Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie

Diskutiere Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie im Gesundheit & Ernährung Forum im Bereich Smalltalk; War auch nur ein Vorschlag. So hab ich damals gemerkt, dass sich bei mir zB ein Muster "gebildet" hatte. Und auch, wie ich anders reagieren kann...
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #121
War auch nur ein Vorschlag. So hab ich damals gemerkt, dass sich bei mir zB ein Muster "gebildet" hatte. Und auch, wie ich anders reagieren kann.
Natürlich kann man ein Schema nicht übertragen, das ist mir klar. Mir hat hinterher allein der Gedanke an das Buch in meiner Tasche Sicherheit gegeben.

Aber ich finde es toll, dass du an deiner Angst arbeiten willst, meinen Respekt dafür. Diesen Schritt zu machen kostet Kraft und ich bewundere jeden, der es tut. :)
 
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie

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  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #122
Ich habe zu viele Träume, Wünsche und Ziele, um mich total aufzugeben ;)
 
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #123
Mitch, ich finde das ganz grosse Klasse, das du dennoch, trotz deiner Rückschläge wieder vorwärts gehst und weiter dran bleibst.
Das wird!
So wie du da hinter her bist, wird das.
:clap:
Ja, genau so ist es ;)
Wenn man wirklich mit aller Kraft und vollem Herzen nach einer Lösung sucht, dann wird sich auch eine finden.


Die Idee mit dem Büchlein finde ich nicht schlecht, ich habe soetwas ähnliches gemacht, bei mir war es allerdings ein "Erfolgs-Tagebuch" in das ich jeden Abend vorm Schlafgehen reingeschrieben habe was am Tag denn nun positiv war.
Am Anfang musste ich manchmal ganz schön überlegen, weil es für mich oft so wirkte als wäre "alles blöd" gewesen, mit der Zeit ging es aber viel einfacher und ich habe schon während des Tages immer darauf geachtet was alles gut ist, damit ich Abends weiß was ich ins Buch schreiben soll ;)

Auch toll war, dass ich da dann beim Zurückblättern manchmal Dinge lesen die ich irgendwann mal als "großen Erfolg" eingetragen habe die für mich aber jetzt fast selbstverständlich sind, da sehe ich dann immer wie viel ich eigentlich doch schon vorangekommen bin ;)

Ein Heft führen in dem ich über die Angst reflektiere und schreibe wie ich mich während ihr fühle habe ich früher auch mal versucht, allerdings hat mir das nicht weitergeholfen, da hatte ich dann immer das Gefühl auch dann noch an die Angst zu denken, wenn sie gerade mal nicht da ist und habe eigentlich immer nur gesehen was ich NICHT kann :?


Ich habe zu viele Träume, Wünsche und Ziele, um mich total aufzugeben ;)
Das ist richtig toll und beweist doch, dass du trotz all deiner Probleme dich noch nicht aufgegeben hast, oder z.B. eine symptomatische Depression entwickelt hast, die verhindert dass du vorankommen kannst.
Für mich zeigt das wie unglaublich stark du in Wirklichkeit bist, dass du trotz allem Leid noch Hoffnungen und Träume hast ....und wo die sind ist auch Kraft um sie zu verwirklichen ;)
 
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #124
Das mit dem "Erfolgs-Tagebuch" wurde mir auch schon vorgeschlagen - allerdings kann ich mir momentan wahnsinnig schlecht Dinge merken, weshalb ich das auch wieder vergessen hatte :lol: Sollte ich aber vllt mal machen...

Wenn man mich reden hört, würde man wahrscheinlich oft denken, ich hätte gar nichts - ich sage ständig Sachen wie "Da möchte ich mal hin!" oder "Das möchte ich auf jeden Fall mal machen!" etc
Eine Nachbarin meinte mal zu meiner Mum, dass sie sich gar nicht vorstellen kann, dass es mir so schlecht geht, weil ich auf dem Deich ja immer so viel reden würde.
Tja, das liegt wohl eher daran, dass ich unterbewusst versuche, mich abzulenken :roll:
 
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #125
Hallo, ich habe mir jetzt mal teilweise deine Geschichte durchgelesen. Und ja, du bist nicht alleine. :) Mir geht es ähnlich. Ich habe das gleiche Problem und es ist ätzend.
Ich muss aber dazu sagen, dass nie ärtzliche Hilfe oder ähnliches in Anspruch genommen habe. Dadurch lief es im letzten Jahr sogar soweit hinaus, dass ich eine notwendige Untersuchung verweigert habe und in Tränen ausgebrochen bin (viele übergeben sich bei dieser Untersuchung). Jetzt habe ich es einigermaßen im Griff, aber auch nur weil ich mir ständig sage "dir geht es gut" oder "du hast nur hunger". Ein Beutel habe ich auch ständig bei mir. Das gibt mir alles Sicherheit und wenn dann doch dieses Gefühl auftaucht, nehme ich immer einen Kaugummi. So komme ich einigermaßen beschwerdefrei durch den Tag.
 
