Die Verteidigung von Futter

Diskutiere Die Verteidigung von Futter im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; man kann kinder und hudne nicht vergleichen -_- ... auserdem schmeißen mutterhündinnen ihre welpen sehr wohl auf den rücken oO... aber is mir...
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  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #21
man kann kinder und hudne nicht vergleichen -_- ...


auserdem schmeißen mutterhündinnen ihre welpen sehr wohl auf den rücken oO... aber is mir auch eigentlich egal ... wer meint mein hund wird misshandelt kann sich meinen schatz gerne ansehen kommen und sich vomgegenteil überzeugen ... ich werde nicht über meine erziehungs methoden die offensichtlich perfekt funktionieren diskutieren ...
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #22
hat ja keiner behauptet das du deinen hund misshandelst,aber so methoden sind halt,meiner meinung nach,genauso fragwürdig wie die sprayhalsbänder,dazu hat jeder seine meinung und wennst bisher nur gute erfahrungen damit gemacht hast,ok,ich hoffe das bleibt so,aber ich könnts nicht übers herz bringen meinen hund so anzufassen.
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #23
Hallo Mäusezähnchen,

es geht hier aber nicht um dich und deinen "Schatz", sondern um die indiskutabel schlechten Tips die du hier ablieferst.

Eine Mutterhündin schmeißt ihre Welpen auf den Rücken? Gewiss nicht!

Hier zwei Beiträge, die kürzlich von einer hiesigen Userin in einem anderen Thread verfasst wurden und die, mit Verlaub, durchaus mehr Hundeerfahrung hat wie du.

ein unten, (ob seitlich oder auf dem Rücken liegender Hund), soll eine Beisshemmung (Demutsgeste) des "Gegners" auslösen. Eine erzwungene Unterwerfung ist keine!

Nur im absoluten Ernstkampf und mit der Absicht den Gegner zu töten, wird so ein auf den Rücken schmeissen und festhalten, tatsächlich und auch nur äusserst selten von Artgenossen praktiziert. (Die Gefahr für das Rudel wäre bei ständigen Ernstkämpfen viel zu groß, da verletzte und / oder getötete Tiere, das Rudel schwächen bzw. dezimieren würden. Der damit verbundene hohe Engergieverbrauch bei solchen Kämpfen, würde sich ebenfalls nur negativ auswirken.)

Der Gegner wird zwar bedrängt, angerempelt, umgestoßen oder auch - meist seitlich - niedergedrückt, aber er wird nicht gezwungen bzw. nicht auf den Rücken „fixiert“.
Bei so einem Ernstkampf bleibt dem dann nur die Flucht, oder sich selbst zu verteidigen. Die Möglichkeit der Flucht wird einem Hund aber in dem Moment genommen, wo er vom vom Mensch „fixiert“ bzw. daran gehindert wird. Absolute Panik ist dann die Folge, welche in Angstaggression ausartet.

Leider wird diese Aktion (Alpha-Rolle), also das „Hund auf den Rücken drehen“ und fixieren, auch Anno 2007, immer noch propagiert. Meiner Meinung nach eine Fehlinterpretation des Menschen von hundlichem Verhalten.

Eine Mutter schmeisst ihre Welpen normalerweise nicht auf den Rücken, sondern sie zwickt sie, meist in die Flanken oder beisst über die Schnauze oder rennt sie auch mal über den Haufen und die Welpen legen sich daraufhin, als aktive Unterwerfung, auf den Rücken.

In meinen 35 Jahren Hundehaltung und Ausbildung habe ich noch nie einen Hund auf den Rücken gedreht.
Diese freiwillige und in freier Natur lebenswichtige Verhaltensweise wird von uns durch ein „auf den Rücken drehen“ erzwungen und zeigt also nicht das eigentliche freiwillige Verhalten.
Es ist also aus Hundesicht keinesfalls als „Bestrafung“ zu verstehen, (und man will ihn ja für sein Verhalten bestrafen...oder?), sondern er kann mit solch einer Aktion m. E. nichts anfangen.
Erreichen können wir dadurch eigentlich nur, dass wir für den Hund ein Unsicherheitsfaktor werden, dem man nicht vertrauen kann. Damit meine ich...Wir haben eine bestimmte Vorstellung von so einer Aktion, aber die kann ein Hund nur schwerlich nachvollziehen.

