Tiger im Zoo Köln erschossen

Diskutiere Tiger im Zoo Köln erschossen im Katzenkörbchen Forum im Bereich Katzen Forum; Ja, das kann ich auch nicht verstehen. Ein Wildtier und ist bleibt unberechenbar. Ein Listenhund wird dann zur "Bestie", wenn man ihn dazu macht...
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #61
Ja, das kann ich auch nicht verstehen. Ein Wildtier und ist bleibt unberechenbar. Ein Listenhund wird dann zur "Bestie", wenn man ihn dazu macht. Aber offensichtlich sieht die Öffentlichkeit das anders :?
 
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #62
Off-Topic
Ja ich bin immer gern für Diskussionen zu haben, finde sie auch notwendig, interessant und in den meisten Fällen lerne ich noch etwas dabei! Nur erhoffe ich mir meist mehr davon, als letztendlich geschieht. Nach meiner Erfahrung und wenn ich die Medien so verfolge, wird erst groß aufgebauscht und das war es dann. Vielleicht gibt es auch ein "Hinter den Kulissen", was ich nicht sehe bzw. noch nicht wahr genommen habe?

aber selbst wenn dadurch nur eine handvoll umdenkt ist doch schon ein schritt getan. natürlich dauert uns das alles zu lange und wir hätten gern sofort eine veränderung. aber in den meisten fällen funktioniert der mensch nicht so. irgendwo muss angefangen werden. und wenn nur wenige umdenken ist auch das schon ein anfang :)
 
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #63
hättest du garantieren und verantworten wollen, dass es sich der tiger in der zeit in der die betäubung wirken und das entsprechende gewehr erstmal geladen werden muss, nicht anders überlegt? ist ne ganz klare frage. hier ist doch nun schon mehrfach gesagt wurden, dass so eine betäubung bei einem aufgeregten tier mit unter gar nicht wirkt. die lösung kann doch dann nicht sein, zuzusehen wie so ein tier neben einem menschen liegt, der gerade dabei ist zu sterben und jeden moment erneut angreifen kann. das kann doch wirklich nicht dein ernst sein.

Das gleiche kann man auch fragen, weil er mit nem normalen Gewehr geladen hat, bis das geladen ist und dann gezielt ist, in der Hektik, kann auch viel passieren... Ich kann dir aber mal ne Gegenfrage stellen: Hättest du garantieren und verantworten wollen, dass wenn der Tiger noch über der Frau gehangen hätte und sie vielleicht noch gelebt hätte, dass man mit einem falschen Schuss die Pflegerin hätte töten können? Und er hat ihr ein Mal in den Nacken gebissen, sie war sofort tot... nur mal soviel dazu, n Tiger beisst nem Menschen ein Mal in den Hals bzw. Nacken und die Sache ist erledigt... du hast ja sowieso die Weisheit mit Löffeln gefressen... nur weil hier schon mehrfach gesagt wurde, dass eine Betäubung länger dauert, muss ich nicht eurer Meinung sein oder euch nach dem Mund reden, merk dir das bitte mal und hack nicht ständig auf mir rum, das geht mir extremst auf die Nerven... (sorry fürs OT)
 
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #64
Und er hat ihr ein Mal in den Nacken gebissen, sie war sofort tot... nur mal soviel dazu, n Tiger beisst nem Menschen ein Mal in den Hals bzw. Nacken und die Sache ist erledigt.

Das eben war nicht der Fall , die Frau ist später an ihren Verletzungen gestorben und ist eben nicht direkt Tot gewesen.
 
