schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv?

Diskutiere schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Aber nur weil niemand sich die Mühe macht einen Biss von einen Chi in eine Statistik aufzunehmen, komm schon, die meisten bepissen sich vor Lachen...
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #61
Aber nur weil niemand sich die Mühe macht einen Biss von einen Chi in eine Statistik aufzunehmen, komm schon, die meisten bepissen sich vor Lachen wenn so ein kleiner Hund da angetaznzt kommt. Das heißt noch lange nicht, dass es nicht kleine Aggro- Hunde gibt die mehr als eindeutig in verletztender Absicht beißen.
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #62
Das stimmt nicht ganz. Die ganzen Beißunfälle die ständig in den Zeitungen erscheinen sind immer mit großen Hunden. Ich meine jetzt gegenüber Kindern bzw. menschen.

Die gravierenden Beißunfälle vielleicht, die dramatischen die die Journalisten wollen.
Das heißt aber nicht, dass es keine Beißfälle bei kleinen Hunden gibt, da gibt es auch einige Todesfälle, wenn auch nicht so viele.
Wenn ein kleiner Hund mit extremen Aggressionen jemanden in stücke reißen will, bräuchte er ja nur ein größeres Gebiss und die Kraft, dann würde da auch einiges passieren. ;)
Es liegt wohl kaum an der Rasse,Größe und vorallem wohl sicher nicht an der Farbe, sondern eher an der Anatomie dass bei diesen Hunden etwas passiert.
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #63
Klar. Weil wenn ein Chi ein Baby beißt jeder denkt... sicher, blöder Halter, aber das kind ist nicht unbedingt für´s Leben gezeichnet.
Die wenigsten kleinen Hunde dürften es auch schaffen, einfach so in einen Kinderwagen zu hüpfen oder diesen gar umzuschmeißen.

Die wenigsten Beißunfälle von Kleinhunden dürften gemeldet werdne. Sicher, es ist unangenehm wenn so ein kleines Biest in meiner Hose hängt und es nicht mehr loslässt. ABER zeige ich das tatsächlich an? Oder kicke ich nur den Hund weg und gut.

Alle Hunde werden von anderen Hunden gebissen. Warum es bei euch die Schäferhunde sind, keine Ahnung. War vielleciht ne mode. Und dass alle zufällig schwarz waren. Meine Güte. Warum wurden drei Leute in der Stadt von blonden Menschen überfallen? MErkste was?
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #64
Hm, ich hatte bis jetzt immer den Eindruck dass größere Hunde mehr angetatscht werden. :eusa_think:

Und dann hab mal nen tollen Knuddelbären -.- Da hängen ganz oft ungefragt Leute dran, ehe ich zu Wort komme.

Ansonsten sage ich hier lieber mal nichts, aber anscheinend bist du, Rollifahrer, ziemlich festgefahren in deiner Meinung, ohne jegliche Erfahrungen (wie du selber schreibst)
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #65
Off-Topic
Michse, da sagste was.
Kaum bin ich aus der Tür gegangen wird meine kleine Kuschel-Baby-Plüschkugel umschwärmt.
Ihr fluffiges Fell wird ihr zum Verhängnis :lol:
Ehe man ein Wörtchen sagen kann, hängen da schon die Hände im Bärchenfell. ;)
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #66
Hey,

Da fällt mir noch etwas zu ein... Frag mal Windhunde-besitzer warum sie ihre dürren Gestelle (und ich liiiiiebe dürre gestelle :mrgreen:) nicht mit zwerghunden spielen lassen. schlicht und ergreifend weil ein Chi da zur Beute degradiert werden würde. und da gibts meines wissens nach nur sehr wenige schwarze...


Rein vom "antatschfaktor" her sind Akos und Wega wirklich anziehender. zu Abbey runter will sich 1.) niemand bücken und 2.) verbellt sie sowieso jeden (sie ist hunden gegenüber 100% sozial.. menschen dagegen werden verbellt)

aber auch da wieder- ein zwerg verbellt einen menschen aus angst, die leute lachen sich kaputt. Ein großer bellt- die leute weichen zurück.
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #67
Klar. Weil wenn ein Chi ein Baby beißt jeder denkt... sicher, blöder Halter, aber das kind ist nicht unbedingt für´s Leben gezeichnet.
Die wenigsten kleinen Hunde dürften es auch schaffen, einfach so in einen Kinderwagen zu hüpfen oder diesen gar umzuschmeißen.