Ein souveräner „Alpha-Mensch“ sollte mit Stimme, Blickkontakt, Körpergestik, sowie als "Futterverteiler", (Kommando - Ausführung - Futter aus Hand) u.v.m. agieren, und nicht mit körperlicher „Dominanz“, welcher oft, entweder mit Panik oder Gegenaggression, begegnet wird.
Man sollte immer bedenken, dass körperliche Strafen ungeeignet sind um gewünschten Verhaltensweisen vermitteln.


Der Mensch möchte aber in dem Moment nichts anderes, als demonstrieren, dass er der Boss ist und dass sein Hund sich ihm unterwirft und somit als Ranghöchsten akzeptiert.
Wie kann Hund das, wenn Mensch so wenig Souveränität zeigt? Der damit verbundene Stress bei so einem Alpha-Wurf macht den Hund für nichts mehr zugänglich. Lernfaktor gleich Null, denn mit evtl. Todesangst im Nacken kann man nichts lernen. (Und er soll ja lernen, dass man nicht schnappen darf.) Und sollte er in die "Offensive" gehen, lernen höchstens wir dabei, wie schmerzhaft das sein kann.

Dazu noch eine kleine Anekdote:

Ein knapp 6 Monate alter Groenendael, (also noch nicht mal ausgewachsen), der immer öfter nach seinem Besitzer schnappte, wurde auf anraten des "Züchters" runtergedrückt. Da der Hund heftige gegenwehr zeigte, empfahl man ausserdem sich auf ihn "drauf zu legen". Der Besitzer musste aufgrund der Panik des Hundes, (der Besitzer bekam in seiner Aufregung die Beschwichtigungssignale des Hundes sicherlich gar nicht mit), ins Krankenhaus und wurde mit mehreren Stichen genäht.

Ich meine...so eine... vom Menschen praktizierte erzwungene Unterwerfung, ist aus "Hundesicht" wirklich keine und kann von ihm nur falsch verstanden werden..
Ich hoffe, damit sind alle geheilt und praktizieren nicht mehr diesen sch*** Alpha-Wurf.

Off-Topic
Dieser Beitrag stammt von Suzie (Bettina)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #24
Ein sehr interessanter und aufschlussreicher Beitrag,Kompliment!
Habe mich nicht wirklich damit auseinandergesetzt weil ich auch ohne so ausführliche Berichte nix vom Alpha-Wurf halte,aber trotzdem sehr interessant zu lesen.
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #25
äm ... ich bitte darum mit mir nicht so abfällig zu reden .... das ist für keinen beteiligten positiv ... -_-
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #26
ich hab gestern mit der handfütterung angefangen was garnicht so leicht ist. wenn ich ihm das zeichen dafür gebe das er sich das futter aus meiner hand holen darf kommt er mit einem tempo angerannt und mit einem haps ist alles weg was ich in der hand hatte, also er schlingt alles runter...
auserdem ist mir häufig viel futter aus der hand gefallen, weil er ebend nicht rücksicht auf meine hände nimmt. autsch sag ich da nur xD

Setz dich auf einen Stuhl,lass deinen Hund direkt vor dir sitz machen und halte die Schüssel in der einen Hand oder stell sie auf den Tisch, dann nimmst du immer nur ein bischen in die Hand und lässt ihn immer erst mal an deiner Hand schnuppern, so das er nicht geich zugreifen kann, erst dann machst du die Hand langsam auf, so das er den Brocken nehmen kann. Achte darauf das keine Hektik aufkommt, er soll das Futter langsam aus deiner Hand nehmen und dir dabei nicht wehtun. Wenn du angst hast das er dir weh tut und deshalb die Hand zuschnell wegziehst wird er natürlich versuchen das Futter festzuhalten und eben schnappen. Wenn er zu stürmisch ran geht rügst du ihn und wenn er das Futter vorsichtig nimmt lobst du ihn. So sollte das eigentlich funktionieren.
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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ich rede auch nicht von misshandlungen,
aber manche hunde sind bei sowas sehr sehr empfindlich und können durchaus ihre schäden davon tragen,vielleicht keine körperlichen,aber seelische.

