Es niemals ok, wenn ein Tier einfach so abgeschossen oder eingeschläfert wird.
Es ist auch nicht ok, das solche Rasselisten gibt.
Es hat aber auch noch nie etwas genützt, wenn einem etwas nicht passt, die Klappe zu halten und sich tagtäglich darüber aufzuregen wie schlimm die Gesetze sind.
So wird sich nie etwas ändern....
Wenn die Gelder ausbleiben, wird sicherlich darüber nachgedacht, wie man was ändern kann damit wieder Geld ins Land fliesst.
Aber sagt und tut niemand etwas, wird sich auch an der Gesetzeslage nichts tun. (derzeit tut sich ja was)
Registrierung ist eine Sache und sowas wie ein Hundeführerschein sicherlich ein guter und besserer Ansatz.
Ich kenne niemanden, der seinen Urlaub in andere Urlaubsländer storniert, weil die Tierschutzzustände dort unter aller Sau sind!
Ich kenne auch niemanden, der seine Tiere nicht mehr mit Tierfutter füttert, obwohl es Labortiere gibt (die zwar unter Tierschutzbedingungen dort leben,aber unter sterilen Bedingungen, müssen Untersuchungen über sich ergehen lassen) die es sozusagen als Vorkoster testen müssen.
Oder keine Medikamente mehr nimmt....weil sie vorher an Tieren getestet werden müssen, damit sie überhaupt eine Zulassung bekommen.
Die Kosmetik lasse ich da mal aussen vor, da sich ja eh niemand mehr schminkt, wenn es zu solchen Diskussionen kommt
Eigentlich weiß jeder für sich oder sollte es wissen, wie man sich vernünftig in einem anderen Land zu verhalten hat.
Manche haben da scheinbar aber eine Sondererlaubnis, das sich Gesetze und Regelungen ausserhalb ihrer Wohnung/Hauses für sie und ihren Anhang aufheben.
Zu dem Erschiessen habe ich noch eine Story aus dem letzten Jahr:
Einem befreundeten Bauern sind letztes Jahr zu Ostern 2 Lämmer gerissen worden, einige verletzt und 4 zu Tode gehetzte Schafe.
Dieses geschah auf seinem Land, welches eingezäunt ist. Die Rasse der Hunde ist mal völlig nebensächlich.
Er erlaubt Wanderern (auch mit angeleinten! Hunden) dort spazieren zu gehen, weil er weiß wie schön sein Fleckchen Erde ist und freut sich auch, wenn die Menschen ihm danken, das dort sein durften.
Laut Gesetz hätte er das Recht gehabt auf die Tiere zu schiessen.
Nachdem er sich auch noch Sprüche darüber anhören konnte, das er halt sein Gebiet sachgemäß zu sperren hätte, wenn die Schafe "lämmern".
Da der Geruch von Blut die Hunde ja anlocken würden.
So hat er sogar eine Anzeige sein lassen mit der Begründung: "...das sind Deutsche, die fühlen sich immer im Recht. Auch wenn sie mitten im Unrecht stehen."
Es wurde sich nicht entschuldigt, noch nicht mal nach Kosten gefragt.....
Sein Land darf nach wie vor mit Hund bewandert werden.
Es gibt noch andere Storys....die einfach nur zum Fremdschämen sind.