Ich hasse Katzen!

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DerPapa

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So, offensichtlich habe ich nun eure Aufmerksamkeit ;) Es verhält sich so: Wir sind ein Haushalt mit 5 Personen leben in einem kleinen Miethäuschen mit Garten.
Seit etwa einem Jahr herrscht Einstimmigkeit bzgl. der Anschaffung einer Katze...aber nur bei meiner Frau und unseren 3 Kids (7,12,14). Ich wehre mich mit Händen und Füssen.
Nein, ich hasse Katzen nicht. Allein, dass ich mich hier angemeldet habe sollte zeigen, dass ich mich mit dem Thema beschäfftige. Ich versuche der Pro-Katze fraktion in unserem Haus mit den klassischen Argumenten beizukommen. Zu teuer, zu viel Arbeit, die vielen Haare überall... werde aber ebenso klassisch gekontert: "woher willste das wissen? du hast keine Ahnung!"

Mir ist klar, dass ich mir als Contra-Katze-Fraktionvorsitzender hier definitiv das falsche Forum ausgesucht habe, aber ich bin garnicht auf der Suche nach Mitstreitern in meiner Sache, sondern nach Antworten, den zugegeben auch die Pro-Katze-fraktion hat "keine Ahnung". Und da kommt ihr ins Spiel. Ihr habt Katzenerfahrung und damit das hier kein hin und her wird hätte ich gerne Auskunft zu folgenden konkreten Punkte:

1. Allgemeines Einvernehmen. Ich habe hier irgendwo gelesen, bei der Anschaffung sollten alle Familienmitglieder dafür sein... wäre ja schonmal ein Problem.
wenn ich so halb dafür bin, und das an Bedingungen knüpfe: Toilette mach ich nicht, TA besuche auch nicht... Klappt sowas? Wer hat damit Erfahrung.

2. Kosten. Darüber ist ja einiges zu finden hier. Was Lebenshaltung angeht, das kann man sich prima ja ausrechnen. Für mich ist der Tierarzt ein echter Knackpunkt. "Den Tierarzt verlasse ich eigentlich nie unter 50,- EUR" hab ich hier irgendwo gelesen. Schönen Dank, wie oft seid ihr den beim TA?

3. Wohnungskatze oder Freigänger. Wie gesagt, wir haben einen Garten, aber direkt zur Strasse. Hier ist zwar Wohngebiet und relativ ruhig, aber 6-10 Auto kommen trotzdem pro Stunde und die fahren nicht alle 30. Hätte somit Schiss, dass sie unter die Räder kommt, berechtigt?

4. Ich hab ein 2tes echtes Problem was das Freigängerthema angeht. Mich nerven die zahlosen Hunde/Katzenhaufen masslos die überall rumliegen. Es ist länger her, aber unser Sandkasten war auch mal Lieblingtoilette eines Freigängers. Das geht doch gar nicht, oder?

5. Eine oder Zwei. Artgerecht wären zwei, himmel Herrgott ich wollte mich nur über eine Katze informieren... Eine! Jetzt lese ich hier, dass zwei viel besser sind!

6. Charakter. Ich will die Katze nicht im Sack kaufen! Ich lese hier, dass sich der Charakter schwer vorhersagen lässt, selbst wenn es um rassentypisches Verhalten geht. Blöd gefragt gibt ein Umtauschrecht wenn es gar nicht klappt?

7. Katzenklo. Die Profraktion glaubt das Katzenklo würde prima in den Keller passen. Gehen euer Katzen gerne im Keller aufs Örtchen, selbst im Winter, wenns da saukalt ist?

8. Katzenklappe. Muss man sowas haben? Ich denke jetzt ans Kellerklo, oder ans "freigängern"

9. Haare. "wenn man ein Problem mit Haaren hat hätte man sich vorher mal schlau machen können..." sowas in der Art hab ich in einem Haarthread gelesen. Da stand aber auch sinngemäss "da musste mit leben". Punkt 7 könnte somit ein echtes Haar in der Suppe sein bei dem ganzen Thema. Wie klappt das mit Zutrittverbot für einige Räume? hilft das?

Vielleicht bin ich gar nicht so Kontra. Es ist wohl eher wieder eine dieser berühmten Kopf/Bauchentscheidungen. Bin für jeden konstruktiven Beitrag dankbar.

Gruß
Michael
 
  • Ich hasse Katzen! Beitrag #2
Ich kann keine Frage beantworten, werfe nur Punkt 10 mit ein:

Wenn einer Katze was nicht passt, pinkelt sie schnell mal überall hin. Auf die Betten, auf den teppich, aufs Sofa, genauso wenn sie evtl. eine Blasenentzündung haben.

Punkt 11: Sie mauzen gerne, sie mauzen viel und ich lese hauf das sie damit gerne den Schlaf rauben weil sie um 4 Uhr morgens ihr fressi wollen.
 
  • Ich hasse Katzen! Beitrag #3
Also vorab, wenn sich auch nur ein Familienmitglied so gegen Katzen sträubt, sollte man davon absehen, dann sollte man eher nach Tieren suchen, mit denen alle einverstanden sind. Katzen lassen sich nicht in einen Käfig sperren und jeder muss eben mal "ran".

1. Allgemeines Einvernehmen. Ich habe hier irgendwo gelesen, bei der Anschaffung sollten alle Familienmitglieder dafür sein... wäre ja schonmal ein Problem.
wenn ich so halb dafür bin, und das an Bedingungen knüpfe: Toilette mach ich nicht, TA besuche auch nicht... Klappt sowas? Wer hat damit Erfahrung.

--> Bei uns läuft das so, dass meine Mutter die KaKlos macht und füttert und ich zum TA gehe, streicheln müssen alle. Türportier müssen auch alle spielen. TA-Besuch ist nicht schlimm und auch an die Toiletten gewöhnt man sich, wenn meine Mutter nicht da ist, mache ich sie auch sauber, das ist gar kein Problem.


2. Kosten. Darüber ist ja einiges zu finden hier. Was Lebenshaltung angeht, das kann man sich prima ja ausrechnen. Für mich ist der Tierarzt ein echter Knackpunkt. "Den Tierarzt verlasse ich eigentlich nie unter 50,- EUR" hab ich hier irgendwo gelesen. Schönen Dank, wie oft seid ihr den beim TA?

--> Naja, allein die guten(!) Futterdosen sind ja schon recht teuer. Zum TA gehen meine beiden Freigänger selten, vielleicht jeder einmal im Jahr und dann eben um die 50€, das kommt aber auch darauf an, was sie haben. Der Kater kommt öfter mal mit Bissverletzungen nach Hause, die Katze bekommt von Flohbissen furchtbar Probleme. Dazu dann noch alle 2 Jahre zum impfen, das dürften auch nochmal gut 40€ pro Katze sein.

3. Wohnungskatze oder Freigänger. Wie gesagt, wir haben einen Garten, aber direkt zur Strasse. Hier ist zwar Wohngebiet und relativ ruhig, aber 6-10 Auto kommen trotzdem pro Stunde und die fahren nicht alle 30. Hätte somit Schiss, dass sie unter die Räder kommt, berechtigt?

--> Ich wohne auch in einer 30er-Zone, aber wirklich halten tut sich daran keiner. Solang man nicht direkt an einer vielbefahrenen Straße wohnt, sehe ich dort kein schwerwiegendes Problem, ein Risiko hast du aber immer. Da müsst ihr abwägen, was euch wichtiger ist - Freiheit der Katze oder eben Sicherheit.

4. Ich hab ein 2tes echtes Problem was das Freigängerthema angeht. Mich nerven die zahlosen Hunde/Katzenhaufen masslos die überall rumliegen. Es ist länger her, aber unser Sandkasten war auch mal Lieblingtoilette eines Freigängers. Das geht doch gar nicht, oder?

--> Warum sollte das nicht gehen? Bei Hunden sammelt man die Hinterlassenschaften ein, bzw. kann auch kontrollieren, wo sie liegen. Katzen führt man eben nicht an der Leine, die machen dahin, wo es ihnen beliebt. Notfalls deckt man den Sandkasten ab und schaufelt die Häufchen raus.

5. Eine oder Zwei. Artgerecht wären zwei, himmel Herrgott ich wollte mich nur über eine Katze informieren... Eine! Jetzt lese ich hier, dass zwei viel besser sind!

--> Zwei sollten es schon sein. Eine Katze allein und dann Wohnungshaltung geht gar nicht, bei Freigang beschränkten sie die Kontakte dann leider auch nur auf Revierstreitigkeiten.

6. Charakter. Ich will die Katze nicht im Sack kaufen! Ich lese hier, dass sich der Charakter schwer vorhersagen lässt, selbst wenn es um rassentypisches Verhalten geht. Blöd gefragt gibt ein Umtauschrecht wenn es gar nicht klappt?