wenns kind mal nicht das macht wast willst,nimmst es dann auch und wirfst es auf den rücken und hältst ihm den mund zu.
bei aller freundlichkeit mäusezähnchen,aber es geht auch anders,was dir mit sicherheit viele hier bestätigen können.

Du wirst mir wohl zustimmen das man Hunde und Kinder nicht miteinander vergleichen kann.
Einem Kind kannst du immer mit Worten erklären ob etwas gut und richtig ist oder eben falsch, und einem Kind kannst du erklären warum das so ist. Das geht bei Tieren eben nicht.
In dieser Situation halte ich es aber auch für absolut übertrieben den Hund aufs Kreuz zu legen, da gibt es noch genügend andere Mittel dem Hund gegenüber seine Überlegenheit und Vorrangstellung zu zeigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #27
Selbstverständlich stimme ich zu,ich möchte damit nur ausdrücken das diverse Studien erwiesen haben das Menschen die "niederen" Wesen,zb Hunden, Gewalt antun durchaus auch zu Gewalt an Menschen tendieren und nicht wenige dieser Gewalttäter haben sich dann an Kindern vergriffen.
Und jetzt nicht gleich wieder in den falschen Hals kriegen,das ist eine Aussage die ich auf alle Menschen dieser Erde beziehe,nicht nur auf Mäusezähnchen,nur um das klarzustellen.

Und außerdem gibt es sicherlich Kinder denen es egal ist wenn du es ihnen noch so schön erklärst und da kann einem ja auch nicht die Hand ausrutschen,ganz egal wie schwierig Hund oder Kind ist,das wollte ich eigentlich sagen.
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #28
@ Ricalein

ich versuchs dann mal so wie du es geraten hast. er fängt tierischh an zu sabbern wenn ich den napf in der hand halte und ihn nur für 10 sekunden warten lasse, dann werd ich wohl ich ein handtuch auf den boden legen damit er mir nicht den teppich vollsabbert ;)
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #29
äm ... ich bitte darum mit mir nicht so abfällig zu reden .... das ist für keinen beteiligten positiv ... -_-

Ich werde hier nicht mit dir darüber diskutieren, wie ich wann abfällig mit dir rede, denn wer so eine Einstellung zu Tieren hat
ich würd darüber garnicht diskutieren mit dem hund ... wenn er knurrt pack ihn dir und wirf ihn auf den rücken , natürlich schnauze zu halten ... das macht der dann zwei mal und dann is ende damit ...
ders ists meiner Meinung nach auch net mehr wert.
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #30
@MäuseZähnchen und sweetroke

Dies ist ein Diskusionforum. Hier Diskutiert man über Tier und tauscht sein wissen aus.
Und ich denke ihr beide seid alt genug das zu wissen und euch auch dementsprechend zu verhalten.
Jeder hat seine eigene Meinung und Ansicht. Diese sollte respektiert werden. Und man sollte niemanden seine Meinung aufzwingen.
Das der Tip von MäuseZähnchen vielleicht nicht der beste war wurde ja schon geklärt... wenn der "Alpha-Wurf" bei ihrem Hund funktioniert hat und das bei ihm keine bleibenden "Schäden" hinterlassen hat ist es in Ordnung. Es ist nicht schön, aber KEINER hier kann es ihr verbieten. Höchstsen FREUNDLICH darauf hinweisen das es die falsche Methode ist.
Tierliebe hin oder her.. jeder sollte seine Gefühle so im Griff halten das sich Menschen in so einem Forum nicht auf solchem Niveau unterhalten ...