Die wenigsten Beißunfälle von Kleinhunden dürften gemeldet werdne. Sicher, es ist unangenehm wenn so ein kleines Biest in meiner Hose hängt und es nicht mehr loslässt. ABER zeige ich das tatsächlich an? Oder kicke ich nur den Hund weg und gut.

Alle Hunde werden von anderen Hunden gebissen. Warum es bei euch die Schäferhunde sind, keine Ahnung. War vielleciht ne mode. Und dass alle zufällig schwarz waren. Meine Güte. Warum wurden drei Leute in der Stadt von blonden Menschen überfallen? MErkste was?

Ja, würde ich. Definitiv. Nicht weil ich keine kleinen Hunde leiden kann sondern weil es egal ist, was für ein Hund beißt. Egal ob Chi, Dackel, Labrador, Schäfer oder Listenhund.

Ich habe hier wohl eine Ecke erwischt, wo kaum ein Kleinhund erzogen ist. Mir rennen regelmässig kläffende Kleinhunde hinterher, die Besitzer finden es lustig aber wenn mein Gassi-Schäferhund auch nur mal dumm guckt, wird gleich geschrieen. :?

Mir ist es egal was uns für ein Hund entgegen kommt, ich behandel alle mit dem gleichen Respekt - sprich, Hund rann rufen, festhalten und mich mit dem Halter verständigen, egal ob Chi oder Dogge. Aber mittlerweile macht mein Schäfer um kleinere Hunde freiwillig einen Bogen, er findet es seltsam wenn er angekläfft wird.

Ja, es gibt auch unerzogene große Hunde, nur irgendwie gibt es bei mir in der Gegend mehr unerzogene Kleinhunde.
Eigentlich schade, das sind auch so tolle Hunde.

Lg Demona
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #68
Wieso bin ich festgefahren? Ich sage nur dass alle Hunde eine gute Erziehung brauchen, ob groß oder klein, nur bei großen hat eine falsche, schlechte, keine Erziehung und schlechte Haltung, keine Auslastung usw. schlimmere Folgen als bei den ganz kleinen.

Und ich glaube nicht dass ich unbedingt Erfahrung mit großen Hunde brauche um zu wissen dass eine gute Erziehung und ein liebevolles Zuhause das A und O einer Hundehaltung ist.
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #69
Ich finds schade das es dieses vorurteil immernoch gibt, denn ich persönlich kann es aus einer ganz anderen Sicht schildern.
Der Reiterhof hier in der Straße, hat nen kleinen Hund ( Mischling ) der ist sehr aggressiv. Sobald ich da mit unserem Hund herlaufe, rennt der zähnefletschend auf uns zu. So das wir jetzt schon angst haben dort herzulaufen mit Blacky. Und er reagiert auf alle Hunde so.
Dann waren Papa und ich heute ohne Hund spazieren und aufeinmal sahen wir einen kleinen Yorki, der hat gebellt wie am spieß.
So aggressiv. Kam aber nicht an. Ok wir dachten uns nichts dabei. Dann waren wir ca. 5m vom Haus wieder entfernt und aufeinmal stürzt er sich auf die Beine von Papa und beißt ihm hinten voll in den Fuß rein. Ohne das wir ihn irgendwie geärgert hätten oder so. nur weil wir am Haus vorbei sind.
Generell finde ich kleine Hunde oft größenwahrnsinnig, so das sie auch eher zuschnappen. Das endet dann zwar nicht mit tötlichen verletzungen aber ist mindestens genauso schlimm, da kein Hund jemand anderes beißen sollte. Ob nun mensch oder Tier.
Ich kann deine angst nachvollziehen, große Hunde haben mehr kraft. Aber das hat absolut nichts mit Schäferhunden oder schwarzen Hunden zutun.
Denn der Charakter hängt nicht von der Fellfarbe ab. Das wäre ja so als wenn du sagen würdest, dunkelhäutige Menschen sind gefährlicher als hellhäutige. Das ist quatsch.
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #70
Bei mir sind´s auch eher die kleinen Hunde :D

Wobei ich ne coole Gegend hab. Die meisten sind doch der Meinung, dass man Hunde auch mal Hund sein lassen muss. Letztes jahr eine Chi-Halterin kennen gelernt, deren Kleiner echt auf großen Macker gemacht hat. Irgendwann hat ihn dann ein Bernersennen wohl mal gemaßregelt und dabei einfach einen Lungenflügel getackert.
Gut, in dem Augenblick fand sie´s sicher auch nicht lustig. Aber sie hat so cool drüber geredet und einfach gemeint, dass ihrer ja auch selbst schuld ist, wenn er sich so aufführt. Hunde sind nunmal so.