--> Ein Umtauschrecht? Ist eine Katze jetzt etwa auch moralisch schon eine Ware geworden? Schaut doch einfach im Tierheim, dort gibt es bereits erwachsene Katzen, deren Charakter sich gut einschätzen lässt.

7. Katzenklo. Die Profraktion glaubt das Katzenklo würde prima in den Keller passen. Gehen euer Katzen gerne im Keller aufs Örtchen, selbst im Winter, wenns da saukalt ist?

--> Wir haben auf jeder Etage zwei Toiletten - eine pro Katze. Früher hatten wir nur zwei im Keller, das ging auch. Bei uns gehört der Keller aber zum Wohnraum. Warum stellt ihr das nicht einfach in der Wohnung auf, z.B. im Bad?

8. Katzenklappe. Muss man sowas haben? Ich denke jetzt ans Kellerklo, oder ans "freigängern"

--> Nein, sowas brauch man nicht zwingend. Allerdings sollte man sich darauf einstellen, dass die Katzen bestimmen werden, wann die Tür geöffnet wird.

9. Haare. "wenn man ein Problem mit Haaren hat hätte man sich vorher mal schlau machen können..." sowas in der Art hab ich in einem Haarthread gelesen. Da stand aber auch sinngemäss "da musste mit leben". Punkt 7 könnte somit ein echtes Haar in der Suppe sein bei dem ganzen Thema. Wie klappt das mit Zutrittverbot für einige Räume? hilft das?

--> Ein Zutrittverbot funktioniert nur mit geschlossener Türe, die dann bestenfalls auch noch abgeschlossen ist. Katzenhaare gehören nunmal dazu und die können mitunter sehr hartnäckig sein.
 
  • Ich hasse Katzen! Beitrag #4
Punkt 1: red mit der Pro-Seite dass du das nicht machst.
Punkt 2. Wenn die Mieze krank wird kanns echt teuer werden.
Punkt 3. Natürlich ist dein "schiss" berechtigt. Hatte ich auch bei jeder Katze die wir hatten. Wenn ihr Glück habt hat die katze Angst vor Autos. Muss aber nicht.
Punkt 4. Meine Meinung. Aber du kannst die Katze nicht kontrollieren oder ihr hinterherlaufen um ihren Haufen weg machen. Bei HH die den Kot ihres Hundes nicht wegmachen reg ich mich auch tierisch drüber auf, vor allem, wenn er mitten auf der Straße lieggt.
Punkt 5. Natürlich sind 2 besser.
Punkt 6. Umtauschrecht gibts wohl nicht, die Katze ist ein Tier und kein Gegendstand. !!
Punkt 7. Stellt das Katzenklo doch irgendwo hin wos nicht stört (im Haus) zum Beispiel
Badezimmer.
Punkt 8. Ich denke nicht dass so eine klappe ein muss ist, kann aber vor laufender tür auf, tür zu stören.
Punkt 9. Nunja da musst du dir im Klaren drüber sein. Klar kannst du die Türen zumachen und ich denk Katzen sind schlau genug um ihr beizubringen das einige Zimmer tabu sind.
 
  • Ich hasse Katzen! Beitrag #5
Huhu,

ich antworte mal auf die einzigen Punkte:

1. Allgemeines Einvernehmen. Ich habe hier irgendwo gelesen, bei der Anschaffung sollten alle Familienmitglieder dafür sein... wäre ja schonmal ein Problem.
wenn ich so halb dafür bin, und das an Bedingungen knüpfe: Toilette mach ich nicht, TA besuche auch nicht... Klappt sowas? Wer hat damit Erfahrung.
Das kommt immer auf die Familie selber an, bei uns ist es so das ich die Toilette mache, aber TA Besuche machen wir beide zusammen, da die Katze schon ein Familienmitglied sein sollte. Katzen sind übrigends sehr feinfühlig und merken wenn sie von jemanden abgelehnt werden ;)

2. Kosten. Darüber ist ja einiges zu finden hier. Was Lebenshaltung angeht, das kann man sich prima ja ausrechnen. Für mich ist der Tierarzt ein echter Knackpunkt. "Den Tierarzt verlasse ich eigentlich nie unter 50,- EUR" hab ich hier irgendwo gelesen. Schönen Dank, wie oft seid ihr den beim TA?
Wir sind nur zum impfen und wenn sie wirklich krank sind beim TA. Das letzte Mal waren wir vor 3 Wochen wegen einer Blasenentzündung beim Tierarzt die uns 140€ zum Schluss gekostet hat. Katzen sind wahre Meister im Verstecken von Krankheiten und wenn man dann erste Anzeichen sieht sollte man auch sofort gehen. Beim Tierarzt sollte man auch nicht im Sparmodus sein, wenn der Tierarzt z.B. einen Ultraschall empfiehlt sollte man den auch machen lassen ;)

3. Wohnungskatze oder Freigänger. Wie gesagt, wir haben einen Garten, aber direkt zur Strasse. Hier ist zwar Wohngebiet und relativ ruhig, aber 6-10 Auto kommen trotzdem pro Stunde und die fahren nicht alle 30. Hätte somit Schiss, dass sie unter die Räder kommt, berechtigt?
Regulär haben richtige Freigänger den Umgang mit Autos recht schnell raus. Wenn ihr euch Katzen holt die schon vorher Freigänger waren und sie nach einer Eingewöhnungszeit von 8 Wochen (wenn nicht richtig bitte korrigieren) rauslässt sehe ich da kein Problem.

4. Ich hab ein 2tes echtes Problem was das Freigängerthema angeht. Mich nerven die zahlosen Hunde/Katzenhaufen masslos die überall rumliegen. Es ist länger her, aber unser Sandkasten war auch mal Lieblingtoilette eines Freigängers. Das geht doch gar nicht, oder?
Das finde ich auch wirklich nicht grade schön. Grade Hundebesitzer sollten ihre Hunde ja soweit an der Straße unter Kontrolle haben das man die Haufen wegmachen kann, bei Katzen gestalltet sich das natürlich schon schwieriger. Für Sandkästen gibt es allerdings speziell solche Abdeckungen oder einfach eine Plane drübermachen ;)

5. Eine oder Zwei. Artgerecht wären zwei, himmel Herrgott ich wollte mich nur über eine Katze informieren... Eine! Jetzt lese ich hier, dass zwei viel besser sind!
Da Katzen Rudeltiere sind wären 2 Katzen schon besser. Ein Mensch kann leider keinen fehlenden Katzepartner ersetzen. 2 Katzen spielen, putzen, reden und schmusen zusammen.

6. Charakter. Ich will die Katze nicht im Sack kaufen! Ich lese hier, dass sich der Charakter schwer vorhersagen lässt, selbst wenn es um rassentypisches Verhalten geht. Blöd gefragt gibt ein Umtauschrecht wenn es gar nicht klappt?
Ein Umtauschrecht im eigentlichen Sinne gibt es nicht, ich würde allerdings wenn wirklich alle Parteien todunglücklich sind (was bisher hier noch nie der Fall war ;) ) nochmal mit denen sprechen wo die Katze herkommt.

7. Katzenklo. Die Profraktion glaubt das Katzenklo würde prima in den Keller passen. Gehen euer Katzen gerne im Keller aufs Örtchen, selbst im Winter, wenns da saukalt ist?
Es muss pro Katze mindestens 1 Klo und am besten 1 Klo über der vorhandenen Katzenzahl (bei 3 Katzen dann 4 Toiletten) sein. Bei manchen Katzen mag das klappen das sie tatsächlich dann den Weg in den Keller antreten um sich erleichtern zu können. Unsere 4 würden uns dann eher auf den Badezimmerteppich machen. Ist also von Katze zu Katze unterschiedlich.

8. Katzenklappe. Muss man sowas haben? Ich denke jetzt ans Kellerklo, oder ans "freigängern"
Das Klo sollte 24h am Tag zur Verfügung stehen. Viele Freigänger lassen sich allerdings drauf ein zu einer bestimmten Uhrzeit wieder reingelassen zu werden oder machen sich lautstark bemerkbar wenn sie rein wollen.

9. Haare. "wenn man ein Problem mit Haaren hat hätte man sich vorher mal schlau machen können..." sowas in der Art hab ich in einem Haarthread gelesen. Da stand aber auch sinngemäss "da musste mit leben". Punkt 7 könnte somit ein echtes Haar in der Suppe sein bei dem ganzen Thema. Wie klappt das mit Zutrittverbot für einige Räume? hilft das?
Wenn man von Anfang an konsequent ist mit dem Zutrittsverbot kann das durchaus funktionieren. Viele mögen es ja nicht wenn die Katze im Schlafzimmer oder in der Küche ist. Nur machen viele Katzen auch Terror vor verschlossenen Türen.