Meine Eltern haben auch einen Hund den ich (ohne viel Erfahrung) erzogen habe. Und auch ich weiß das Gewalt bei Hunden nichts bringt.

Tiffy sollte nun die Tips der Anderen ausprobieren und dann hier wieder ihre Erfahrung posten.
Und MäuseZähnchen und sweetroke sollten nun 3 mal tief durchatmen noch einmal lesen was sie geschrieben haben und drüber nachdenken ob man es nicht auch hätte anders schreiben können...
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #31
Hallo Luey,

ich kann deine Reaktion schon verstehen, aber es wird an der Sachlage nichts ändern.

Ich habe dreimal tief geatmet, deshalb ist mein Posting auch freundlicher geworden, als ich es eigentlich beabsichtigt hatte.

Ich habe keinem meine Meinung aufgezwungen und wollte es auch nie. Aber ich kann es auch nicht zulassen, dass ein User dem anderen einen derartigen Tip gibt, ohne ihn darüber aufzuklären, was er da eigentlich tut.

Im Übrigen rede ich mit niemanden im Vorhinein abfällig, aber wer so mit seinen Tieren umgeht, brauch nichts anderes zu erwarten. Und nur weil du jetzt daher gekommen bist und uns nach Mamas Art den Zeigefinger gezeigt hast, wird sich trotzdessen meine Meinung gegenüber diesem User nicht ändern.

Ich weiß auch, dass das hier ein Diskussionsforum ist, ich bin schon sehr lange hier User. Aber manche Sachen sind auch für mich indiskutabel.

LG
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #32
Hallo zusammen,
ich denke auch, dass etwas mehr Sachlichkeit und Verständnis angebracht wären, sonst traut sich keiner mehr, Tipps zu geben.

Ich denke, dass das Herumdrehen eines kleinen Hundes und Zuhalten der Schnauze als Bestrafung zwar nicht unbedingt super ist, aber keinesfall die von sweetroke heraufbeschworene Katastrophe darstellt.
Auch das Einstellen der Aussage eines vermeintlichen Hundeexperten ist hier kein Beweis.

Wer meint, dieses Herumwerfen und Schnauzezuhalten durch seinen geliebten Menschen mit der lebensbedrohlichen Auseinandersetzung mit einem Artgenossen vergleichen zu müssen, der muss sich auch Zweifel an seinen Tipps gefallen lassen. Logischerweise ist das nicht schön für einen Hund und wenn die Rangfrage nicht eindeutig geklärt ist, wird der Hund sich wehren und zubeissen. Aber ich denke nicht, dass er sich in einer lebensbedrohlichen Situation wähnt.

Gibt es eigentlich noch jemanden, der meint, unser Haustier sieht in uns einen Hund? Unser Hund ist doch sicherlich nicht doof!
Wenn unser Hund weiß, dass wir kein Artgenosse sind, dann weiß er auch, dass wir nicht die selben Verhaltensweisen drauf haben - dass er das weiß ist eine Voraussetzung überhaupt mit uns zusammenzuleben.

Also ich habe einen Jackie und der rauft gerne auch mit mir - manchmal schmeiß ich ihn auf den Rücken und drück ihn runter. Seine Reaktionen ( er bleibt erst so, deutet beissen an, manchmal strampelt er sich frei, rennt ne Runde, kommt wieder und schmeißt sich dann selbst wieder hin usw.) zeigen mir, dass er sich sicherlich nicht am Leben bedroht fühlt.

Eher ist ein Hund geneigt, uns gegenüber seine artgerechten Verhaltensweisen zu zeigen.

Zum ins Essen fassen oder was abnehmen - das hat mit Dominanz oder Rangverhalten nichts zu tun! Es ist aus Gründen des Schutzes des Hundes sicherlich wünschenswert, dass wir ihm ins Essen fassen oder was abnehmen können - aber das hat mit Chef sein nicht viel zu tun.

