dank nur eine allergische Reaktion gewesen.
 
  • 80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos? Beitrag #9
Die Idee ist nicht schlecht, mit der Räude oder auch Flöhen.
Aber manchmal sind die Halter mitunter 200m entfernt und dann so zu brüllen das seh ich auch nicht ein ;)
Bzw bei Wind kann man das gar nicht ;)

LG
 
  • 80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos? Beitrag #10
Sowas spricht sich aber auch schnell rum ;)
Wobei ich wahrscheinlich eher nach einer anderen ansteckenden Krankheit suchen würde.
 
  • 80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos? Beitrag #11
Ich denke jeder kenntd as Problem. ich hatte sowas am samstag. Hunde rennt 50 meter vor. Patch war noch im Auto, und konnte ihn nicht sehen.. Der anddere Hunde fixierte uns schon und fing an zu knaurren und zu bellen, auch dieser worde nicht angeleint.

@Suno
Ich finde es wirklich toll das du deine Hunde so führen kannst das sie sich nicht weiter als 10 cm von dir entfernen, aber versuch dich mal bitte in die lage zu versetzten das du einen nicht verträglichen Hund hast und da kommt einer den du nicht kennst und der seine Hunde n icht an die Leine nimmt. Du hast keinen Plan was passieren wird. Weißt du wie tief einem da das Herz in die Hose rutscht? Es ist jetzt kein Angriff auf dich oder ähnliches, ich möchte dir nur verdeutlichen, das man irgendwann schon automatisch lieber in einen Graben krabbelt, anstatt abzuschätzen ob die Hunde jetzt wirklich bei dem Besitzer bleiben oder nicht. Wenn man einen Hund hat der nicht gut mit Artgenossen verträglich ist, dann erlebt man einfach zu viele Sachen um wirklich noch denken zu können, ok die gehen bei Fuß da passiert schon nichts.
Ich worde angeschrien weil der andere Hund über die Strasse rannte und Theater machte, und sich meiner nur verteidigt hat. Es gibt Leute da reissen sich die Hunde eben mal Lokcer von der Flexi los. Es gibt Menschen die sagen der will nur Spielen aber die Körpersprache was anderes sagt usw.
man bekommt einfach Angst wenn ein Hund ohne Leine kommt, und wenn auch brav bei Fuss geht. Sowas hatte ich auch schon und als wir gerade daran vorbei waren rannte er hinterher und wieder war ein zoff im anmarsch.
Ich weiss du bist anders als die Hundebesitzer mit denen wir es zutun haben, aber wir haben ein Panik innerlich.

@Nirvana
Dir kann ich als Tip geben, deine Hund kurz zu nehmen wenn die anderen dich sehen können, ich hab einen Knall orange Schleppleine und oft hilft es verstehen zu geben, das es seinen Grund hat das er an der Leine ist, und nicht nur weil er ncht abrufbar ist.

Lg Yvi
 
  • 80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos? Beitrag #12
*in den Hundebereich schleich*

Ich stimme Nirvana zu. Ich bin zwar seit ich von Zuhause ausgezogen bin und den Hund meiner Eltern (Dackelmischling) nicht mehr soo häufig sehe etwas raus aus der Problematik aber solche Fälle kennt glaub ich jeder zuhauf. Für mich war früher immer klar, dass sobald mir jemand mit Hund entgegenkommt, Lilly angeleint wird. Man weiß einfach nie, wer einem begegnet, wie gut der andere Hund hört usw.

Aber das schärfste Erlebnis bisher hatte ich sogar komplett ohne eigenen Hund. Ich war in der Fußgängerzone unterwegs, plötzlich öffnet sich eine Tür aus einem Haus und ein richtiges "Kalb" kommt raus, fragt mich bitte nicht welche Rasse, auf jeden Fall ein schöner großer Hund. Herrchen oder Frauchen nicht in Sicht.
Problem war natürlich das in einer Fußgängerzone häufig eben auch andere Hunde (erzogene und eben auch unerzogene) und nach wenigen Minuten ist der Große auf einen angeleinten, kleineren Mischling drauf. Das Herrchen des angeleinten hat versucht, die beiden zu trennen...hat zum Glück geklappt...naja irgendwann kam das Herrchen des Kalbs und hat den Hund wieder ins Haus gescheucht. Wusste in dem Moment auch nicht was man sagen soll...wie kann man sein Tier einfach komplett unbeaufsichtigt rauslassen? Er wurde ja nicht ausversehen rausgelassen, sonst wäre ja viel schneller jemand hinterhergewesen. Das Tier lief wirklich 10min alleine rum.
Ich mag Hunde, bin mit ihnen aufgewachsen aber da wird einem schon mulmig...

