Demonstrativer Freilauf

Diskutiere Demonstrativer Freilauf im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Huhu! Ich finde es ganz arg schade, dass du dir nicht einmal Mühe gibst, unseren Standpunkt zu verstehen sondern nur mit einer Ausrede nach der...
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #81
Huhu!

Ich finde es ganz arg schade, dass du dir nicht einmal Mühe gibst, unseren Standpunkt zu verstehen sondern nur mit einer Ausrede nach der nächsten kommst :/

Aber wer die Weißheit mit Löffeln gefressen hat, weiß wohl schon alles und braucht nicht über die Bedenken und Standpunkte anderer Hundehalter und ihrer Erfahrung zu reflektieren. :102:

[VERSTECK]Mal nebenbeibemerkt, kann man es auch 20 Jahre lang falsch machen. :eusa_shhh:[/VERSTECK]

Aber damit wäre ich eigentlich raus. Da kann ich mich auch mit meiner Wand unterhalten.. :silence:
 
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #82
Ihr scheint von einer komplett anderen Situation auszugehen als ich. Ich bin mit einem Hund draußen (und nur mal zur Sicherheit, falls das nicht eindeutig rübergekommen ist: Meine Hunde hören, ich bin nur nicht der Auffassung, dass es in der Rush Hour auf Spazierwegen sinnvoll sein kann, den Hund x-Mal heran zu rufen, anzuleinen, wieder abzuleinen, und alles von vorne, wenn es doch keine Anzeichen dafür gibt, dass der Hund andere Menschen oder Hunde überhaupt zur Kenntnis nehmen würde, wenn ich ihn nicht drauf hinweisen würde), ich gehe einen Weg entlang, auf dem Weg kommt mir jemand entgegen. Mein Hund (der durch die Leine erkennbar zu mir gehört) läuft in der Regel in etwa zehn Metern Entfernung am Wasser entlang und und tut absolut gar nichts außer da lang zu laufen. Erst wenn ich meinen Weg unterbreche, würde er sich angucken, was da los ist. Jetzt kann ich ihn natürlich heranrufen, aber auch das kann bei einer Person mit Angst verunsichernd wirken, weil ein hechtender Hund nunmal nicht jedermanns Sache ist. Letztlich (@Mischling) kann es auch sein, dass wir beide an selektiver Wahrnehmung leiden, nur halt entgegengesetzt: Du erinnerst dich häufiger an die Ereignisse, bei denen sich jemand bedankt hat, weil du mit einer Handlung auf seine Verunsicherung reagiert hast, ich erinnere mich an mehr Ereignisse, bei denen jemand erleichtert war, weil jetzt gerade absolut gar nichts passiert. Und schließlich muss man auch einkalkulieren, dass Beardies mittlerweile oft als Besuchs- und Therapiehunde eingesetzt werden, weil das Aussehen in den letzten Jahren doch sehr in Richtung Kindchenschema geüchtet wurde. Von einem Schäferhundhalter erwarte ich ein anderes Verhalten als vom Besitzer eines Maltesers, wohlwissend, dass mir auch der Malteser vor's Fahrrad laufen kann.
 
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #83
Danke, Mischling, genau das ist auch das, was ich sagen wollte mit meinem Beitrag! :clap:

Ich nehme meine Hunde immer ran, wenn uns jemand oder etwas entgegen kommt. Ich weiche aus bzw. signalisiere mit dem rannehmen einfach, dass ich meine Hunde bei mir habe und das nichts passieren kann. Ich signalisiere das aus Rücksicht auf die anderen Menschen, denn diese Menschen können weder mich, meine Hunde, noch die Situation einschätzen, so wie ich es kann!