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #65
Das gleiche kann man auch fragen, weil er mit nem normalen Gewehr geladen hat, bis das geladen ist und dann gezielt ist, in der Hektik, kann auch viel passieren

hier wurde doch nun schon gesagt, dass so eine betäubung vernünftig dosiert sein muss um zu wirken und dass das bei einem tiger der nicht dauernd gewogen werden kann nicht so einfach ist. davon ab ist doch hier schon mehrfach gesagt worden, dass so eine betäubung bei so einem aufgebrachten tier mitunter nicht wirkt. das ist nun mal ein fakt. inwiefern bist du da anderer meinung? wenn du dich so gut damit auskennst um das zu wiederlegen ist es ja gut und mich würde ein beitrag da wirklich interessieren :)

Ich kann dir aber mal ne Gegenfrage stellen: Hättest du garantieren und verantworten wollen, dass wenn der Tiger noch über der Frau gehangen hätte und sie vielleicht noch gelebt hätte, dass man mit einem falschen Schuss die Pflegerin hätte töten können? Und er hat ihr ein Mal in den Nacken gebissen, sie war sofort tot

es wurde berechtigterweise davon ausgegangen, dass die frau noch lebt. berechtigterweise deshalb, weil sie SPÄTER ihren verletzungen erlag. wenn angenommen werden muss, dass die person noch lebt muss sie natürlich auf schnellstem weg geborgen werden. dass die frau noch lebte bzw man davon ausgehen musste sind ebenfalls fakten. inwiefern hast du da eine andere fundierte meinung?

nur weil hier schon mehrfach gesagt wurde, dass eine Betäubung länger dauert, muss ich nicht eurer Meinung sein oder euch nach dem Mund reden,

du kannst gerne eine andere meinung haben. aber solange diese nicht fundiert ist oder begründet wird ist es eben schwierig. begründe doch bitte warum du anderer meinung bist und worauf du diese stützt. wenn du dich mit der betäubung von tigern auskennst, sodass du die meinungen hier widerlegen kannst ist es doch in ordnung. das kannst du doch sagen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Das eben war nicht der Fall , die Frau ist später an ihren Verletzungen gestorben und ist eben nicht direkt Tot gewesen.
copy that :)
ich könnte mir vorstellen, dass es von weiter weg unheimlich schwer festzustellen ist ob jemand gerade noch lebt oder eben nicht mehr lebt. auch jemand der das bewusstsein verloren hat und stark blutet kann tot aussehen. ich könnte mir vorstellen, dass man das in dieser situation schwer genau beurteilen kann und daher natürlich erstmal davon ausgeht und auch hofft, dass die frau noch lebt.
 
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #66
Das gleiche kann man auch fragen, weil er mit nem normalen Gewehr geladen hat, bis das geladen ist und dann gezielt ist,

Wenn er es griffbereit hat, dann dauern Laden, Anlegen, Zielen, Entsichern und Abdrücken keine 20 Sekunden.
Bei einem geübten Schützen 10 Sekunden.
Alles in allem weitaus weniger, als sich erstmal 'nen Betäubungspfeil zu dosieren.
Desweiteren, wie ich schon aufführte:
Er darf in einer akuten Gefahrensituation gar nicht das Risiko einer Betäubung eingehen- die Schusswaffe ist da gängiges Mittel.
 
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #67
hier wurde doch nun schon gesagt, dass so eine betäubung vernünftig dosiert sein muss um zu wirken und dass das bei einem tiger der nicht dauernd gewogen werden kann nicht so einfach ist. davon ab ist doch hier schon mehrfach gesagt worden, dass so eine betäubung bei so einem aufgebrachten tier mitunter nicht wirkt. das ist nun mal ein fakt. inwiefern bist du da anderer meinung? wenn du dich so gut damit auskennst um das zu wiederlegen ist es ja gut und mich würde ein beitrag da wirklich interessieren :)

Tiger sind vom Aussterben bedroht, das ich meine Meinung dazu... natürlich hat er jemanden gebissen und natürlich geht man davon aus, dass man noch ein Leben retten könnte, aber muss man dafür ein anderes Lebewesen erschießen?! Das ist meine andere Meinung dazu... ich seh das eben "tierschutzorientiert"
 