LG
 
  • 80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos? Beitrag #13
Vor allem weil in einer Fußgängerzone allgemeine leinenpflicht gilt. ich hab mal gesehen das einer seinen Hund laufen lief und die Leine hinterher schleifen lassen hat.
Ich diese Person darauf hingewiesen das er bitt seinen Hund an die Leine nehmen möchte, da sagte er zu mir: Wieso er ist doch an der Leine, nur schade das er 10 meter vor lief. Als ich dann sagte das er seinen Hund einfangen soll, weil er sonst gleich gekacktes hat, lief er hinter dem Hund her. Meiner hatte da schon angefangen Theater zu machen. Eine andere Frau hat dann die Leine aufgenommen.
Als ich an ihm vorbei ging sagte ich nur das er unmöglich ist.

Ach ich könnte darüber ein Buch schreiben:D
 
  • 80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos? Beitrag #14
Bei uns ist es ehr das Problem das man hier im Dorf "meist" nur Hunde ohne Mensch trifft.:eusa_doh:Das letzte mal stand die Hündin vom Nachbarn im Garten mir gegenüber , es war mit einem einfachen "husch" getan , allerdings ist der Zwerg mitten durch unsere Pferde gelaufen.Ich möchte auch keinen Hund von der Weide holen der mit einem Huf bekanntschaft gemacht hat.
Erst gestern beim Spaziergang mit meiner Schwester ein Hund der neben einem fahrenden Auto herlief der Gute Mann "fuhr" spazieren , Hund am laufen und Mensch am Steuer.Der Hund drehte dann in unsere Richtung ab und Herrchen brüllte los.Er ausgestiegen , Hund eingesammelt und er fuhr weiter im Schritttempo neben seinem Hund.Auto ist ja anscheind auch gemütlicher.:|

Die Fraktion "tut nix" ist hier doch stark vertreten , schwer wird es dann wenn man versucht zu erklären das meiner nicht immer spielen möchte.Vorallem wenn man es sich zubrüllen muss weil Herrchen/Frauchen ja langsamer als Hundi sind.
 
  • 80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos? Beitrag #15
Eigentlich wollte ich zum allgemeinen gar nix schreiben... Aber zum Thema Hunde unangeleint bei Fuß führen, kann ich Yvi nur zustimmen. Das geht mir ganz genauso. Auch ohne unverträgliche Hunde. Aber ich habe es einfach schon einmal zu oft erlebt, dass der gut hörende Hund sich doch aus seinem unangeleinten Fuß gelöst hat, um uns dann anzugreifen. Gar nicht lustig ist sowas.

Ich verlasse mich da auch nicht mehr auf mein Glück. Woher soll ich denn auch vorher sehen, ob dieser unangeleinte Hund da wirklich hört? Also laufe ich dann Umwege oder krabbele in Gräben. Und das mit kleinem Kind dabei. Unspaßig. Deswegen fände ich persönlich es sehr wünschenswert, wenn auch perfekt erzogene Hunde angeleint ihr makeloses Fuß vorführen würden. Das würde mir sehr viel Stress und Sorge ersparen. Und ich fände es einfach rücksichtsvoller.
Denn wie gesagt, keiner sieht fremden Hunden und ihren Haltern den perfekten Gehorsam an.
 
  • 80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos? Beitrag #16
Hallo ihr Lieben!

Wow, ich bin echt geschockt, wie viele von euch mein Leid teilen und kann mich euren Beiträgen nur voll und ganz anschließen.
Ich finde es nur so traurig und frustrierend (vor allem frustrierend!!!), dass man sich in diesen Situationen einfach nur völlig hilflos fühlt (also ich zumindest), weil ja, wie oben beschrieben, gar nichts zu diesen Hundehaltern durchdringt. Muss immer erst etwas passieren, dass die Menschen ihr Gehirn einschalten?