Es geht mir hier weder um deinen Erziehungsstil, noch sonst was. Es geht mir darum, dass du als Hundehalter nicht erwarten kannst, dass auch wenn du aus deiner Perspektive alles im Griff hast, die anderen das auch so sehen! Das ist doch der springende Punkt. Klar grüßt man zurück, wenn man gegrüßt wird und wird sicher weder ausfallend noch böse, wenn der offline Hund einfach vorbeiläuft und einen nicht beachtet. ABER woher soll man das denn vorher wissen? Woher soll ich wissen, dass dein Hund mich in Ruhe lässt weil du mich grüßt? Woher soll ich wissen, dass dein Hund nicht doch plötzlich abdreht und zu mir kommt, obwohl ihr schon fast vorbei seid? Woher soll ich wissen, dass der Hund mich ignoriert, wenn ich diesen Hund noch nie zuvor gesehen habe und gar nicht weiß wie er auf was reagiert? Die Sicherheit habe ich nicht, egal wie ignorant der Hund an mir vorbeiläuft und in welchem Abstand.

Sicherheit bekomme ich, wenn du deinen Hund zu dir rufst - ich bestehe ja nicht mal auf anleinen - und mir damit eben zeigst, dass der Hund auf dich achtet. Fertig. Für dich kein Akt der Unmöglichkeit. Für mich ein Zeichen des Respekts. Und völlig frei von jeder Wertung über Erziehungsmethoden, Führungsmethoden, Hund-Mensch-Bindung oder sonst was.
 
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #84
@Kiwi: Ich bemühe mich, euren Standpunkt zu verstehen - ich hab nur einen anderen. Und genauso wie du von mir erwarten kannst, dass ich eure Argumente in Erwägung ziehe, sollte ich erwarten können, dass ihr nicht völlig außer Acht lasst, dass meine abweichende Sichtweise auch ihre Rechtfertigung haben kann, bzw. sich zumindest für mich bewährt hat. Und ich nehme sicher ernst, dass jemand mit Angst vor Hunden ein genauso großes "Recht" auf den Aufenthalt im Freien hat wie. Aber (verstecken funktioniert bei mir ja leider nicht) auch wenn es nur einen Abweichler bei einer ansonsten recht homogenen Meinung gibt, heisst das noch nicht zwingend, dass dessen Meinung so wirklich vollkommen unberechtigt ist.
 
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #85
@wuschelhundfan:

ich habe keine Angst vor Hunden, absolut nicht. Aber eine 3kg leichte, winzige Hündin. Und an deinen würd ich nen Teufel tun und vorbeigehen. Wahlweise Richtungswechsel oder Hund hochnehmen. Zu oft hatten die Leute ihre Hunde nicht im Griff und die bügelten volle Kanone über uns drüber. Dass dabei noch nichts ernsthaftes passiert ist ist einfach nur GLÜCK. Oder glaubst du ein 3kg-Chi übersteht das wenn sich ein 30kg schwerer Labbi voller Liebe auf sie knallt? Zum Glück konnt ich Abbey davon überzeugen dass das nur "dämliche Ausnahmen" waren sonst hätt ich auch noch nen Leinenaggressiven Hund.

Deine "Meinung" beruht aber keinesfalls auf etwas das deine Mitmenschen beruhigt. Oder riecht man deinen Hunden an sie tun nix? Stehts auf ihren Ohren oder dem Rücken? Fakt ist, du versetzt mit so einem Verhalten deine Mitmenschen in Angst.

Und hiermit bedanke ich mich dass Hundehalter wie du dafür sorgen dass man als HuHa der sich WIRKLICH benimmt wie es sich gehört teilweise wie ein Aussätziger behandelt wird.


Off-Topic
die Tochter einer Freund hat panische Angst vor Hunden. So richtig panisch, bis hin zur hysterie. Glaubst du ernsthaft die weiß dass deine Hunde ihr nix tun werden? Das ist ihr PUPSEGAL, die Hunde befinden sich weit außerhalb deines Wirkungskreises und sind für sie nicht berechenbar!
 
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #86
Ja aber so wie du schreibst lebst du anscheinend gerne mit dem gewissen, das es mal ordentlich knallt. Weil ist ja alles Zufall und Glück. Was ist wenn mal nen Hund kommt der deinen an ne Gurgel will? Dann nimmst es so hin weil du ja leichtsinnig das Risiko auf dich nimmst und bis dato noch nichts passiert ist?
Ich würde wie infano reagieren, wenn ungewollt der besi auf stur stellt und sein Hund ungefragt zu mir kommt, würde ich auch einschreiten.
Du weißt nämlich nie warum derjenige an der leine ist, selbst ohne finde ich es nicht in Ordnung das da wer auf mich zupirscht.
Sorry, solche Leute habe ich hier genug. Und ich kann sie ganz ehrlich nicht verstehen.
Weil dann brauch keiner heulen, wenn der Hund mal zerlegt wird, böse ausgedrückt...