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #68
Tiger sind vom Aussterben bedroht, das ich meine Meinung dazu... natürlich hat er jemanden gebissen und natürlich geht man davon aus, dass man noch ein Leben retten könnte, aber muss man dafür ein anderes Lebewesen erschießen?! Das ist meine andere Meinung dazu... ich seh das eben "tierschutzorientiert"

Ist jetzt nicht dein Ernst, du stellst das Leben des Tigers über das eines Menschen? Ich finde es auch ganz furchtbar, dass da ein Tiger getötet werden musste, aber es gab in der Situation keine andere Wahl, Tierschutz hin oder her. Wenn auf einer Safari ein wilder Löwe auf dich losgeht, sagst du dann auch zum Ranger "Bitte nicht schießen" oder wartest du bis die Betäubung dann nach frühestens 10 min zu wirken anfängt oder auch nicht???
 
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #69
Evy, Zootiger sind nicht selten Unterartenhybride, die für den Artenschutz nichts taugen.
Diese Mischlinge sind dann auch nicht vom Aussterben bedroht und erfüllen für die Natur keinen Zweck.
Also das Artenschutzargument würde ich hier nicht unbedingt anbringen, solange wir nicht wissen, ob der Tiger überhaupt reinblütig war.
 
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #70
Evy, Zootiger sind nicht selten Unterartenhybride, die für den Artenschutz nichts taugen.
Diese Mischlinge sind dann auch nicht vom Aussterben bedroht und erfüllen für die Natur keinen Zweck.
Also das Artenschutzargument würde ich hier nicht unbedingt anbringen, solange wir nicht wissen, ob der Tiger überhaupt reinblütig war.

Würde es einen Unterschied machen, wenn er reinblütig gewesen ist? Was würde dass an der Situation ändern?

Soweit ich gehört habe, gehörte der Tiger zu den sehr seltenen sibirschen Tigern und war auch reinblütig, sonst wäre er nicht im internationalen Zuchtprogramm gewesen.

[h=1]Das sind Sibirische Tiger[/h]Köln (jeni) Sibirische Tiger, auch Amurtiger genannt, sind die größten Wildkatzen der Welt. Anfang des 20. Jahrhunderts waren die Tiere beinahe ausgestorben. Der Bestand wurde in den 30er Jahren auf nur noch rund 50 Exemplare geschätzt. Mittlerweile sollen rund 350 Tiere in der Natur leben, in europäischen Zoos sind es etwa 230 Sibirische Tiger.
Zu den Versuchen, die Art zu schützen, gehört auch das Zuchtprogramm in Zoos. Im Rahmen eines solchen Projekts kamen "Altai" und seine Partnerin "Hanya" 2011 nach Köln. Das Pärchen sorgte schnell für Nachwuchs: Schon im Februar 2012 tapsten "Jegor", "Mila" und "Finja" noch etwas tollpatschig durchs Freigehege. Ein viertes Tigerbaby war kurz nach der Geburt gestorben.
Für die Zucht wird in Kauf genommen, dass Tiger im Zoo nicht artgerecht gehalten werden können. So blieb zum Beispiel "Altai" nach der Geburt seiner Jungen bei seiner Familie. In der Natur würde das Männchen sich absetzen. Das Revier eines ausgewachsenen Sibirischen Tigers wie "Altai" wäre in der Wildbahn etwa so groß wie eine Großstadt. Pro Tag würde er etwa 30 Kilometer zurücklegen, um Nahrung zu suchen.
Der Name von "Altai" soll an die Herkunft des Sibirischen Tigers erinnern. Das Altai-Gebirge erstreckt sich über Sibirien, die Mongolei und China, liegt aber eigentlich westlich von der Region, die heute als Verbreitungsgebiet der Sibirischen Tiger gilt.
Die Tiere bewohnen ein relativ kleines Gebiet im Osten Russlands (maximal 153 000 Quadratmeter). Begrenzt wird die Region im Westen durch den Fluss Amur. Damit lebt der Sibirische Tiger im Vergleich zu seinen Verwandten, die zumeist tropische Klimaverhältnisse bevorzugen, in einer extrem kalten Zone.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #71
Das gleiche kann man auch fragen, weil er mit nem normalen Gewehr geladen hat, bis das geladen ist und dann gezielt ist, in der Hektik, kann auch viel passieren... Ich kann dir aber mal ne Gegenfrage stellen: Hättest du garantieren und verantworten wollen, dass wenn der Tiger noch über der Frau gehangen hätte und sie vielleicht noch gelebt hätte, dass man mit einem falschen Schuss die Pflegerin hätte töten können? Und er hat ihr ein Mal in den Nacken gebissen, sie war sofort tot... nur mal soviel dazu, n Tiger beisst nem Menschen ein Mal in den Hals bzw. Nacken und die Sache ist erledigt... du hast ja sowieso die Weisheit mit Löffeln gefressen... nur weil hier schon mehrfach gesagt wurde, dass eine Betäubung länger dauert, muss ich nicht eurer Meinung sein oder euch nach dem Mund reden, merk dir das bitte mal und hack nicht ständig auf mir rum, das geht mir extremst auf die Nerven... (sorry fürs OT)