Ich finde es gut das du nicht einfach "Na gut, dann holen wir uns eben eine!" sagst, sondern dich vorher informierst und deine Bedenken mitteilst (vielleicht ist der Threadtitel ein bisschen hart, aber anderes Thema :lol:).
Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen ;)

Liebe Grüße, Winona
 
  • Ich hasse Katzen! Beitrag #6
Also im Tierheim gibts genug "Charaktergefestigte" Katzen, da kann man schonmal ungefähr sagen was das für eine ist. Aber bei deinen Kindern konntest du ja auch nicht vorhersagen wie der Charakter mal wird oder? :?
 
  • Ich hasse Katzen! Beitrag #7
1. Allgemeines Einvernehmen. Ich habe hier irgendwo gelesen, bei der Anschaffung sollten alle Familienmitglieder dafür sein... wäre ja schonmal ein Problem.
wenn ich so halb dafür bin, und das an Bedingungen knüpfe: Toilette mach ich nicht, TA besuche auch nicht... Klappt sowas? Wer hat damit Erfahrung.
-> Also wir haben das bei uns ähnlich geregelt. Sprich einfach mit deiner Familie. ich denke, dass die zu einem Kopromiss bereit sein werden. Bei uns kümmer ich mich um die Kaklos, da mein Freund das nicht machen möchte.

2. Kosten. Darüber ist ja einiges zu finden hier. Was Lebenshaltung angeht, das kann man sich prima ja ausrechnen. Für mich ist der Tierarzt ein echter Knackpunkt. "Den Tierarzt verlasse ich eigentlich nie unter 50,- EUR" hab ich hier irgendwo gelesen. Schönen Dank, wie oft seid ihr den beim TA?
-> Wir sind selten beim TA. Unser Kater musste erst einmal für 30 Euro wegen Krankheit behandelt werden. Ansonsten halt das übliche: 1x im Jahr Impfen, Kastration, Wurmkuhr

3. Wohnungskatze oder Freigänger. Wie gesagt, wir haben einen Garten, aber direkt zur Strasse. Hier ist zwar Wohngebiet und relativ ruhig, aber 6-10 Auto kommen trotzdem pro Stunde und die fahren nicht alle 30. Hätte somit Schiss, dass sie unter die Räder kommt, berechtigt?
-> Klar, das ist immer berechtigt. Wir lassen unsere hier nur zur Mittagszeit raus. Morgens und im Feierabendverkehr kürzen viele durch unsere sonst so ruhige Straße ab. In den ersten Wochen würde ich die Katze(n) eh im Haus lassen.

4. Ich hab ein 2tes echtes Problem was das Freigängerthema angeht. Mich nerven die zahlosen Hunde/Katzenhaufen masslos die überall rumliegen. Es ist länger her, aber unser Sandkasten war auch mal Lieblingtoilette eines Freigängers. Das geht doch gar nicht, oder?
-> Unser Sandkasten war bei den nachbarskatzen früher auch immer sehr beliebt. Aber machen kann man dagegen nichts außer den Kasten abdecken.

5. Eine oder Zwei. Artgerecht wären zwei, himmel Herrgott ich wollte mich nur über eine Katze informieren... Eine! Jetzt lese ich hier, dass zwei viel besser sind!
-> Um zwei wirst du nicht drum herum kommen. Aber zwei Katzen beschäftigen sich auch viel besser miteinander.

6. Charakter. Ich will die Katze nicht im Sack kaufen! Ich lese hier, dass sich der Charakter schwer vorhersagen lässt, selbst wenn es um rassentypisches Verhalten geht. Blöd gefragt gibt ein Umtauschrecht wenn es gar nicht klappt?
-> Werft mal einen Blick ins Tierheim. Da warten viele, auch jüngere, Katzen auf ein neues Zu Hause.

7. Katzenklo. Die Profraktion glaubt das Katzenklo würde prima in den Keller passen. Gehen euer Katzen gerne im Keller aufs Örtchen, selbst im Winter, wenns da saukalt ist?
-> Vielleicht habt ihr unter einer Treppe, in einer ruhigen ecke im Flur oder vielleicht auf einem Gäste WC etwas Platz? Ich denke dabei an meinen Kater, der ist zu faul die Etagen zu wechseln. Deswegen haben wir auf jeder ein Klo, damit er nicht sonst wo hin macht.

8. Katzenklappe. Muss man sowas haben? Ich denke jetzt ans Kellerklo, oder ans "freigängern"
-> Wir haben keine. Kann man haben, muss man aber nicht. Wir kommen gut ohne aus.

9. Haare. "wenn man ein Problem mit Haaren hat hätte man sich vorher mal schlau machen können..." sowas in der Art hab ich in einem Haarthread gelesen. Da stand aber auch sinngemäss "da musste mit leben". Punkt 7 könnte somit ein echtes Haar in der Suppe sein bei dem ganzen Thema. Wie klappt das mit Zutrittverbot für einige Räume? hilft das?
-> Die Haare, ja. Katzen haben nun einmal ihren Fellwechsel und haaren da dann besonders viel. Wir haben eine Fusselbürste und kämmen die Katzen regelmäßig. Das hilft etwas. Wenn bestimmte Räume tabu sein sollen, lasst sie immer verschlossen. Einfach Tür zu. Eventuell abschließen oder einfach die Klinge hochschrauben. Das haben wir hier auch, klappt prima. Kann der Kater nicht öffnen.

Meine Antworten habe ich dir in grün unter deinen Text geschrieben!
 
  • Ich hasse Katzen! Beitrag #8
Hallo Michael,

erstmal Herzlich Willkommen hier im Forum und auch ein großes Lob zu deiner Vernunft, dich in einem Forum schlau zu machen, das machen nicht viele! :clap:
Deine Art, unsere Aufmerksamkeit zu erlangen, ist natürlich ein wenig... besonders :lol:, aber du hast sie, stimmt.
(Ich bin sicher, zeitgleich mit mir sitzen grad so einige Foris und tippen sich die Finger wund)

Zu deinen Punkten:

1. Ja, diese Regel finde ich sehr wichtig. Allerdings hast du ja nun schon große Kinder und eigentlich finde ich, dass Kinder mit Tieren aufwachsen sollten. Die Frage ist, wie konsequent bist du selbst mit deinen Bedingungen? Und was würde passieren, wenn deine Kinder mal nicht da sind (Ferien) oder krank sind?
Was ist, wenns ein Notfall ist und die Katzen! (damit wäre Punkt 5 von meiner Seite auch beantwortet ;)) dringend zum TA müssen? Ich glaube du merkst selbst, wie schwierig es ist, da kategorisch zu sein.

2. Ihr könntet Glück haben und nur die standartmäßige tierärztliche Versorgung brauchen, also Impfungen, Kastration usw... das ist dann alle paar Jahre, bzw. einmalig. Ihr könnt aber auch Pech haben und Katzen erwischen, die oft krank wird, das kann dann ganz schnell sehr SEHR teuer werden. Da keiner voraussagen kann, wie es kommt, sollte man sich dessen absolut bewusst sein.

Zu 3., 4. und 8. kann ich leider nichts sagen, weil ich da einfach keine Erfahrung habe. Und da gehen die Meinungen extrem auseinander.

5. Habe ich bei 1. schon zu geschrieben, für mich gibt es da keine Alternative, das kann ich dir aus eigener Erfahrung einfach mal so sagen.

6. Was möchtest du denn für Charaktere haben? Bei erwachsenen Katzen, die man im Tierheim ja im Vorfeld öfter mal besuchen und somit kennen lernen kann, ist das recht sicher. Aber Katzen ändern sich (so wie wir Menschen auch), wenn sie krank werden, wenn das Lebensumfeld sich verändert, wenn sie etwas traumatisches erleben oder wenn sie schlichtweg gelangweilt sind. Auch dessen sollte man sich bewusst sein.

7. Hmmm... das klingt für mich nach "das soll man bloß nicht sehen", klar, so Klöchen sind keine Augenweide, aber man sollte sie auch nicht in die hinterste Ecke verbannen, vor allem, wenn es reine Wohnungskatzen sind. Es kann natürlich gut gehen, aber die Gefahr, dass die Katze sich nicht wohl fühlt und sich ein anderes Plätzchen für ihr Geschäft sucht, ist größer. UND 2 Katzen also auch mindestens 2 Klos! Es gibt nachtürlich Katzenhalter, die 1 Klo für mehrere Katzen haben, aber ich denke zur Sicherheit sollte man immer mehrere Klos haben, falls man doch mal räumlich trennen muss usw... Man kann Katzenklos aber auch gut in die Wohnung integrieren, wenn das für die eine Option ist, kann ich dir Links reinstellen.