Der durfte auch mit BJ spielen. Also, hätte gedurft. Mittlerweile mag er nämlich keine Kleinhunde mehr.


Stimmt schon, man sollte diese Vorfälle auch mal anders behandeln. Dann würde so ein Schwachsinn wie Leinenpflicht ab 50cm Schulterhöhe wohl nochmal überdacht werden ^^
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #71
@Rollifahrer: Bei der Erfahrung mit großen Hunden ging es ebenfalls darum, dass du sagst "das passiert bei kleinen Hunden eher!". Und einen Vergleich kann ich nur aufstellen, wenn ich beide Seiten kenne. Ansonsten kann ich vermuten, muss dann aber auch anerkennen, wenn mich andere Hundehalter, die ggf. mehr Erfahrung haben, aufklären. ;)

@Demona: Ja, du hast Recht. Erzogen sollten alle sein und eigentlich müsse man alle Hundehalter anzeigen, egal ob es sich um einen Klein- oder Gr0ßhund handelt. Die Realität sieht aber eher so aus, dass man bei einem Miniputzi schonmal eher eine 5 gerade sein lässt und sich dann ggf. anderweitig mit dem Besitzer arrangiert. Und nicht zuletzt diese Tatsache führt dazu, dass Großhunde in den Beissstatistiken weiter oben stehen. Nur die Frage ist und bleibt: Wie repräsentativ ist das wirklich?!
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #72
Ich denke tatsächlich, dass größere Hunde öfter gestreichelt werden. Da muss man ja nur mal die Hand flach machen wenn man kurz vorbei läuft.
Bei einem kleinen Hund geht das nicht so im Vorbeigehen, man muss ja zumindest in die Knie gehen. Und sobald ich sehe, dass die Leute Anstalten machen sich zu bücken kann ich meinen Hund da ja auch noch rausziehen.

Angelockt werden wohl alle Größen, da würde ich wieder gar keinen Unterschied machen.

Oh, und: Mir machen kleine Hunde Angst. Diese aufgedrehten elenden Viecher die unter Größenwahn leiden und sich viel zu schnell bewegen, so dass ich nicht einschätzen kann wo sie gleich wieder lang laufen... Als mir mal so ein blöder Zwergpinscher gegenüberstand und seinen Weg verteidigen wollte war ich aufgeregter, als sich der Neufundländer in den Weg stellte...
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #73
Infano, jetzt bitte nicht wieder in die gegensätzlichen Vorurteile und Beschimpfungen umfallen. Das bringt uns mit dem Ursprungsthema auch nicht weiter. ;)
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #74
Ging nicht generell um kleine Hunde, sondern nur um diese ganz bestimmten :D
Kleine Hunde, die sich ruhig und vorhersehbar verhalten machen mir auch keine Angst. Hunde die nicht meinen, einen Weg um den See bewachen zu müssen würde ich generell auch nich als Viech bezeichnen, unabhängig von der Größe ;)
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #75
@Rollifahrer: Bei der Erfahrung mit großen Hunden ging es ebenfalls darum, dass du sagst "das passiert bei kleinen Hunden eher!". Und einen Vergleich kann ich nur aufstellen, wenn ich beide Seiten kenne. Ansonsten kann ich vermuten, muss dann aber auch anerkennen, wenn mich andere Hundehalter, die ggf. mehr Erfahrung haben, aufklären. ;)

@Demona: Ja, du hast Recht. Erzogen sollten alle sein und eigentlich müsse man alle Hundehalter anzeigen, egal ob es sich um einen Klein- oder Gr0ßhund handelt. Die Realität sieht aber eher so aus, dass man bei einem Miniputzi schonmal eher eine 5 gerade sein lässt und sich dann ggf. anderweitig mit dem Besitzer arrangiert. Und nicht zuletzt diese Tatsache führt dazu, dass Großhunde in den Beissstatistiken weiter oben stehen. Nur die Frage ist und bleibt: Wie repräsentativ ist das wirklich?!

