- Hund weggeben wegen Kleinkind und Baby? Beitrag #21
D
DasDrea
Guest
Hallo.
Als unser Hund ankam waren meine beiden Kids zwei und vier Jahre alt. In den ersten Wochen bei uns gab es natürlich allerlei Kratzer und Mißverständnisse zwischen Kind und Hund.
Ich habe folgendes versucht:
Zunächst mal wurde bei uns von vorneherein das Anspringen unterbunden. Wir haben zusätzlich im Haus noch eine alte Dame wohnen, die auch nicht mehr so standfest ist. Wir haben ihm Stück für Stück beigebracht, sich erw. Personen und Kindern langsam zu nähern. ("Langsam" bringt dann auch mehr Ruhe rein). ggf. mit Hilfe der Welpenleine.
Ferner haben wir versucht, die Situation immer im Auge zu behalten (was natürlich nicht immer funktioniert). Und das zum Wohle BEIDER Seiten, damit Spiele nicht ausarten und in Balgereien enden. Besuchskinder durften auch nur mäßig mit dem Kleinen spielen. Pausen für den Welpen waren hier auch wichtig, wenn ich merkte, er pusht sich hoch, habe ich ihn beiseite geholt und mich mit ihm abseits gesetzt, aber den Kiddies noch zugeschaut (Lerneffekt: Es gibt auch Spiel ohne mich).
Wichtig war für mich auch, dass auch meine Kinder einen Verhaltenskodex bekamen. Auf meine Ermahnung musste auch ihrerseits Tempo aus dem Spiel genommen werden. Spätestens nach einem Anspringkratzer am Arm hat meine ältere verstanden, worum es ging (Achtung: Das bedeutet jetzt nicht "aus Schmerz wird sie schon lernen", aber meine Große gibt sich manchmal etwas beratungsresistent, sie musste somit leider auf diese Weise lernen...:lol
Letztlich haben mein Mann und ich die Spielzeiten mit dem Hund übernommen und die Kids waren aussen vor. Irgendwann hat der Hund gelernt, dass wir Erwachsenen die Spielpartner Nr. 1 sind und er hat sich dann eher auf uns konzentriert und sich in die ruhigere Gangart mit den Kids gewöhnt. Heute passieren allenfalls kleine "hab dich nicht gesehen-Rempler, wenn alle kreuz und quer laufen)
Im Haus habe ich auch immer ruhigeres Tempo gehalten. Und auch hier war wichtig, dass die Kiddies den Hund nicht bedrängen und umgekehrt. Mittlerweile leben sie eher nebeneinander her.
Mach dir bewusst, dass wirklich noch ein Tacken Arbeit auf dich zukommt, auch, wenn dann das Baby da ist. Mit dem geänderten Tagesablauf wird der Lütte wahrscheinlich auch noch mal einiges in Frage stellen.
Vielleicht empfiehlt sich - falls ihr sie nicht schon besucht - die Welpen-und Junghundeschule. Habt ihr schon (noch) einen Kinderwagen ? Dann fangt zu gegebener Zeit vielleicht auch schon mal an, den Kleinen dort etwas nebenher laufen zu lassen, damit er das schon lernt. Nichts ist schlimmer, als ein am KiWa ziehender Hund - Kippgefahr !
So, ich wünsche Dir einen guten Restverlauf deiner Schwangerschaft, hoffe, alles läuft glatt. Halt uns mal auf dem Laufenden, ja ? Als Mutter ist das nämlich ein Thema, was mich brennend interessiert.
Alles Gute
Als unser Hund ankam waren meine beiden Kids zwei und vier Jahre alt. In den ersten Wochen bei uns gab es natürlich allerlei Kratzer und Mißverständnisse zwischen Kind und Hund.
Ich habe folgendes versucht:
Zunächst mal wurde bei uns von vorneherein das Anspringen unterbunden. Wir haben zusätzlich im Haus noch eine alte Dame wohnen, die auch nicht mehr so standfest ist. Wir haben ihm Stück für Stück beigebracht, sich erw. Personen und Kindern langsam zu nähern. ("Langsam" bringt dann auch mehr Ruhe rein). ggf. mit Hilfe der Welpenleine.
Ferner haben wir versucht, die Situation immer im Auge zu behalten (was natürlich nicht immer funktioniert). Und das zum Wohle BEIDER Seiten, damit Spiele nicht ausarten und in Balgereien enden. Besuchskinder durften auch nur mäßig mit dem Kleinen spielen. Pausen für den Welpen waren hier auch wichtig, wenn ich merkte, er pusht sich hoch, habe ich ihn beiseite geholt und mich mit ihm abseits gesetzt, aber den Kiddies noch zugeschaut (Lerneffekt: Es gibt auch Spiel ohne mich).
Wichtig war für mich auch, dass auch meine Kinder einen Verhaltenskodex bekamen. Auf meine Ermahnung musste auch ihrerseits Tempo aus dem Spiel genommen werden. Spätestens nach einem Anspringkratzer am Arm hat meine ältere verstanden, worum es ging (Achtung: Das bedeutet jetzt nicht "aus Schmerz wird sie schon lernen", aber meine Große gibt sich manchmal etwas beratungsresistent, sie musste somit leider auf diese Weise lernen...:lol
Im Haus habe ich auch immer ruhigeres Tempo gehalten. Und auch hier war wichtig, dass die Kiddies den Hund nicht bedrängen und umgekehrt. Mittlerweile leben sie eher nebeneinander her.
Mach dir bewusst, dass wirklich noch ein Tacken Arbeit auf dich zukommt, auch, wenn dann das Baby da ist. Mit dem geänderten Tagesablauf wird der Lütte wahrscheinlich auch noch mal einiges in Frage stellen.
Vielleicht empfiehlt sich - falls ihr sie nicht schon besucht - die Welpen-und Junghundeschule. Habt ihr schon (noch) einen Kinderwagen ? Dann fangt zu gegebener Zeit vielleicht auch schon mal an, den Kleinen dort etwas nebenher laufen zu lassen, damit er das schon lernt. Nichts ist schlimmer, als ein am KiWa ziehender Hund - Kippgefahr !
So, ich wünsche Dir einen guten Restverlauf deiner Schwangerschaft, hoffe, alles läuft glatt. Halt uns mal auf dem Laufenden, ja ? Als Mutter ist das nämlich ein Thema, was mich brennend interessiert.
Alles Gute