8. Ja, mit Haaren muss man leben. Wenn man ein grundsätzliches Problem damit hat, sollte man sich keine "Felltiere" anschaffen. Hier wurde vor kurzem ein Fall diskutiert, der, wie ich finde, echt extrem war. Das ist natürlich nicht der Normalfall. Ich habe hier zwei Katzen und die verlieren natürlich, grade jetzt, Haare. Da wird gesaugt, gefegt, gewischt und gebürstet aber im normalen Rahmen, denn ich habe lange Haare und die sind auch ständig überall, da muss ich das sowieso alles machen; wenn ich ein Problem damit hätte, könnte ich mir den Kopf rasieren.

9. Zutrittverbot ist schwierig, man braucht viel Geduld und muss vor allem konsequent sein. Man muss Türen immer geschlossen halten. Wir haben das anfangs auch mit der Küche versucht, aber ich musste den Mann ständig "ermahnen", weil er es oft vergaß. Fazit: die Katzen dürfen in die Küche. :roll: Sie gehen in unserer Anwesenheit nicht auf Tisch und Küchenzeile, damit bin ich zufrieden. Bevor wir kochen und essen wird erstmal abgewischt und dann ists gut.

So, ich hoffe, ich konnte dich so richtig schön verwirren ;) Nein, für die meisten Fragen gibt es einfach kaum eindeutige Antworten. Frag 10 Leute und du bekommst mindestens 8 verschiedene Antworten. Ich bin sicher, dass meine Antworten nicht von allen so bestätigt werden können. Aber wichtig ist, dass man sich aller Konsequenzen einer Tieranschaffung bewusst ist und dann mit gutem Gewissen entscheidet.
 
  • Ich hasse Katzen! Beitrag #9
Also mein Mann war auch ein "Katzennichtmöger" -genau wie du. Sowas kommt ihm nicht ins Haus hat er immer gesagt. Aber wir übernahmen völlig ungeplant 2 schwerkranke Nachbarskatzen (Mitleids"kauf")

Heute sagt mein Mann: er kann sich ein Leben ohne Katzen garnicht mehr vorstellen.

Unsere haben eine Katzenklappe. Obwohl sie drinnen IMMER ein Katzenklo haben, gehen sie IMMER RAUS. In den vielen Jahren hab ich aber noch nie ein Häufchen draussen rumliegen sehen. Sie haben in den 4 Jahren noch nie etwas zerstört, umgerissen, zerkratzt ect. Und sie sind allein hier drinnen, wenn wir arbeiten sind - sturmfreie Bude gewissermassen.

Wir wohnen an einer Dorfstrasse, an dem zwar nur Anliegerverkehr fahren darf, aber die fahren 50-60km/h. Die Katzen passen auf. (auf Holz klopf)

Mit Haaren hab ich kein Problem, guter staubsauger - nicht mehr Arbeit wie vorher.

Auch riecht es bei uns nicht nach Katze - wie du vielleicht Angst haben könntest.

Einziges Manko: Urlaubsbetreuung. Freigänger lassen sich mal eben nicht in eine Pension bringen oder ähnliches. :?
 
  • Ich hasse Katzen! Beitrag #10
Nja, hab ich ja gesagt, alle tippen sich die Finger wund :clap:
 
  • Ich hasse Katzen! Beitrag #11
Ui! die Katzencommunity scheint ja schonmal sehr nett zu sein. Also Entschuldigung für den fiesen Threadtitel! Sind doch einige Anmerkungen dabei die ich noch nicht so in Betracht gezogen habe. Ich möchte eben gerade nicht, das die Katze ein "Gegenstand" ist. Die Sache mit dem Umtauschrecht war wohl auch etwas polemisch. Das mit der Eziehung ist auch eben ein Punkt. Ich weiss bei meinen Kindern kann ich da was machen. Das vorherrschende Clischee bei Katzen ist schliesslich: Nicht ich erziehe die Katze, sondern sie mich ;)

Tja das Tierheim wäre sicher eine Reise wert, hehe ich befürchte aber, sobald wir uns dafür entscheiden und was süsses finden ist der Drops gelutscht. ;)
Nochmals vielen Dank für den Input! Ich halte euch auf dem Laufenden. Eine Bedingung ist jedenfalls schon definitiv! Ich werde dem Fellknäul seinen/ihren Namen geben! Muahahaha

Gruß
Michael
 
  • Ich hasse Katzen! Beitrag #12
also was ich so gelesen hab find ich nicht dass ne katze/katzen für dich gut wäre/en.. umtauschen kannst/solltest du die gleich gar nich.. das sind dann die leute die ihre katzen irgendwo aufm weg in den urlaub aussetzen... katzen sind nicht einfach und vor allem bei widerstand wahrscheinlich eher nicht so toll wie du dir das ausmalst eventuell...
falls du dich doch dazu entscheidest katzen aufzunehmen, lass sie bitte wenigstens kastrieren, dass keine anderen mehr nachkommen...
 
  • Ich hasse Katzen! Beitrag #13
Alo hier klappt es sehr gut damit, dass die Katzen nicht in Bad, Küche und Schlafzimmer dürfen wenn wir schlafen oder nicht zu Hause sind.
Solange wir selber in der Küche oder im Bad sind, dürfen sie auch rein, sonst nicht.
Ins Schlafzimmer dürfen sie nur manchmal..mittlerweile sind da die Bedingungen recht schwammig muss ich zu meiner Schande eingestehen, klappt aber trotzdem ganz gut...meine Miezen sind halt spitze :mrgreen:

Wenn du etwas ältere Katzen nimmst (ca 1 jahr alt oder älter) dann haben sie nicht mehr ganz so viele Flausen im Kopf, als Kitten stellen sie halt auch mal ganz gern was an, sind allerdings halt auch nciht so "vorbelastet" was Gewohnheiten etc. angeht...

Ich glaub eigentlich hast du dich schon lang entschieden, brauchst nur noch nen finalen Schubser, aber den werden dir die Miezen geben, wenn du dich verliebst. ^^

Wenn es dir etwas mehr Aufwand (sowohl finanziell also auch zeitlich) wert ist, kannst du ja auch euren Garten Katzensicher machen, dann können sie raus, aber eben nicht auf die Straße. Kannst mal bei google Bilder suchen, dann findest ach einige Ideen.
 
  • Ich hasse Katzen! Beitrag #14
Ich glaub eigentlich hast du dich schon lang entschieden, brauchst nur noch nen finalen Schubser, aber den werden dir die Miezen geben, wenn du dich verliebst. ^^

wenn ich das hier lese:


Vielleicht bin ich gar nicht so Kontra. Es ist wohl eher wieder eine dieser berühmten Kopf/Bauchentscheidungen. Bin für jeden konstruktiven Beitrag dankbar.
Eine Bedingung ist jedenfalls schon definitiv! Ich werde dem Fellknäul seinen/ihren Namen geben! Muahahaha

glaube ich das allerdings auch:p
 
  • Ich hasse Katzen! Beitrag #15
Hallo Michael :).

Ich geb´s zu, ich hab den Thread nur angeklickt wegen des Titels, weil ich direkt neugierig wurde und musste dann wirklich lachen bei den ersten Sätzen - dein Plan ist voll aufgegangen ;).

Mir ist klar, dass ich mir als Contra-Katze-Fraktionvorsitzender hier definitiv das falsche Forum ausgesucht habe, aber ich bin garnicht auf der Suche nach Mitstreitern in meiner Sache, sondern nach Antworten, den zugegeben auch die Pro-Katze-fraktion hat "keine Ahnung". Und da kommt ihr ins Spiel. Ihr habt Katzenerfahrung
Ich finde, du bist genau richtig hier - Antworten von Menschen mit jeder Menge Erfahrung sind immer hilfreich - und ich finde es mutig und toll, das du so ehrlich deine Bedenken formulierst :clap:. Tausend Mal besser als ein unüberlegtes Anschaffen und später dann unzählige Probleme, die daraus resultieren.

Der Reihe nach:

1. Allgemeines Einvernehmen. Ich habe hier irgendwo gelesen, bei der Anschaffung sollten alle Familienmitglieder dafür sein... wäre ja schonmal ein Problem.
wenn ich so halb dafür bin, und das an Bedingungen knüpfe: Toilette mach ich nicht, TA besuche auch nicht... Klappt sowas? Wer hat damit Erfahrung.
Das klappt theoretisch schon. Die Frage wäre hierbei, wer den TA-Besuch übernehmen würde, wenn deine Frau mal krank ist und du dich weigerst, weil´s ja so abgemacht war - kompromissbereit für Notfälle solltest du da schon sein ;).
Schlimmer finde ich dabei, dass Katzen sehr sensibel sind und es durchaus merken, wenn sie nicht richtig willkommen sind. Wenn du sie nicht wirklich willst, dann lass es lieber. Ich war lange Zeit mit einem "Katzendulder" zusammen und jetzt habe ich einen richtigen "Katzenfan" gefunden und ich werde das niemals wieder zurücktauschen, weil der Unterschied einfach gewaltig ist.

