Schleppleinentraining

Diskutiere Schleppleinentraining im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Schön zu Hören, dass sich die Arbeit lohnt und ihr Fortschritte macht! Vor allem, dass Beetlejuice ja dann scheinbar auch sehr gut zwischen...
  • Schleppleinentraining Beitrag #21
Schön zu Hören, dass sich die Arbeit lohnt und ihr Fortschritte macht!

Vor allem, dass Beetlejuice ja dann scheinbar auch sehr gut zwischen deinem Freund und dir unterscheiden kann.

Bitte weiter berichten :mrgreen:
 
  • Schleppleinentraining Beitrag #22
So, mal wieder ein kleines Update :)

Mittlerweile läuft es immer öfter richtig gut. Gestern war zum ersten Mal ein anderer Hund nicht so interessant wie ich mit meinem Futterdummy und trotz daliegender Schleppleine ist er bei mir geblieben :mrgreen:
Auch wenn das erstmal arbeiten mit Ablenkung ist ist das okay für mich, hauptsache es funktioniert erstmal.

Aufgefallen ist mir, dass man wirklich dran bleiben muss. Also mal 2 Tage nichts machen und der Hund marschiert wieder für sich. Also müssen wir wirklich jeden Tag dran arbeiten. Aber irgendwie macht´s ja auch Spaß :D
Den Futterdummy können wir mittlerweile auch draußen immer öfter verwenden. Noch nicht auf gänzlich unbekannten Strecken, aber immerhin jetzt auch auf denen, die wir nicht jeden Tag laufen.

Ziel ist, den Januar jetzt noch voll durchzupowern, jeden Tag zu arbeiten und zum Februar dann auf Wäscheleine umzusteigen, mal sehen ob´s funktioniert.
Mittlerweile scheint BJ etwas reifer und der Kopf nicht mehr ganz so voller Flausen zu sein, deswegen seh ich da ganz gute Chancen.
 
  • Schleppleinentraining Beitrag #23
Um den Thread mal wieder aus der Versenkung zu holen.
Und auch nochmal zur Klärung des Schleppleinentrainings :)

Schritt 1: Die Leine bleibt in meiner Hand, ich arbeite mit dem Hund. Die Leine dient nur der Sicherung, nicht als Hilfsmittel um am Hund zu ziehen oder zu rucken oder was auch immer.

Schritt 2: Die Leine dient nur noch mir als "psychische Sicherung", denn eigentlich achtet mein Hund auf mich, also kann sie hinter dem Hund herschleifen. Ich brauche sie nicht mehr in der Hand.

Schritt 3: Ich vertraue meinem Hund jetzt total, eigentlich braucht er die Schleppleine nicht mehr, denke ich. Nun ist mein Hund aber nicht bescheuert und weiß natürlich, wann er die Schleppleine dran hat und wann nicht. Also muss man ihn langsam "entwöhnen". Und DAFÜR kürzt man die Schleppleine.
Da diese ja eigentlich wirklich nur noch dazu dient, dass ich mich sicher fühle, schränkt man den Hund nicht in der Bewegungsfreiheit ein, da sie ja nach wie vor nur noch hinterherschleift.
 
  • Schleppleinentraining Beitrag #24
Die drei Schritte find ich eine super Erklärung.

Aber es heißt ja, wenn der Hund zieht, soll man wortlos in die andere Richtung gehen. In dem Fall benutzt man die Leine doch zum Ziehen? Ich finde, unbewusst benutze ich die Schleppleine ganz schön oft zum Ziehen.
 
  • Schleppleinentraining Beitrag #25
Das sagt man beim normalen Leinentraining, wobei auch das nicht jeder sagt.

Beim Schleppleinentraining übt man Kommandos ein, macht ganz viel Aufmerksamkeitstraining, so dass es recht schnell nur noch selten der Fall ist, dass man hingehen muss und den Geruch für sich beansprucht.
Bei 10-15m Schleppleine kannst du dich -je nach Größe des Hundes- auch mal tot ziehen.
 
