Die Verteidigung von Futter

Diskutiere Die Verteidigung von Futter im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; angefangen hats mit einem kauknochen den skotty nicht mehr hergeben wollte... jetzt ist alles noch schlimmer geworden :/ früher hat er nur leise...
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  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #1
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angefangen hats mit einem kauknochen den skotty nicht mehr hergeben wollte... jetzt ist alles noch schlimmer geworden :/
früher hat er nur leise geknurrt. doch jetzt schnappt er um sich und knurrt richtig laut wenn man ihm seinen knochen wegnehmen möchte.
"nein" hilft da kein bisschen.
seit gestern macht er dasselbe mit seinem fressen. ich weiß das er jetzt bald mit seinen 18 wochen in dem alter ist wo er versucht "seine menschen" auszutesten.
ich habe von anfang an versucht dieses verhalten vorzubeugen (war der satz jetzt korrekt?xD). leckerli hat er nur bekommen wenn ich ihm das zeichen (in seinem fall "fein") gegeben habe. auch wenn ich leckerli auf den boden lege darf ers erst auf komando nehmen. dieses üben wir öfters und es klapptjedes mal. er setzt sich hin und wartet auf das komando.
manchmal haben wir das auch mit seinem napf voll futter probiert und es hat immer geklappt.
ich habe ihm auch von anfang an beim fressen mal den napf kurz weggenommen und wiedergegeben.
jetzt wenn ich auch nur ihn oder seinen napf beim fressen berühe geht das heftigste geknurre los welches ich jeh von ihm gehört habe...

hilfe...? :(
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #2
Das kannst du auf keinen Fall durchgehen lassen! Du bist Chef. Du bestimmt, wann gegessen wird und du hast jedes Recht der Welt ihm das Fressen auch wieder wegzunehmen.
Skotty geht da eindeutig zu weit.
Du könntest ihn z.B. erstmal nur noch aus der Hand füttern ...
Welche Härte erforderlich ist, musst du selbst einschätzen können ...
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #3
Mäxchen hat absolut recht,das geht auf keinen Fall das dein Hund knurrt wenn du an sein Futter gehst. Läst du ihm das durchgehen ordnest du dich ihm unter und ärger ist vorprogrammiert. Das aus der Hand füttern finde ich auch sehr gut, da er dabei ständig den Geruch deiner Finger in die Nase bekommt wird er deinen Geruch immer positiv verknüpfen. Laß dabei nur keine Hektik aufkommen, so kannst du ihm ruhig die ganze Mahlzeit geben.
Wenn du ihn normal fütterst und er knurrt dich an mußt du ganz entschieden und selbstsicher vorgehen. Nimm ihm die Schüssel oder den Knochen weg, und wenn er versucht nach dir zu Schnappen greifst du ihm über den Fang und schimpfst ( pfui ist das) oder wie du sonst schimpfst. Du darfst dich dabei auf keinen Fall beeindrucken lassen.
Lass ihn dann ein Stück weg ( halber meter reicht) von der Schüssel platz machen und lang in die Schüssel wie wenn du was rausnehmen willst, am besten geht das mit Trockenfutter. Wenn er sich dann ruhig verhält lässt du ihn auf kommando an die Schüssel und in Ruhe fressen.
Auch den Kauknochen muß er sich abnehmen lassen.
Das ist eine ganz wichtige Sache. Du mußt dir jetzt den Respekt deines Hundes erarbeiten, das prägt den Hund fürs Leben.
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #4
Ich habe das noch deutlicher gemacht.
Ich habe mein Essen in seinen Napf getan und auf seinem Futterplatz gegessen. Und ich musste ihm deutlich zeigen, dass es meins ist und er da gar nichts zu suchen hat. Aber durch ein Knurren hat er es sehr gut verstanden und akzeptiert, dass ich das Recht habe. Auf mein Knurren hin hat er beschwichtigt und den Platz geräumt. Wenn ich jetzt seinen Napf in der Hand halte, hält er Abstand und wartet erst ab, ob ich es ihm geben möchte oder vielleicht doch nicht.

Aber ich habe dies nicht getan, weil er mich angeknurrt o.ä. hat, wenn ich an seinen Napf gegangen bin. Das würde er nicht wagen. Ich konnte ihm immer den Napf wegnehmen und wiedergeben. Aber er wusste ja auch, dass es immer wieder kam und sah keinen Grund MICH zurecht zu weisen. Deshalb wollte ich schauen, ob er denkt, dass er da völligen Anspruch drauf hat. Und er hat es versucht; es hat nur nicht funktioniert und jetzt ist Ruhe!