Zum Abgewöhnen sollte man versuchen, den Befehl "Aus" zu installieren.
Wenn man ohne Vorwarnung ins Essen fasst bzw. einen Knochen abnimmt, muss man immer damit rechnen, auch vom kleinsten, brävsten Hund mal abgestraft zu werden. Das ist dann normales Hundeverhalten demonstriert!
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #33
Gibt es eigentlich noch jemanden, der meint, unser Haustier sieht in uns einen Hund? Unser Hund ist doch sicherlich nicht doof!
Wenn unser Hund weiß, dass wir kein Artgenosse sind, dann weiß er auch, dass wir nicht die selben Verhaltensweisen drauf haben - dass er das weiß ist eine Voraussetzung überhaupt mit uns zusammenzuleben.

Sicherlich können Hunde ganz klar die einzelnen Lebewesen unterscheiden, das zeigt s ja schon deren Reaktion bei Begenungen mit Menschen, mit Hunden und mit anderen Lebewesen wie Kühen, Pferden und was man sonst noch so antreffen kann, aber ich kann mir nicht vorstellen das ein Hund soweit denkt das andere Lebewesen andere Verhaltensmuster haben.
Das ist eigentlich auch bei der Hundeausbildung nicht wichtig. Entscheidend ist doch das wir uns auf den Hund einstellen, damit er verstehen kann was wir von ihm wollen, und wenn die Situation es erfordert muß man auch mal zeigen wer der Herr im Ring ist.
Selbstverständlich muß das dem Alter und dem Wesen des Hundes entsprechend angemessen passieren.
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #34
Sicherlich können Hunde ganz klar die einzelnen Lebewesen unterscheiden, das zeigt s ja schon deren Reaktion bei Begenungen mit Menschen, mit Hunden und mit anderen Lebewesen wie Kühen, Pferden und was man sonst noch so antreffen kann, aber ich kann mir nicht vorstellen das ein Hund soweit denkt das andere Lebewesen andere Verhaltensmuster haben.

Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass der Hund weiß bzw. im Umgang lernt, dass andere Lebewesen andere Verhaltensmuster haben.

Ein Zusammenleben Von Hund und Katze z.B. wäre sonst nicht möglich.
Die Feindschaft wird auch damit erklärt, dass komplett konträres Verhalten
vorliegt (angelegte Ohren , schnurren der Katze, Schwanzwedeln) - wenn ein Hund Katzen gewöhnt ist, weiß er diese andere Gestik auch anders zu deuten.

Wieso dreht unser Hund nicht durch, wenn wir ihn anlachen (zähnefletschen)?

Kinder haben für den Hund ungewöhnliche Gestik/Mimik, sind deshalb oft von Angriffen betroffen. Hunde können sich aber im Umgang mit Kindern auch drauf einstellen.

Ich denke, dass aber auch nicht jeder Hund gleich talentiert ist, die "Sprache"
des anderen zu lernen.
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #35
Hallo Wolfspelz,

postings von mir wurden hier zitiert.

Du redest nun von „vermeintlicher Expertin“.
Ich würde mich niemals als solche, trotz 35 Jahre Hundeausbildung bis VPG 3, FH usw., Seminaren, Workshops, Fachliteratur, Helfer bei Wesensprüfungen etc. -bezeichnen.

Nun gut. Das musste ich erstmal loswerden.

Mit dem was ich schrieb, sind sich die Kynologen ziemlich einig. Das kannst du in diverser Fachliteratur nachlesen. Ich empfehle dir auch Seminare verschiedener Kynologen zu besuchen und vor Ort explizit nachzufragen.

Wenn du nun meinst, dass ich den Unterschied zwischen einem Mensch-Hund-Gefüge und den eines Hunde- oder wolfsrudels nicht auseinander halten kann, irrst du gewaltig.

Die Dominanz-Therorie, nach der alle Hunde die Weltherrschaft anstreben ist genauso überholt, wie die Theorie, dass alle Hunde nun als gleichberechtigte Sozialpartner betrachtet werden müssen und keine Gebote/Verbote einhalten müssen, kurz...machen können was sie wollen.
Ich gehöre weder den Wattebauschwerfen noch den Hardlinern in Sachen Hund an. Aber mir ist kein Zacken aus der Krone gefallen meine teilweise antiquierten Ansichten und Methoden zu überdenken und ich habe mir meine Aufgeschlossenheit und Offenheit bewahrt und gerne dazu gelernt.