@ suno
"Vielleicht denken sie einfach, die Hunde sollen frei laufen und miteinander spielen und halten euch ihrerseits irgendwie für gemein, weil eure Hunde nicht frei laufen dürfen?"
Ich glaube du kannst gedankenlesen, denn haargenau dieses Argument durfte ich mir von der netten Dame mit der beinahe Ohrfeige auch anhören. Hab dazu mal gar nichts gesagt, denn was bitte soll man da noch großartig argumentieren? :eusa_think: Ich weiß ja schließlich, dass das absoluter Quatsch ist, den sie da von sich gibt.

@slate-blue
"Hast Du es einfach mal damit probiert etwas zu schwindeln mit "Mein Hund hat eine ansteckende Krankheit"."
Ehrlich gesagt habe ich mir diese Variante schon des Öfteren überlegt. Nur was passiert dann, sollte einer der anderen Hunde wirklich die geschwindeltet Krankheit bzw. Flöhe bekommen? Natürlich kommen wir dann in Verruf, weil sicher niemand die Story von der erfunden Krankheit zwecks Hundeabschreckung glauben wird. Und noch schlechtere Publicity können wir uns mit unserem blutrünstigen Killerhund *ironie_off* eh schon nicht mehr erlauben.

Glg
nirvana

@headlineNews
Die Geschichte mit dem freilaufendem Hund in der Fußgängerzone ist ja mal der Oberhammer :shock: *sprachlos_bin*
 
  • 80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos? Beitrag #17
H
@slate-blue
"Hast Du es einfach mal damit probiert etwas zu schwindeln mit "Mein Hund hat eine ansteckende Krankheit"."
Ehrlich gesagt habe ich mir diese Variante schon des Öfteren überlegt. Nur was passiert dann, sollte einer der anderen Hunde wirklich die geschwindeltet Krankheit bzw. Flöhe bekommen? Natürlich kommen wir dann in Verruf, weil sicher niemand die Story von der erfunden Krankheit zwecks Hundeabschreckung glauben wird. Und noch schlechtere Publicity können wir uns mit unserem blutrünstigen Killerhund *ironie_off* eh schon nicht mehr erlauben.
Das kann ich verstehen.
Und wenn Du Dir eine Krankheit und einen schönen Namen dafür ausdenkst.
Die kann ein anderer Hund ja nicht bekommen ;)
 
  • 80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos? Beitrag #18
"es gibt da ne ganz tolle Erfindung, die nennt sich Leine - ist recht empfehlenswert für Hunde, die nicht abrufbar sind."
Ich wollt nur kurz erwähnen, dass solche provokanten Bemerkungen rein gar nix bringen, sondern nur unnötig die Leute wütend machen. Meiner Meinung nach ist Gespräche suchen (wie hier schon erwähnt wurde) sinnvoller.
Mich persönlich machen allgemein solche zynischen Bemerkungen richtig sauer. Man kann schließlich auch sachlich kritisieren.
 
  • 80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos? Beitrag #19
Hallo,

zu deiner Überschrift, ja - ich denke das könnte hinkommen, vielleicht sogar 85% ;-) Ne mal im ernst, bei dem was ich so immer erlebe kommt es mir aber wirklich so vor. Ich habe schon lange das Vertrauen in die Kompetenz der Hundehalter verloren. Und dabei geht es mir gar nicht darum wie der Hund erzogen worden ist oder wie verträglich er ist, sondern darum wie mit ihm umgegangen wird und wie verantwortungsbewusst der Besitzer im Alltag ist. Man muss schon ein wenig aufmerksam durch die Gegend laufen und vorausschauend handeln können bzw. Dinge im voraus schon erahnen können!

Ich habe schon so viele schlechte Erfahrungen mit der (tschuldigung) Dummheit der anderen, das ich schon versuche die meisten zu meiden.

