Leonie, das ist lieb von Dir, aber Du musst Dich doch nicht bei mir persönlich entschuldigen

Es ehrt Dich sehr, dass Du es tust und dass Du Dich einsichtig zeigst - und es tut mir leid, dass Du es gerade nicht so einfach hast.
Weißt Du, die Leute hier wollen Dir im Grunde alle nur helfen - und wir können Deinen Wunsch durchaus sehr gut verstehen!
Aber die ganzen Argumente, die gegen einen Hund zum jetzigen Zeitpunkt sprechen, muss ich ja jetzt nicht auch nochmal wiederholen.
Es ist einfach so - man sieht die Welt mit 13, 14 noch völlig anders als mit 19, 20 - und dann sieht man sie nochmal völlig anders mit 30 oder 40

Meine Eltern hätten mir niemals ein Tier erlaubt, nie! Aber dadurch, dass wir nie Tiere hatten und ich auch nur wenige Freunde hatte, bei denen ein Tier wohnte (genau genommen erinnere ich mich an eine Freundin, die ein(!) Kaninchen hatte und an eine Freundin, die 2 Schildkröten hatte - das war´s an Tieren in meinem Umfeld - war mein Wunsch auch nie so stark und ich habe mich gefügt.
Vielleicht hätte ein Hund in unsere Familie gepasst - meine Mutter war nicht berufstätig, mein Vater war schon sehr früh arbeiten und dadurch aber auch früh (ab ca. 14 Uhr) wieder daheim - und er hatte als Kind selbst einen Hund und mochte Hunde - aber nuja, sie haben sich dagegen entschieden (ich selbst war aber auch nie so der Hundemensch

) - ich hab´s nicht vermisst.
Ich überlege, wie es bei mir gewesen wäre.... Ich war von 7.00 bis 14.30 außer Haus (Schule, damals hatten wir noch keinen Nachmittagsunterricht, das wäre heute deutlich anders), dann Hausaufgaben, Musikschule, Nachhilfe geben, Basketball... ich hätte nicht viel Zeit für einen Hund gehabt....
Mit 19 dann die Ausbildung - außer Haus von 7.00 bis mindestens 17.00, danach lernen für die Berufsschule...
Danach.... Studium. Außer Haus von 7.00 bis mindestens 17.00, manchmal auch 21.00 - an den Wochenenden jobben gehen und lernen....
Da passt einfach kein Hund... vorne und hinten nicht...
Selbst in meiner jetzigen Lebenssituation würde ein Hund hier nicht herpassen - außer Haus von 7.00 bis mindestens 15.00, dann Haushalt, Unterricht vorbereiten... Hätten wir einen Hund, wäre der mindestens 8 Stunden täglich allein und wir hätten danach auch nicht wirklich Zeit, mit ihm was zu machen... das wäre kein Leben für einen Hund...
Daher sind wir froh um unsere Katzen. Die beschäftigen sich miteinander, die freuen sich, wenn wir heimkommen und sie bespaßen, aber sie haben auch gern ihre Ruhe. Von daher wären meine 2 Tipps:
Überleg´ nochmal wegen dem Katzenkumpel... ehrlich...
Und dann hatte ja auch schon jemand den Tipp mit dem Gassi-Hund aus dem Tierheim. Das wäre doch auch was Tolles!
Hier will Dir keiner was Böses!
Alles Liebe,
seven