Und genau das finde ich falsch. Jeder, egal ob Klein- oder Großhundebesitzer, will, dass alle Hunde gleich behandelt werden also müssen auch alle mit den gleichen Konsequenzen rechnen.

Beißt ein großer Hund, wird es sofort angezeigt, Hund und Halter bekommen massig Auflagen, Leinenzwang, WEsenstest, Maulkorb, etc.

Beißt ein kleiner Hund, lachen alle weil da kann ja nicht viel passieren.

Ja, ein großer Hund macht mehr Schaden, allein schon wegen den anatomischen Vorraussetzungen aber im Gesetz heißt es, ein Hund darf nicht beißen - zumindest Sinngemäß - und nicht ein großer Hund darf nicht beißen.

Wer gleiche Rechte fordert, muß auch mit gleichen Konsequenzen leben. Und hey, zumindest in meiner Gegend würden viele Kleinhunde durch den Wesenstest fallen, und zwar mit Pauken und Trompeten.

Lg Demona
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #76
Die Frage die ich mir stelle ist, ob das Ordnungsamt (?) da überhaupt was macht. Oder ob die sich nicht auch ins Fäustchen lachen wenn ich sage, der Kleinhund wollte mich beißen und zeig dann meine Hose mit 3-5 kleinen Löchern in Saumnähe...
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #77
Nein, wahrscheinlich würde das ordnungsamt nichts machen aber es ist und bleibt in diesem Fall eine Sachbeschädigung, für die der betreffende Hundehalter aufzukommen hat bzw. dessen Haftplichtversicherung. Und wenn der Hund nun nicht nur die Hose, sondern das Bein erwischt, ist es Körperverletzung - egal wie groß die Wunde ist.

Ja, es klingt vielleicht kleinlich sich wegen sowas aufzuregen aber wenn dann gleiches Recht für alle. Und ja, ich würde es dennoch anzeigen, Ordnungsamt und bei Wunden auch bei der Polizei.

Lg Demona
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #78
Hallo in die Runde,

Ich habe mir nicht alle Antworten durchgelesen. Aber mir sind einige Dinge aufgefallen. Ich spreche aber nicht alle an. Das wäre zu viel.

Ich bin in einem sehr großen Tierheim tätig und habe auch privat mit vielen Hunden zu tun. Die großen Hunde unserer Nachbarschaft hörst du NIE bellen. Die kleinen (und das sind deutlich weniger als die großen!) viel mehr. Außerdem werde ich wesentlich häufiger von kleinen Hunden gebissen (beliebt sind Waden, Füße und Ferse) als von den großen. Die kleinen Hunde der Nachbarschaft werden zu 50% aber auch nicht ausgeführt. Der eine Pinscher ist nur das Spielzeug der Kinder, bissig und rotzefrech! Der labrador der nachbarn ist aber auch nicht ohne...

Warum, wenn große schwarze Hunde so böse sind, sind schwarze Labrador Retriever so heiß begehrt?
Ich kenne das Vorurteil mit "kläffende Kleinhunde" und "gefährliche große, schwarze Hunde", habe durch das Tierheim einen guten Vergleich. Denn derzeitig gehören gleich drei große schwarze zu meinen Hunden. Gefährlicher ist aber die Pointerhündin, die jeden beißt, der ihr den Rücken zudreht, der Herdenschutzhund, wenn man sein Revier mit einem anderen Hund durchquert usw. Meine drei haben noch nie jemandem Schaden zugefügt, aber trotzdem meidet man mich, wenn ich auch nur einen von ihnen dabei habe. Eltern rufen ihre Kinder zurück, weil da ein böser Hund kommt (ohne Maulkorb, an lockerer Leine, schnuppernd). Habe ich eine Angstnase dabei, schicken die Eltern ihre Kids zu dem so süßen Hund, der ja so viel Angst hat und soooooo hübsch ist.