Und nur, weil ich das Risiko gerne eingehe? Wieso nicht vermindern wenn man ein wenig mehr Verantwortung übernehmen würde?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #87
Klar, jeder hat eine andere Art der Angst und jeder geht anders damit um und erwartet dementsprechend andere Reaktionen. Du sagst, du leinst deine Hunde auf Anforderung von Joggern nicht an. Jetzt stell dir vor ich komme an dir vorbei - ob mit oder ohne Kind sei mal dahingestellt - und Frage, ob du den Hund anleinst. Was tust du?
"Der tut nichts!" rufen?
Ich brauche meine Angst nicht aufzubereiten, ich weiß woher sie rührt. Erlebnisse in der Kindheit, in der die drei Nachbarscollie-Schäfermixe in meinen Baggy gesprungen sind - freilaufend. Seither hat auch meine Mutter Angst und das noch schlimmer als ich, seit sie gebissen wurde - Hund war freilaufend.
Dann kam lange Zeit nichts, da ich Hunden soweit es ging aus dem Weg gegangen bin. Außer wenn ich bei meiner Oma war, der Dicke war aber die treuste Seele, zu der ich jedoch auch erst langsam hingeführt werden musste.
Dann kamen Aktionen ala Hund rennt vors Fahrrad und ich fall hin, der Hund "über" mir. bis dato war meine "Angst" ok.
Die Sache mit dem Hund auf dem Spielplatz s.o. oder als mein Kind von einem Retriever angesprungen und umgeschubst wurde. Da hatte ich wirkliche Panik, wäre wohl aber bei letzterem, wenn der Hund mein Kind gebissen hätte, soweit gegangen, dass ich diesen besagten Hund wirklich weggetreten oder irgendwas mit ihm getan hätte, um ihn da runter zu reißen - das Herrchen, das zum Glück den unangeleinten! Hund dann festhalten konnte, hat schlimmeres verhindert.
ich kann noch weitere "alltägliche" Dinge aufzählen, die zu dieser Angst beigetragen haben. Ich kann Hunde einfach nicht einschätzen, da ich sie nicht kenne. Hunde, die ich kennenlerne, mag ich normalerweise, doch fremde Hunde sind für mich unberechenbar.
Paradoxer Weise würde ich später selber gerne einen Hund halten.
Danke Knopfstern, du triffst es genau.
 
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #88
Off-Topic
danke Knopf xD blöde autokorrektur :D


das mein ich nämlich auch.
Deswegen werden Menschen immer misstrauischer gegenüber Hunden, weil die besis es nicht mal einsehen, ihren Hund anzuleinen.
Ich würde, hätte ich Angst, sofort mein abwehrspray einsetzen wenn mir solch ein Besitzer begegnen würde :eusa_eh:
 
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #89
Leider ist das so, eigentlich sollte ich den Hundebesitzern panisch gegenübertreten.
Ich habe mir nun auch Tierabwehrspray zugelegt, welches ich nun auch immer mit mir führe. Leider müsste dann der Hund dadrunter leiden, obwohl der Besitzer es mehr verdient hätte.
 
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #90
Und das ist der Grund, warum wir Hundehalter alle über einen Kamm geschert werden. Ich bin es so leid. :roll:
Wenn ich das Lese, Hund auf dem Spielplatz. Was hat ein Hund aufm Spielplatz zusuchen? NICHTS. Es ist ein KINDERspielplatz.
Warum lässt man seinen Hund im Naturschutzgebiet rennen?
Auch immer geil, wir im Urlaub, ins Naturschutzgebiet, die halbe Welt ist der Meinung,"ach, mein Hund tut nichts. Kann ich ja laufen lassen..." Ja toll und die andere hälfte die sich ans Gesetz oder an seinen Menschenverstand hält, die kriegt wieder einen drauf?