Anmerkung:
Schade, dass du nicht live dabei warst, als der Groenendael - niedergedrückt und fixiert- in seiner Panik zupackte. Der Besitzer musste immerhin mit mehreren Stichen genäht werden.

Es gibt verschiedene Abbruchsignale die aber erstmal konditioniert und auch generalisiert werden müssen. Das können positive Reize, wie auch negative sein.
Ein Welpe muss aber erstmal lernen, seinen Sozialpartner Mensch zu verstehen. Das kann er eben nicht, wenn er auf den Rücken gedreht und fixiert wird, da dies für ihn so nicht nachvollziehbar ist. Ausserdem hängt der Umgang mit dem Hund auch immer von der Sensibilität des jeweiligen Hundes ab.

Ein Hund der aus Ressourcenkontrolle heraus angreift, dem stellt man nicht per se die Ressourcen zur Verfügung.

Aber:

Unsinnig ist es hingegen ihm sein Futter wegzunehmen um ihm unsere Macht zu demonstrieren. Leider wird das immer wieder empfohlen. Ich, und nicht nur ich- halte das für falsch. Was soll der Welpe/Hund daraus lernen? Dass er uns nicht bedingungslos vertrauen kann! Die Zuteilung von Futter, also wann und wo, bestimmen wir, aber wir sollten ihm einmal zugeteiltes nicht wieder streitig machen. Wozu auch? Und er sieht/versteht es nun mal so. Die Folge könnte sein, dass er uns die Zähne zeigt und/oder knurrt und so seine Aggression gefördert wird. Damit bereiten bereiten wir ihm und uns zusätzlichen Stress und erziehen uns einen „pseudo-dominanten" Hund heran.
Anders verhält es sich da bei Pommes & Co. in freier Natur. Da kann es durchaus auch erforderlich sein, aversive Reize einzusetzen. Allerdings sollte dann das Timing stimmen.
Einige bekommen es sogar mit Clickertraining in den Griff, wie in diversen Foren nachzulesen ist.

Kein Mensch hat hier behauptet, dass ein Hund zu blöd ist, seinen Menschen sowie dessen Gestik und Mimik irgendwann einschätzen zu können.
Aber er sollte es erst mal lernen dürfen. Und zwar auf möglichst gut bzw. für ihn leicht verständliche Art und Weise.

Eines noch.... „Zähnefletschen“ bedeutet nicht zwangsläufig Bedrohung, da es sich dabei auch um ein Beschwichtigungssignal handeln kann. Wenn auch Turid Rugaas ein wenig mit den CS übertrieben hat, wie bereits „erwiesen“ wurde - mit diesem CS hatte sie wohl richtig gelegen.

Bei all meinen Hunden konnte ich jederzeit den Kauknochen oder auch den Napf wegnehmen. Und das ohne körperliche „Machtkämpfchen“ und Demonstrationen.
Seltsam oder?
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #36
Hallo, wer wird denn gleich böse?
Bei allem was Du schreibst, liegen wir nicht weit auseinander.
Kynologisches Seminar - geht Gansloßer, war ich vor 4 Wochen.

Ich verteidige die Alpha-Rolle nicht, die ist insbes.bei
einem Groenendael eher ein Kampf, noch mit Drauflegen-
also da wirds wirklich bedrohlich und es ist kein Wunder, dass der beisst.

Ich seh nur keinen Grund, jemanden, der mit dieser Erziehungsform bei seinem Hund offensichtlich Erfolg hat, so runterzumachen wie das hier passiert ist.

Deshalb "vermeintliche" Expertin, weil ich Dich nicht kenne, Deine Ausführungen nicht kenne und den Zusammenhang des Zitatesnnicht kenne. Aus Expertenmund kommen oft Sachen, die einem den Magen umdrehen können. Der Groenendael-Alpha-Werf-Tippgeber-mit-Drauflegen war sicher ein Experte!
Empfehlen würde ich diese Methode nicht, aber wenns schon zu spät ist und es bei diesem Halter bei diesem Hund funktioniert?