2. Kosten. Darüber ist ja einiges zu finden hier. Was Lebenshaltung angeht, das kann man sich prima ja ausrechnen. Für mich ist der Tierarzt ein echter Knackpunkt. "Den Tierarzt verlasse ich eigentlich nie unter 50,- EUR" hab ich hier irgendwo gelesen. Schönen Dank, wie oft seid ihr den beim TA?
Manchmal wochen- oder monatelang gar nicht, manchmal ziemlich häufig kur nacheinander. Das kommt bestimmt auch auf die Anzahl der Katzen an. Mit ein bißchen Pech habe ich mit damals drei Katzen vom Herbst 2010 bis Frühling 2011 an die 1000 € in der Tierklinik gelassen, davor halt 3 Jahre lang nur Impfungen, wenn eine fällig wurde. Hier ist das Sparbuch fürs Haustier zu empfehlen ;) - bei mir geht monatlich ein fester Betrag auf ein Sparkonto, damit ich im Notfall "gerüstet" bin.

3. Wohnungskatze oder Freigänger. Wie gesagt, wir haben einen Garten, aber direkt zur Strasse. Hier ist zwar Wohngebiet und relativ ruhig, aber 6-10 Auto kommen trotzdem pro Stunde und die fahren nicht alle 30. Hätte somit Schiss, dass sie unter die Räder kommt, berechtigt?
Geschmackssache. Wohnungskatze dann defintiv nur zu zweit: Katzen in Einzelhaft in die Wohnung zu sperren grenzt an Tierquälerei und ist in einigen Ländern deswegen schon verboten. Auch bei Freigängern wäre ich eigentlich für die Anschaffung von zwei Tieren, da sich die sozialen Kontakte draußen meist doch nur auf Revierstreitigkeiten beschränken. Mir persönlich ist Freigang zu gefährlich, weil es eben nicht nur Autos sind, die eine Gefahr darstellen können (gekippte Fenster, ausgelegtes Gift, die erwähnten Revierkämpfe... usw.).

4. Ich hab ein 2tes echtes Problem was das Freigängerthema angeht. Mich nerven die zahlosen Hunde/Katzenhaufen masslos die überall rumliegen. Es ist länger her, aber unser Sandkasten war auch mal Lieblingtoilette eines Freigängers. Das geht doch gar nicht, oder?
Das ist schlicht und ergreifend nicht zu ändern ;). Schaufel nehmen und saubermachen, wie beim Katzenklo.

5. Eine oder Zwei. Artgerecht wären zwei, himmel Herrgott ich wollte mich nur über eine Katze informieren... Eine! Jetzt lese ich hier, dass zwei viel besser sind!
Wie ich bei Punkt drei bereits sagte: zwei!

6. Charakter. Ich will die Katze nicht im Sack kaufen! Ich lese hier, dass sich der Charakter schwer vorhersagen lässt, selbst wenn es um rassentypisches Verhalten geht. Blöd gefragt gibt ein Umtauschrecht wenn es gar nicht klappt?
Bei jungen Katzen ist das schwierig, bei älteren eigentlich nicht so problematisch. Im Tierheim bekommt man Angaben, nur inwiefern die wirklich stimmen ist dann fraglich, weil sich die Tiere dort oft anders verhalten als im späteren Zuhause. Wovor genau hast du da Angst? Das ist doch eigentlich mit das Tollste an Katzen, dass jede ihre ganz eigene Persönlichkeit hat und was ganz Besonderes ist ;).

7. Katzenklo. Die Profraktion glaubt das Katzenklo würde prima in den Keller passen. Gehen euer Katzen gerne im Keller aufs Örtchen, selbst im Winter, wenns da saukalt ist?
In einem Haus sollte pro Etage schon ein Klo vorhanden sein.

8. Katzenklappe. Muss man sowas haben? Ich denke jetzt ans Kellerklo, oder ans "freigängern"
Die Klappe spart die Zeit des Türöffnens für die Katze. Andererseits könnten soauch ungewollte Geschenke bei einem Freigänger in dre Wohnung landen ;). Auch das ist also Geschmackssache.

9. Haare. "wenn man ein Problem mit Haaren hat hätte man sich vorher mal schlau machen können..." sowas in der Art hab ich in einem Haarthread gelesen. Da stand aber auch sinngemäss "da musste mit leben". Punkt 7 könnte somit ein echtes Haar in der Suppe sein bei dem ganzen Thema. Wie klappt das mit Zutrittverbot für einige Räume? hilft das?
"Da musste mit leben" trifft es ganz gut. Haare werden sich bei pelzigen Mitbewohnern nun mal nicht vermeiden lassen. Wie viel Zeit und Arbeit man dann selbst in die Hygiene bzgl. der Katzenklos und der Haare investiert, ist ja jedem selbst überlassen, nur muss man sich bei nur alle drei Tagen gesäuberten Katzenklos nicht über Pfützen auf dem Sofa wundern und bei einmaligem Saugen die Woche auch nicht über ganze Haarbüschel auf dem Boden ;). Ein Zutrittsverbot für bestimmte Räume ist machbar, dann müssen die Türen aber auch wirklich konsequent verschlossen bleiben. Und es sollte auch nicht überhand nehmen. Ich finde es immer grausig, wenn einige Leute z.B. tagsüber die Katzen auf Flur und Bad beschränken, wenn sie außer Haus sind :?.
 
  • Ich hasse Katzen! Beitrag #16
Also, erstmal herzlichen Glückwunsch, dein Schrei nach Aufmerksamkeit "Ich hasse Katzen" hat super funktioniert. Allerdings hat es mich auch gleich an unseren Kater erinnert und damit bin ich auch schon beim Thema:

Smoothie hat es schon erwähnt: "Punkt 11: Sie mauzen gerne, sie mauzen viel und ich lese hauf das sie damit gerne den Schlaf rauben weil sie um 4 Uhr morgens ihr fressi wollen."

Wir kämpfen seit Wochen mit unserem Kater (fast seit wir ihn haben), darum, dass er lernen muss, dass wir nicht nachts aufstehen, wenn er gerade meint, dass jetzt Party angesagt ist. Ich habe dazu um Forum "Verhalten" einen Threat "Katzen lassen uns Nachts nicht schlafen", falls es dich interessiert.
Er ist ein junger Kater, die ersten 7 Monate lebte er bei einer Familie OHNE Regeln oder Erziehung, die sich tags und nachts zum "Sklaven, Bespieler, Dosenöffner" der Katzen gemacht haben. So ist er aufgewachsen. Dann bei 3 Monaten Tierheim hat es niemanden interessiert, wenn er morgens um 4 Tazan spielen muss und Nahkampfübungen macht.

Es kostet uns SEHR viel Geduld und Zeit um die Resultate nun "umzuerziehen". Wir machen Fortschritte (seit knapp 10 Tagen, nach gut 6 Wochen), klar, aber manchmal gehts auch wieder steil berg ab, diese letzte Nacht habe ich nicht geschlafen und er hat sich heiser gemaunzt. Die Schlafzimmertür muss immer noch zu sein, weil er sonst noch viel aufgeregter ist als wenn die Tür zu ist und wir uns nicht rühren.

Dieses Machtspielchen zwischen ihm und uns ist ein Ausdauerspiel, dass man nur mit Konsequenz durchhalten kann (glaub mir, ich hab mich hier im Forum nach etlichen verzweifelten Nächten auch nach einer schnellen Lösung gesucht, und es gibt keine). Du sagt, du hast 3 Kinder?! Die Konsequenz in der Katzenerziehung muss von jedem in der Familie kommen. Da kann nicht einer mal nachgeben, weil er so traurig guckt oder so herzzerreizend jault. Es ist hart und manchmal tuts auch echt weh.

Bei Punkten 1-9 kann ich mich meinen Vorrednern nur anschliessen. Ich denke nur, dass ich dir der Fairness halber dieses sagen musste. Der Kater ist jung, voller Energie und total verzogen. Den Preis zahlen wir jetzt und leider auch er in gewisser weise.
Trotz allem würden wir unseren Kater nicht hergeben, weil wir ihn sehr lieben, aber manchmal zwischen 4 und 7 Uhr nachts möchte ich ihn einfach nur beim Nachbar abgeben und schlafen. Geduld, Zeit und Konsequenz. Und jede Menge Kaffee
 
  • Ich hasse Katzen! Beitrag #17
1. Allgemeines Einvernehmen. Ich habe hier irgendwo gelesen, bei der Anschaffung sollten alle Familienmitglieder dafür sein... wäre ja schonmal ein Problem.
wenn ich so halb dafür bin, und das an Bedingungen knüpfe: Toilette mach ich nicht, TA besuche auch nicht... Klappt sowas? Wer hat damit Erfahrung. Ich mache die Katzenklos alleine, mein Mann weigert sich, das ist aber ok für mich. Im Notfall würde er sie aber sicherlich machen. Zum Ta geht er nur selten mit. Ist mir auch lieber, wenn ich mit den Katzen alleine hinfahren kann. Irgendwie stört er mich da immer, mit seinem wenigen Interesse.
Er liebt die Katzen aber und würde alles für sie tun. Trotzallem sind das meine Aufgaben, ebenso wie das Füttern.