  • Schleppleinentraining Beitrag #26
An der "normalen" Leine zieht Debby kaum, es sei denn da ist ein Hund oder ein Tier zum jagen..
Die Schleppleine ist derzeit nur auf 5 Meter Länge (ist aber eigtl. 10 m lang). Ich weiß nicht, wie ich ihre Aufmerksamkeit kriegen soll, ich kann ja nicht alle 5 Meter anhalten und irgendwo aufm Boden rumwühlen. Und selbst das klappt in vielen Fällen erst nachdem ich da wirklich ne Weile schon hocke. Was kann ich sonst noch machen?
Ich hab eher das Gefühl, Debby weiß, dass sie angeleint ist, duldet es und geht eben so weit, bis sie merkt, die Leine wird strammer. Dann wird sie manchmal langsamer. Aber auf mich achtet sie dabei gar nicht, sie sieht mich auch nicht an.
 
  • Schleppleinentraining Beitrag #27
Also gut. Aber ich schreib dir jetzt nicht das ganze Training ab ;)

Zuerst mal übst du, dass dein Hund den Radius der Schleppleine einhalten lernt. Dazu gibt es ein "weiter"-Kommando (ganz gut erklärt bei Susan&Lily in ihrem Vorstellungsthread). Einfach, dass der Hund lernt, auf Kommando weiter zu laufen, auch wenn da etwas interessantes ist.
Jedes Mal, wenn der Hund vor dem Ende der Schleppleine ist gibst du ein Kommando. Ende oder langsam oder was du magst. Wenn dein Hund dann stehenbleibt, schnüffelt oder langsamer geht kannst du das loben. Muss gar kein Leckerlie sein, wenn das in dem Moment nicht so gefragt ist, kann einfach nur verbales Lob sein und weiter gehen oder was auch immer. Da musst du deinen Hund kennen.

Das übt ihr erstmal. Wenn die zwei Kommandos sitzen geht alles schonmal ne Ecke leichter.

Nebenbei musst du aber auch immer daran arbeiten, dass du spannend bist! Übe Kommandos, mach Baumstamm-Agility, Dummytraining, spiel mit ihr mit ihrem Lieblingsspielzeug oder renn mit ihr ein Stück... alles, was sie toll findet.
Oder vergrab mal ein Stück getrocknetes Hühnchen im Boden und dann tu so als hättest du ein suuuuuper-interessantes Mauseloch gefunden... du musst auch wirklich freudig tun!

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Du kannst aber natürlich auch mal 1-2 Wochen Blickkontakt belohnen.
Jedes Mal, wenn der Hund stehen bleibt und dich ankuckt... belohnen. Da musst du schnell sein, am Besten geht das tatsächlich mit Clicker.

Die ersten paar Mal kannst du auch mal rufen, wenn gerade sonst nichts los ist. Wenn sie dann kuckt - Futter reinschieben :D
 
  • Schleppleinentraining Beitrag #28
Der Anfang tuts auch. Ich will mir ja dieses Antijagdtraining-Buch kaufen, nur bis dahin wirds etwas dauern und ich möchte in der Zeit schon mal den Anfang machen. :)
Ich werds mal versuchen.
Ich werde mir im Hinterkopf behalten, dass es andere ja auch schon geschafft haben. :D
 
  • Schleppleinentraining Beitrag #29
Infano mich würde mal noch genauer das mit dem Geruch besetzen interessieren.

In welchen Situationen sollte man es machen?
Was macht man da genau? Einfach die Stelle einwenig mit den Füßen stampfen?
Ist es dasselbe, wenn ich irgendwo einfach nur den Platz beanspruche, den mein Hund gerade toll findet?
 
  • Schleppleinentraining Beitrag #30
Jap, ist dasselbe.
Du gehst einfach hin, stellst dich auf die Stelle, die dein Hund gerade so interessiert abschnüffelt und schickst ihn weiter.
Musste ich am Anfang bei BJ ziemlich oft machen, mittlerweile muss ich meistens nur noch 1 oder 2 Schritte in seine Richtung gehen, dann weiß er schon was jetzt los ist.
Ist natürlich auch nicht mehr allzu freundlich. Die Chance zu Belohnung etc hatte er ja schon als er das Kommando zum Weitergehen bekam.