Also ich sehe das in etwa ähnlich. Ich finde es extrem verantwortungslos das Tier einfach abzuknallen. Und nein, ich finde das Gepöbel auf Facebook trotzdem völlig überflüssig und unangebracht.
Aber ich finde es auch unangebracht sich damit herauszureden, dass eine Betäubung zu lange dauert und vielleicht nicht gleich wirkt. Das sind doch alles nur Ausflüchte und nur zum Nachteil des Tieres wird wieder einmal nicht weitergedacht. Man hätte für solche Fälle erhöhte Betäubungsdosen bereitlegen können. Man weiß wieviel in etwas das Raubtier wiegt. Es wurde vor nicht einmal fünf Monaten aus London gebracht. Beim Transport musste das Gewicht festgestellt werden - das ist nötig für die Weight and Balance Berechnung des Flugzeugs - und anhand dieses Gewichtes kann man notieren wie hoch die Betäubungsdosis sein muss und dann muss das im Notfall nicht extra berechnet werden.
Um jedes Risiko für die Frau auszuschließen dosiert man die Betäubung um einiges höher als es im Normalfall nötig ist. Wirkt diese Betäubung auch nicht schnell genug, kann dann immer noch getötet werden. Aber einfach mal so abknallen mit der Begründung die Betäubung wirkt nicht schnell genug ist einfach nicht richtig. Hoffentlich machen sich jetzt Leute die Ahnung von der Sache haben, mal Gedanken und bringen Verbesserungsvorschläge ein, wie solche Unterlagen in Notfällen sofort zu erreichen sind und wie hoch die jeweilige Betäubung sein muss um das Tier sofort außer Gefecht zu setzen, denn auch das gibt es, wie man als Zuschauer von Tierdokumentationen schon feststellen konnte.
 
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #72
Ist die Frage ob man dieses Risiko wirklich mit gutem Gewissen eingehen kann.

Die Frau war schwer verletzt und in Lebensgefahr, sie war aber noch am Leben und ohnehin muss man in so einer Situation ja davon ausgehen, dass der jenige noch am Leben ist, denn aus einer solchen Entfernung kann das niemand beurteilen.

Kann man es in einer solchen Situation denn da verantworten, es erst mit einer Beteubung zu versuchenk, mit dem Risiko, dass der Tiger sich noch mal auf sie stürzt?

Versucht euch da auch einfach mal in die Situation der Verwandten, Kollegen etc. hineinzuversetzten. Würdet ihr das Risiko bei euer Schwester eingehen?

Zumal ich es mri auch schwierig vorstelle. So ein Unfall passiert - zum GLück - ja nicht aller Nase lang. Und es ist sicher nicht einfach die richtige Dosis Beteubungsmittel dauerhaft zu lagern, zumal sich das Gewicht der Tiere ja auch sicher ändert. Das Risiko, dass die bereit liegende Beteubung dann doch zu niedrig ist, besteht ja nun mal.

