Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch

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  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #1
Tompina

Tompina

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[FONT=&quot]Hallo ihr Lieben,
[/FONT]

[FONT=&quot]da ich meinen Vorstellungsthread nicht zu sehr zuschreiben will und auch für andere betroffene Hundebesitzer eine einigermaßen übersichtliche Dokumentation erstellen will, hab ich mich zu einem neuen Thread im Gesundheitsbereich entschlossen. :angel:[/FONT]

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Um was geht es?[/FONT]


[FONT=&quot]Um meine Hündin Sonny, DSH-Mix, ca. 9-10 Jahre alt, seit Dezember 2012 bei mir. Ich kenne sie aber schon seit 2007, da sie vorher bei einer sehr guten Freundin von mir gelebt hat – also im Prinzip schon länger als meine anderen beiden Hunde, die waren da nämlich noch nicht mal geboren. Eigentlich wollte ich ja ein zweiten Podenco als Dritthund, aber meistens kommt es ja anders als man denkt und nun habe ich Sonny. Und ich bin sehr, sehr froh, dass ich sie habe. Sie passt zu meinem Rudel und sie passt zu mir. Obwohl sonst mit typischen WTP-Hunden nichts anfangen kann…sie hat mein Herz erobert. Schon 2007 als ich sie kennen gelernt habe und seit sie fest bei mir ist noch mehr. :049:
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[FONT=&quot]Umso schlimmer waren die letzten Wochen. Anfang November hatte sie beim Gassigehen einen schweren Unfall. Sie hat sich dabei an der Hinterhand und am Bauch verletzt. Eine tiefe, sehr lange y-förmige Schnittverletzung. 1cm weiter oben an der Beininnenseite und sie wäre verblutet, weil es dann die Hauptschlagader getroffen hätte und 10cm weiter vorne und sie hätte sich in die Lunge gestochen, wäre mir also vermutlich binnen Minuten erstickt. Ein Draht, der unter ein bisschen Gestrüpp entsorgt worden war, ist ihr zum Verhängnis geworden. Sie hat sich im Laufen zu mir umgedreht, kurz nicht geschaut wo sie lang läuft und *zack* war es passiert. Sie ist abgerutscht und voll in den Draht reingerutscht…sie hat geblutet wie abgestochen, geschrien und gezittert und ich musste sie erst mal irgendwie den Abhang hoch bekommen und dann zum Auto. Das waren elend lange, schreckliche 15min und es kam mir vor wie eine halbe Ewigkeit.
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[FONT=&quot]Es folgten drei Stunden Not-OP und banges Warten. Die ersten Tage konnte sie das Bein gar nicht belasten, hatte Schmerzen bei jeder Bewegung. Kotabsatz und Urinabsatz waren die Hölle für sie, da sie sofort beim Hinhocken und Drücken Zug auf der Wunde hatte. Sie stand eine Woche unter starken Schmerzmittel und war auch sonst nur ein Schatten ihrer Selbst. Sie ist sonst sehr, sehr lebhaft und fordert auch bei Sturm und Wind ihre zwei Stunden Gassi ein. Ganz anders als meine Windhund-Memmen…Aber nach der OP ging es ihr wohl so dreckig, dass sie sich von selbst kaum bewegt hat, wenn sie mal lag, kam sie kaum hoch, wenn sie lief, quietschte sie bei jeden Schritt. Schrecklich. Vor allem weil man so hilflos daneben steht und nichts machen kann, außer Schmerzmittel geben.