Bah, ne, ehrlich.und bei solchen dingen wie mit Angst Menschen und dann so sachen wie"soll der doch ne Therapie machen.Is ja nich mein Problem."*überspitzt gesagt*
Krieg ich echt das...K*****!
Das man mit seinem Rücksichtslosen Verhalten solchen Menschen noch mehr Probleme und Kummer macht, is egal?
Hauptsache der eigene Hund und sein eigenes Ego.


Sry, ich rege mich hier jetzt im allgemeinen über solche Menschen auf. Nicht über Personen, die sich hier melden. ;)

Ist es wirklich SOOOOO schwer, mal auf andere Zuschauen und nicht nur bei SICH?
Das ist wie mit dem Auto fahren, hauptsache noch schnell irgendwie mit durchdrängeln.
Der andere kann Ja Bremsen und wenn es dann knallt...Jau...
 
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #91
Off-Topic
danke Knopf xD blöde autokorrektur :D


das mein ich nämlich auch.
Deswegen werden Menschen immer misstrauischer gegenüber Hunden, weil die besis es nicht mal einsehen, ihren Hund anzuleinen.
Ich würde, hätte ich Angst, sofort mein abwehrspray einsetzen wenn mir solch ein Besitzer begegnen würde :eusa_eh:

Finde ich auch. Solche rücksichtslosen Menschen sind schuld das fast automatisch alle anderen Besis mit gut erzogenen Hunde oder die Rücksicht auf Menschen nehmen über einen Kamm gescherrt werden.
Letztens kam uns ein Päärchen auf dem Feld entgegen. Die sind da einfach so Spazieren gegangen und hatten keinen Hund. Ich hab schon von weiten gesehen das das Mädchen sind am liebsten einen Baum gesucht hätte zum drauf klettern. Sie klammerte sich an den Arm von ihren Freund.
Mein Yuukan hat keinerlei Interesse an Fremden und Teddy will bei jeden gerne schmusen, aber ich habe beide rangenommen an der Leine und vorbeigeführt, ich habe sogar noch einen großzügigen Ausfallschritt mitten ins Feld gemacht. Die junge Dame hat ein piepsiges Danke zwischen den Stoff wo sie ihren Kopf reingedrückt hatte hervorgebracht, ihr Freund hat sich auch noch mal bedankt. Joa alles gut, etwas weiter weg hab ich die Hunde wieder frei gemacht und ich würde es jederzeit wieder tun. Das hat was mit Respekt und dem ordnungsgemäßen führen von Hunden zutun, aber das gilt leider nicht für jeden. :?


ich habe immer einen Regenschirm dabei mit automatischer Aufklappfunktion und ich habe keine Scheu einen Hund damit einen ordentlichen Schrecken einzujagen und im zweifelsfalle dem Hund auch überzubraten, egal wie leid mir das selber auch tut. Die Hunde können ja am wenigsten für unfähige Besitzer. :eusa_doh:
 
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #92
Hallo,

Ich muss sagen, ich habe meine Gassihunde früher auch nicht bei jedem Menschen ran gerufen. Gerade die Schäfer haben sich nie für Menschen interessiert und sind einen großen Bogen gelaufen. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass die da im GEbüsch oder auf der Wiese irgendwen stören.

Tja, bis ich dieses ältere Ehepärchen getroffen habe. Damals mit Westa, Schäferhündin, die an der 10 Meter Schlepp lief weil sie Läufig war. Allerdings schleppte die Schlepp weil die Hündin super abrufbar war.

Naja, wir laufen auf nem Waldweg, 2, 5 bis 3 Meter breit, an dieser Stelle links und Rechts sehr dornenreiches Gestrüpp als von vorne besagtes Ehepärchen kommt. Sie sehen den Hund und bleiben sofort stehen, ich mir gedacht, ok, die haben Angst, rufst du mal rann. Hund saß vor mir, wir standen am Rand, die Schlepp lag halt so schlangenförmig auf dem Weg. Westa war völlig auf mich fixiert - oder besser gesagt die Leckerlies - und hat das Ehepaar nicht mal angeguckt, dennoch sind die nur sehr langsam weiter.

