Vergesellschaftungsratschläge für Heilige Birma und Ragdollmix

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pedi74

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Hallo liebes Forum,

ich brauch dringend Ratschläge zur Vergesellschaftung 2er Kater.
Wir haben einen Heilige Birma Kater, Sydney, 12 Jahre alt, kastriert, und stets Einzelkämpfer. Nun haben wir einen Notfall im Freundeskreis und würden gern einen 1,5 Jahre alten Ragdollkater bei uns aufnehmen.
In der Vergangenheit hatten wir es schonmal mit einer anderen Katze versucht aber unser "König" hat sie einen Monat lang nach Strich und Faden vertrimmt und terrorisiert. Auch er selbst war ganz "schreckhaft" geworden. Die andere Katze war Artgenossen gewöhnt und konnte sich auch entsprechend unterordnen. Irgendwann ist sie aber nicht mehr vom Schrank runtergekommen, weil er unten immer gelauert hat. Leider haben wir sie dann wieder schweren Herzens abgeben müssen und es ist wieder Frieden in unseren Haushalt eingekehrt.
Nun zu unserem "Notfall": Das ist ein 1,5 Jahre alter Ragdollmix, kastriert, ganz ruhig und verschmust und passt von der Wesensart total zu unserem Sydney. Er lebte bisher auch mit einer anderen Katze zusammen, ohne Probleme.

Meint ihr, dass wir das mal versuchen sollten oder wäre das eine zu grosse Strapaze für unseren Kater? Er ist ja auch nicht mehr der Jüngste. Sydney kann Artgenossen bisher nicht ausstehen, da er nie mit anderen Katzen zusammengehalten wurde. Gegenüber anderen Tieren (wir haben noch 2 Zwergkaninchen und 4 Wellensittiche) ist er aufgeschlossen und null aggressiv.
Ich weiss, dass uns da Rangordnungskämpfe ins Haus stehen aber das ist ja normal.

Danke für Eure Ratschläge!

P.S.: Es handelt sich bei beiden Katern um reine Stubentiger ohne Freigang. Wir haben aber eine sehr grosse Wohnung mit katzensicherem Balkon und reichlich Ausweichmöglichkeiten.
 
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  • Vergesellschaftungsratschläge für Heilige Birma und Ragdollmix Beitrag #2
Na, erstmal herzlich Willkommen im Forum :D
Da habt Ihr Euch ja was vorgenommen ;)

Ich kenne mich mit Rassekatzen jetzt nicht so aus - aber mit Vergesellschaftungen ;)
Und da heißt das Zauberwort einfach: Geduld.... Geduld.... und nochmals Geduld....
Alterstechnisch habt Ihr da allerdings schon eine ziemlich knifflige Konstellation im Blick - der Altersunterschied ist schon extrem groß, und das Problem wird wahrscheinlich sein, dass der junge Kater noch sehr viel verspielter ist und viel mehr Action will als Euer "alter" Kater - und dass er diesem daher möglicherweise gehörig auf den Keks gehen wird.... was der "Große" natürlich nicht so prickelnd finden dürfte.... Dazu kommt, dass er ja wirklich keine Artgenossen kennt.....
Einen Versuch ist es wert - aber es dürfte eine echte Herausforderung werden....
Wir haben hier Katzen und Kater unterschiedlichen Alters miteinander vergesellschaftet (wobei die Altersunterschiede nicht so gravierend waren wie bei Euch jetzt, aber dafür waren das alles verhaltensgestörte Katzen, was die Sache auch nicht leichter machte....) - das hat nicht einen Monat gedauert, auch nicht zwei oder drei....
Es hat fast ein Jahr gebraucht, bis Kater John-Boy (Streunerbaby, eingezogen mit knapp 3 Monaten, zum Vergesellschaftungszeitpunkt 1 Jahr alt) sich mit Kater Poldi (Fundtier, Tierheim, damals geschätzt 3-5 Jahre) verstanden hat. Heute sind sie ein Herz und eine Seele.
Es hat 2 Jahre gebraucht, bis die Audrey (Zwillingsschwester von John-Boy) sich aus dem hinteren Teil der Wohnung wieder hervortraute, nachdem die Dinah (Fundtier, Tierheim, damals geschätzt 5-10 Jahre) hier eingezogen war.... Genauso lange hat es gedauert, bis sich die Audrey mit dem Poldi angefreundet hat....
Und nun ist im November noch Katze Nr. 5 eingezogen - die seither auf dem Schlafzimmerschrank wohnt.... mit Audrey und John-Boy versteht sie sich gut, des Polds Annäherungsversuche begreift sie nicht und geht auf Krawallkurs, und die Dinah ist eh die Zicke vor dem Herrn, die kommt mit KEINER Katze aus und wird das in diesem Leben wohl auch nicht mehr lernen....