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[FONT=&quot]Ja, und nun. Die Wunde verheilt sehr gut. Sonny ist eine tolle Patientin. Und bis vor ein einhalb Wochen sah es so aus, als hätten wir das Schlimmste bald hinter uns. Leider nicht.[/FONT]
[FONT=&quot]Bei der Wundkontrolle fiel dem TA ein Knubbel an der Zitze auf – ca. 5mm Durchmesser, nur zu ertasten, nicht zu sehen. Es hieß beobachten. Jetzt zwei Wochen später ist der Knubbel deutlich sichtbar und fast walnussgroß. Sehr schlecht. Morgen muss Sonny schon wieder unters Messer. Sie bekommt 3-4 Zitzen entfernt und den linken Hüftlymphknoten. Die Punktion des Knubbel brachte kein wirkliches Ergebnis…Fett, gute Zellen, böse Zellen, es war nicht zu beurteilen. Ein Ergebnis haben wir also erst, wenn das Ding draußen ist und im Labor untersucht wurde.
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[FONT=&quot]Mammatumoren sind die häufigste Krebsart bei Hündinnen. 40-50% der Tumore sind bösartig. In 50% der Fälle kommt es trotz großräumiger Entfernung zu Rezidiven. Sonny erfüllt leider zudem noch alle Risikokriterien: spät kastriert (mit 6 Jahren), oft schweinschwanger gewesen, mit Hormonen behandelt worden. Sie ist auch im typischen Alter für diese Erkrankung mit 9 Jahren. Ja, ich weiß das sind alles Zahlen, leblose Abbilder unzähliger Einzelschicksale, aber man macht sich eben doch seine Gedanken. Man liest. Recherchiert. Und bekommt hin und wieder eine Krise. :(
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[FONT=&quot]Jetzt sitze ich hier und habe eine Heidenpanik vor morgen. Vor der erneuten OP. Vor der Narkose – die sie letzte Mal schon eher schlecht als recht verkraftete. Vor dem Ergebnis. Vor alle dem, was kommen kann. Ist der Tumor gut, wird es wohl bei halbjährigen Check-Ups bleiben. Ist er bösartig ist es der Beginn einer Odysee. Metastasensuche. Lungenröntgen. Abdomenultraschall. Suche nach weiteren Therapieansätzen. Chemo. Bestrahlung. Was auch immer.
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[FONT=&quot]Im einen Moment denke ich mir: es wird schon! Vielleicht ist es nur ein Adenom, also gutartig. Vielleicht ist es mit der OP am Freitag auch schon wieder vorbei.[/FONT]
[FONT=&quot]Im anderen Moment ist da einfach nur Angst. Angst um den Hund. Angst vor dem was kommen kann. Angst, dass ich schon wieder einen Hund an den verdammten Krebs verliere.[/FONT]
[FONT=&quot]
Ich würde diesen Thread hier gerne nutzen um meine Gedanken mit euch zu teilen, aber auch den medizinischen Aspekt ein wenig mit zu begleiten. Was wurde gemacht, was wird gemacht. Was ist möglich etc. pp – gerne dürfen auch andere Herrchens und Frauchens ihre persönlichen Erfahrungen mit einbringen![/FONT]