Zum verantwortungsbewussten Umgang auf dem Spaziergang gehört für mich:

- dass ich meinen Hund anleine, wenn mir ein anderer angeleinter entgegen kommt. (Mir persönlich ist es auch recht, wenn die Hunde zuverlässig hören und direkt Fuss laufen. Ich kann aber die Leute verstehen, denen dabei nicht wohl ist. Vor allem wenn man einen Hund hat, der dann an der Leine ungemütlich wird - was sein gutes recht ist, finde ich!). Ein entgegen kommender Hund der angeleint ist, ist immer aus einem Grund angeleint (läufig, nicht verträglich, schlechte Erfahrungen gemacht, krank, hört nicht, usw.)

- dass ich meinen Hund bei Kreuzungen die nicht gut einsehbar sind, oder um Ecken zu mir oder zumindest in meine Nähe hole, bis ich alles überschauen kann

- dass mein Hund immer in Sichtweite ist (ich weiss ja nicht wie es diesen Leuten geht, aber ich persönlich würde schon die Kriese kriegen, wenn mein Hund nur kurz nicht in Sichtweite ist) und sich soweit entfernt, wie ich ihn noch unter Kontrolle habe.

- dass meine Hunde an der Leine keinen Kontakt zu anderen haben. Ist leider fast unmöglich umzusetzen, da es immer noch fest in den Köpfen der Menschen verankert ist "ein Hund muss dem anderen an der Leine ja Hallo sagen können".

Diese Sachen lernt man hier in der Umgebung zumindest in jeder Hundeschule.

Das sind alles Dinge, die ich selbst umsetze und so auch erwarte - eigentlich. Ich gebs aber langsam immer mehr auf, dass auch von anderen zu erwarten. Meist gehe ich schon davon aus, dass es anders kommt. Ich versuche die Leute einzuschätzen und je nach Konstellation weich ich aus. Nur zur Info: meine Hunde sind beide absolut verträglich und freundlich, trotzdem müssen sie nicht zu jedem hin.

Schlechte Erfahrungen musste vor allem Kate im Welpen- und Junghundealter machen. Als sie erst ein paar Tage bei uns war, ist soetwas passiert. Ein Halter eines sehr grossen und kräftigen Hundes hat seinen Hund weiiit voraus laufen lassen, auch um sämtliche Ecken, hatte den Hund nicht im Blick und plötzlich sah er uns. Tja, er ist sofort drohend, bellend auf uns zu gerannt, natürlich hab ich versucht Kate so gut es geht abzuschirmen. Aber man hat ihr angemerkt, dass sie das sehr erschrocken hat. Das sind einfach Dinge die nicht passieren sollten! Sind sie aber leider immer wieder, die leidtragenden sind wir bzw. unsere Hunde.

Und auch angeleinte Hunde ohne jegliche Kontrolle sind nicht viel besser. Hier gibt es einen Mann mit seinem Terrier, der telefoniert eigentlich ständig beim Spaziergengehen. Der Hund an der Flexi, 10m voraus. Ich komme entgegen, nehme Kira "Hand" (Kommando für rechts neben mir gehen, damit ich dazwischen bin) und sie sollte mich ansehen. Mann und Terrier laufen vorbei und auf etwa gleicher Höhe kommt der Terrier noch rüber geschossen um Kira zu beissen. Kira ist nun ein Hund der sich (leider) nicht gleich wehrt. Irgendwann hatte der Mann seinen Hund und ging einfach weiter. Das blöde daran, jedes Mal wenn sowas passiert stehe ich als Halter gegenüber meinem Hund blöd da. Der Vertraut mir, geht neben mir und führt das Kommando aus. Und dann wird er von einem Hund angegriffen - was blöderes gibts nicht. Das macht das Kommando kaputt und erschwert das passieren von Hunden. Auch hier einfach nur unnötig!

Es passiert einfach so viel Mist durch Leute die nicht nachdenken können. Und ja, die wissen es wahrscheinlich wirklich nicht und denken noch, dass andere daran schuld sind. Mir ist das mittlerweile sowas von egal. Ich versuche auch niemanden mehr darauf anzusprechen, es bringt einfach nichts, ausser dumme Diskussionen. Die meisten verstehen ja nicht mal den Hintergrund.