Insgesamt finde ich, auch hier im Forum, das " Es gibt nur (m)einen Weg ziemlich bescheuert.
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #37
Hallo Wolfspelz,

ja, Dr. Udo Gansloßer ist auch mir ein Begriff. ;) "Hormonelle Einflüsse auf das Verhalten von Hunden". Ausserdem betreute er die Diplomarbeit von Mira Meyer, die ich hier vorliegen habe.
Ich bin Gurufrei und höre mir verschiedene an. So im Mai wieder mal G. Bloch.

Richtig...es gibt nicht nur einen Weg....Das habe ich schon vor vielen Jahren festgestellt.
Ich werde mich aber weiterhin gegen solche Methoden aussprechen.
Und wenn jemand gegen die unzähligen Experten ist, dann bin ich das.
Seit Jahren sind mir die diversen Hundeflüsterer, Hundepsychologen und wie sie sich alle nennen mögen ein graus. Das fängt bei der Tiernnanny an und hört bei Leuten wie Obermeier auf. Ob mit oder ohne hausinternes, "nichtssagendes" Diplom, da rechtlich sowieso ein nicht geschützter Begriff. Ein jeder darf sich Tierpsychologe oder Hundepsychologe nennen.

Und es gibt immer verschiedene Wege an Problemverhalten etwas zu ändern.
Ferndiagnosen sind mir suspekt, da sowieso immer die Situation vor Ort relevant ist.
Die Methode schlechthin gibt es sicherlich nicht, aber evtl. kann man eine Richtung aufzeigen....
Rücken drehen und fixieren Anno 2007 als Empfehlung halte ich für falsch. Ob es klappt oder nicht....ist mir ehrlich gesagt egal.
Mein erster Hund hatte auch diverse Prüfungen...trotz Leinenruck und Korrallenhalsband. Meinem letzten VPG geführten Hund musste ich das nicht antun...es funktionierte trotzdem wunderbar.
Also... Zwei Methoden...beide von Erfolg "gekrönt".
Rechtfertigt das aber nun mein handeln aus den 70ern?
Es zeigt nur, dass es eben auch anders geht.
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #38
ok zurück zum thema xD:
mittlerweile kann ich wieder ohne probleme seinen futternapf anfassen währen er frisst. nur mit dem "etwas aus dem maul holen" müssen wir ncoh viiiiiiel üben. gestern habe wir ihm eine granulatstange zum kauen gekauft. als ich ein stück abgerissen hatte und ihm gegeben hab. als ichs wieder nehmen wollte hab ich den schnauzgriff angewand (wie die hundeschulenfrau es uns gezeigt hatte). Als ich dan endllich mit viel mühe und einem autsch in den fingern es geschafft hatte das teil aus sienem maul zu nehmen hat er wie wild herumgebissen und hätte mich beinahe böse erwischt (geknurrt hat er auch die ganze zeit).
ok das ist nciht das schlimmst. seit ein paar tagen duldet er es nicht wen mein kleiner bruder (7jahre alt) ihn streichelt. ohne vorwahrnung hat er gestern knurrend zugebissen. die wunde war ziemlich tief so das es schon heftiger geblutet hat...
ich kann-fast- alles mit ihm machen beim streicheln und knuddeln mit ihm hab ich da überhaupt keine probleme. wen es ihm reicht steht er auf und legt sich woanders hin aber beisen tut er mich in diesem aflle nicht.
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #39
Um einem Hund etwas aus dem Maul zu nehmen, wendet man sicher nicht den Schnauzgriff an! Der Schnauzgriff ist eine Methode, um den Hund zu maßregeln oder die Bindung zu stärken (Schnauzenzärtlichkeit)/grooming.
Ihr müsst eine Menge Vorwarnungen verpasst haben, wenn der Hund plötzlich zubeißt.
Wie reagierst du denn, wenn er knurrt, schnappt, beißt? Noch ist der Hund relativ jung, aber es wird immer gefährlicher bei euch.
Du musst deinem Hund das "Aus" Kommando beibringen, damit er alles, was sich in seiner Schnauze befindet, fallen lässt.
Was sagt deine Hundetrainerin zu den Problemen mit dem Hund? Ihr braucht auf jeden Fall professionelle Hilfe! Aber von einem wirklich erfahrenen Hundetrainer.
Ihr scheint das Verhalten eures Hundes nicht zu verstehen und reagiert falsch, wodurch euch der Hund auch nicht versteht. Dies kann nur zu Problemen führen.
Auch deine Aussage, dass du fast alles mit dem Hund machen kannst, ist falsch. Du kannst mit deinem Hund machen, was ER duldet. Du siehst ja, was passiert, wenn er manche Dinge nicht möchte. Er weist euch zurecht!
Ich kann mich wirklich nur wiederholen, aber es wird absolut Zeit, dass etwas passiert. Es wird nur gefährlicher.