Natürlich kann man da nun mit der Argumentation kommen, dass man ja trotzdem bereit sein kann, dass Tier ggf. zu erschießen. Aber im Zweifelsfall, wer ist schneller? Der Tiger der sich auf die vielleicht noch lebende Frau stürzt oder der Schütze, der auf den Tiger schießt?


Das ganze ist mehr als tragisch und schrecklich traurig. Aber auch ich bin der Meinung, dass der Zoodirektor keine andere Wahl hatte.
 
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #73
@Saba: Hast du nachmittags schon mal eine dieser Zoosendungen gesehen, wenn da eine Raubkatze betäubt werden muss, wie aggressiv die meistens auf den Schuß mit dem Betäubungspfeil reagieren und auch gegen das Gitter springen und auf die Menschen losgehen will? Der Schuß mit dem Betäubungspfeil hätte höchstwahrscheinlich eine weitere Attacke auf die Pflegerin ausgelöst, dieses Risiko war viel zu groß, man kann keine Betäubung so dosieren, dass sie augenblicklich wirkt und das Tier keine Möglichkeit mehr zu einem Angriff hat und erst recht nicht, wenn das Tier durch die Situation auch noch unter Adrenalin steht, es sei denn man dosiert so hoch, dass das Tier dann aber auch direkt an der Betäubung stirbt.
 
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #74
Tiger sind vom Aussterben bedroht, das ich meine Meinung dazu... natürlich hat er jemanden gebissen und natürlich geht man davon aus, dass man noch ein Leben retten könnte, aber muss man dafür ein anderes Lebewesen erschießen?! Das ist meine andere Meinung dazu... ich seh das eben "tierschutzorientiert"

Das ist nicht Dein Ernst, oder?:? Man ging ja davon aus, dass die Frau noch lebte (und das war wohl auch so, es steht in sämtlichen Nachrichten zu diesem Thema, dass sie erst "später" ihren Verletzungen erlag.)

Klar, war es nicht "schön", den Tiger zu erschießen, aber ich meine, in dieser Situation das einzig Richtige. Ein Menschenleben sollte vorgehen, Tierschutz hin oder her.
 
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #75
Off-Topic
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aber selbst wenn dadurch nur eine handvoll umdenkt ist doch schon ein schritt getan. natürlich dauert uns das alles zu lange und wir hätten gern sofort eine veränderung. aber in den meisten fällen funktioniert der mensch nicht so. irgendwo muss angefangen werden. und wenn nur wenige umdenken ist auch das schon ein anfang :)

Das Unterschreibe ich vollkommen und hoffe inständig, dass auf lange Sicht den vielen Problemen den gar aus gemacht wird. Aber zum jetzigen Zeitpunkt bin ich eher kritisch. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
 
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #76
Bei 'nem reinrassigen Amurtiger ist der Artenschutzaspekt anzubringen, ja Simpat.
Ich wusste jetzt zum Beispiel nicht, dass er reinblütig war.
Ich meinte auch ausschließlich den Artenschutzaspekt.
Noch mal was um das Für und Wider der Betäubung zu klären:

"Als Rechtfertigungsgründe für eine Tötung von Tieren im Zoo können nach Einzelfallprüfung gelten:
[...]
-Töten von Tieren aus Gründen des Selbstschutzes bei Lebensgefahr"

Und:

" Die Betäubung endothermer Tiere[...] ist von einem Tierarzt durchzuführen.
[...] Die zur Immobilisation einzusetzenden Präparate sind verschreibungspflichtig.
Die Vorschriften des Arzneimittelrechts über den Bezug und die Anwendung dieser Arzneimittel unter tierärztlicher Aufsicht müssen eingehalten werden.Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz sind strafbar."