[FONT=&quot]
Für morgen dürft ihr jedenfalls schon mal ganz feste die Daumen drücken![/FONT]

[FONT=&quot]Gleich um 8 Uhr haben wir den OP-Termin…[/FONT]:?
 
  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #2
Hier wird morgen alles gedrückt, Daumen und Zehen.... Inka wird die Pfoten mitdrücken.
 
  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #3
Hallo Tompina,
das sind ja nun leider gleich zwei riesen Schrecken. Ich bin ganz bei dir und kann mitfühlen. Der Unfall allein reicht ja eigentlich schon für ein ganzes Leben.

Zu dem Tumor an der Zitze, der Op und dem danach. Möchte ich dir Mut zu sprechen. Ich habe dies mit meiner damals 10 järigen Schäfer- Hündin durchgemacht - sie hat es bestens überstanden und danach ging es ihr bis zu ihrem verdienten Ende noch 3 Jahre BESTENS.

Wenn du lesen magst (vllt. hast du ja keinen Nerv dafür, vllt. macht es dir aber Mut):

Ich ertastete am 21.12 Abends - klar Frohe Weihnachten - eine Walnuss große "unreglemäßige "Beule" an einer Zitze...am nächsten Morgen war das "Ding" mehr als doppelt so groß. Also ab in die Klinik, vorsorglich "nüchtern" - geröngt, ultraschall etc... und sofort (Not-) OP.
Babe wurden beide Mamaleisten und die Gebärmutter entfernt - auf einen Schlag. Der Arzt meinte jetzt oder nie.

Ich habe in der Klinik übernachtet (war nicht einfach - aber die hätten mich mit nem Bulldozer abtransportieren müssen) , meinen Hund im Arm, und dürfte sie (zu dritt im festen Körbchen tragend) am 24.12 mit nach Hause nehmen - unter den Weihnachtsbaum. Niemand aus der Familie wünschte sich etwas anderes als ihre Genesung - und ein Weihnachtswunder.
Obwohl die Klinik uns den Hund so andeutungsweise zum "sterben" mit nach Hause gab.(und bestimmt auch um mich los zu werden)

Meine Mutter war Säuglingsschwester und ist sehr hundeaffin ....alles an Hilfsmitteln und was du dir vorstellen kannst wurde aufgefahren.
Babe lag wie das Christkind unter dem Baum....ein Schatten ihrer selbst, es war zum heulen.

Am Nachmittag des 25.12 geschah das unfassliche , das Wunder. Babe beschloss ganz langsam auf zustehen und wollte in den Garten. Wir dachten sie will sich zum sterben zurück ziehen und sind ihr im diskreten Abstand gefolgt.

Aber "es wurde nicht gestorben" - nein es wurde ausgiebig und sehr befreit gepinkelt. Danach ist Babe zwar sehr vorsichtig aber erhobenen Hauptes an uns vorbei, zurück ins warme Wohnzimmer und hat sich ein Leckerlie erwartend in ihren Kob gelegt um zu ruhen.

Sie wurde wieder vollkommen gesund, ihre Narben dank Melkfett weich und geschmeidig.

Wir haben damals keine Biopsie machen lassen - wir hätten der alten Lady keine Chemo zumuten wollen. das ist natürlich eine individuelle Entscheidung.Vllt macht dir unser kleines Wunder ja Mut und so

wünsche ich Euch von ganzem Herzen DEIN ganz persönliches Weihnachtswunder und alles alles Gute,

LG Suno
 
  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #4
Hallo Tompina,

ich drücke dir auch ganz fest die Daumen das alles gut geht, aber je schneller der olle Tumor jetzt rauskommt desto besser, wenn er so schnell gewachsen ist ....

Leider hat man Mammatumore wirklich sehr, sehr häufig bei Hündinnen, ich kann das aus unserer Praxis auf jeden Fall bestätigen. Jede zweite Hündin leidet darunter. Ich möchte dir aber lieber nicht so viele Details schreiben, da ich dir keine Angst machen möchte! Es wird sicher alles gut, ich drücke dir die Daumen :D.
 
  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #5
@Para: Vielen Dank fürs Daumen, Zehen und Pfoten drücken!

@Suno: Auch dir vielen Dank! Vor allem für deine aufbauenden Worte und die Mut-Mach-Geschichte! Ich werde einfach vom Besten ausgehen, jawoll! *positives Denken - Ommmmmmmmmm*

@Biene: Dir natürlich auch danke fürs Daumenhalten! Und ja, ich hab ja auch lange bei einem TA ausgeholfen bzw. kenne durch meine Arbeit im TH die Problematik Mammatumoren beim Hund...keine Sorge, du machst mir damit keine Angst! Die mach ich mir schon selber...*hust* :roll:

Sonny hat vorhin fürstlich zu Abend gegessen (ein bisschen Fleisch extra, eine Kartoffel mehr als sonst und noch eine Scheibe Käse zur Deko...), morgen muss sie ja nüchtern bleiben...das wird vermutlich das Schlimmste für sie an dem Tag...:eusa_shhh: Mein kleiner Staubsauger und nichts zu futtern...oje...;)

Ich werde mir den Wecker auf fünf Uhr stellen obwohl ich Urlaub habe, damit ich noch schön mit ihr Laufen kann und dann geht es um 8 Uhr los. *seufz*
 
  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #6
Na wenn du beim Tierarzt ausgeholfen hast, dann weißt du ja in etwa bescheid was auf euch drauf zu kommt (auch nicht besser gell? :?) .