2. Kosten. Darüber ist ja einiges zu finden hier. Was Lebenshaltung angeht, das kann man sich prima ja ausrechnen. Für mich ist der Tierarzt ein echter Knackpunkt. "Den Tierarzt verlasse ich eigentlich nie unter 50,- EUR" hab ich hier irgendwo gelesen. Schönen Dank, wie oft seid ihr den beim TA?
Wenn ihr gesunde Katzen habt, dann fällt nur die jährliche Impfung und alle 3-6 Monate entwurmen an. Die sollte aber auch bewusst sein, dass eine Katze auch mal krank werden kann. Daher ist es Ratsam eine TA-Kasse zu haben.
Wir haben 1 chronischkranken Kater und haben im Jahr so um die 1000€ TA-Kosten nur bei dem Kater.

3. Wohnungskatze oder Freigänger. Wie gesagt, wir haben einen Garten, aber direkt zur Strasse. Hier ist zwar Wohngebiet und relativ ruhig, aber 6-10 Auto kommen trotzdem pro Stunde und die fahren nicht alle 30. Hätte somit Schiss, dass sie unter die Räder kommt, berechtigt?
Es gibt Katzen, die auch als Freigänger an solchen Straßen gut leben. Aber da müsst ihr für euch und die Katze entscheiden, ob ihr da die Katze raus lassen wollt. Ich persönlich würde es nicht.
Meine Katzen sind Freigänger und ich weiß, dass sie auch weiter weg an die etwas mehr befahrene Straße gehen. Wir leben in einer Einbahnstraße mit Sackgasse, da ist kein Verkehr.

4. Ich hab ein 2tes echtes Problem was das Freigängerthema angeht. Mich nerven die zahlosen Hunde/Katzenhaufen masslos die überall rumliegen. Es ist länger her, aber unser Sandkasten war auch mal Lieblingtoilette eines Freigängers. Das geht doch gar nicht, oder?
Da kann ich dich sehr gut verstehen. Das nervt mich auch total.
Leider kann man das nicht oder nur sehr schwer verhindern. Meine Katzen kommen teilweise für ihr Geschäft heim, aber sicher auch nicht immer.

5. Eine oder Zwei. Artgerecht wären zwei, himmel Herrgott ich wollte mich nur über eine Katze informieren... Eine! Jetzt lese ich hier, dass zwei viel besser sind!
Wenn schon eine Katze dann bitte 2. 2 Katzen machen nicht wirklich mehr Arbeit, sogar eher weniger. Natürlich darf man die höheren Futter und TA-Kosten nicht vergessen. Aber die Foren sind voll mit Problemkatzen, weil die Katze alleine ist. Kein Mensch kann den kätzischen Spielepartner ersetzen. Oder willst du der Katze den Popo sauber lecken und die Ohren auskauen? Dich in mini Ritzel quetschen und stundenlang warten um dann im passenden Moment die Katze anzuspringen? Wohl eher nicht.

6. Charakter. Ich will die Katze nicht im Sack kaufen! Ich lese hier, dass sich der Charakter schwer vorhersagen lässt, selbst wenn es um rassentypisches Verhalten geht. Blöd gefragt gibt ein Umtauschrecht wenn es gar nicht klappt?
Bei Kitten weiß man natürlich nie wie sie sich charakterlich entwickeln, auch ist es schwer einzuschätzen wie sich eine Katze aus dem Tierheim oder Tierschutz in dem neuen Zuhause verhält.
Ich hatte eine Pflegekatze, die war hier total scheu und hat sich immer versteckt. Im neuen Zuhause ist sie immer im Weg und immer zu sehen.
Umtauschenrecht? Ich glaube nicht, dass es sowas gibt. Habe ich noch nie gehört.


7. Katzenklo. Die Profraktion glaubt das Katzenklo würde prima in den Keller passen. Gehen euer Katzen gerne im Keller aufs Örtchen, selbst im Winter, wenns da saukalt ist?
Für Kitten wären der Weg in den Keller am Anfang zu weit. Das würde nicht gut gehen. Kaltes Örtchen stört die Katzen nicht. Meine Katzenklos stehen in einem "Zimmer" wo immer das Fenster auf ist, auch im Winter, dort friert es sogar und es stört sie nicht. Wichtig ist, dass die Katzenklos auch sauber sind. Bei 2 Katzen sollten es 3 Katzenklos sein.

8. Katzenklappe. Muss man sowas haben? Ich denke jetzt ans Kellerklo, oder ans "freigängern"
Wir hatten am Anfang noch das Fenster immer zu und es war etwas nervig den Katzen immer wieder die Tür oder ein Fenster zu öffnen. Vorallem, weil die Katzen sich manchmal nicht entscheiden können, ob sie denn nun auch wirklich raus oder rein wollen. Klappe zum Kellerklo ist natürlich sehr sinnvoll, weil ihr sonst die Kellertür immer auf haben müsst, damit die Katze an ihr Klo kommt.


9. Haare. "wenn man ein Problem mit Haaren hat hätte man sich vorher mal schlau machen können..." sowas in der Art hab ich in einem Haarthread gelesen. Da stand aber auch sinngemäss "da musste mit leben". Punkt 7 könnte somit ein echtes Haar in der Suppe sein bei dem ganzen Thema. Wie klappt das mit Zutrittverbot für einige Räume? hilft das?
Hmm, Haare, mich persönlich stören sie nicht, daher kann ich dazu nichts sagen.
Meine Katzen dürfen überall hin, ich kenne aber einige Leute, wo die Katzen nicht in die Küche oder ins Schlafzimmer dürfen. Wie die das machen, ob die Türen immer zu sind oder den Katzen beigebracht wurden, dass sie nicht in die Zimmer dürfen weiß ich gar nicht.
Damit die Katzen aber nicht ganz so schlimm haaren, besonders beim Fellwechsel, könntest ihr die regelmässig bürsten.


Ich finde es gut, dass du dir Gedanken machst. Das ist wichtig. Es sollten wirklich alle Familienmitglieder einverstanden sein.
Katzen sind was ganz tolles und sie bereichern das Leben ungemein. ABER es sollte nicht vergessen werden, dass sie keine Hunde sind. Katzen lassen sich nur sehr ungerne etwas vorschreiben.
 
  • Ich hasse Katzen! Beitrag #18
  • Ich hasse Katzen! Beitrag #19
Also erst mal bekommst du auch von mir ein riesen Lob, dass du dich vorher informierst. Dass ist leider nicht häufig der Fall

. Allgemeines Einvernehmen. Ich habe hier irgendwo gelesen, bei der Anschaffung sollten alle Familienmitglieder dafür sein... wäre ja schonmal ein Problem.
wenn ich so halb dafür bin, und das an Bedingungen knüpfe: Toilette mach ich nicht, TA besuche auch nicht... Klappt sowas? Wer hat damit Erfahrung.

Also prinzipiell, wenn du Katzen wirklich nicht magst, dann lass es auch. Es nützt niemanden etwas, wenn du der Anschaffung nun zustimmst und die Kazten hasst. Die spüren das nämlich als erstes und früher oder später kommt es zu Problemen, denn Katzen sind sehr empfindliche Tiere.

Außerdem kann es auch in der Familie zu Streiterein wegen der Katze kommen, wenn du die nicht möchtest.
Wenn du aber eigentlich nichts gegen Katzen an sich hast, dürfte es kein Problem sein.
Bedingungne find ich nicht schlimm, solange die eben im Rahmen sind. Wenn die Bedingung ist, dass die Katze nicht auf´s Sofa darf, nur draußen gehalten wird oder was weiß ich, dann würd ich von einer Katze abraten

Aber Toilette machen und ähnliches ist ja nicht das Problem, für den Notfall sollstest du aber schon bereit sein, einzuspringen.



2. Kosten. Darüber ist ja einiges zu finden hier. Was Lebenshaltung angeht, das kann man sich prima ja ausrechnen. Für mich ist der Tierarzt ein echter Knackpunkt. "Den Tierarzt verlasse ich eigentlich nie unter 50,- EUR" hab ich hier irgendwo gelesen. Schönen Dank, wie oft seid ihr den beim TA?