An der Schleppleine ist´s natürlich etwas mühsamer :D
Hunde checken natürlich schnell, dass du nen Moment brauchst, bis du die 10m zurück gelegt hast und saugen nochmal richtig tief Duft ein oder markieren nochmal schnell :D
Bei meinem renn ich dann einfach schnell und trampelnd hin, damit er auch ja keinen Spaß mehr hat...

Ist natürlich nicht so, dass ich nicht auch schonmal ungeduldig war und an der Leine gezogen hätte. Nur ist halt nicht der Optimalfall und gerade im Fall der Schleppleine einfach mehr als uneffektiv (zumindest bei meinem). 25kg auf die Entfernung zum Weitergehen zu ziehen ist... naja :D
 
  • Schleppleinentraining Beitrag #31
Ah, also mach ich das sozusagen, wenn das "Weiter" nicht befolgt wurde. Jetzt machts Klick;) Aber wenn ich so nachdenke, ist das ja auch logisch. Allerdings sind wir beim weiter ja noch am Anfang. Ich hab sie da heut dann auch belohnt, wenn es ein paar Sekunden gedauert hat, eh sie weiter lief. Sie muss ja auch erstmal die Verknüpfung herstellen. Bei uns wären das 27 kg, die ich mal eben mit der Schlepp bewegen müsste. Hatte ich vor ein paar Tagen auch mal gemacht, weil ich wohl auch schon ein wenig genervt war:silence: Und dabei hab ich festgestellt, dass das echt deutlich schwieriger ist durch die lange Leine.

Allerdings mach ich das mit dem Platz besetzen auch gerne, wenn sie mal wieder haufenweise Erde kauen will und an jedem Maulwurfshügel anhält. Dabei zeigt es aber nur wenig nachhaltigen Effekt. Verfressenes Monster eben:lol:
 
  • Schleppleinentraining Beitrag #32
Guten Morgen Susan, wenn ich manchmal so deine Beiträge lese, seh ich immer meine son bischen.Erde kauen, Maulwurfhügel ...;)
Das Kommando "Weiter" hatte meine ganz schnell kapiert, da wir 4 Hauseingänge haben auf dem Weg nach Hause. Jedesmal wenn sie in den 1. reinwollte hab ich weiter gesagt, wenn sie sofort weiter gegangen ist ohne das ich ziehe, gabs ne Belohnung. Dann das gleiche beim 2. dann beim 3. und beim 4. warn wir " zu Hause" ->Belohnung. Und das ist schon mal so 5 -6 x am Tag passiert also ne gute Übung. Im Wald sag ich jetzt nur noch weiter und sie läuft weiter. Selbst wenn wir auf ne große Gruppe Hunde treffen. Kurzes beschnuppern, ich sag weiter und sie kommt. Macht mich dann schon stolz, das das klappt. belohnung gibts dann mit ner "Party" wie du sie auch machst. :D
 
  • Schleppleinentraining Beitrag #33
Auch eine interessante Weise "weiter" beizubringen. Allerdings soll es eher dazu dienen, dass der Hund die Ablenkung SIEHT und man dann das Kommando gibt und der Hund dann OHNE, dass er hingeht mit einem weiter geht. Zumindest wenn ich das richtig verstanden habe:)

Schön zu wissen, dass es nicht nur mir so geht mit den Fressmonstern;) Aber es gibt wohl genug solcher Exemplare. Aber das Problem wird jetzt sowieso erstmal hinten an gestellt.
 
  • Schleppleinentraining Beitrag #34
Ohweia, sone Sprüche und nichts hat von Oktober bis März geholfen, wo man jetzt zur Wäscheleine übergehen mag?? Arme Hunde, die so einen Unsinn über sich ergehen lassen müssen - echt schade!
 
  • Schleppleinentraining Beitrag #35
Wind Dancer: Du kannst deine Weisheit gerne mit uns teilen.
Blöde Sprüche kannst du dir aber sparen, die kannst du ja woanders raus lassen...
 