Joar - soviel zu unserer Geschichte... Will heißen: Es kann schwierig werden, aber man sollte nicht zu früh aufgeben, auch wenn es tatsächlich Monate dauert.... Meist gehen sich die Krawallkatzen auch aus dem Weg (so jedenfalls unsere Erfahrung... gekracht hat es eigentlich nur, wenn sie sich doch mal nicht ausweichen konnten - z. B. wenn einer von der Terrasse reinwollte und der andere drinnen vor der Tür saß.... oder so....)

Ich würde sagen, es ist einen Versuch wert.... Junge Katzen sind da ja auch meist noch unvoreingenommen und flexibel und stellen sich auf das ein, was sie so erwartet.... Ich glaube, zwei 12jährige Kater miteinander vergesellschaften zu wollen, könnte deutlich schwieriger werden...

LG, seven
 
  • Vergesellschaftungsratschläge für Heilige Birma und Ragdollmix Beitrag #3
Hi seven,

Danke für Deine Einschätzung.
Der junge Kater ist bei weitem nicht so verspielt, wie die Katzen das in dem Alter sein sollten. Eher son Couch Potatoe :) Von der Wesensart sind die sich sehr ähnlich. Spielen möglichst im Liegen, wo man nur ne Pfote heben muss und so :) Wobei das unser "Alter" erst mit den Jahren so macht und immer "gemütlicher" wird.
Ich hab halt auch irgendwo gelesen, das Birmas eher "Rassisten" sein sollen und sicher eher mit Ihresgleichen vertragen als mit anderen Katzenrassen. Unser konnte bisher nur "Andere" kennenlernen und die haben ihn fürchten gelernt, weil er dann sich von jetzt auf gleich in eine Furie verwandelt.
Vielleicht braucht er auch jemanden, der gegenhält. Von Statur ist der junge Ragdollkater schon mit 1,5 Jahren ein Kopf grösser als unser Birmakater mit seinen 12. Allerdings hat der "Junge" sich zu Hause auch der anderen Katze in derem Haus untergeordnet.
Ich will mir nur mehrere Meinungen einholen, damit ich mir nachher nicht vorwerfen muss, warum ich das unserem "Senior" zumute. Wenn ihr Erfahrungen habt, son einen alten aber sehr lieben und stolzen Kater in dem Alter zu "verkuppeln", nur her damit ;-)
 
  • Vergesellschaftungsratschläge für Heilige Birma und Ragdollmix Beitrag #4
Hui, das finde ich so aus der Entfernung nur ganz ganz schwer einzuschätzen.

Prinzipiell rät man ja bei nem älteren Einzelkater eher dazu, 2 Jungtiere dazuzusetzen...aber wenn das charakterlich passt, wäre es vielleicht nen Versuch wert. Wäre schade, wenn der "alte" noch weitere Jahre einzelhaft verbüßen müsste...

Wie grpß ist denn die Wohnung und was habt ihr für Rückzugsmöglichkeiten? (also wie viele Kratzbäume, Catwalks, Liegehöhlen,...) Das hilft vielleicht auch nochmal, um die Situation besser einzuschätzen.

Meine VG dauert jetzt übrigens auch schon ein halbes Jahr :roll:
 
  • Vergesellschaftungsratschläge für Heilige Birma und Ragdollmix Beitrag #5
Also, die Wohnung ist 114 qm gross über 2 Etagen. Auf jeder ist ein raumhoher Kratzbaum, mit Kuschelhöhlen usw. Mehrstöckig.
In fast jedem Raum steht ein Kuschelkorb sowie umgebaute kartons, mit Kissen drin. Es gibt also genug Rückzugsmöglichkeiten.
Dazu kommt noch der katzensichere Balkon.
 
  • Vergesellschaftungsratschläge für Heilige Birma und Ragdollmix Beitrag #6
Dann haben die beiden ja genug Möglichkeiten sich aus dem Weg zu gehen. Ich glaub ich würds versuchen. klar kann das auch schief gehen, aber einfach mal so ausm Bauch raus..

Du kannst es vermutlich am besten einschätzen. Hör einfach auf dein Bauchgefühl...
 