Die Tage meinte eine Frau am Tierheim zu mir, sie hatte einen blonden Labbi, leinenaggressiv und Ressourcenverteidiger, an der Leine, ob wir die Hunde nicht mal los machen sollen, die wollten ja eh nur spielen. Daraufhin bat ich sie darum mir anhand der Körpersprache ihres und meines Hundes zu sagen, woran sie es erkennt, dass sie nur spielen wollen... Wedelnde Rute, Lauerstellung etc. wurde genannt. ich erklärte ihr, dass ihrer aber nicht spielen will, sondern mit Tötungsabsicht auf andere Hunde losgeht! Und dass ich bei dem Labrador von ihr, ich hatte einen Boxermix an der Leine, auch als Mensch vorsichtig wäre, weil er schon mehrfach zugepackt hat und die Leute es im KH nähen lassen mussten. Aber sie hat ja so viel Hundeerfahrung... ich bin dann weiter, weil ich kein Bock auf ne Beißerei hatte.

Was nützt ein Hundeführerschein, außer, dass du einmal deine Sachkunde ablegen musstest? Den machst du einmal und wenn du 70 bist, kümmert sich da, wie beim Autoführerschein, kein Mensch mehr drum! Zumal sich das Wissen zur Erziehung auch ändert! Vor 50Jahren wurde anders erzogen als vor 10 oder 5 Jahren... Vor 50 Jahren waren Hunde da zum Bewachen des Grundstückes, bekamen Essensreste und eine Hütte zum Schlafen. Vielleicht hat die Frau nur noch diese Hunde und keinen der sich um sie kümmern kann. Wie viele Kinder wenden sich von ihren Eltern ab bis diese tot sind, weil sie mehr Zeit in Karriere und Familie investieren als Mutti und Vati zu besuchen? Oder einsame Tanten/Onkel?
Bietet ihr doch mal an, den Zaun zu erhöhen, damit so ein Vorfall sich nicht wiederholen muss! Vielleicht ist es ihr gar nicht bewusst, dass ihre Hunde so gefährlich sind für andere?
Wenn ihr Angst habt, geht doch mal zu zweit hin (mehr fänd ich übertrieben und unnötig, weil es eine alte Frau ist, die sich sonst überrannt fühlt) und sucht das Gespräch mit ihr, am besten außerhalb des Grundstückes oder wenn sie die Hunde alle reingepackt hat. Ihr müsst und sollt den Zaun dann nicht bezahlen, aber zeigt ihr doch einfach die Konsequenzen auf, die bestehen. Positive wie negative!
Schäferhunde bewachen ihre Herde und werden ja auch sehr häufig noch als Wachhunde ausgebildet. Warum wohl? Weil sie so lammfromm sind wie Schafe? Weil sie so schönes Fell haben? Nein, eben weil sie Einbrechern Angst machen, größere Zähne haben als ein Zwergpudel oder Pinscher! Ein Polizist mit Chi. Ich stell es mir gerade vor. Ratten werden ja inzwischen als Sprengstoff- oder Mienensuchratten ausgebildet. Ein Chi wäre sicherlich auch geeignet... Klein, wendig, gute Nase...
Ein Pinscher, Jack Russel oder Foxterrier als Wachhund. Vor denen hat einfach keiner Angst! Aber Wach- und Schutzhunde sind so ausgebildet, dass sie nur auf Kommando oder wirklich bei Gefahr im Verzug reagieren! So kenne ich das, wenn sie richtig ausgebildet wurden. Genauso wie Jagdhunde eines Jägers auch genau wissen, wann sie jagen dürfen und wann es nur ein Gassilauf ist. (Mein Onkel ist Jäger)


Einem Hund seine Körpersprache abzugewöhnen ist in meinen Augen viel, viel schlimmer als sie ihm zu lassen. Wenn er die Zähne fletscht, hat das einen Grund! Jeder Mensch und jeder Hund hat seine Individualdistanz, die man respektieren sollte. Wenn mir einer zu schnell zu nahe kommt, den ich nicht kenne oder nicht mag, schlage ich auch zu!
Krymeli zeigt mir jedes Mal die Zähne, wenn er mich nicht erkennt. Hand in 10cm vor die Nase halten (auch in Paniksituationen) und er weiß, dass ich es bin und dann kann ich ihn anfassen! Alle anderen ignorieren es und werden von ihm gebissen. Aber lieber vorher wissen, dass der Hund Angst hat, nicht will, dass man ihm näher kommt, als gebissen zu werden! Kinder lernen in der Schule im Sozialkompetenztraining "stopp" zu sagen, wenn ihnen jemand zu nahe tritt. Da respektiert man es. Warum nicht auch bei einem Hund? Egal ob groß oder klein! Zähne fletschen sollte man ernst nehmen und Bisse melden.


