- Unsere neue Katze greift unseren Hund an. Bitte dringend um Hilfe Beitrag #21
blackcat
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Hallo,
erstmal bitte pro Person ein Account, sonst wird das hier verwirrend.
Zum Thema: Das Grundproblem mit dem Kitten, sprich, im aktuellen Fall die "Angriffe" auf den Hund sind aber nunmal leider zwei Faktoren geschuldet, wie sie meine Vorposter schon genannt haben und die eigentlich auch alle zusammen hängen.
1. Das Kitten ist zu jung. In den ersten 16 Lebenswochen lernen Kätzchen ein angemessenes (Sozial)-Verhalten von ihrer Mutter. Mit 8 Wochen ist ein Kitten zwar weitgehend an Futter und Katzenklo gewöhnt, aber eben dieses Sozialverhalten fehlt noch. Die Katze wird daher extrem verunsichert auf andere Tiere reagieren - bald auch auf andere Katzen, wenn ihr da nicht schnell Abhilfe schafft.
Eine Katze in Einzelhaltung und mit fehlender Sozialisation kann noch weit schlimmere Verhaltensauffälligkeiten entwickeln. Allein schon EUCH zuliebe solltet ihr daher eine gut sozialisierte Zweitkatze dazu holen, die die Erziehung übernimmt und dem Kitten dem Hund gegenüber Sicherheit geben kann.
2. Das Kitten ist Verunsichert. Sein Verhalten deutet nicht etwa auf Aggressivität hin, sondern auf Angst! Der Hund wird als Bedrohung wahrgenommen, unabhängig von seinem Verhalten, und die Katze reagiert instinktiv mit fauchen, Buckel und im Zweifelsfall auch Nachsetzen.
Gebt ihr einen kätzischen Spielgefährten und haltet den Hund für ein-zwei Wochen auf Abstand. Die Katze muss von selbst Zutrauen aufbauen und sich von sich aus dem Hund ruhig und im eigenen Tempo nähern können. Wenn genug Raum da ist und der Hund nicht in ihren Rückzugsbereich eindringt, werden die Attacken auf den Hund nachlassen. Wie gesagt, hier spielt einfach fehlende Sozialisierung eine große Rolle.
Auf keinen Fall bitte zu Wasserpistolen oder Ähnlichem greifen, das Kitten ist bereits jetzt zutiefst verängstigt und verstört, soweit ich das aus den Beschreibungen entnehmen kann.
Die zweite Katze ist in eurem Fall die einzige logische Konsequenz. Der gesunde Menschenverstand sollte ohnehin sagen, dass eine Katze ohne Kontakt zu Artgenossen kein artgerechtes Leben führen kann. Katzen sind nunmal keine Einzelgänger.
Also, warum fühlst du/ihr euch so angegriffen?
Was spricht gegen eine zweite Katze?
Warum kannst du die Antwort auf deine Fragen nicht akzeptieren?
LG blackcat
erstmal bitte pro Person ein Account, sonst wird das hier verwirrend.
Zum Thema: Das Grundproblem mit dem Kitten, sprich, im aktuellen Fall die "Angriffe" auf den Hund sind aber nunmal leider zwei Faktoren geschuldet, wie sie meine Vorposter schon genannt haben und die eigentlich auch alle zusammen hängen.
1. Das Kitten ist zu jung. In den ersten 16 Lebenswochen lernen Kätzchen ein angemessenes (Sozial)-Verhalten von ihrer Mutter. Mit 8 Wochen ist ein Kitten zwar weitgehend an Futter und Katzenklo gewöhnt, aber eben dieses Sozialverhalten fehlt noch. Die Katze wird daher extrem verunsichert auf andere Tiere reagieren - bald auch auf andere Katzen, wenn ihr da nicht schnell Abhilfe schafft.
Eine Katze in Einzelhaltung und mit fehlender Sozialisation kann noch weit schlimmere Verhaltensauffälligkeiten entwickeln. Allein schon EUCH zuliebe solltet ihr daher eine gut sozialisierte Zweitkatze dazu holen, die die Erziehung übernimmt und dem Kitten dem Hund gegenüber Sicherheit geben kann.
2. Das Kitten ist Verunsichert. Sein Verhalten deutet nicht etwa auf Aggressivität hin, sondern auf Angst! Der Hund wird als Bedrohung wahrgenommen, unabhängig von seinem Verhalten, und die Katze reagiert instinktiv mit fauchen, Buckel und im Zweifelsfall auch Nachsetzen.
Gebt ihr einen kätzischen Spielgefährten und haltet den Hund für ein-zwei Wochen auf Abstand. Die Katze muss von selbst Zutrauen aufbauen und sich von sich aus dem Hund ruhig und im eigenen Tempo nähern können. Wenn genug Raum da ist und der Hund nicht in ihren Rückzugsbereich eindringt, werden die Attacken auf den Hund nachlassen. Wie gesagt, hier spielt einfach fehlende Sozialisierung eine große Rolle.
Auf keinen Fall bitte zu Wasserpistolen oder Ähnlichem greifen, das Kitten ist bereits jetzt zutiefst verängstigt und verstört, soweit ich das aus den Beschreibungen entnehmen kann.
Die zweite Katze ist in eurem Fall die einzige logische Konsequenz. Der gesunde Menschenverstand sollte ohnehin sagen, dass eine Katze ohne Kontakt zu Artgenossen kein artgerechtes Leben führen kann. Katzen sind nunmal keine Einzelgänger.
Also, warum fühlst du/ihr euch so angegriffen?
Was spricht gegen eine zweite Katze?
Warum kannst du die Antwort auf deine Fragen nicht akzeptieren?
LG blackcat
