Hallo ihr Lieben,
@ivi179
Du, ich fühle mich äußerst selten persönlich angegriffen. Und ganz bestimmt nicht von einer so netten und freundlichen User wie dir

.Zumal ich in deinem Beitrag nichts angreifendes finden kann.
Mir ist zu dem Thema etwas - zugegeben, soziologische angehauchtes aufgefallen:
Ich gehe mit Rosi (und oft mit Jimmy) an 2 extrem unterschiedlichen Orten laufen. Da wäre einmal meine Stadt-Hood, eine etwas rauhere Gegend mit entsprechenden Menschen und Hunden. Und dann ein herrliches Gebiet eher ländlich, wo auch jeder jeden kennt (mich noch nicht so - ich arbeite daran , wir haben das Büro da erst seit ca.2 Wochen)
Beide Gebiete eignen sich super zum Laufen und Trainieren, zum Joggen, spazieren gehen usw.
In dem städtischen Gebiet, stehen überall geradezu aggressive Verbotsschilder, Anleinpflicht! oder Hunde an die Leine! - und absolut keiner hält sich daran.
Die Leute da sind ein harter Schlag, kennen sich untereinander und die Hundebesitzer sind, naja man kann schon sagen eine Eingeschworene Gemeinschaft, einige von ihnen geradezu Aggro - gegen Fremde. Hier rennen und hüpfen und flitzen die Hunde nur so umher. Die die einen ängstlichen Hund haben kommen schon gar nicht mehr, die mit agressiven Hunden auch nicht - sie gehen eben in ein anderes Hafengebiet oder den Park (Leinenpflicht) spazieren. Tatsächlich verlaufen sich kaum fremde Hundebesitzer hierher, was allerdings auch mit dem "gefährlichen" Ruf der Gegend zu tun hat.
So ist eine eigen Dynamik entstanden - und mir ist noch nie von einer bösen Beisserei oder ähnliches berichtet worden.Soziologisch gesehen, haben sich also Stadtmenschen/Hunde in eine Art dörfliche Gemeinschaft zurück gezogen - mit eigenen Regeln. Über diese zu Diskutieren führe zu weit.
Dann das ländliche Gebiet. Hier stehen tatsächlich Schilder die an Höflichkeit kaum zu überbieten sind: "BITTE NEHMEN SIE IHREN HUND AN DIE LEINE WENN MENSCHEN/TIERE IN IHRE NÄHE KOMMEN" (ich mal ein Foto). Ist das zu fassen?
Und tatsächlich, halten sich alle daran.
Wie gesagt meine gehen dann Fuß und das so manierlich, daß mich die Leute darauf ansprechen (*stolz bin). Bei Joggern, Kindern lass ich sie dort absitzen oder Platz machen - was eine tolle Wirkung hat - meist bekomme ich ein Lächeln oder gar ein Lob , Eltern haben mich angesprochen- bei Schäferhunden mit großer blonder Frau in Lederjacke, liegt der Verdacht, es handele sich um Polizeihunde immer sehr nah (hihihi) und ob ihre Sprößlinge die Hunde anfassen dürfen - was ich natürlich nur zu gerne zulasse.
Ich denke daher, wir gehen jetzt mal davon aus, daß wir zu den 20% Guten gehören, man solltze eine Art soziographische Analyse betreiben,bevor man an einen Ort spazieren geht. Beobachten und sich dann entscheiden, ob dies der richtige Ort für sich und seine Hunde ist.
LG Suno