Hunde brauchen Erziehung, kontrollierten Freilauf und ein artgerechtes Leben. Egal, ob groß oder klein, dick oder dünn. Nur wenn ein hund einmal ein falsches Verhalten verinnerlicht hat, dauert es länger es zu löschen oder neutralisieren bzw. in ein anderes positives Verhalten zu verändern. Ich betreue die Hunde von nachbarn. Aber weil die sich nicht an die Absprachen halten, wirkt es oft so, als würde der Hund nie etwas dazu lernen. Die kläfft bei denen, beißt in die Leine, zieht dran und dreht völlig am Rad, wenn sie andere Hunde sieht. Das macht sie bei mir nicht (mehr), weil sie es anders gelernt hat. Aber weil Frauchen "keine Zeit " hat und auch keine Geduld dafür, lässt sie es schleifen. den Hunden geht es aber gut!

Jeder Hund ist unterschiedlich! Der eine Jack Russel braucht mehr geistigen Input und der andere begnügt sich damit, wenn er in elf Jahren zwei Kommandos gelernt hat.
Es ist ein Unterschied, ob es in der Natur des Hundes liegt, Beute zu fassen oder ob er dazu trainiert wird. Manchmal liegt es auch an den Erfahrungen eines Hundes. Schlechte Erfahrungen mit großen oder kleinen Hunden, Männern, Kindern, Fahrrädern oder dergleichen, lassen einige Hunde nach vorn gehen! "Angriff ist die beste Verteidigung" hat mal wer gesagt. Ich sehe es nicht so.
Ein Hund lernt es nicht, dass er nicht auf die anderen Hunde losgehen darf, wenn Herrchen oder Frauchen nicht für kontrollierte Begegnungen sorgen. Die Halter der Jack Russel in der Nachbarschaft sagen dann auch nur "psst" "halt die schnauze" oder "rucken an der Leine". Die hunde bellen aber trotzdem noch weiter.
Die Pinscherhündin (das Spielzeug der Kids) hat mal im direkten Nachbargarten die Hündin angeblafft. Ich hab sie durch den zaun nassgespritzt, weil die beiden so eine hässliche Belle haben und die Halter null reagieren, dass zumindest der Pinscher nicht mehr zum anblaffen kommt!

Mir ist es mal passiert, dass ich mit zwei Hunden unterwegs war. Auch sehr kleine Hunde (Jack Russel, die eine ist so groß wie ein Chi) und es kam ein Collie angelaufen. Ich bat darum, ihn anzuleinen, weil der Rüde eine Behinderung hat und nach vorne geht, wenn er sich bedroht fühlt. Man rief, und rief, keine Reaktion. Mein Rüde schnappte nach dem Collie, weil dieser ihn bedrängt hatte und Herrchen reagierte, in dem er dem Collie am Nackenfell zog und ihn schüttelte. Aber angeleint wurde er nicht. man ging weiter. Ich hatte ja noch die Hündin, die sich hinter mir versteckte. Der Collie kam in einem Affenzahn angerast und weil ich so schnell nicht checken konnte, wo die Hündin gerade steht (wollte ja nicht auf sie drauf treten bei meinem Schritt nach hinten), erhob ich nur das Bein im 90grad winkel, dass der Hund darein rennt und nicht an die Hündin kommt. Ich war die böse, weil ich den Hund getreten hätte (der Hund ist aber nicht mal ins Bein gerannt, sondern hat vorher die Kurve gemacht). Meine beiden waren angeleint. Es ist nichts passiert. Aber dieser Collie kommt mir und der Hündin noch sehr häufig entgegen, sehr neugierig und forsch. Herrchen ruft aber so panisch nach ihm, dass er umdreht. Man hat Angst, dass ich ihn wieder "trete". Ich habe den Hund aber nicht einmal berührt.

Wenn ich sehe, wie manche Eltern an meiner Schule mit ihren Hunden umgehen, stellen sich bei mir die Nackenhaare auf, weil sie mir von Beißvorfällen erzählen. Sie werden nicht gebissen, aber Kinder oder Erwachsene, die sich zu schnell nähern und ihn anlangen wollen. Warum beißt er? Weil Frauchen hingeht, wenn der Hund was falsch macht, ihn im Nacken packt (er hat vor Schmerz aufgejault), auf den Rücken dreht und mit voller Wucht auf den Bauch schlägt. Alles innerhalb von drei Sekunden. Ich stand daneben und war sprachlos!
Der Hund ist zwei Jahre alt, mitten in der Pubertät und sonst total lieb.