Sie blieben dann in einiger Entfernung erneut stehen, der Mann lief bereits so nah am Rand, dass er halb im Gebüsch laufen mußte und er klammerte sich geradezu panisch an seine Frau. Diese Frau sprach mich dann auch sehr nett an ob ich den Hund denn nicht etwas besser festhalten könnte. Klar, kein Thema. Also Schleppleine eingeholt. Hm, sie wirkten immer noch unsicher. Also die kurze Leine, die ich immer über der Schulter trage, noch an das Halsband gemacht, noch am Halsband festgehalten und den Hund ins Gebüsch geschoben.

Sie sind dann vorbei, der Mann hat richtig gezittert, der hatte wirklich Panik. Als sie ein Stück weiter waren, haben sie nochmal angehalten und sich sehr nett bedankt. Die Frau erzählte mir dann, dass der Mann schon so oft gebissen wurde und dass kaum ein Hundehalter darauf Rücksicht nimmt. Viele lassen ihre Hunde einfach zu ihm laufen und das verstärkt die Angst immer noch, und dem Mann ist es dabei völlig egal ob Chi oder Dogge, er hat Angst. Und sie mußten sich ständig beleidigen lassen.

Der Mann tat mir in diesem Moment einfach nur leid und seitdem ruf ich immer rann. Da meine Gassihunde alle mit Schlepp laufen, brauch ich nicht groß anzuleinen, ich nehm einfach die Schlepp knapp hinter dem Geschirr auf. Der Rest schleift halt hinterher, auf meiner Seite. Und wenn wir an den Menschen vorbei sind, natürlich nicht sofort danach sondern mit etwas Abstand, lass ich die Schlepp einfach wieder los. Dazu müssen Hund und ich nicht mal anhalten, das mach ich im Laufen.

Ich habe da früher wirklich nicht drüber nachgedacht aber nach dieser Begegnung habe ich umgedacht.

Lg Demona
 
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #93
Ich möchte öfter Menschen wie euch als HuHa treffen. Wollt ihr nicht alle hierhin ziehen? :D

Knopfstern, ich versuche nicht zu verallgemeinern, besonders, wenn ich meine Oma als "Vorbild" hier habe. Sie ist in meinen Augen der perfekte Hundemensch.
Leider passiert das alles nur, weil die Besitzer egoistisch handeln.
 
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #94
Ich gehöre auch zu den Hundehaltern, die schon mal gerne belächelt werden.
Inka bewegt sich selten weiter als 5 bis 10 Meter von mir weg. Wenn wir im Wald unterwegs sind, achte ich immer darauf, ob die Menschen, die mir begegnen mit oder ohne Hund unterwegs sind.
Ohne Hund - Inka wird ran gerufen, angeleint und ruhig weiter gegangen
mit angeleintem Hund - Inka wir ran gerufen und es wird ruhig weiter gegangen
mit freilaufendem Hund - hier unterscheide ich nochmal - wird der Hund ran gerufen und angeleint, kommt auch Inka an die Leine, bleibt der Hund weiter im Freilauf, bleibt auch bei Inka die Leine ab. In aller Regel macht sie sowieso einen Bogen um den Hund.... wird sie nicht angebellt oder angeknurrt, dreht sie sich nach 1 Meter noch mal um und geht schnüffeln...
Bei Joggern, Radfahrern und Reitern rufe ich Inka ran, leine an und setzte sie neben mir ab.

Mein Mann sagt immer, ich würde übertreiben. Für mich gehört das aber einfach zur gegenseitigen Rücksichtnahme.

Wenn ich aber zu unserer beliebten Hundefreilauffläche fahre, geht die Leine ab und bleibt auch ab. Hier laufen auch Hundehalter mit angeleinten Hunden rum - aber da rufe ich Inka ran, behalte sie neben mir und lasse sie danach wieder laufen.
Inka spielt nur noch selten - wenn die Sympathie stimmt rennt sie schon mal mit anderen Hunden. Meist macht es sie aber am Glücklichsten, wenn sie einfach mit mir unterwegs sein kann. Wenn ich dann noch den Dummy mithabe und ihn verstecke... ist ihr Tag gerettet. :mrgreen::uups:
 