Das mache ich genauso mit seinen Sitzsäcken, mit seinen Decken, etc. Wenn ich dort sitzen will, sitze ich da. Und dann hat er dort nix zu suchen. Das musste er auch erstmal akzeptieren. Dass er keinen Anspruch hat, sondern dass ich es ihm einfach erlaube, dass er MEINE Säcke und Decken nutzen darf..jedenfalls solange bis ich Anspruch darauf erhebe.
Ich mache das auch wirklich sehr deutlich, z.B. wenn ich sehe, dass er auf dem Weg zu seinem Sack ist. Dann setze ich mich halt. Und dann darf er sich da nicht im geringsten beschweren;)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #5
danke für eure tipps^^
@ mäxchen
du hast aus nem hundenapf gegessen?
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #6
dieses problem hatte ich auch mal. die leckerlis habe ich immer festgehalten obwohl er mit seinem Maul dran war. Dann habe ich ihn nochmals aufgefordert, loszulassen (AUS)
Beim Fressnapf bin ich hergegangen und habe den Napf einfache festgehalten, sodass die Hand auf jedenfall dran ist. Während dem fressen hab ich den Napf immer etwas bewegt. Ubrigens ist dieses Verhalten auch von meiner Hündin die auf dem bild abgebildet ist und unter dem Thema "Hundedame schwanger?"
Ich konnte ihr dieses Verhalten auf diese Weise sehr schnell abgewöhnen, trotz ihren hohen Alters (10 Jahre)
Versuchs mal evtl damit, voralle Geduld.
Garantie gebe ich nicht, aber wie gesagt, bei meiner kleinen hats geklappt...
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #7
mensch mäxchen, das nenn ich einsatz :mrgreen: , stell es mir gerade alles bildlich vor.......aber in den korb von unserem hund habe ich mich auch öfter mal gesetzt. aber das mit dem napf habe ich nicht gemacht ;)

aber im ernst, sich anknurren lassen geht gar nicht. meine hündin hat mich auch nur einmal angeknurrt bei einem knochen. bei ihr reichte aber schon ein strenges AUS und ein strenger blick. danach hab ich ihr immer wieder mal den kauknochen abgenommen. sie fand es zwar doof (zumindest hab ich ihren blick so gedeutet), aber hat es einwandfrei toleriert. manchmal hat es 2,3 sek länger gedauert, bis sie es hergab (da kam der dackel-terrier-dickschädel durch). danach durfte sie es natürlich wiederhaben. unser jetziger hund tritt eh sofort vom napf weg, wenn du hinlangst.

lg allie
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #8
Ja, ich habe aus seinem Napf gegessen:mrgreen: Natürlich vorher gespült:lol:
Nur so tun reicht bei ihm nicht..das würde er sofort durchschauen.
Und ich würde es auch immer wieder machen, damit der Hund nicht vergisst, dass es alles meins ist :D
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #9
Als meiner das damals versucht hatte, hab ich sofort den Napf weggestellt und von da an nur noch aus der Hand gefüttert und ihn für sein Essen arbeiten lassen mittels Dummyarbeit. Heute kannst du ihn das Futter ausm Mund holen, er macht keinen Mucks. Ich habe ihm aber auch schon im Welpenalter immer wieder leckere Kauknochen und Snacks einfach wieder aus dem Mund geholt.

LG
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #10
ich hab gestern mit der handfütterung angefangen was garnicht so leicht ist. wenn ich ihm das zeichen dafür gebe das er sich das futter aus meiner hand holen darf kommt er mit einem tempo angerannt und mit einem haps ist alles weg was ich in der hand hatte, also er schlingt alles runter...
auserdem ist mir häufig viel futter aus der hand gefallen, weil er ebend nicht rücksicht auf meine hände nimmt. autsch sag ich da nur xD
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #11
Dann musst du ihm Brocken für Brocken geben, es ihn vielleicht zuwerfen oder es ihm einfach nur dann geben, wenn er es ganz ruhig aus deinen Fingern nimmt. Wenn ich meinem einen Brocken zwischen zwei Fingern gebe, dann nimmt er sie so vorsichtig, dass er nicht mal meine Fingerkuppen berührt, aber das ist ein Stück Arbeit und deiner ist ja auch ein kleiner Vielfraß ;)