(Quelle: Zootierhaltung, Tiere in menschlicher Obhut, Grundlagen, von L. Dittrich)

Die wichtigen Stellen hab ich fett markiert.
Die können nicht mal eben vordosierte Betäubungsmittel lagern, Durchführung nur durch Tierarzt.

Eine Betäubung in einer solch akuten Situation ist also nicht einmal erlaubt.

Edit:
Das find ich ja jetzt krass:
und natürlich geht man davon aus, dass man noch ein Leben retten könnte, aber muss man dafür ein anderes Lebewesen erschießen?! Das ist meine andere Meinung dazu... ich seh das eben "tierschutzorientiert"

Gegenfrage: Muss man ein anderes Lebewesen sterben lassen, nur damit seine eigene Katze ihren Spaß hat? ;)
 
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #77
Ist jetzt nicht dein Ernst, du stellst das Leben des Tigers über das eines Menschen? Ich finde es auch ganz furchtbar, dass da ein Tiger getötet werden musste, aber es gab in der Situation keine andere Wahl, Tierschutz hin oder her. Wenn auf einer Safari ein wilder Löwe auf dich losgeht, sagst du dann auch zum Ranger "Bitte nicht schießen" oder wartest du bis die Betäubung dann nach frühestens 10 min zu wirken anfängt oder auch nicht???

provokante aber interessante frage wie ich persönlich finde.

@ saba
Ich finde es extrem verantwortungslos das Tier einfach abzuknallen.
von einfach abknallen kann doch gar nicht die rede sein. das war eine notsituation. es war ja nu nicht so, dass der zoodirektor gerade nichts besseres zu tun hatte. hier wurde nicht einfach ein tier abgeschlachtet. sondern versucht ein menschenleben zu retten und ich persönlich setze das im zweifelsfall über das tierleben. wieso? weil ich mensch bin und ich wollen würde, dass man genau so handelt, sollte ich mal schwer verletzt und sterbend mit einem tiger in einem gehege liegen.
 
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #78
Was ganz anderes wäre ja folgende Situation gewesen, nur mal so "gesponnen":

Der Tiger fällt die Pflegerin an, die ist zwar schwer verletzt, kann sich aber gerade noch in Sicherheit bringen...

Und daraufhin beschließt der Zoodirektor oder wer auch immer: der Tiger muss nun erschossen werden.
Da würde ich genauso auf die Barrikaden gehen, eben aus Tierschutzgründen.

Aber in diesem Fall war es ja ganz anders. Man wusste nicht, ob die Frau noch lebte und man hatte keine Möglichkeit, sie zu bergen, solange der Tiger in der Nähe war. Und ich meine, in so einem Fall kommt es auf Sekunden an und der Schuss war absolut gerechtfertigt.
 
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #79
Off-Topic
Edit:
Das find ich ja jetzt krass:


Gegenfrage: Muss man ein anderes Lebewesen sterben lassen, nur damit seine eigene Katze ihren Spaß hat? ;)

die frage stellt sich hier offenbar bei den großen und kleinen katzen :eusa_think:
 
  • Tiger im Zoo Köln erschossen Beitrag #80
Was ganz anderes wäre ja folgende Situation gewesen, nur mal so "gesponnen":

Der Tiger fällt die Pflegerin an, die ist zwar schwer verletzt, kann sich aber gerade noch in Sicherheit bringen...

Und daraufhin beschließt der Zoodirektor oder wer auch immer: der Tiger muss nun erschossen werden.
Da würde ich genauso auf die Barrikaden gehen, eben aus Tierschutzgründen.

Aber in diesem Fall war es ja ganz anders. Man wusste nicht, ob die Frau noch lebte und man hatte keine Möglichkeit, sie zu bergen, solange der Tiger in der Nähe war. Und ich meine, in so einem Fall kommt es auf Sekunden an und der Schuss war absolut gerechtfertigt.

Da kann ich mich nur anschließen, da sind die zwei Petras ganz einer Meinung.
 
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