Jeder fängt mal klein an
Wenn du wirklich einen weißen Schäferhund willst solltest du dich erstmal über die Rasse informieren. Im Internet, bei den Züchtern etc.
Die Entscheidung, welcher Hund es werden soll, wird die nächsten 10-15 Jahre deines Lebens bestimmen, da sollte man sich vorher etwas Zeit nehmen und informieren, damit man auch wirklich glücklich wird!
Dass eine Woche für einen Welpen nichts ist, wurde gesagt

Es ist natürlich so, dass das erstmal noch Babys sind und NICHTS können. Sie sind nicht stubenrein (heißt erstmal alle 2h raus, auch nachts!), haben keine Beißhemmung (viele Schrammen, angekaute Möbel etc) und können auch nicht alleine bleiben.
Manche Hunde können es schneller, manche langsamer... ich würde aber lieber immer vom worst case ausgehen, als vom Besten und dann überrascht dazustehen. Also rechne mal damit, dass er mit... 6 Monaten evtl stubenrein ist und 2h allein bleiben kann.
Hunde kommen dann auch in die Pubertät. Ist wie bei Menschen - bei manchen Hunden merkt man nichts, andere werden totale Revoluzzer

Sie hinterfragen Kommandos, sind mühsam, stellen auf stur und hinterfragen jede Regel 10mal. Täglich.
Abgesehen davon sind sie überschäumende Energiebündel die sicher ihre 2-3h Tobezeit draußen brauchen, sowie natürlich die geistige Auslastung.
Die ganze Erziehungsarbeit (jetzt vielleicht nicht mehr Stubenreinheit, dafür aber weiterhin allein bleiben, Schleppleinentraining oder Antijagdtraining... irgendwas ist immer zu tun

)
Wie das mit erwachsenen Hunden aussieht weiß ich nicht. Meiner ist jetzt erst ein Jahr
Mittlerweile verkraftet er es, wenn er mal 2-3 Tage etwas kürzer treten muss. Die Energie staut sich aber auf und wenn es zuviel wird gibt er auch in der Wohnung keine Ruhe mehr. Das sind dann irgendwann die Hunde, die Unsinn bauen, weil sie zuviel Zeit und Energie haben, sich Sachen auszudenken
So sieht das aus.
Man muss wahnsinnig viel Verantwortung übernehmen. Das ist nicht nur Gassi gehen. Sondern auch die Erziehungsarbeit, die private Abhängigkeit und einiges mehr.
Was aber ganz klar sein sollte: Ein Hund läuft wahrscheinlich nie einfach so nebenher. Kann mal phasenweise funktionieren, ganz wetten würde ich darauf aber auch lieber nicht.
Du wirst dafür Sorge tragen müssen, dass du es die nächsten 10-15 Jahre garantieren kannst, den Hund jeden Tag oft genug raus zu lassen sowie ihn geistig und körperlich (Hundesport!) auszulasten. Heißt auch, morgens früher aufstehen und sich nach einem harten und langen Tag auch noch einmal aufzuraffen und dem Hund seine Stunde Spaziergang zukommen zu lassen.
Wenn du das alles GERNE auf dich nehmen willst... dann bitte hol dir einen Hund. Ansonsten wird keiner von euch damit glücklich