Kommt auf die Katze an. Anfang Februar hab ich innerhalb von 5 Tage 550 Euro beim TA und TK gelassen und das für einen Kater.
Man steckt da eben nie drin, kann jahrelang Glück mit seinen Katzen haben und dann alles auf einmal haben oder jedes Mal Kleinigkeiten haben. TA-Kosten wird es aber definitiv geben und hierfür empfielt sich wirklich ein Sparstrumpf oder so was


3. Wohnungskatze oder Freigänger. Wie gesagt, wir haben einen Garten, aber direkt zur Strasse. Hier ist zwar Wohngebiet und relativ ruhig, aber 6-10 Auto kommen trotzdem pro Stunde und die fahren nicht alle 30. Hätte somit Schiss, dass sie unter die Räder kommt, berechtigt?

Ja, berechtigt, aber die Gefahr besteht immer bei Freigängern. Man kann Freigänger eben nicht verfolgen und sie vor allen Gefahren schützen, dessen muss man sich bewusst sein.

Ich selbst hab Wohnungkatzen, weil ich nicht in der richtigen Umgebung für Freigang lebe. Ich würd allerdings wohl selbst wenn, dass Geld in einen gesicherten Freigangn investieren, weile meine Angst, so egoistisch sie auch ist, einfach zu Groß ist

4. Ich hab ein 2tes echtes Problem was das Freigängerthema angeht. Mich nerven die zahlosen Hunde/Katzenhaufen masslos die überall rumliegen. Es ist länger her, aber unser Sandkasten war auch mal Lieblingtoilette eines Freigängers. Das geht doch gar nicht, oder?

Katzen sind keine Hunde. Normalerweise vergraben sie ihre Hinterlassenschaften. Beim Sandkasten bleibt dir nichts anderes übrig, als den abzudecken, um den zu schützen

5. Eine oder Zwei. Artgerecht wären zwei, himmel Herrgott ich wollte mich nur über eine Katze informieren... Eine! Jetzt lese ich hier, dass zwei viel besser sind!

Katzen sind entgegen des immer noch weit verbreitenen Ammenmärchens keine Einzelgänger sondern sehr soziale Tiere.
Wohnungskatzen allein zu halten ist ein absolutes No-Go und wenn dafür kein drifftiger Grund besteht (zum Beispiel wirklche Einzelkatze) ist es meiner Meinung nach auch Tierquälerei. Eine erwiesene Einzelkatze würd ich auch nicht in der Wohnung halten, sondern Freigang gewähren, damit sie wenigstens ein bissschen soziale Interaktion mit Artgenossen hat, auch wenn es nur die Revierkämpfe sind.

Freigänger kann man sicherlich auch allein halten, viel schöner ist es aber, wenn sie auch jemadnen mit daheim haben. Im Winter gehen Kazten oft nicht so viel Raus wie sonst, da ist ein Artgenosse viel, viel besser.

Zum Thema EInzelkatze:

Es gibt nicht viele Katzen, die wirklich von Natur aus Einzelkatzen sind. Die meisten Einzelkatzen wurden durch den Menschen durch falsche Haltung dazu gemacht, was echt traurig ist. Daher, bitte begeht nicht den gleichen Fehler

6. Charakter. Ich will die Katze nicht im Sack kaufen! Ich lese hier, dass sich der Charakter schwer vorhersagen lässt, selbst wenn es um rassentypisches Verhalten geht. Blöd gefragt gibt ein Umtauschrecht wenn es gar nicht klappt?

Also ein Umtauschrecht an sich gibt es nicht. Klar kannst du eine Katze jederzeit ins TH bringen, aber für die KAtze ist das alles andere als schön, zum "Wanderpokal" zu werden. Die bekommt dabei wahrscheinlich nur einen Knacks weg, den kaum jemand bereit ist, zu akzeptieren oder abzutrainieren.

Holt einfach nicht überstürzt eine bzw. zwei Katzen, sondern lasst euch bei der Suche Zeit. Beschäftigt euch mit den Kazten, lernt sie kenne und lasst ihnen bei der Eingewöhnung Zeit.

Bei älteren Tieren so ab 1-2 Jahren kann man den Charakter gut ablesen, wobei der sich im Laufe der Zeit noch ändert. In dem Alter sind Katze normalerweise doch noch sehr verspielt, wenn auch nicht so anstrengend wie Kitten. Je älter sie werden, desto ruhiger werden Katzen in der Regel auch.

Wenn du gezielt nach ruhigeren Katzen suchst, dann würd ich nach älteren Katzen (ab 5,6,7 Jahre und älter) suchen.

Wenn du Glück hast, findest du ihm TH auch gleich ein Pärchen, dass sich total gern hat, dann sparrst du dir die Vergesellschaftung, die leider nicht leicht ist. Denn bei KAtzen gibt es keine Liebe auf den ersten Blick

7. Katzenklo. Die Profraktion glaubt das Katzenklo würde prima in den Keller passen. Gehen euer Katzen gerne im Keller aufs Örtchen, selbst im Winter, wenns da saukalt ist?

Also einen Keller halte ich ehrlich gesagt für Ungeeinget, wenn er nicht gerade auch Wohnraum ist. Bei einem Haus würd ich auch pro Ettage mindenstens 1 Klo hinstellen. Du willst doch auch nicht jedes mal vom Dachboden in den Keller rennen, um auf´s Klo zu gehen ;)

Mit dem richitgen Streu riechen Kaztenklos, vorrausgesetzt die Katzen scharren auch wirklich alles zu, auch nicht.

8. Katzenklappe. Muss man sowas haben? Ich denke jetzt ans Kellerklo, oder ans "freigängern"

Ist sicher schön und praktisch, muss aber nicht sein. Ich würd eine Katzenklappe nehmen, die den Chip (bitte die Kazten umbedingt Chippen lassen und kein Halsband ummachen, dass kann ganz schnell tötlich enden) der Katzenb erkennen und so auch nur eure Katzen ins Hals können.
Allerdings müsst ihr euch danna uch auf kleine Geschenke gefassst machen,d ie ihr dann entsorgen dürft.

9. Haare. "wenn man ein Problem mit Haaren hat hätte man sich vorher mal schlau machen können..." sowas in der Art hab ich in einem Haarthread gelesen. Da stand aber auch sinngemäss "da musste mit leben". Punkt 7 könnte somit ein echtes Haar in der Suppe sein bei dem ganzen Thema. Wie klappt das mit Zutrittverbot für einige Räume? hilft das?

Tja,. so doof es klingt, mit Haaren musst du leben bzw. dich arrangieren. Mir macht das prinzipiell nichts aus, ich sauge auch nicht jeden Tag, bei weitem nicht, aber glaub mir, gerade zum Fellwechsel möchte auch ich die Katzen gern mal rasieren.

Nein ernsthaft. Katzenhaare wirst du haben, die Menge kann man aber nicht vorher sehen. Ich hab drei Katzen die sehr unterschiedlich haaren. Dem Haaren an sich kannst du durch gutes Futter und regelmäßiges Bürsten etwas entgegenwirken, verhindern wirst du es aber nicht können.

Nun kommt es da einfach auf dich an, könntest du damit leben oder müsstest du aller 5 Minuten saugen?

Klar kannst du auch einige Bereiche zur Tabuzone erklären, aber wichtig ist eben die Konsequenz und ob das alle in der Familie hinbeekommen, kannst nur du beurteilen




Wichitg ist meiner Meinung nach, dass du das ganze wirklich nur mitmachst, wenn du das auch möchtest. Komprromisse sind gut und schön und sicher auch machbar, wenn es um Sachen wie das Kaztenklo geht, aber wenn es nur halbherzige Kompromisse sind, dann lass es sein.

Du musst die KAzten auch, wenn nicht genauso sehr, wie deine Familie wollen. Wenn du sie nur aktzeptierst oder gar nur zähnknirschen tollerierst, wird das auf Dauer nichts

Ich denke für dich wär es erst mal gut, KAzten überhaupt kenen zu lernen, sie zu erleben und zu sehen, wie du mit dieser Tierart an sich klarkommst. Kloorganisation, Kosten etc, solltest du erst danach berücksichtigten. Denn was nützt es dir, wenn du dir ein Tier holst, weil du es dir leisten kannst, obwohl du es gar nicht magst?

LG
 
  • Ich hasse Katzen! Beitrag #20
Hallo Michael,

ich bin ja erstmal total erschrocken als ich "Ich hasse Katzen" gelesen habe ;)

Ich bin jetzt 27 und die erste Katze kam bei uns ins Haus, da war ich 7 Jahre alt, insgesamt hatten wir zu unseren Bestzeiten 7 Katzen im Haus (nicht in einer Wohnung, getrennte Wohnungen), daher denke ich, hab ich genug Erfahrung mit Katzen (mittlerweile habe ich meine eigene):

So und jetzt zu deinen Fragen:

1. Allgemeines Einvernehmen. Ich habe hier irgendwo gelesen, bei der Anschaffung sollten alle Familienmitglieder dafür sein... wäre ja schonmal ein Problem.
wenn ich so halb dafür bin, und das an Bedingungen knüpfe: Toilette mach ich nicht, TA besuche auch nicht... Klappt sowas? Wer hat damit Erfahrung.