  • Schleppleinentraining Beitrag #36
@Wind Dancer: Mit einem jungen Hund, der in der Pubertät steckt, ist man eigentlich dauerhaft im Training. Und solche Sachen dauern eben lange, damit man einmal einen wirklich zuverlässigen Hund führt! Ich werde froh sein, wenn ich mit meinem Training in einem halben Jahr auch so weit bin wie Infano. Denn manchmal kommen ja auch noch andere Probleme dazu oder man hat mal weniger Zeit. Solche sinnlosen Kommentare deiner Seits möchten dann erstmal begründet werden:roll:
 
  • Schleppleinentraining Beitrag #37
genau so passiert es auch bei uns, vorhin im Wald, wir trafen auf eine Gruppe Hundeschule. Sie hat geschaut "Oh Hunde" ich hab "weiter" gesagt und sie ist gekommen ohne auch nur Ansatzweise hinzulaufen. "War mächtig stolz"

wenn sie aber einen Vogel sieht, klappt das natürlich nicht , aber wir arbeiten dran
 
  • Schleppleinentraining Beitrag #38
Bei uns wären das 27 kg

Dann hab mal 56kg im Kreuz ;)

Also bei uns klappt mittlerweile sehr gut, das ich an der straße einfach stehen bleibe und Larry sich dann neben mich hinsetzt, obwohl er noch 10 meter zur Verfügung hätte (natürlich nur an Straßen wo nichts kommt ^^)... Heute mal mit Langsam angefangen und er ist zwar immer stehen geblieben, aber dann auch gemütlich weiter getrottet ohne das sich die Leine straffte.
 
  • Schleppleinentraining Beitrag #39
Off-Topic
An Straßen vorsichtig sein, Hunde sind schlauer als man denkt :D Meine Mama wollte ihrem beibringen, dass er an der Straße stehenbleibt, also hat sie auch an den Kleineren so lange angehalten, bis mind. 1 Auto kam. Tja, schlauer Hund hat das auch umgesetzt. In Zukunft hat er auch an großen Straßen gewartet, bis ein Auto kam, danach ist er einfach losmarschiert :D Blöd, dass da halt auch noch mehr Autos kamen... (Aber ihm ist nichts passiert, keine Panik)


So. Weil ich nun tatsächlich das erste Mal das Gefühl habe, längerfristige Erfolge mit BJ zu erzielen, wird die Schleppleine sobald ich Geld habe tatsächlich gegen die Wäscheleine getauscht und dann langsam abgebaut. Ich habe das Gefühl, er achtet -auch Futterunabhängig- mehr auf mich, lässt sich leichter ablenken und zumindest solange keine anderen Hunde in der Nähe sind ist er einfach super.

Auf bestimmten Wegen kann ich ihn ohne Bedenken ableinen und es funktioniert. Ich vertraue ihm immer mehr und gestehe ihm da auch mehr Freiheit/Entfernung von/zu mir zu, weiß aber dass er stehen bleibt wenn ich rufe. Und er ist im Gegenzug so vernünftig und achtet auf mich, bleibt auch freiwillig, also ohne Kommando, mal stehen und wartet auf mich. Ich habe auch das Gefühl, dass er sich draußen mittlerweile mehr freut wenn ich rufe und kurz mit ihm spiele als wenn er buddeln darf.
Also gerade durchweg positiv :D

Nur wenn andere Hunde in der Nähe sind ist das noch etwas anderes und auch wenn er mit anderen Hunden spielt. Da rechne ich mir gar keine Chancen aus :D Da vergisst er auch jedesmal wieder unsere Regeln. Aber das sind Sachen, die auch mit schleifender Schleppleine nicht so einfach zu lösen sind und uns wahrscheinlich noch ne Weile begleiten werden...
 
  • Schleppleinentraining Beitrag #40
Das klingt doch soweit ganz super:clap: Das mit den Hunden bekommst du sicher auch noch in den Griff. Wie hast du bisher versucht, ihn von den Hunden abzulenken bzw dich interessanter zu machen?

Wenn ich mich recht entsinne, dann hat bei uns in dem Punkt der Futterdummy die größten Erfolge erzielt. Wenn Lilly die Wahl zwischen Futter und Hunden hat, dann wählt sie lieber das Futter;) Und inzwischen kommt sie auch dann auf Zuruf, selbst wenn es "nur" ein Leckerlie gibt.

Wird das mit dem Entwöhnen der Schlepp eigentlich so in dem Buch beschrieben? Davon ist nämlich im Video nix zu sehen...da wird eher vermittelt: Schlepp in der Hand, später Schlepp schleifen lassen und zum Schluss direkt abmachen.
 
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