Anderes Beispiel: Hier gibt es einige die sich Labradore oder Golden Retriever angeschafft haben, diese aber nicht ansatzweise Halten können. Die Lösung haben sie auch gefunden, die Hunde werden einfach nie angeleint, hören aber auch nicht. Die rennen überall rum, über fremde Gärten, Beete und natürlich auch zu jedem anderen Hund. Aber die tun ja nix und sind sooo lieb...

Man muss aber auch erwähnen, dass es selten einmal Leute gibt die es wirklich kapiert haben. Und dann ist das auch wunderbar. Man kann sich doch, nach dem die Hunde erstmal angeleint sind immer noch absprechen, ob die Hunde nicht mal ohne Leine Kontakt aufnehmen können. Wenn man sich kurz abspricht und das für beide in Ordnung geht, warum nicht.

Was ich damit sagen will. Ich habe auch manchmal damit zu kämpfen und rege mich darüber auf.

Vielleicht sollten wir für das Forum mal einen "Hundehalter-Knigge" aufstellen, den man verlinken könnte. ;)

LG
 
  • 80 % aller Hundehalter einfach nur verantwortungslos? Beitrag #20
Hallo

Ich habe jetzt nicht alle Beiträge durchgelesen, würde aber auch noch gerne was dazu sagen:

Ich kenne das Problem nur zu gut. Mein Hundi ist leider sehr "süss" und verleitet andere Hundehalter dazu, ihren Hund eben nicht anzuleinen. Tara ist zwar eigentlich nicht aggressiv in dem Sinne, aber sie ist sehr dominant, und mag es gar nicht, wenn sie von anderen Hunden regelrecht überrumpelt wird. Dann kommts zum drohenden Knurren oder zum Zähne fletschen. Ich weis, dass sie nur im absoluten Notfall beissen würde, aber trotzdem werde ich danach von den anderen Hundehaltern blöd angemacht, mein Hund sei gefährlich o_O
Und bei Aussagen wie "keine Angst, er tut nix" kommt mir die Kotz* hoch. Ich ruf dann immer zurück "Tja, meiner schon!" ;) Meistens wissen solche Hundehalter aber sowiso alles besser, und leinen ihren Hund trotzdem nicht an und schliesslich bin ich wieder der Trottel, wenn meine Kleine den Fremden anknurrt.

Off-Topic
Hier bei meiner Gastfamilie erlebe ich das andere Extreme, dass die Leute mit kleineren Hunden sogar die Strassenseite wechseln, wenn ich mit "meiner" Dogo Argentino Hündin daherkomme. Dabei ist die Süsse verträglicher als meine Tara zuhause.


Ich finde sowiso, wenn einem jemand entgegenkommt, den man sieht (von hinten kommende, lautlose Fahrräder ausgenommen) gehört der Hund an die Leine. Basta.

[VERSTECK]Ich kenn das auch vom reiten, Reiter sind hier bei Fussgängern oft nicht gerne gesehen, weil es einfach einige "schwarze Schafe" gibt, die immer noch nicht begriffen haben, dass man Fussgänger, Fahrradfahrer, Hundehalter etc . gefälligstens im Schritttempo und NICHT im Gallopp passiert. :evil: Und danach darfst du dir als Reiter sehr nette Kommentare anhören, wenn du mit dem Pferd unterwegs auf Leute triffst. -.- [/VERSTECK]
 
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Hund knurrt - gezielt üben oder einfach warten?: ☺ Hallo allerseits, Ich hatte bereits mehrfach über unsere Hündin geschrieben. Sie ist aus Rumänien, seit gut 1 Jahr bei uns und hat sich zu...
Hund zieht wie verrückt zu anderen Hunden: Hallo! Ich brauche mal wieder eure Hilfe, weil ich einfach nicht weiterkomme. Mein Problem ist Folgendes: Ich gehe regelmäßig mit dem Hund unserer...
Eltern zu hund überreden: Hey, erstmal zu mir: ich bin 16, hab grad meinen realschulabschluss gemacht und bin jetzt auf dem bk mit knappen 28 Stunden in der Woche und...
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