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #95
Es wäre einfach toll, wenn gerade die Hundebesitzer sich untereinander nicht zerfleischen würden!
Gerade in der Anlein/Ablein Geschichte.
Für mich hat es etwas mit Respekt zu tun, im Umgang miteinander.
...und nur weil deine Hunde so toll erzogen sind und nicht rumkabbeln wollen oder Streit suchen....heißt das nicht, das du anderen gegenüber nicht einfach auch respektvoll sein kannst.
Sollen alle ängstlichen Personen und alle Hunde, die irgendwie "gestört" sind (inkl. Halter) mit einem Schild um den Hals rum laufen?
Nur damit du von weitem nicht mehr erahnen mußt, das jemand sich in deiner Gegenwart mit deinen Hunden nicht wohl fühlt?!?
Du kannst schon nicht wissen, wie der Mensch sich da gerade fühlt....woher soll der Mensch wissen, das deine Hunde ihn nicht anspringen oder irgendwie belästigen?
Ich finde die Einstellung leider nicht in Ordnung.....sorry!
Mein Hund wurde 2x durch "ach so liebe" Hunde, die "sowas-hat-der-ja-noch-nie-gemacht" angefallen und gebissen.
Einer der Besitzer stand auch auf dem Standpunkt, das klären die unter sich.:roll:
Im Nachhinein war er sicherlich froh, das mein Dobi sich nicht gewehrt hat, nach dem sein Hundi an seinem Hals hing und später noch mal am Hinterlauf und nicht los gelassen hatte. Aber kein Wort oder Frage, ob mein Hund verletzt sei.....nur der berühmte Satz!
Wie du siehst, kann das für andere Hunde auch ins Auge gehen!

Ich könnte dir einige Szenarien noch schreiben....
Versuche einfach mal beim nächsten Mal bei einer Begegnung mit einem angeleinten Hund, zu verstehen, das es einen Grund hat.
Man muß nicht immer wissen warum.
Man kann auch kurz die Hunde zu sich rufen und dem Gegenüber so viel eher Sicherheit vermitteln, das deine Hunde prima hören und du bei dir behalten kannst.....als vielleicht mitleidig deine Hundemitmenschen zu grüßen und die Hunde zu bemitleiden!
 
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #96
Ich finde das sollte selbstverständlich sein.
Schon alleine wegen Larry seiner Größe haben viele Respekt vor ihm. Und ich habe Respekt vor den Leuten die mir entgegen kommen.

und da ich weiß das der dicke jeden gerne begrüßt bzw an Taschen schnuppert falls doch ein braten für ihn dabei ist, leine ich ihn an. Immer. Was ist daran schwer? Es tut nicht weh und kostet nichts. Ich zeige damit nur, das ich verantwortungsvoll handle.
Wieso muss ich ne Angst steigern oder auslösen wenn es doch auch harmonisch ablaufen kann?

Verstehe deine einstelung leider echt nicht, aber das muss ich zum Glück auch nicht weil ich nicht so werde
 
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #97
Ich finde, man sollte immer versuchen, sich in andere Menschen hinzuversetzen. Für mich ist die Angst vor Hunden nicht nachzuvollziehen. Ich hab einfach keine Angst vor Hunden. Das heißt aber nicht, dass ich die Angst anderer nicht respektiere und versuche, mich in einer Situation vorzustellen, die mir eine ähnliche Angst bereitet. Ich nehme meine Hunde immer mindestens auf die Seite, wenn ich Fremden begegne. Das hat auch schon den Grund, dass Jerry sehr neugierig ist. Jerry liebt Menschen. Er will hingehen und sie auf sicherer Distanz beobachten. Oft hat er die Angewohnheit, Menschen vorbeiziehen zu lassen und dann schnell hinter ihnen kurz herzulaufen und an ihnen zu schnuppern. Das mag nicht jeder und ich weiß das. Ich lasse die Hunde laufen, wenn Menschen an mir vorbeigehen, die mich anlächeln und signalisieren, gerne Kontakt aufnehmen zu wollen. Meistens ältere Menschen, die vor allem einen Narren an Jerry gefressen haben (was auf Gegenseitigkeit beruht. Jerry wäre ein super Hund für alte Leute ;)).