--> Ich glaube, bei jeder Anschaffung eines Haustieres sollten alle Familienmitglieder einverstanden sein. ABER mein Vater war damals auch vehement gegen jegliche Haustiere, egal ob Katze, Hund oder Hase (Fische hätt er vielleicht noch zugelassen), aber wenn so ein süßes Tiger Katzi Tatzi dann mal da ist, ist das schnell verflogen :) Und mein Vater hat auch nie das Katzenklo sauber gemacht oder ist zum TA gegangen, das kann man dann schon vorher abklären und ich glaub wenn das das Einzige ist, dann sagt deine Family gleich "Wir machen das alles, hast nix damit zu tun" ;)

2. Kosten. Darüber ist ja einiges zu finden hier. Was Lebenshaltung angeht, das kann man sich prima ja ausrechnen. Für mich ist der Tierarzt ein echter Knackpunkt. "Den Tierarzt verlasse ich eigentlich nie unter 50,- EUR" hab ich hier irgendwo gelesen. Schönen Dank, wie oft seid ihr den beim TA?

--> Hierzu muss ich leider sagen, ich war seit ich meine eigene Katze habe (die heißt übrigens Juicy) relativ oft beim TA... liegt aber mit Sicherheit auch daran, dass sie Freigängerin ist, da kommen dann halt öfter mal Revierkämpfe vor, bei denen dann eben Verletzungen auftreten können. Mal abgesehen von der Kastration (die hat mich 160€ gekostet) belief sich die höchste TA-Rechnung auf ca. 100€ (aber da hat sie sich wirklich "schwer" verletzt) ansonsten, bei so Kleinigkeiten wie Bindehautentzündung oder so Zeug zahlt man ca. 30-40€ pro Besuch (da sind aber die Medikamente, die du dazu bekommst, schon eingerechnet) aber das unterscheidet sich auch von TA zu TA.

3. Wohnungskatze oder Freigänger. Wie gesagt, wir haben einen Garten, aber direkt zur Strasse. Hier ist zwar Wohngebiet und relativ ruhig, aber 6-10 Auto kommen trotzdem pro Stunde und die fahren nicht alle 30. Hätte somit Schiss, dass sie unter die Räder kommt, berechtigt?

--> Ich persönlich bin für FREIGÄNGER... klar, das Risiko, dass die Katze überfahren wird, ist relativ groß, aber sie hat ein unbeschwertes Leben, kann Mäuse fangen, draußen rum rennen, kämpfen, in der Sonne faulenzen, Vögel jagen usw. (unser ältester Freigänger wurde 20 Jahre alt!!) und ich wohne direkt hinter einer Bundesstraße (abgegrenzt durch eine Schallmauer), als ich Juicy die ersten 6-8 Monate nicht rausgelassen habe, war sie total unausgeglichen, teilweise aggresiv. Aber ab dem Zeitpunkt, an dem sie selbstständig raus und rein konnte, wie sie das wollte, ist sie die tollste Katze auf der Welt :) Also wenn du eine Katze holst, würd ich auf jeden Fall für Freigänger pledieren, bei zwei Katzen find ich es jetzt nicht so schlimm, wenn die in der Wohnung gehalten werden. (und bei Freigänger-Katzen ist man auch als Besitzer unabhängiger)

4. Ich hab ein 2tes echtes Problem was das Freigängerthema angeht. Mich nerven die zahlosen Hunde/Katzenhaufen masslos die überall rumliegen. Es ist länger her, aber unser Sandkasten war auch mal Lieblingtoilette eines Freigängers. Das geht doch gar nicht, oder?

--> Dazu kann ich nur sagen "That's life" und DEINE Katze wird höchstens in DEINEN Garten pinkeln, groß machen die glaub ich schon woanders ;) nicht im eigenen Garten, aber sicher bin ich mir nicht

5. Eine oder Zwei. Artgerecht wären zwei, himmel Herrgott ich wollte mich nur über eine Katze informieren... Eine! Jetzt lese ich hier, dass zwei viel besser sind!

--> Hab ich ja vorhin erläutert ;) Wenn eine, eher Freigänger, bei zwei auch drin, aber am artgerechtesten ist raus mit den Tieren, egal wie viele

6. Charakter. Ich will die Katze nicht im Sack kaufen! Ich lese hier, dass sich der Charakter schwer vorhersagen lässt, selbst wenn es um rassentypisches Verhalten geht. Blöd gefragt gibt ein Umtauschrecht wenn es gar nicht klappt?

--> Also ich hab noch nie ne Katze umgetauscht und ich glaub auch nicht, dass das so einfach geht. Den Charakter kann man echt nicht voher ausmachen. Klar, wenn der Katze was nicht passt und sie nicht sichtlich krank ist (also Blasenentzündung hat oder so), dann pinkeln die aus Protest ÜBER ALL hin, Couch, Teppich, Bett (die Erfahrung hab ich auch schon gemacht, aber das ist echt ein Zeichen von Unzufriedenheit, außer sie ist halt echt krank)

7. Katzenklo. Die Profraktion glaubt das Katzenklo würde prima in den Keller passen. Gehen euer Katzen gerne im Keller aufs Örtchen, selbst im Winter, wenns da saukalt ist?

--> Hm, gute Frage, mein Katzenklo steht halt nicht im Keller, aber wenn man sie von klein auf dran gewöhnt, dann geht die auch im Winter in den Keller aufs Katzenklo. Dauert ja in der Regel nicht so lange ;)

8. Katzenklappe. Muss man sowas haben? Ich denke jetzt ans Kellerklo, oder ans "freigängern"

--> Ich habe eine Katzenklappe: Vorteil: Sie kann kommen und gehen wie sie will und ich muss nicht ständig den Portier spielen :), Nachteil: Meine bringt mir vorallem im Frühling, Sommer und Herbst viele nette Geschenke mit, überwiegend Mäuse (meistens lebend) die rennen dann in meiner Wohnung rum, bis Juicy sie ermordet und verspeist hat (anfangs hab ich die armen kleinen Mäuse noch gerettet und wieder ins Freie gebracht, bringt aber nix, Juicy bringt immer wieder so Viecher mit und das ist ja für die Katze DAS Erfolgserlebnis), es kam auch schon vor, dass ich Ratten in der Wohnung hatte, die waren allerdings (Gott sei Dank) schon tot und die werden auch nur als "Geschenk" für dich gefangen und erlegt :)

9. Haare. "wenn man ein Problem mit Haaren hat hätte man sich vorher mal schlau machen können..." sowas in der Art hab ich in einem Haarthread gelesen. Da stand aber auch sinngemäss "da musste mit leben". Punkt 7 könnte somit ein echtes Haar in der Suppe sein bei dem ganzen Thema. Wie klappt das mit Zutrittverbot für einige Räume? hilft das?

--> Klappt gut, musst die Katze nur von Anfang an daran gewöhnen, dass sie z. B. nicht ins Schlafzimmer darf. ABER Katzen sind nicht dumm, die gucken sich n paar Mal an, wie ihre Menschen die Türen aufmachen und dann wird das selbst ausprobiert: Hoch gesprungen, an der Klinke eingehakt, solange rumwursteln, bis die Klinke runter geht und zack, ist sie im Zimmer. Ich hab z. B. an der Klotür so ein Knauf wie die Amis haben.

Also ich bin ein absoluter Katzen-Fan, es sind so treue Tiere, geben dir sehr viel Liebe wieder (wenn ich von der Arbeit heim komme und Juicy ist nicht grad draußen, dann wälzt sie sich erstmal im Wohnzimmer und will gestreichelt werden, gibt Katzenküsse und freut sich tierisch, dass die "Mami" wieder zu Hause ist) und man ist echt ungebundener wie mit Hunden zum Beispiel, mit Katzen muss man nicht drei Mal täglich gassi gehen, die kann man auch während man in den Urlaub geht, problemlos zu Hause lassen (so fern man jemanden hat, der sich solange kümmert), mit Hunden z. B. geht sowas halt nicht, da muss man immer schauen, dass man den Hund mitnehmen kann.

Lass dich erweichen, du wirst sehen, eine Katze macht sehr viel Spaß, ist am Anfang zwar anstrengend, wenn man sie noch als Baby bekommt, aber es lohnt sich alle mal, schon alleine zu sehen, wie sie spielen und ihre 5 Minuten kriegen und durch die Bude flitzen, wie angebrannt (besser wie Kino, echt) :)

Hoffe, ich konnte auch etwas weiterhelfen :)

Alles Gute, Evelyn
 
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Thema:

Ich hasse Katzen!

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