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #126
Was dein Kaugummie ist, ist mein Pfefferminzbonbon :D

Ich hab' eben beim Therapeuten angerufen und im August einen Termin
Puuh, das war ganz schön heftig... zwischendurch kam echt die Panik hoch und ich musste tief durchatmen, um ruhig zu bleiben
Das fühlt sich dann manchmal so an, als würde einem wirklich was hoch kommen....
Aber ich hab's geschafft :) Und meine Mum meint immer, ich könne das so gut formulieren und dass man mir das da gar nicht so anmerkt :lol:
 
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #127
Guten Morgen,

beim Telefonieren auch? Gut, ich bin da auch immer nervös und denke auch manchmal für einen Moment daran, was wäre wenn mir jetzt schlecht werden würde. Ich zwing mich dann immer dazu, den Gedanken zu vertreiben und mich auf das Telefonat zu konzentrieren. Und falls es doch schlimmer wird, trinke ich immer etwas. Darum steht auch meistens ein Glas Wasser neben mir. Aber ich finde deine Situation echt schlimm. :?
Aber schön, dass du es geschafft hast.:clap: Solche Erfolgserlebnisse helfen immer enorm weiter.
Manchmal (bzw. eher selten) begebe ich mich mit Absicht in solch eine Situation und will keine Hilfe von anderen haben. So weiß ich beim nächsten Mal "alles ist gut".:)
 
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #128
Was trinken würde es wohl eher schlimmer machen... Ich bin dann so angespannt, dass ich nichts runter kriege.
Ich merke immer, dass es mir besser geht, wenn ich wieder besser trinken kann :D
 
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #129
Naja, ich glaube das jeder da unterschiedlich ist.

Hast du eigentlich eine Bezugsperson? Mir hilft mein Partner immer, wenn es brenzlich wird. Er ist dann sehr fürsorglich. Er sagt mir dann aber auch (wenn alles vorbei ist), dass das so nicht weitergehen kann und dann arbeite ich an mich.
 
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #130
Naja, ich glaube das jeder da unterschiedlich ist.

Hast du eigentlich eine Bezugsperson? Mir hilft mein Partner immer, wenn es brenzlich wird. Er ist dann sehr fürsorglich. Er sagt mir dann aber auch (wenn alles vorbei ist), dass das so nicht weitergehen kann und dann arbeite ich an mich.

Naja, ich wohne ja noch zu Hause bei meinen Eltern ^^ Ansonsten habe ich ja kaum richtigen Kontakt nach "draußen"

Die letzten Tage ging's mir leider gar nicht gut :/
Heute Vormittag dann eigentlich richtig super... nur als ich was gegessen habe, bin ich kurz später zum Klo gerannt, weil mir so wahnsinnig schlecht wurde, passiert ist aber weiter nix. Keine Ahnung, was da los war...
 
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #131
Mitch,

Wurdest du mal auf Lebensmittelunverträglichkeiten getestet?
Das du evtl auf Laktose oder Gluten, Fructose, etc reagierst? :eusa_think:
 
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #132
Ich glaube eher nicht, dass es sowas ist
Ich habe immer so Phasen, wo ich irgendwas besonders gerne und viel esse, aber das wechselt eben ständig.

Mein Dad meinte, dass es momentan bestimmt wieder schlimmer ist, weil ich jetzt direkt 2 Termine vor mir habe.
Ich nehme jetzt einfach regelmäßig Baldrian, vllt hilft es ja ein bisschen, schaden kann es ja eigentlich nicht
 
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #133
Morgen ist es soweit, da habe ich das erste Gespräch in der Hypnosepraxis.
Ich kann schon seit Tagen an nichts anderes denken, vor allem weiß ich noch nicht so recht, wie ich es hinschaffen soll.
Es sind aber nur 5 Minuten Autofahrt mit nur 2 Ampeln dazwischen, weshalb es eigentlich kein Problem sein dürfte.
Ich war eben das erste Mal seit langem mal wieder länger als 2 Minuten am Deich und weil das so gut geklappt hat, gibt mir das ein richtig gutes Gefühl für morgen.
Ich war ja deutlich länger unterwegs als eine so 'ne doofe Autofahrt, wo mich am Ende ja sogar eine rettende Toilette erwartet :lol:
 
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #134
Noch 3 Stunden und langsam kriege ich richtig Angst...
Alles zieht sich zusammen, ich hatte heute morgen ein fieses stechen im Bauch und schon seit längerem das Gefühl, kaum richtig Luft holen zu können :/
 
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #135
Was macht dir am meisten Angst?
Die angst, vor der Angst ?
Oder wirklich der Gedanke, das du dahin musst?
 
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #136
Was macht dir am meisten Angst?
Die angst, vor der Angst ?
Oder wirklich der Gedanke, das du dahin musst?

Ich weiß es nicht... ich weiß nur, dass ich im Moment nichts lieber machen würde als da anzurufen, den Termin abzusagen und mir doch nochmal jemanden zu suchen, der herkommt...
 
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #137
Mitch, du schaffst das!
TSCHAKA!!!
Du hast doch schon soooooo vieles geschafft.

Kommt dich jemand heute begleiten?
Du sagtest auch, das es nicht so weit von dir weg ist, oder?
 
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #138
Meine Mum kommt mit.... irgendjemand muss mich ja fahren
Im Moment habe ich nur riesige Panik und durch die Anspannung fange ich durch die kleinste Kleinigkeit an zu heulen
 
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #139
Aber was kann dir passieren?
Nichts!
Der Weg ist kurz dahin.

Du bekommst Luft, sonst wärst du schon lange umgekippt. ;)
Und selbst, wenn du Umkippst, dann kommst du ins Krankenhaus und wirst Durchgeschaut.
Das wäre auch nichts schlimmes.

Was wäre der Absolute Horrorfall, was du gerade im Kopf hast?
 
  • Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie Beitrag #140
Ich weiß, das nichts passieren kann. Ich habe wegen dem Atmen auch keine Angst, das macht es nur nicht gerade besser
Ich weiß auch nicht, was passieren könnte, bzw. mein Verstand sagt mir, dass nichts passieren kann
Aber ich habe schon immer ziemlich stark körperlich auf Termine etc reagiert und jetzt ist das natürlich noch stärker
 
Thema:

Mein Leben mit Agoraphobie/Emetophobie

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