Leni hatte ja vor kurzem auch eine OP und musste nüchtern bleiben, ihre OP war aber erst um 12.30 Uhr, aber das war kein Problem für sie. War ja eine große Runde spazieren das lenkt ab ;). Sie hat dann sogar Happy beim futtern zugeschaut :lol:. Für Leni ist es deutlich schlimmer wenn sie nicht trinken darf .....
Berichte mal wie alles verlaufen ist!
 
  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #7
Ich drück dir auch die Daumen! Ich hoffe, dass deine süße Hündin gesund nach Hause zurückkehrt und dass soetwas deiner Hündin nie wieder passiert.

Liebe Grüße, Rettet_die_Tiere
 
  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #8
Ich drueck auch ganz feste die Daumen.
 
  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #9
Hallo Tompina,

Auch ich möchte Dir Mut zusprechen und Dir und Deinem Schatz alles erdenklich Gute wünschen!!

Der Hündin einer Bekannten wurde mit 11 1/2 Jahren die komplette Gesäugeleiste entfernt.
Sie hat Alles gut überstanden und ist mittlerweile 13 Jahre!!
Dein Schatz hat bereits bewiesen, dass sie eine Kämpferin ist und sie wird es auch dieses Mal schaffen!!
Daumen und Pfoten sind und bleiben für Euch gedrückt!!
Ich schicke Dir eine ganz liebe Umarmung und viele Kraulis für die süße Maus.
Wir sind in Gedanken bei Euch...
Alles wird gut...;)

L.G.
 
  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #10
Hallo,

ich drücke euch ganz fest die Daumen.

LG
Tanja
 
  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #11
Tag 1 - Operation

So, erstmal DANKE an alle Daumen- und Pfotendrücker! Es ist gut zu wissen, dass ihr an Sonny gedacht habt bzw. denkt! :058:

Wir sind vor einer halben Stunde nach Hause gekommen - Sonny kann schon wieder laufen, ist aber noch immer sehr, sehr beduselt und hat sich gleich in ihre "Höhle" unter dem Schreibtisch verkrümelt um sich ordentlich auszuschlafen.

Sonny_OP 29.11.2013_01.JPGSonny_OP 29.11.2013_02.JPG

Die OP ist gut gelaufen, allerdings hat der TA einen weiteren, kleinen Knubbel an einer anderen Zitze entdeckt und deshalb die ganze linke Milchleiste entfernt...:(
Mausi ist nun also von vorne bis hinten aufgeschnitten - zusätzlich zu der Wunde am Bein/Bauch durch den Unfall...:?

Vor der OP wurde noch die Lunge geröngt - ohne Befund! *puuuhhhhhhhh*
Am Dienstag kommen dann die Ergebnisse aus dem Labor und wir sehen wie es weitergehen wird!

Gedrückte Daumen und Pfoten sind also weiterhin gern gesehen!
 
  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #12
Ich drücke weiter meine Daumen! Werd hier immer reinschauen.
 
  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #13
Von mir auch alles Gute! Hoffentlich erholt sich die Maus bald von der OP. Und natürlich drücke ich alle vorhandenen Daumen, dass die Laborergebnisse nicht so schlimm sind, wie befürchtet!
 
  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #14
Schön, das die Maus alles gut überstanden hat, das freut mich :).

Die ganze Leiste ist allerdings schon heftig ....