Wir waren mal auf einem Seminar von Royal Canin, da hat die Frau auch ihren Labbi mitgebracht. Dem hat sie ein Stück Leckerli auf die Nase gelegt und erst als sie Hepp gesagt hat, hat er es hoch geworfen und dann gefressen. War lustig anzusehen wie er so auf seine Nase geschielt und auf das Kommando gewartet hat.
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #12
Wir hatten ein ähnliches problem. Tommy hat sein Futter aufs ärgste verteidigt und sogar geschnappt. Dann hat er einfach solche Dinge wie Kauknchen erstmal nciht bekommen. Wir haben dann nur noch aus der Hand gefüttert. Zu einer bestimmten zeit hat er dann nciht mehr bekommen.

Wir haben die Futtermenge, die er normal bekommt, abgefüllt in ein Säckchen und das immer herumgetragen. Er hat imemr eine halbe Hand voll, über den Tag verteilt natürlich, bekommen, wenn er dafür auch einen befehl ausgeführt hat, zB. sitz oder hier. DA hats mit dem futterneid aufgehört und es klappt sogar, dass er immmer auf befehl zu uns kommt.
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #13
naja , ich denk ma konsequenz is da der einzige weg ....

ich würd darüber garnicht diskutieren mit dem hund ... wenn er knurrt pack ihn dir und wirf ihn auf den rücken , natürlich schnauze zu halten ... das macht der dann zwei mal und dann is ende damit ...
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #14
:shock: :silence: :roll:
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #15
was is denn ?
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #16
ein bisschen hart,finde ich,
ich beug mich eigentlich nur "bedrohlich" über den hund,da muss man nicht gleich "handgreiflich" werden,mal abgesehen davon ist das bei größeren hunden ja auch nicht so einfach.
ich groß=er klein=respekt,zumindest funktionierts bei meinen so...
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #17
naja , ich denk ma konsequenz is da der einzige weg ....

ich würd darüber garnicht diskutieren mit dem hund ... wenn er knurrt pack ihn dir und wirf ihn auf den rücken , natürlich schnauze zu halten ... das macht der dann zwei mal und dann is ende damit ...

Ich kann Mäxchens Reaktion durchaus nachvollziehen. Dieselben Gedanken hatte ich auch.

Was soll das für ein Tip sein? Warum willst du Kräfte messen mit deinem Hund? Ein Rudelführer zeichnet sich durch Ruhe und Souverenität aus, dass Einzige, was du mit deinem "Hund-durch-die-Gegend-schleudern-runterdrücken-Schnauze-zuhalten" erreichst, ist, dass der Hund tierische Angst vor dir bekommt, evtl. sogar zuschnappt.

Mit Verlaub gesagt, du hast NULL Ahnung von Hundeerziehung.

LG
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #18
ja wenn ihr das so seht ... mein hund hat weder angst noch sonst i-was vor mir ... is sehr dominant aber damit haben wir zwei beiden keine problem jeder weiß wo er steht wir sind ein eingespieltes team ... ob auf der weide oder zuhause ... wir verstehen uns blind ... wers nicht glaubt ihr könnt gern mal meinen hund bsuchen oder einen der hunde die ich ausgebildet hab ... alle sehr ruhig ausgeglichen und gut erzogen ...
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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und noch was bei kleinen hunden mag das funktionieren aber bei diesem hört es sich so an als wär er damit unbeeindruckbar... und ich rede nicht von misshandlung sondern von nem schnauzen griff den jeder kennt ... den auch ne mutter hündin bei welpen anwndet ...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #19
Es ist schon richtig, dass der Schnauzgriff von der Mutterhündin angewendet wird, aber keine Mutterhündin wird einen Welpen auf den Rücken schmeißen und runterdrücken.
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #20
ich rede auch nicht von misshandlungen,
aber manche hunde sind bei sowas sehr sehr empfindlich und können durchaus ihre schäden davon tragen,vielleicht keine körperlichen,aber seelische.

wenns kind mal nicht das macht wast willst,nimmst es dann auch und wirfst es auf den rücken und hältst ihm den mund zu.
bei aller freundlichkeit mäusezähnchen,aber es geht auch anders,was dir mit sicherheit viele hier bestätigen können.
 
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