Erzähl doch mal, was ihr für Regeln habt. Was darf der Hund, was darf er nicht? Wie konsequent seid ihr? Wer soll bei euch der Chef sein? Wie bestraft ihr den Hund?
 
  • Die Verteidigung von Futter Beitrag #40
er darf erst in dan haus reinkommen(z.b. nach dem gassi gehn) wen ich es ihm erlaube, vorher mus er sitz machen und warten bis er die erlaubnis bekommt. er mus vor der badezimmertür sitz machen und warten bis ich das futter abgefüllt habe und auch muss er warten bis ich ihm erlaube an seinen futternapf zu gehen.
MICH knurrd er nur bei den kauartikeln an. meinen bruder wen er ihn streicheln möchte. ich war im keller als der hund ihn gebissen hat, ich habe nur ein lautes knurren und das sofort daruf folgende beißen mitbekommen.
Ich glaube nicht, das er bei einer sache die er im maul hat und Knurrt es bei einem aus fallen lässt ...
wir kommen grad von der junghundschule und haben auch mit der trainerin geredet. Sie hatte ihn übers letzte wochende bei sich, da wir in hannover waren, und sie sagt selbst sie hatte es, trotz ihrer erfahrung, mit dem hund nicht leicht. Auch meinte sie das bei den Labradoren in letzter zeit (besonders bei den rüden) aggressionen durch die züchtung auftreten und das unser wohl auch einer von diesen hunden ist die von den rasseeigenschaften stark abweichen. Der Hund DARF nicht beissen!
Unsere hundetrainerin will in den Osterferien mal zu uns nach hause kommen und sich sein verhalten, gegenüber meinem bruder, mal genauer ansehen.
Auch meinte sie das Skotty eine sehr geringe Frustrationsschwelle hat. Er kan einfach keinen frust ertragen, wenn etwas nicht nach ihm läuft ist der hund tod unglücklich und macht aufstand (bellen wie ein verrückter, winseln, jaulen das einem die ohren wehtun) Sie sagt wir müssen ihm zeigen mit seinem Frust umzugehen (beim gassi gehn mal an einen baum binden, ignorien und erst wieder losmachen wen er sich beruhigt hat) und auch das der fehler nicht an uns liegt sondern das wir einen verdammt schwierigen hund erwischt haben.
Egal obs ihm gefällt oder nicht meiner meinung nach DARF ein Hund nicht zubeissen!
Auch die leinenführigkeit lässt zu wünschen übrig. ich übe mit ihm JEDEN tag. "Skotty will in die andere richtung, frauchen hier lang, frauchen ich WILL DA LANG. ok wie du willst dan schnapp ich nach dir und beiß in die leine, und springe an dir hoch bis du nachgibts, denn ich gebe NIEMALS auf!gut so klappts nicht (vllt klappts ja morgen so?) also bell ich und jaule noch ne runde! und mische das noch besser mit dem in die leine beissen!"
-.-"
 
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