Ich hoffe sie hat die nächsten Tage nicht allzu große Schmerzen, alles heilt schnell und es bildet sich nicht so viel Wundsekret!
 
  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #15
Arme Sonny - ich drücke hier weiter alle Daumen und Zehen.

Schön ist es, dass sie die OP gut überstanden hat. Sie wird sich sicher bald vollständig davon erholen.

Meine Amber (Scottish Terrier) habe ich mit 9 Jahren jeweils 1/2 Milchleiste entfernen lassen müssen. (links die vordere Hälfte und rechts die hintere Hälfte)
Auch sie hat die Op gut überstanden und hatte dann noch 2 Jahre. Wobei bei den Nachuntersuchungen festgestellt wurde, dass die Leber nicht mehr arbeitet.
Anfangs arbeitete sie noch ein wenig hinterher gar nicht mehr.
Aber ihr Leben war in diesen 2 Jahren noch schön und glücklich (zumindest nach den Eindrücken, die sie hinterlassen hat).
 
  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #16
Hallo,

Toll, dass der Schatz die OP so gut überstanden hat...

Daumen und Pfoten sind und bleiben gedrückt!!;)

Der Süßen weiterhin gute Besserung.

L.G.
 
  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #17
Tag 2 - Schmerzen

Hallo ihr Lieben...

meine bzw. unsere Nacht war gelinde gesagt beschissen...:?
Um 19 Uhr hat Sonny nochmal Schmerzmittel bekommen, dann war sie auf dem Klo - Pipi und Kacki :) - und ist wieder schlafen gegangen.

Um kurz vor Mitternacht ging es dann los. Sie wurde unruhig, piepste, trippelte.
Dann stand sie plötzlich da und schrie. Sobald ich ihr zu nahe kam, schnappte sie um sich und schrie noch mehr...:(
Irgendwie hab ich sie dann beruhigt bekommen, aber an Schlaf war nicht mehr zu denken.
Um 4 Uhr hab ich ihr dann nochmal Schmerzmittel nachgegeben.

Heute morgen bin ich dann gleich zum TA.
Jetzt hat sie so einen Fentanyl-Hammer bekommen, der auf die rasierte Nackenhaut aufgetragen wird, drei Tage hält und den Hund quasi ins "Nirvana schiesst"...:|
Zusätzlich bekommt sie jetzt noch ein anderes Schmerzmittel, was ich bei Bedarf spritzen kann, auch mehrmals am Tag.

Momentan hat sie sich gerade wieder hingelegt und schläft.
Nachdem sie zusätzlich zum Frühstück noch ein Croissant bekommen hat...:eusa_shhh:

*seufz* Mein armes Mausi...
 
  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #18
Auweia das liest sich ja traurig :(
Ich drücke ganz doll die Daumen, das die Schmerzen bald ein Ende haben.

Verwöhne die Süße Maus ganz doll von mir :)
Und auf hoffentlich angenehmere Tage
 
  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #19
Hallo Tompina,

Das tut mir so leid, dass die arme Maus solche Schmerzen hatte....

Ich hoffe so sehr, dass sie nun das Schlimmste überstanden hat.

Daumen und Pfoten sind weiterhin gedrückt.

Gib' dem Schatz ein Bussi von mir....

Alles Gute und L.G.
 
  • Mammatumor bei 9jähriger DSH-Mixhündin – Ein Krankheitstagebuch Beitrag #20
Danke euch zwei für die lieben Worte!

Das Schmerzmittel haut voll rein...Mausi sieht rosa Elefanten und schläft die meiste Zeit...:?
Naja, Hauptsache keine Schmerzen. Und der TA meinte, wenn sie morgen immer noch so weg ist, soll ich nochmal kommen...
Heute Abend wollte sie nun auch nichts fressen, aber das ist wohl normal. *gnarf*

Wie man es macht ist es falsch...*seufz*
 
Thema:

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