Um auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen: Vorurteile nutzen keinem was, vor allem den Hunden nicht!
Es gibt sowohl nervige Kleinhunde, Mittelgroße Hunde und Großhunde. Jede Rasse wurde mal für einen bestimmten Zweck gezüchtet und wird es teilweise bis heute noch. Vererbung und Sozialisation machen unser aller Wesen aus.
Es ist schlimm, wenn Tiere zu Tode kommen.
Entweder sucht man sich danach eine andere Strecke, wo man keine Gefahr läuft, diesen Hunden zu begegnen oder man sucht nach Möglichkeiten, dass ein solcher Zwischenfall sich nicht wiederholt. Siehe Beispiel mit Erhöhung des Zaunes.

huch, das war jetzt lang.
Gruß Hexe
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #79
@Foss Schade, dass Du Dich angegriffen gefühlt hast, das war gar nicht meine Absicht. Ich kann deine Hunde ja gar nicht beurteilen. Ich habe nur auf deine Threads geantwortet und da wirkte es so. Ich wollte mich auch nur gegen den Mythos vom Grosshundbesitzer wehren, der schon alles macht und tut, der es aber schwer hat und der Kleinhundbesitzer, der eigentlich nur ein bisschen Mühe aufwenden müsste und schon würde es klappen. Ich bleibe auch dabei, weil der Kampf einfach ungleich ist muss der große Hund der defensivere sein und aus der Situation genommen werden. Das dein Hund ein Diensthund ist ja vorher nicht gesagt worden..
 
  • schwarze, große Hunde und Schäferhunde besonders aggressiv? Beitrag #80
Hatte jetzt erst wieder ein schönes Beispiel wie falsch die Halter von (in der Regel kleinen Hunden) sich verhalten. Der Häuserblock bei meiner besten Freundin hat zusammen gesessen, gegrillt und einfach Spaß gehabt. Da war wie immer der kleine Mops bei, total das liebe Tier und recht gut erzogen, obwohl er klein ist ;) Und eine Bekannte mit einem kleinen übertrieben ungezogenen Chi...(Die waren zu besuch) Der Dreckssack hat dem Mops erstmal ein Schweineohr geklaut und meinte stand sein Name drauf. Der Mops hat nicht wirklich was gemacht. Hat sich wohl gedacht: "Ach komm...die arme Sau weiß es nich besser" oder ich weiß nicht was. Danach hat der Chi sich in seine für sich ausgesuchte Ecke gesetzt. Meine Freundin war kurz auf Klo, kam wieder und wollte sich in die Ecke setzen, wo in der nähe der Chi saß... was macht das freche Vieh? Sie ankleffen und erst Mal volle kanne in die Wade beißen :eusa_eh: Normale Reaktion, die wohl jeder in so einem Moment hätte: Sie hat ihn weg "getreten". Also eher abgeschüttelt. Was war die Reaktion von Frauchen? Richtig!!

"WAS MACHST DU MIT MEINEM ARMEN HUND????????" Ehm..hallo? :eusa_eh:
Ich fand, dass war in dem Moment wieder ein schönes Beispiel wie es voll am Halter liegt, wenn zwei KLEINE Hunde dabei sind und der Eine maximal entspannt ist während der Andere auch noch total falsch in Schutz genommen wird.

@Hexe

bezüglich des Jaulen aus Schmerz: Ich sag jetzt nicht, dass es bei deiner Erzählung nicht so war, war ja nicht dabei und glaub dir schon, dass es gut beobachtet hast!
Aber unabhängig davon... du weißt auch, dass es unter den Hunden Schauspieler gibt? Meine Gehört z.B. zu solchen... Hat letztens nicht gehört und ist mir mitten im Training weggerannt. Da wollt ich hinterher und hätt sie einfach da gepackt wo ich sie grad im Nacken krieg. Ich war noch gut 1 Meter vom Hund weg und sie schmeißt sich auf den Rücken und quiekt als hätt ich sie über die Wiese geprügelt :lol:
 
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