Für mich ist das alles selbstverständlich. So wie es für andere selbstverständlich sein sollte, dass sie ihre kleinen Kinder nicht auf uns zurennen lassen oder Fahrrad auf Wegen fahren, die nur für Fußgänger gedacht sind. Die Wege, die wir alle benutzen, sind nicht UNSERE Wege. Sie gehören uns nicht. Wir können nicht tun und lassen, was wir wollen. In die Öffentlichkeit zu gehen bedeutet daher m.E. auch, dass man Rücksicht auf andere nimmt. Wir haben hier eine Walkerin, die panische Angst vor Hunden hat. Es hat viele, viele Begegnungen gebraucht, bis sie von sich aus sagte, dass ich die Hunde nicht mehr rannehmen muss. Sowas muss man tolerieren. Wollen wir denn von wildfremden Menschen mit unseren Ängsten konfrontiert werden? Also ich nicht.

Mein Freund hat an und für sich keine Angst vor Hunden. Dennoch hatten wir mal eien Situation, wo ein wirklich großer Hund (gutes Stück größer und breiter als ein Labbi) auf uns zugeschossen kam - im wahrsten Sinne. Mein Freund hatte kurzzeitig Bammel. Wieso? Er ist kein Hundehalter. Er kann nachvollziehen, was und warum ich wie erziehe. Aber er kann die Hundesprache anderer Hunde nicht einschätzen. Entsprechend hatte er keine Kontrolle über die Situation. Man muss sich also vorstellen, wie man sich selbst fühlt, wenn man in einem gewissen Moment keine Kontrolle über etwas hat und man die Situation daher als gefährlich einschätzt. Vielleicht kann man dann die Angst dieser Menschen nachvollziehen. In solchen Momenten - und das wissen wir alle - heitert uns ein "der macht nichts" von wildfremden Menschen nicht auf.
 
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #98
@Kiwi: Ich bemühe mich, euren Standpunkt zu verstehen - ich hab nur einen anderen. Und genauso wie du von mir erwarten kannst, dass ich eure Argumente in Erwägung ziehe, sollte ich erwarten können, dass ihr nicht völlig außer Acht lasst, dass meine abweichende Sichtweise auch ihre Rechtfertigung haben kann, bzw. sich zumindest für mich bewährt hat. Und ich nehme sicher ernst, dass jemand mit Angst vor Hunden ein genauso großes "Recht" auf den Aufenthalt im Freien hat wie. Aber (verstecken funktioniert bei mir ja leider nicht) auch wenn es nur einen Abweichler bei einer ansonsten recht homogenen Meinung gibt, heisst das noch nicht zwingend, dass dessen Meinung so wirklich vollkommen unberechtigt ist.
Nun ist es leider so, dass du mit DEINER Sichtweise, die sich für DICH bewährt hat sehr leicht anderen schaden kannst. Du hast gewiss auf alles eine passende Antwort, aber die haben leider nichts mit der Realität zu tun. Und ja, für denjenigen, der dich bittet den hund ran zu nehmen ist es wohl besser, auch wenn er dafür kurz an ihm vorbei muss.Und das merkst du übrigens daran, dass er dich darum bittet.Außerdem demonstriert das, dass dein Hund hört. So kann er nur davon ausgehen, dass du deine Hunde nicht unter Kontrolle hast. Oder du lässt den Hund eben auf Distanz Platz machen.Aber nein, du klopfst auch noch blöde Sprüche. -.-Da muss ich mich nicht mehr wundern, wieso man von joggern mal ein"nachstes mal tret ich zu" zu hören bekommt ... danke dafür.
 