  • Vergesellschaftungsratschläge für Heilige Birma und Ragdollmix Beitrag #7
Als wir unseren Rötling holten und zu Hause den Korb öffneten war unser weißer schon halb drinn.
Die zwei sind die dicksten Freunde!
Anderst ist es mit Sissi die hat nie gelernt mit Katzen zu spielen scheint es uns.
Ich glaube Sissi wäre eine Mietze die sich alleine genug gewesen wäre. :evil:
 
  • Vergesellschaftungsratschläge für Heilige Birma und Ragdollmix Beitrag #8
Unser giftet alles an, was ne Katze ist. Dabei ist er sonst so'n lieber anhänglicher Kerl. Wäre ein Traum, wenn die sich gleich vertragen würden. Wir haben Sydney mit 5 Jahren bekommen. Das war 2005. Aufgewachsen ist er mit Hunden. Kommt auch mit anderen Tieren super klar aber Katzen sind bisher ein rotes Tuch. Aber vielleicht war es bisher nie der richtige.
 
  • Vergesellschaftungsratschläge für Heilige Birma und Ragdollmix Beitrag #9
Die Chemie zwischen den Tieren muß schon bissel stimmen.
 
  • Vergesellschaftungsratschläge für Heilige Birma und Ragdollmix Beitrag #10
Wie sagt man so schön: nur Versuch macht kluch ;)
 
  • Vergesellschaftungsratschläge für Heilige Birma und Ragdollmix Beitrag #11
So siehts aus. Mal gucken, wann es losgehen kann. Über den Verlauf halte ich euch uptodate.
Weitere Tipps sind aber herzlich willkommen :)
 
  • Vergesellschaftungsratschläge für Heilige Birma und Ragdollmix Beitrag #12
Eventuell kannst ja Deiner Fellnase ne Decke klauen und bringst sie dem anderen Tier mal mit zur Nutzung.
Von dem anderen auch die Decke nehmen und Deiner Fellnase mitbringen.
So hat die Fremddecke schon mal bissel Deinen Geruch an sich. :mrgreen:
 
  • Vergesellschaftungsratschläge für Heilige Birma und Ragdollmix Beitrag #13
Bei so einer Kombi würd ich dann doch zu einer sehr behutsamen Vergesellschaftung raten. Euer Kater hat mind. 7 Jahre ohne andere Katzen verbracht, der kennt das einfach gar nicht.

Dazu dann noch ein junges Tier, mit großem Altersunterschied. Ihr müsst euch drauf einstellen, dass das sehr, sehr lange dauern kann.

Für den Anfang würd ich hier wirklich mit einer Gittertür arbeiten, an der sich die beiden Begegnen können. Einfach damit euer Katzer nicht die Möglichkeit hat, den Neuankömmling direkt auf einen Schrank zu verbannen. Auch würd ich versuchen die Wohnung so umzustellen, dass möglichst immer der Weg zur Flucht offen ist. Schwierig wird es nämlich, wenn euer Kater den Neuankömmling in eine Ecke drängen kann oder umgekehrt.

Sumo, du hast doch mal die Gittervariante durch, vielleicht kannst du etwas davon berichten, wie man da vorgeht und so weiter.
 
  • Vergesellschaftungsratschläge für Heilige Birma und Ragdollmix Beitrag #14
Ja bei mir gab es die Gittervariante, weil der Anton operiert wurde und sich nich 2 Wochen schonen musste. Damit es nciht zu Spannungen kommt, und er nicht isoliert ist, hab cih einfach nen Holzrahmen in Türgröße gebaut und ein Katzennetz drangetackert. wenn cih also ins Schlafzimmer oder wieder raus wollte, musste cih jedes Mal das Ding zur Seite schieben. War aber ok. So lange das Ding stand, war auch alles super, er und Krümel haben auch am Gitter so halb geschmust.

Aber als das Gitter weg war, kam es zu Konflikten, der Anton wurde aus Angst unsauber (mit seiner Hüfte war er den anderen einfach uterlegen) und es legt sich jetzt erst wieder...

Also als wirklich vergleichbar würde ich das nciht ansehen, weil ich nen durch den Unfall und den TA-Aufenthalt traumatisierten und verletzten Kater hatte und kein einfach n bisl ungleiches paar.

ich glaube, bei dir könnte die Gittervariante klappen, weil dein Kater sich dann langsam an die Anwesenheit einer zweiten Katze gewöhnen kann. man kann auch am Gitter Leckerlies verteilen (natürlich auf jeder Seite, aber so, dass sie dann schonmal "gemeinsam fressen") Sobald sie am Gitter entspannt sind, kann man dann auch direkt da füttern.

Allerdings würde ich in regelmäßigen Abständen die Reviere tauschen, damit auch der Neue die Möglichkeit hat die ganze Wohung kennen zu lernen und immer wieder Schlafdecken etc. austauschen, damit sich der Geruch beider Katzen überall verteilt und sich auch dein "alter" dran gewöhnt.

Wie das jetzt allerdings machbar ist, bei ner Zweistöckigen, so großen Wohnung, da bin ich überfragt :?
 
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