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #99
Jetzt mal ernsthaft: Kriegt euch mal wieder ein. Ihr vertretet in der Mehrheit die Auffassung, dass es respektvoll ist, den Hund immer wieder an- und abzuleinen. Ich sehe das anders. Die Unterstellung, dass ich egoistisch, respektlos oder die Allgemeinheit gefährdend durch's Leben gehe, ist aber schon ziemlich absurd. Schon allein deshalb, weil ihr anscheinend nonstop auf kritische Situationen trefft, bei denen ihr euren Hund mit Müh' und Not zurückhalten müsst oder die Gefahr durch einen anderen Hund abwehren müsst und die zu Auseinandersetzungen führen, ich aber eigentlich ganz gut mit meiner Umwelt auskomme. Irgendwie höre ich häufiger Leute, oft auch Kinder, äußern, dass sie Spaß daran haben, sich anzugucken, wie meine Hunde sich in der Ferne bewegen, so dass sie ungehindert stehen bleiben können, um sich das anzugucken. Nach eurer eigenen Darstellung haltet ihr anscheinend ständig die Luft an, weil ihr ununterbrochen vermutet, dass eure Hunde wahlweise das erstbeste Reh jagen gehen, jemand mit potentieller Hundephobie durch eine unerwünschte Begrüßung den Schweiß auf die Stirn treibt oder sich mit dem nächstbesten Hund, den sie sehen käbbeln wollen. Ja, ich kann nicht garantieren, dass jemand, der mir entgegenkommt gelegentlich nicht einen kurzen Moment der Verunsicherung empfindet, weil ich nicht nonstop die gute Dressur meines Hundes demonstriere. Das dauert dann vielleicht 'ne Minute, in der der Hund (der zudem ein ganzes Stück weit weg ist) deutlich macht, dass er sich mitnichten für die Person interessiert und auch nur seiner Wege gehen möchte. Ich traue mich jetzt zu sagen, dass ich damit weder irgendwen übel traumatisiere noch "die Hundehalter" im Kollektiv in üblen Verruf bringe. Ich traue mich sogar zu sagen, dass die Betroffenen dieses ach-so-belastende Ereignis nach wenigen Minuten schon wieder vergessen haben. Eure Entrüstung ist vollkommen überzogen und zeigt doch ziemlich deutlich eine sehr befremdliche Gruppendynamik auf. Die bösen, bösen Hundehalter, die den Freilauf einigermaßen gelassen sehen. Die guten, guten Forumsnutzer, die im Fall der Fälle immer die Schlepp dranlassen. Eine ältere Dame mit Osteoporose kann eine an ihr vorbeisausende Schlepp auch als beängstigend empfinden, sich erschrecken oder stürzen. Wenn ihr eine Hundepfeife nutzt, um den Hund heran zu rufen, könnt ihr jemand mit empfindlichem Gehör schädigen. Jetzt können wir uns stundenlang die verschiedenen Risiken an den Kopf werfen, denen wir unsere Mitmenschen aussetzen, einfach, weil wir gelegentlich vor die Haustür treten. "Du hast ein Auto, noch dazu ein großes, um deine Hunde zu transportieren? Nie was von Klimawandel gehört?" - Verschiedene Auffassungen auszutauschen ist der Sinn einer Diskussion. Wenn ihr einen Thread haben wollt, in dem in vielen verschiedenen Varianten immer wieder gepostet wird "Alle Hundehalter, die mit ihrem Hund nicht ganz EXAKT genauso umgehen, wie ich mir das vorstelle, haben nicht die geringste Ahnung von Hundehaltung!" - "Ja, da hast du völlig Recht, alle Hundehalter, die mit ihrem Hund nicht ganz EXAKT genauso umgehen, wie vom Forumsrat abgesegnet, haben nicht die geringste Ahnung von Hundehaltung!" , weil es euch vor allem um die gegenseitige Bestätigung geht, dann müsst ihr das nur sagen. Wenn ihr euch bei dieser Frage schon so austobt, möchte man gar nicht wissen, mit wieviel Schaum vor dem Mund ihr Politik, Religion oder - GASP! - Kindererziehung diskutiert. Ich bin jedenfalls raus (bildlich und wörtlich - ich gehe dann mal wieder meine unvertretbaren Risiken auf die Menschheit loslassen!) und erspar' euch auch das dreimalige ankündigen des Abschieds ohne die Konsequenz es tatsächlich zu tun.
 
  • Demonstrativer Freilauf Beitrag #100
Off-Topic
Was machen so Leute wie du eigentlich in einen Tierforum? Sehr ungewöhnlich mit dieser L**** mich am A**** ich mach was ich will Einstellung müsstest du doch einfach fröhlich durchs Leben stolzieren anstatt hier alle mit deinen unvorsichtigen Verhalten aufzumischen? :roll:
 
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